22.07.2026: Bloggen und KI – Jetzt schreib auch ich was dazu …

Nachdem jetzt zum x-ten Mal in den letzten 24 Monaten durch meinen Feedreader das Thema rauscht, ob KI in Blogartikeln genutzt werden sollte oder nicht, sich Blogger*Innen über Blogger*Innen aufregen, die keine KI-Artikel lesen wollen oder die eben doch KI-Artikel lesen wollen, muss ich hier jetzt doch auch mal was dazu schreiben. Ich wollte es nicht, habe mich darüber eher immer im Fediverse amüsiert, sehe mich jetzt aber aus Notwehr dazu gezwungen, meine Gedanken dazu jetzt auch einmal mit dem Füller auf Papier und dann mit der Tastatur in den Blog zu bringen. Natürlich hat mich keiner dazu gezwungen, diese Blogartikel zu lesen, aber es ist auf der anderen Seite eben auch schwierig, diesen Blogartikeln zu entkommen und es besteht auch immer noch die Hoffnung durch die Handlung des Lesens dieser Beiträge, doch noch einen neuen, spannenden Aspekt zu entdecken. | mehr

13.07.2026: Toleranz oder Intoleranz gegenüber Antidemokraten – was schadet wirklich unserer Demokratie?

In den letzten Tagen habe ich wieder vermehrt darüber nachgedacht, wem gegenüber ich Toleranz zeigen muss und warum es kein Widerspruch ist, wenn tolerante Menschen nicht immer tolerant sind. Auslöser war zum einen die Frage hier im Blog, ob ich für eine Allparteien-Koa gegen die AfD bin, welche unter dem Artikel „Auf den Abgrund starren“ gestellt wurde. Zum anderen aber auch die Diskussion darüber, ob es einer Demokratie guttut, wenn Parteitage von Antidemokraten blockiert werden. Nimmt die Demokratie dadurch schaden oder ist es nicht sogar ein notwendiger Akt, damit die Demokratie wehrhaft wird und bleibt? Ich weiß, auf den ersten Blick haben beide Fragen nichts mit Toleranz zu tun. Sie beschäftigen sich mit Demokratie, aber meine These ist: Demokratie ist nur mit toleranten Menschen möglich. | mehr

02.07.2026: Meine fünf Minutengedanken zu Renten und Generationen.

In letzter Zeit wird wieder viel über die Rente gesprochen und geschrieben. Es ist ein Dauerthema, schon über Jahrzehnte, weil sich die Gesellschaft verändert, aber das Rentensystem sich an diese Veränderung nicht so einfach anpassen lässt. Beim Holger im Aussernet-Blog gibt es zum Beispiel einen Artikel, der die junge Generation in der Pflicht sieht. Er meint, dass sich die junge Generation besonders viel Zeit lässt, um ins Berufsleben zu starten und es diese ungenutzten Beitragsjahre sind, die am Ende fehlen und zum Problem für die Rentenkasse werden. Nicht die älteren Menschen sollen immer später in Rente gehen, sondern die jüngeren Menschen sollen früher starten, in die Rentenkasse einzuzahlen. | mehr

23.06.2026: LebensABC – P wie Politisch

„Du sagst, du willst die Welt nicht ändern“, singt Rio Reiser in seinem Lied „Wann?“ (Youtube). Er singt weiter: „und ich frag‘ mich, wie machst du das nur?“. Genau diese Frage ist es, die sich mir auch immer stellt, wenn wieder wer zu mir sagt, dass er nicht politisch unterwegs ist. Wenn er*sie politischen Gesprächen aus dem Weg geht, weil es unangenehm werden könnte. Aber das Leben ist politisch, wir alle leben zusammen in einer Gesellschaft, auf einem Planeten, den wir nicht einfach so verlassen können, wir sind „kein Geist in einer Flasche“ und wir sind garantierte auch „kein Loch in der Natur“! Entscheidungen, die wir treffen, Dinge, die wir tun oder nicht tun, beeinflussen auch meist die Gesellschaft, das Leben von anderen und sind somit zutiefst politisch und gestalten so auch die Welt, in der wir Leben. | mehr

22.06.2026: Auf den Abgrund starren …

Ich bin ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie wir ernsthaft noch menschenfeindliche Politik verhindern wollen, wenn sich Debatten nur noch darum drehen, wie wir die AfD verhindern können. Wenn der Blick starr auf die AfD gerichtet ist und sich Kritik an der Politik der Unionsparteien verbietet, weil wir diese ja auch als Partner brauchen, um die AfD zu verhindern. Wie soll mit einem solchen Fixpunkt, der die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, überhaupt die Demokratie überleben? Wir starren auf den Abgrund und sind empört, wenn dann ein Linker ankommt und versucht, den Blick auf die Politik der demokratischen CDU zu lenken, indem er – wenn auch überspitzt, vielleicht auch ein wenig zu viel überspitzt – formuliert, dass uns auch diese menschenverachtende Politik, die von den Unionsparteien im Bund umgesetzt wird, in genau diesen Abgrund führt. | mehr

Habt ihr mal nen Euro … äh … Cappuccino?

Ich habe es ja vor ein paar Wochen schon mal geschrieben, es ist derzeit schwierig, auch weil ich letztes Jahr ein paar Entscheidungen getroffen habe, die doch ein wenig „Nachtragend“ sind. Ich konnte mich die letzten Monate irgendwie durchwuseln, aber jetzt wird es halt echt eng – auch weil meine Gesundheit die ersten Monate 2026 auch mehr durch Abwesenheit glänzte – und vielleicht gibt es ja doch ein paar Menschen, die hier meinen Blog, meine Gedanken, Erlebnisse und auch Kurzgeschichten gerne lesen und mir einen virtuellen Cappuccino zukommen lassen würden. Es sind sehr viele virtuelle Cappuccino, die ich brauchen würde, um auch die nächsten Wochen zu überstehen, bis die Saison dann wieder losgeht und sich mein Konto wieder etwas entspannen kann, aber vielleicht bekommen wir die ja bis zum nächsten Sonntag zusammen. | mehr

24.01.2026: LebensABC – O wie Orientierungslosigkeit

Das O im #LebensABC ist schon ziemlich schwierig für mich. Die Wörter, die mir so spontan einfielen, passten nicht wirklich zu mir. Ich bin weder ein Optimist, noch kann ich mit Ordnung irgendwas anfangen. Mein Leben ist Chaos und ich selbst bin Chaos, meine Gedanken sowieso. Damit kann ich leben, auch wenn mich andere wohl eher als komisch beschreiben würden. Orientierungslosigkeit kam mir erst gar nicht in den Sinn, doch als es erst mal da war, war klar, dass genau dieses Wort zu mir passt. Mir fehlt die Orientierung in meinem Leben. Ich habe keine wirkliche Vorstellung davon, wo ich hin will, ob ich überhaupt irgendwo hin will. Eigentlich wusste ich mal ziemlich genau, was ich werden wollte. Schon im Kindergarten war klar, dass ich Koch werden möchte und dieser Berufswunsch blieb auch bestehen. | mehr

21.01.2026: Komposthaufen als Quelle der Kreativität?

Ich las gestern die Überschrift „Kompostierung des Lebens“ in einem Blog und war sofort neugierig, was sich dahinter versteckt. Und das Bild, welches sich aus dem Zitat ergibt, welches in diesem Blogartikel zu finden ist, begeisterte mich sofort. Was ich dort auch gleich in einem Kommentar drunter schreiben musste. Mir gefällt es wohl deswegen so gut, weil meine Assoziation eben nicht das Tote war, was am Ende eines Kreislaufes zurückbleibt, sondern das Lebendige, was vom Kompost am Anfang eines Kreislaufes ausgeht. Immerhin entsteht aus dem alten Material, welches vorher ja auch mal lebendig war, wieder neues Leben. Das alte Material wird auf dem Komposthaufen wieder in seine Bausteine zerlegt, dient herbei schon als Lebensgrundlage für andere Organismen und am Ende entsteht aus diesen Bausteinen auch wieder neues Leben. | mehr

19.01.2026: Entscheidungen

Ich habe ja letztes Jahr ein paar Entscheidungen getroffen, die ich jetzt gerade deutlich spüre. Zum Beispiel habe ich einen Auftrag abgelehnt, bei dem ich Werbung für die CDU gefahren wäre. Die CDU hatte damals gerade mit der AfD im Bundestag abgestimmt und damit gezeigt, dass die Brandmauer, von der immer so viel gesprochen wurde, nichts wert ist. Diese Abstimmungen waren nicht notwendig, hatten am Ende auch keinen Nutzen und all die Ausreden, die danach von Unions-Politiker*Innen kamen, waren total unglaubwürdig. Da ich selbst aber über Werte verfüge, die ich nicht einfach in die Tonne trete, war für mich nur richtig, einen solchen Auftrag abzulehnen. Dass das irgendwann später mal wehtut, war mir damals schon klar, so wie auch einige andere Entscheidungen, durch die ich auf Geld verzichtet habe. | mehr

18.01.2026: Gold

Es gibt ja so Dinge, die ich nie wirklich verstehen werde. Gold zum Beispiel! Warum kaufen Menschen Gold, wenn sie eine Krise erwarten? Es ist ein Metall, es kann verwendet werden, um bestimmte Produkte herzustellen, es mag auch ziemlich selten sein, aber es hilft nicht wirklich gegen Hunger oder Durst. Ich persönlich wüsste nicht, warum ich in einer Krisensituation Nahrung gegen Gold tauschen sollte! Es sei denn, ich bräuchte das Metall, um damit etwas anderes herzustellen, was irgendwie dazu beiträgt, meine Grundbedürfnisse zu befriedigen. In der Krise bräuchte ich Nahrung, natürlich auch Kleidung und sauberes Wasser. An kalten Tagen wäre dann Wärme hilfreich und wenn es regnet, dann wäre ein Dach über dem Kopf ganz schön. | mehr

12.01.2026: Ich brauche mal kurz eure Hilfe

Ich brauche mal kurz eure Hilfe. Es geht um die Kommentarfunktion, um Webmentions und ActivityPub. Ist hier eigentlich alles aktiviert, aber es funktioniert wahrscheinlich nicht wirklich, weil ich zusätzlich auch noch die Checkbox bei der Kommentarfunktion habe, wo kurz bestätigt werden muss, dass die Datenschutzhinweise gelesen wurden und diese auch akzeptiert werden. Nun kommentiere ich ja auch in einigen anderen Blogs und weiß, dass dort diese Checkbox nicht vorhanden ist und nun überlege ich, ob ich die auch rausnehme, damit dann die Webmentions und das ActivityPub auch wirklich funktionieren. Allerdings würde ich dennoch gerne den Hinweistext weiterhin anzeigen und habe aber gerade keinen Plan, wie ich das sinnvoll umsetze. Und dafür bräuchte ich jetzt einmal euren Input. | mehr

12.01.2026: Demokratiestammtisch

Anfang letzten Jahres ging mir eine Idee durch den Kopf, die ich im Fediverse wie folgt beschrieben habe: Völlig dämlicher Gedanke ging mir durch den Kopf. Gedanke: Um Demokratie zu stärken, sucht sich jede Familie einmal in der Woche einen Termin für einen Familien-Demokratie-Stammtisch. Da wird über ein aktuelles Thema diskutiert, was ein paar Tage vorher festgelegt wurde, sodass jeder in der Familie die Zeit hat, sich über das Thema zu informieren, Quellen zu sammeln, diese dann natürlich auch zum #DemokratieStammtisch mitzubringen und dann wird in der ersten Runde am Stammtisch jedem ein gewisses Zeitfenster gegeben, wo er*sie seinen Standpunkt vortragen kann, ohne das er*sie von den anderen unterbrochen wird. Danach wird diskutiert und es werden gemeinsam die Quellen bewertet, die von den einzelnen Menschen miteingebracht wurden. | mehr

11.01.2026: Ich soll mehr bloggen …

Ich soll mich einfach hinsetzen und zehn Minuten schreiben, sagt die Autorin des Buches. Wir sollten alle mehr bloggen, sagen die Menschen aus dem Internet und ich selbst finde auch, dass die anderen mehr bloggen sollten, dass es mehr Menschen geben sollte, die ihre Gedanken, Erlebnisse und Gefühle in Blogs festhalten. Nur selbst bloggen? Dazu fehlt mir die Motivation. Die Gedanken fühlen sich so an, als ob ich die schon zwanzigmal im Blog verarbeitet habe. Sie - die Gedanken - eh nur nerven, weil ich einen seltsamen Blick auf die Welt habe, mit dem andere nichts anfangen können. Ich stelle mir zum Beispiel seit Monaten die Frage, warum wir unsere Demokratie so aufgebaut haben, dass am Ende wieder eine einzelne Person an der Spitze steht. | mehr

16.10.2025: 17 Jahre gibt es diesen Blog nun schon

17 Jahre sind es inzwischen! Seit 17 Jahren schreibe ich jetzt in diesen Blog, auch wenn es in den letzten Jahren eher weniger war. 17 Jahren voll mit Gedanken, Erlebnissen, Kurzgeschichten, Gedichten und anderen Themen. Wie oft ich den Blog in den letzten Jahren schon schließen wollte, kann ich gar nicht mehr sagen, aber ist auch nicht wichtig, denn er ist noch da, 17 Jahre schon. Angefangen hat es damals als Ort, wo ich über Gelerntes reflektiert habe. 2008, als ich gerade dabei war, mein Abitur nachzuholen. 2010 hatte der Blog seine Aufgabe dann eigentlich erfüllt. Ich hatte mein Abitur und nicht wirklich einen Plan, wie es mit dem Blog weitergehen sollte. Und so wirklich einen roten Faden habe ich bis heute nicht gefunden. | mehr