April 11 2012

Was gesagt werden muss…

Was gesagt werden muss, muss gesagt werden.
Deswegen werde ich jetzt auch nicht länger schweigen,
denn schweigen kann keine Probleme lösen.

Ich sehe den Familienfrieden in Gefahr,
und davor habe ich Angst.
Dein Biowaffen-Potential ist riesengroß,
und wenn du ehrlich bist, dann schreckst du auch nicht davor zurück,
diese einzusetzen.

Bisher habe ich es hingenommen,
habe ich geschwiegen und den Schaden still beseitigt,
damit ich die Beziehung zwischen uns nicht gefährde – und ich habe einen riesen Respekt vor unserer Beziehung.

Doch jetzt kann ich nicht mehr schweigen,
jetzt muss gesagt werden, was gesagt werden muss,
denn, liebe Mietzekatze, deine Biowaffenangriffe müssen ein Ende haben.

Ich bin dafür, dass dein Waffenarsenal durch internationale Kontrolleure kontrolliert wird,
damit der Familienfrieden weiterhin bestand hat.

April 11 2012

Brief an das Leben – Update

Vor Kurzen hatte ich hier einen alten Foren-Beitrag von mir veröffentlicht. Es handelte sich um meinen Brief an das Leben, welchen ich mal wieder etwas in den Vordergrund rücken wollte. Nun gab es dazu, von einem anderen Forumbenutzer, damals schon eine Antwort, die ich im anderen Beitrag nicht verlinkt hatte, weil ich die Umlaute noch nicht bearbeitet hatte. Die Arbeit habe ich mir heute gemacht, und deswegen möchte ich hier jetzt auch noch auf die Antwort verlinken. Außerdem verlinke ich noch auf meinen zweiten Brief an das Leben und auf die zweite Antwort, die ich auch heute bearbeitet habe, damit auch die Umlaute in diesen Beiträgen wieder stimmen.

Ich hoffe, dass die Beiträge noch ein wenig Beachtung finden, und es hier oder im Forum auch noch ein paar Kommentare dazu gibt. Jetzt wünsche ich aber erst einmal viel Spaß beim lesen.

April 9 2012

Spieglein Spieglein – Mein Kinobesuch….

Gestern war ich, nach langer Zeit, mal wieder im Kino. Ich dachte mir, ich könnte mir mal wieder einen lustigen Film ansehen, was im Kino ja doch immer etwas schöner ist als vor dem Fernseher.

„Spieglein, Spieglein“ – Wer ist der lahmste Film im Kinoland?

 

Entschieden habe ich mich für dein Film „Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte“. Aufgrund der Werbung dachte ich, dass es ein ziemlich lustiger Film werden würde, nur leider wurde ich ziemlich schnell enttäuscht.
Der Ansatz versprach zwar viel Lustiges, aber leider wurde es nicht wirklich umgesetzt. Das soll nicht heißen, dass es überhaupt nichts zu lachen gab, aber es hätte mehr sein können, wenn man das Potential der Geschichte genutzt hätte. Leider wurde es nicht genutzt und irgendwie war es auch nur eine Aneinanderreihung von verschiedenen Szenen. Auch die zeitlichen Dimensionen haben irgendwie nicht gestimmt. Während Schneewitschen verschiedene Dinge lernt, scheint nur ein einziger Tag zu vergehen, obwohl diese einen Zeitrahmen von mehreren Wochen benötigen würden. Viele Elemente, die es im eigentlichen Märchen gibt, wurden auch nicht übernommen, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss, aber man hätte sie nutzen können, um noch mehr Humor in den Film zu bringen.
Spätestens nach der Hälfte des Filmes wünschte ich mir, dass er doch endlich zu Ende ist. Ich hatte so ziemliche Langeweile und am liebsten wäre ich aufgestanden und gegangen. Der eigentliche Grund, warum ich geblieben bin, war das Eintrittsgeld von 7,80 Euro und die doch ziemlich schöne Darstellerin von Schneewitschen ;-).

Eigentlich ist es schade, denn aus den 7 Zwergen Räuber zu machen, fand ich schon ziemlich gelungen. Auch das der Prinz eine tragende Rolle bekam, war ein interessanter Ansatz. Doch Ansätze bringen nichts, wenn man sie nicht richtig umsetzt. Und wenn ich ehrlich bin, schöne Frauen habe ich auch genügend in meiner Twitter-, und Facebook-Timeline. Wenn ich mir also schöne Frauen ansehen möchte, dann brauche ich nur dort ein wenig suchen.

Ich persönlich kann euch den Film nicht empfehlen, aber das ist nur meine Meinung. Aber sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt ;-).

Dezember 5 2011

Vages Gefühl – ungewisse Angst – wirrer Blogartikel

Sei doch froh, dann gibt es immer was Neues zu entdecken. Stell dir mal die jungen Leute vor, die in einer Zeit leben, in der alle technologischen Mittel schon ausgereizt sind, alle Innovationen erfunden, es einfach alles schon gibt. Die können nicht mehr über Neuigkeiten bloggen, die müssen mit dem Leben, was es dann gibt und können nichts Neues mehr entdecken. Da bist du klar im Vorteil.

Diesen Kommentar habe ich heute bei Caschy im Blog hinterlassen. Er war nicht ganz so ernst gemeint, aber beim näheren betrachten, ist mir dieser Kommentar dann doch einen eigenen Blogeintrag wert. Ich hatte das mit den Innovationen und dem begrenzten Wissen hier schon einmal angesprochen, damals gab es allerdings ziemlich wenige Reaktionen. Ich gehe davon aus, dass ich damals nicht genau das vermittelt habe, was ich gerne vermitteln möchte. Deswegen versuche ich es hier noch einmal.

Wie fange ich am besten an, wie beschreibt man ein vages Gefühl, was einem Angst macht, obwohl man es sich gar nicht ausmalen kann? Das Gefühl, das es irgendwann nichts mehr gibt, was der Mensch entdecken kann? Am besten dort, wo es das erste Mal aufgetreten ist!
Vor einigen Monaten saß ich am Computer und schrieb an einen neuen Blogeintrag, ich glaube sogar, dass es eine Kurzgeschichte war, die ich geschrieben habe. Plötzlich überkam mich die Angst, dass alles schon aufgeschrieben ist, das kein Platz mehr für neue Bücher vorhanden ist. Ich meine, es gibt schon mehrere Millionen Bücher auf dieser Welt, jährlich kommen mehrere Tausend hinzu, was ist, wenn es irgendwann keine neuen Variationen mehr gibt? Wenn irgendwann wirklich alles aufgeschrieben ist?
Oder nehmen wir die Entwicklung der Tablets. Irgendwann wird es keine Innovationen mehr geben, irgendwann ist das technisch Mögliche erreicht, irgendwann ist die Phantasie aufgebraucht, die Phantasie, die derzeit immer neue Entwicklungen im Multimedia-Bereich herausbringt. Was passiert mit den Menschen, wenn dieses Ende erreicht ist? Alles ist endlich, selbst das Weltall, auch wenn sich das keiner vorstellen kann. Warum sollten dann die technischen Innovationen unbegrenzt sein?
Was ist, wenn irgendwann alle Lieder geschrieben sind, oder alle Gedichte? Was wird aus dem Musiker oder dem Lyriker?

Es ist irgendwie schwer diese Angst, die ich habe, aufzuschreiben. Das Gefühl, das man für etwas Bestimmtes gedacht ist, wie zum Beispiel Gedichte zu schreiben, es aber keine Gedichte mehr gibt, die man schreiben kann. Wenn die Kreativität da ist, aber es keinen Platz mehr gibt, um diese auszuleben.

Es macht mich verrückt, dass ich nicht aufschreiben kann, was mir gerade durch den Kopf geht, was ich tief im Inneren fühle. Versuchen wir es anders.

Ein Gärtner wird seine Kreativität solange ausleben können, wie es Pflanzen gibt. Selbst wenn alles erforscht ist, kann ein Gärtner weiterarbeiten, kann seine Kreativität weiterhin ausleben. Ein Forscher hingegen kann nicht weiter machen, sobald alles erforscht ist, er kann seine Kreativität nicht mehr ausleben, er kann seinen Kopf nicht mehr einsetzen. Was macht ein Forscher nun mit seiner Kreativität? Wird er jetzt auch Gärtner, obwohl ihn das Gärtnern eigentlich gar nicht interessiert? Bücher kann er nicht schreiben, die sind ja bereits alle geschrieben, auch Gedichte und Lieder kann er nicht mehr erschaffen, weil alles schon erschaffen wurde. Wie kann der Forscher sein Gehirn so beschäftigen, damit es sich nicht langweilt? Nein eher, wie kann er seine Fähigkeiten so nutzen, damit er sich nicht nutzlos fühlt und damit er das Leben nicht als sinnlos betrachtet? Ja, ich glaube das sinnlos bringt es am besten, was wird aus den Menschen die sich für Bereiche interessieren, die schon vollständig erforscht sind, in welchen sie nichts mehr erschaffen können?

Versteht mich nicht falsch, ich habe keine Angst vor einer Zukunft, in der alle Probleme gelöst sind. Vielmehr habe ich Angst davor, dass der Mensch das Leben dann nicht mehr für lebenswert hält.

Okay, ich gebe es hier erst einmal auf. Ich kann nicht niederschreiben, was ich gerade fühle, obwohl es eigentlich so greifbar ist. Vielleicht versteht ja der ein oder andere was ich meine, vielleicht fühlt ja sogar jemand dieselbe Angst, die ich gerade spüre, auch wenn sie wahrscheinlich nicht gerechtfertigt ist.

Juni 14 2011

Lyrik gegen Prosa im Kaffee Burger Berlin

Wo soll ich nur hingehen?
Wo soll ich nur hingehen?

Ich habe es wieder getan, ich habe mir wieder einen Lyrik-Wettbewerb angesehen. Diesmal ging es aber nicht nur um Lyrik, sondern auch um Prosa. Um genauer zu sein, Lyriker traten gegen Prosaisten an. Doch bevor es dazu kam, stand erst einmal die Frage an, zu welcher Veranstaltung ich denn überhaupt gehe, denn ich hatte Facebook-Einladungen für zwei Veranstaltungen. Den Ausschlag gab dann die Unterhaltung auf Facebook, die ihr auf dem Bild sehen könnt.

Pünktlich um 20 Uhr ging ich dann los, damit ich auch wirklich um 21 Uhr im Kaffee Burger bin. Und obwohl es gar nicht so weit weg ist, wurde es am Ende doch wieder ziemlich eng, denn ich musste das Kaffee Burger erst einmal suchen. Zum Glück hatte ich mein Smartphone mit, sodass ich einmal kurz GPS aktivierte, um mich dann von meinem Smartphone zum Kaffee Burger navigieren zu lassen. Um kurz nach neun ging es dann los mit der Veranstaltung, wobei die Regeln wieder dieselben waren, wie schon bei der letzten Veranstaltung – kein Wunder, denn auch die Veranstalter waren dieselben.

Kind gegen Licht

Insgesamt gab es vier Vorrunden. In der ersten Runde traf ein Prosatext, in dem es um ein Kind ging und welches von einer Mutter vorgetragen wurde, auf einen Lyriktext, in welchem es um Licht ging. Natürlich hatte das Licht keine Chance gegen das Kind, denn Mütter haben immer einen Bonus, wenn es um ihr Kind geht. Mir persönlich gefiel das Gedicht besser, aber das ist halt von Person zu Person unterschiedlich.

Ein zugemauerter Tunnel gegen die Wahrheit

Im zweiten Duell sollten es dann zwei Gedichte gegen einen Prosatext schaffen. Im ersten Gedicht ging es ebenfalls ums Licht, welches man aber nicht sieht, da der Ausgang des Tunnels zugemauert wurde. Damit, und mit einem zweiten Gedicht, wollte der Lyriker einen Prosatext über die Wahrheit, die sich kaum jemand traut auszusprechen, aus dem Wettbewerb werfen. Doch diesmal war der Prosatext einfach der bessere und auch die Art und Weise des Vortragens war einfach nur genial.Wer diesen Text gehört hat, der wusste, dass es vielleicht ab und an doch besser ist, nicht die Wahrheit zu sagen. Auch dann nicht, wenn einem die neue Bekanntschaft in einer Bar nicht wirklich gut gefällt.

Der lebende Abwaschberg gegen einen neu zu schaffenden Mann

Im dritten Duell ging es dann um einen Abwaschberg, der sich in einem Prosatext schon soweit entwickelt hat, dass sich innerhalb dieses Berges schon Leben gebildet hat. Intelligentes Leben, denn es konnte in seiner Freizeit Abhandlungen über das Gesellschaftssystem in dieser Abwaschberg-Gesellschaft schreiben. Nach dem Hören des Textes war ich froh, dass ich einen Geschirrspüler habe, denn ich möchte keinen Mitbewohner haben, den ich nicht kenne. Den zweiten Text, natürlich wieder ein Gedicht, kannte ich schon von der letzten Veranstaltung. Es ging darum, sich einen Mann zu gestalten. Ebenfalls ein interessanter Text, allerdings hatte er keine Chance gegen das Ungeheuer aus dem Abwaschberg. Und so blieb nur noch die vierte Vorrunde, um einen Lyriker ins Finale zu wählen.

Lustiger Text gegen lustige Lyrik

Auch im letzten Duell war sowohl der Lyriker wie auch der Prosaist super, so wie es auch in allen Runden davor war. Diesmal konnte sich der Lyriker aber doch durchsetzen, was bei diesen Kurzgedichten kein Wunder war, denn sie waren einfach nur Klasse. So konnte sich wenigstens ein Lyriker durchsetzen und ins Finale einziehen.

Klarer 4:1-Sieg für die Prosa

Im Finale hatte dann die Lyrik allerdings keine Chance, obwohl einige der Prosaisten auf Lyrik umstiegen. Doch gegen den Text, in dem es darum ging, wie man von einem Freund etwas hört, der eben dieses Gerücht von jemandem gehört hat, der es von jemandem gehört hat, der es von jemandem gehört hat, der es von jemandem gehört hat, der es von jemandem gehört hat…. und so weiter 😉 . Zum Glück hat er seine Drohung aus dem Text nicht wahr gemacht, und sich vor dem Publikum ausgezogen. Ein verdienter Sieger, aber auch alle anderen hätten durchaus gewinnen können.

Insgesamt fand ich den Abend wieder sehr gelungen. Die Moderatoren führten souverän durch den Abend, die Beiträge waren alle wirklich gut, auch die, die es nicht ins Finale geschafft haben. Das Ganze mach Lust auf sehr viel mehr solcher Abende. Das ist auch gar kein Problem, denn auch diese Veranstaltung findet regelmäßig statt.

 

Juni 12 2011

Mein erster Poetry-Slam im King Kong Klub

Ich wollte mir schon immer einmal einen Poetry Slam ansehen, hatte bisher aber noch nie die Zeit dafür. Am Mittwoch hat sich das geändert, denn da konnte ich mir einen Poetry Slam ansehen. Um genau zu sein, habe ich mir diesen im King Kong Klub angesehen, nachdem ich mich dort auf die Gästeliste schleichen konnte – vielen Dank hier noch einmal an die Veranstalter.

Meine erste Sorge war, dass ich wieder einmal viel zu spät losfahre und am Ende nicht im Klub erscheine. Und beinahe wäre ich auch wieder zu spät da gewesen, aber am Ende war ich doch noch fünf Minuten vor 21 Uhr im King Kong Klub. Hier sind mir als erstes die Bananen aufgefallen, welche vorne auf der Bühne auf einen Tisch lagen. Ich habe sie aber nicht weiter beachtet, wahrscheinlich sollten diese Bananen als Verpflegung für die Wettbewerber sein. Nachdem ich mir eine Cola gekauft hatte, suchte ich mir einen bequemen Platz auf einer Couch, welchen ich dann auch bis zum Ende der Veranstaltung nicht mehr verlassen habe.

Die Veranstaltung selbst begann dann erst weit nach 21 Uhr, sodass ich durchaus auch fünf Minuten später hätte kommen können. Auf die Gedichte selbst werde ich jetzt nicht eingehen, nur soviel, es waren eine Menge gute Gedichte dabei und ein paar, die mir nicht wirklich etwas gesagt haben.

Der Wettbewerb selbst bestand aus drei Vorrunden, in welchen jeweils vier Wettbewerber gegeneinander angetreten sind. Nein, ganz stimmt das nicht, in der letzten Vorrunde waren fünf Teilnehmer auf der Bühne. Weitergekommen ist allerdings auch in dieser Gruppe nur ein einzelner Teilnehmer, ebenso wie in den anderen beiden Vorrunden. Die Gewinner dieser Vorrunde traten dann im Finale erneut gegeneinander an, hier waren dann alle drei Gedichte auch wirklich klasse. Wer gewinnt, das entschied das Publikum durch seinen Applaus, ebenso wie das Publikum auch die Vorrundensieger bestimmte. Was ich noch erwähnen sollte, ist, dass die Teilnehmer nicht direkt gegeneinander angetreten sind, sondern jeder fünf Minuten hatte, um sein Gedicht vorzutragen. Weitere Regeln sind, dass keine Hilfsmittel erlaubt sind und nicht gesungen werden darf.

Als die Moderatoren dann den Abend eröffneten, kamen dann auch die Bananen ins Spiel. Einige davon flogen auf einmal durch den Raum, zum Glück nicht in meine Richtung. Das Glück verließ mich aber in einer späteren Pause, als mich so eine Banane dann doch am Arm erwischte, zum Glück ist es kein blauer Fleck geworden.

Die Atmosphäre im Klub war super, es war nicht zu voll, verstehen konnte man alles und das Publikum war die ganze Zeit über fair zu den Teilnehmern des Wettbewerbes. Etwas Negatives gab es auch, was aber nicht mit den Veranstaltern zu tun hat, sondern mit einem Teil des Publikums. Hier war eine zehnte Klasse dabei, von der selbst ein paar Schüler am Wettbewerb teilnahmen. Nachdem alle nach der Vorrunde ausgeschieden waren, entschied die Lehrerin die Veranstaltung zu verlassen und sich mit der Klasse auf den Heimweg zu begeben. Die meisten Schüler wollten zwar noch das Finale sehen, aber gegen die Entscheidung der Lehrerin kann man mit 16 nicht wirklich viel machen. Ich fand das von der Lehrerin unfair, denn die Gedichte der Schüler waren nicht wirklich schlecht, und es gab ein Stechen zwischen einen Schüler und einer anderen Teilnehmerin in der Vorrunde. Nun hatte die Teilnehmerin allerdings Geburtstag und dazu auch noch ein wirklich gutes Gedicht, weswegen am Ende auch die Teilnehmerin und nicht der Schüler (ebenfalls Teilnehmer) weiterkam. Übrigens gewann auch eben diese Teilnehmerin am Ende den Wettbewerb, nachdem wir sie in ein asiatisches Restaurant begleiten durften und einen gelben Wischlappen kennenlernten 😉 .

Insgesamt war es aber ein wirklich gelungener Abend, der nach einer Wiederholung schreit. Ist auch kein Problem, denn er findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt.

 

Juni 10 2011

Sucht den Frosch

Gestern wollte ich eigentlich noch zwei Artikel hier veröffentlichen, aber ich bin nicht einmal dazu gekommen, diese zu schreiben. Der Grund dafür war, dass ich mich aus dem Büro ausgesperrt hatte und erst einmal 5 Stunden warten musste, bis ich wieder ins Büro konnte. Außerhalb hatte ich keinen PC und ich konnte auch nicht nach Hause fahren, weil ich die restlichen Gebäude nicht abschließen konnte. So war ich zum dazu verurteilt nichts zu tun und am Abend war ich dann Laufen. Danach hatte ich keine Lust mehr was zu schreiben, weil ich ins Bett wollte.

Auch heute bin ich nicht dazu gekommen, weswegen ich dann morgen etwas mehr zu tun habe. Bis dahin lasse ich euch hier mit einem Bild alleine, auf welchem ihr wieder einmal einen Frosch suchen sollt 😉 . Auf Flickr könnt ihr das Bild noch größer sehen.

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März 7 2011

Mein Jugendtraum – eine Sprachreise nach England

Wer kennt sie nicht, die Jugendträume, welche nie in Erfüllung gegangen sind? Ich wollte als Kind und Jugendlicher vieles machen, was ich mir aber nie leisten konnte. Besser gesagt, was sich meine Familie nicht leisten konnte, denn damals habe ich ja noch kein eigenes Geld verdient. Es war nicht schön zu sehen, wie andere ihre Wünsche erfüllt bekommen haben, aber so war das nun einmal, damit muss man leben und dagegen kann man auch nichts Unternehmen, solange man noch von den Eltern abhängig ist, was das Finanzielle angeht.

 

Durch eliterator seinen Artikel über Sprachreisen, welchen er schon vor ein paar Wochen veröffentlicht hat, bin ich wieder über so einen Jugendtraum gestolpert. In diesem Artikel geht es konkret um „Steinfels Sprachreisen“, weswegen ich meinen Artikel auch auf diese Seite beziehe. Der Artikel hat mich daran erinnert, dass ich als Jugendlicher auch gerne einmal eine Sprachreise ins Ausland, zum Beispiel nach England oder in die USA, unternommen hätte. Ich habe mich mit dem lernen von Sprachen schon immer sehr schwer getan, gleichzeitig faszinierten mich die fremden Sprachen aber auch. Mein Problem ist, dass ich Sprachen erleben muss, ich muss sie hören, fühlen, ich muss sie anwenden können, damit ich sie lernen kann.

Das war zur damaligen Zeit, ich habe 1999 die Schule verlassen, noch nicht möglich. In den Schulen gab es kein Internet, von Skype, Facebook und anderen Diensten, welche die globale Kommunikation verbessern, hat damals niemand gesprochen, es gab sie einfach noch nicht. Wenn ich damals diese Möglichkeiten gehabt hätte, ich hätte sie genutzt und mein Englisch wäre heute wahrscheinlich um ein Vielfaches besser, wahrscheinlich hätte ich auch nicht damit aufgehört, Französisch zu lernen und würde auch diese Sprache heute sprechen können.

Damals war die einzige Möglichkeit eine Sprache anwenden zu können, sie in dem Land zu sprechen und sie dort zu lernen. Also das war für mich die einzige Möglichkeit, die mich interessiert hat, denn auch damals gab es schon fremdsprachige Studenten, welche hier Sprachunterricht in ihrer Sprache angeboten haben. Das war es aber nicht, was ich wollte. Ich wollte gleichzeitig das Land kennenlernen, die Leute, die Kultur. Alles das also, was einen eine Sprachreise nach England oder in die USA ermöglicht hätte.

Übrigens habe ich diesen Wunsch mit den Jahren noch immer weiter ausgebaut, und war in der zehnten Klasse dann der Meinung, dass mir eigentlich nur noch ein Austausch-Jahr in den USA helfen könnte, damit mein Englisch besser wird. Aber wie oben schon erwähnt, dass lag nicht in den finanziellen Möglichkeiten meiner Familie, was schade ist, womit man sich aber abfinden sollte.

 

Auch heute bin ich noch der Meinung, dass eine Sprachreise genau das richtige Mittel ist, um eine Sprache wirklich lernen zu können. Eine Sprachreise wird natürlich nicht ausreichen, um die Sprache, welche man lernt, perfekt zu beherrschen. Aber es ist ein Baustein dazu, denn in der heutigen Zeit wird ja alles in Module, also in Bausteinen, aufgebaut. Weitere Bausteine liefert das Internet mit seinen Podcasts, sozialen Netzwerken, kostenlosen Kommunikationsmöglichkeiten, Youtube und vielem mehr. Der Unterricht in der Schule kann eigentlich nur dabei helfen, die Grundlagen zu legen, die Sprache sprechen kann man aber erst, wenn man alle Bausteine zusammenfügt.

 

Jetzt bin ich über eure Meinungen gespannt und ich würde von euch gerne euren größten Jugendwunsch hören. Natürlich mit der Info, ob dieser nun erfüllt wurde oder nicht.

 

PS: Ich habe im Text einmal meine Traumsprachreise verlinkt, wenn hier zufällig jemand mitliest, der mir diese sponsern möchte, meine Kontaktdaten findet ihr im Impressum 😉

 

 

Oktober 28 2010

Gesprächsfetzen und meine Gedanken – Teil 1

Habe ich das hier eigentlich schon mal gemacht? Habe ich mich schon einmal über einen Gesprächsfetzen, den ich in der S-Bahn mitbekommen habe, ausgelassen? Ich weiß es nicht, unter dieser Überschrift auf jeden Fall noch nicht 😉 Heute fange ich einfach mal damit an, einfach nur deswegen, weil er mir eben wieder eingefallen ist, obwohl ich ihn Gestern gehört habe.

…du hast mir aber gesagt, dass ich mit jeder S-Bahn mitfahren kann…

So eine junge Frau gestern zu ihrem Gesprächspartner, welcher sich nicht in der S-Bahn befand, sondern in einem Handy, jedenfalls die Stimme 😉

Mein erster Gedanke dazu war:

Du hast mir gesagt das ich jede S-Bahn nehmen kann. Und da ich mein Gehirn in diesem Monat schon zu oft verwendet habe, habe ich es am heutigen Tage zu Hause gelassen. Ich konnte also weder lesen was am Fahrplan steht, noch konnte ich die elektronische Anzeige, auf welcher die wichtigsten Stationen aufgelistet sind, entziffern.

Ich weiß, dieser Gedankengang ist etwas gemein gewesen und ich habe ihn ja auch nur Gedacht. Aber ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass man sein Gehirn nicht einschalten kann und einfach mal nachliest, welche Stadionen denn von der S-Bahn nun genau angesteuert werden und ob ich mit dieser überhaupt mitfahren kann. Sicher trifft auch die andere Person eine Mitschuld, denn anstatt zu sagen, du kannst mit jeder S-Bahn mitfahren, hätte sie ja auch sagen können, du kannst mit jeder S-Bahn mitfahren, die an dieser Stadion hält. Dann wäre nämlich die junge Frau gezwungen gewesen einmal selbst zumindest auf die elektronische Anzeige zu schauen, die nun wirklich alle Informationen wiedergibt, die man zum S-Bahn fahren braucht.