Februar 7 2016

Fahrradwetter in Berlin

Radfahren in Berlin

Wisst ihr, da bin ich in der letzten Woche drei Mal mit dem Rad gefahren. Nur kurze Strecken von maximal 5 Kilometer. Das lohnt sich, denn die Temperaturen sind wieder in einem Bereich, die sogar eine längere Radtour zulassen würden. Nur, weil es ja so schön hätte sein können, also das mit meinem Rad und mir, hatte ich nach der dritten kurzen Tour gleich wieder einen Platten, und das, obwohl ich ein Gel im Schlauch habe, welches genau das verhindern soll. Nun, das beste Gel ist natürlich machtlos, wenn sich der Gegenstand, der das Loch verursacht hat, noch im Mantel befindet und das Loch natürlich immer wieder auf sticht.

Nunja, nun werde ich mir nächste Woche wieder die Zeit nehmen müssen, um den Mantel vom Rad zu machen, den Gegenstand zu suchen, der das Loch verursacht und diesen dann zu entfernen. Danach werde ich dann wohl so ein Band aus Plastik in den Mantel legen, welches das Eindringen von spitzen Gegenständen verhindert.

Leute, ich sage euch, Radfahren in Berlin macht nur dann Spaß, wenn deine Räder nicht den Boden berühren …

Januar 11 2016

Blogparade: Brauchen wir bessere Vorsätze?

Lauftraining

Vorsätze sind ja erst einmal nichts Schlimmes. Im Gegenteil, ich gehe sogar davon aus, dass jeder Mensch irgendwelche Vorsätze hat. Was ich aber nicht mag, sind Vorsätze, die erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden. Deswegen habe ich auch keine Vorsätze für das neue Jahr, denn Vorsätze, die nicht sofort umgesetzt werden, kommen nicht vom Herzen.

Wer meinen Jahresrück-, und Vorblick gelesen hat, der weiß, dass ich Ziele fürs neue Jahr habe, aber der Unterschied ist, dass ich durch diese Ziele nichts in meinem Leben ändern möchte, sondern ich möchte in bestimmten Bereichen besser werden. Natürlich würde ich mich ärgern, wenn ich die Ziele nicht erreiche, aber es wäre nicht weiter schlimm.

Vorsätze hingegen verändern etwas im Leben, und deswegen sollten sie immer sofort angegangen werden, denn nur dann sind sie wirklich ernst gemeint. Wenn ich Vorsätze gleich wieder aufschiebe, dann ist das nur ein Anzeichen dafür, dass ich noch nicht bereit dazu bin, etwas in meinem Leben zu ändern – warum sollte das dann zu einem späteren Zeitpunkt der Fall sein?

Ende 2012 nahm ich mir zum Beispiel vor auf Plastiktüten zu verzichten. Ich hatte davon eine viel zu große Sammlung hier zu Hause und für die Umwelt waren und sind diese Plastiktüten ja auch nicht gut. Deswegen kaufte ich mir am nächsten Tag gleich einen Stoffbeutel, den ich seither immer bei mir habe. Selbst wenn ich mir einen Döner kaufe oder den Bäcker nerve, habe ich einen Stoffbeutel dabei, denn wenn ich einen Vorsatz habe, dann möchte ich den auch richtig umsetzen. Natürlich vergesse ich ab und zu auch mal den Beutel, aber auch dann verzichte ich auf Plastiktüten und greife lieber auf eine Papiertüte zurück. Natürlich könnte ich auch einen neuen Stoffbeutel kaufen, aber dann würde ich davon eine Sammlung aufbauen und das ist auch nicht das, was ich möchte, denn dadurch würde ich auch Rohstoffe verschwenden, was nicht unbedingt mein Ziel ist.

Doch warum schreibe ich schon wieder über Vorsätze? Nun, es gibt da eine Blogparade vom WWF, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Der WWF stellt auf seinem Blog folgende Fragen:

  • Wie habt ihr es geschafft, schlechte Gewohnheiten in bessere umzuwandeln?
  • Was sind eure wunden Punkte?
  • Woran seid ihr in der Vergangenheit gescheitert?
  • Was wollt ihr unbedingt noch ausprobieren, was einfach machen – oder lassen?
  • Haben schlechte Gewohnheiten unbedingt etwas mit Vorsätzen zu tun?

 

Bei der Blogparade geht es um bessere Vorsätze, von daher stellt sich erst einmal die Frage, ob schlechte Gewohnheiten unbedingt etwas mit den Vorsätzen zu tun haben. Wer definiert, was eine schlechte Gewohnheit ist? Ist eine Angewohnheit, die ich durch einen Vorsatz verändern möchte, immer gleich schlecht?

Im Fall der Plastiktüten ist das ziemlich einfach, denn die Plastiktüten gingen nicht nur ins Geld, sie verschmutzten auch die Umwelt. Allerdings fiel es mir nicht wirklich schwer, diese Gewohnheit abzulegen, denn dadurch, dass ich seither einen Stoffbeutel bei mir habe, hat sich an meiner Lebensqualität nichts geändert. Ich kann immer noch spontan in die Kaufhalle gehen und etwas kaufen und nebenher spare ich sogar Geld, denn die Plastiktüten kosteten pro Einkauf ja auch 10 Cent oder mehr.

Das ist übrigens auch schon der erste Trick, um solche Gewohnheiten abzulegen. Es ist wichtig zu sehen, dass sich dadurch an der Lebensqualität nichts ändert, dass sie sich eventuell sogar verbessert. Dazu müssen wir aber bereit sein, etwas in unserem Leben zu verändern und wenn das der Fall ist, dann spricht auch nichts dagegen, einen Vorsatz sofort umzusetzen und ihn nicht sofort wieder zu verschieben. Das gilt fürs Rauchen genauso, wie für die Plastiktüten oder den Kaffeebecher aus Pappe mit Plastikdeckel. Solange wir es nicht wirklich wollen, solange werden wir Gründe finden, um die Vorsätze doch nicht umzusetzen. Und solange wir denken, dass dadurch Lebensqualität verloren geht, solange werden wir auch nicht wirklich etwas ändern wollen.

Wunden Punkte?

 

Im Zusammenhang mit Vorsätzen habe ich keine wunden Punkte, denn wenn ich noch nicht bereit bin etwas zu ändern, nehme ich mir keinen Vorsatz, dies zu tun und sobald ich bereit bin, dann ändere ich es einfach. Nein, das geht natürlich nicht immer von heute auf Morgen, aber das ist ja auch nicht notwendig. Notwendig ist nur, sofort die ersten Schritte zu gehen. Dazu zählen auch die Vorbereitung, wenn ich zum Beispiel meinen Cappuccino für Unterwegs nicht mehr in einem Pappbecher genießen will, dann muss ich mir eine Tasse besorgen, die die Funktion des Pappbechers übernimmt. Gilt natürlich auch für andere Getränke. Dann muss ich noch Geschäfte finden, die mir diese Kaffeetasse auch mit Kaffee befüllen, wenn ich diesen nicht unbedingt von zu Hause mitnehmen möchte.

Gescheitert?

 

Derzeit scheitere ich daran, den Plastikmüll noch weiter zu reduzieren, der durch den Einkauf anfällt. Natürlich sortiere ich und die Rohstoffe landen in der Gelben Tonne, aber noch schöner wäre es, wenn ich die meisten Verpackungen einfach einsparen könnte. Scheitern tut es derzeit am Geld und an der Zeit. Ja, es gibt inzwischen einen Laden in Berlin, der viele Dinge ohne Verpackungen verkauft, aber hierzu bräuchte ich erst mal Behälter, vorzugsweise aus Glas und ich bräuchte zusätzlich noch die Zeit, um in diesem Laden einkaufen zu gehen.

Gescheitert ist das Projekt aber noch lange nicht, vielmehr sehe ich mich gerade in der Vorbereitungsphase.

Was will ich noch machen?

 

Es gibt noch vieles, was ich machen will, sobald es der finanzielle Rahmen zulässt. Ich möchte zum Beispiel mein Fahrrad nutzen, um mein Smartphone und einen Zusatzakku aufzuladen. Auch meinen Rücksack möchte ich mit einem Solarpaneel ausrüsten, damit ich kleine Geräte wie MP3 Player und Co. damit aufladen kann. Das scheitert derzeit aber auch noch am Geld, aber ich weiß, dass ich diese Dinge umsetzen werde.

Was ich derzeit aber konkret plane, weil es günstig umzusetzen ist, ist eine Kochkiste, mit der ich dann beim Kochen Energie einsparen kann.

Januar 3 2016

Jahresrück- und Vorblick 2015 und 2016

Das Jahr 2015 ist nun also Geschichte. Ich weiß gar nicht, wohin das Jahr verschwunden ist, aber wirklich vermissen tue ich es auch nicht. Es gibt jetzt auch nicht wirklich viel zu erzählen über das Jahr 2015, also machen wir einfach einen Haken dran.

Laufen

 

Gelaufen bin ich im Jahr 2015 gerade einmal 566 Kilometer. Das ist eigentlich lächerlich, auch für mich, aber nagut, im Sommer hatte ich kaum Zeit zum Laufen und dann kam im Herbst auch noch ein wenig Lustlosigkeit hinzu. So sind es dann nur 566 Kilometer geworden.

Für das Jahr 2016 habe ich mir natürlich wieder bedeutend mehr vor genommen. Alles unter 1.000 Kilometer ist dieses Jahr eine Enttäuschung, auch wenn ich im Sommer wohl wieder denselben Job mache, den ich auch schon im Sommer 2015 gemacht habe. Dieses Jahr werde ich es aber ein bisschen besser organisieren, sodass ich meine Lauftrainings auch im Sommer unterbringen kann.

Radfahren

 

Radfahren war dafür bedeutend besser. Ich bin knapp an die 2.000 Kilometer gekommen und wenn ich im Sommer mehr Zeit gehabt hätte, wären es mit Sicherheit noch sehr viel mehr geworden. Deswegen ist mein Ziel für 2016 die 3.000 Kilometer Marke zu knacken, wozu ich allerdings auch mehr Ausflüge machen muss, aber auch das wird 2016 hoffentlich möglich sein.

Bloggen

 

Mein Blogjahr 2015 war auch eher enttäuschend. Es gab zwar ein paar Kurzgeschichten, aber es gab eben auch viele Wochen, da gab es nur einen Wochenrückblick oder eben gar keinen Eintrag. Das möchte ich 2016 auch ändern. Mein Ziel ist es, jede Woche mindestens zwei Artikel zu veröffentlichen. Ich bin mir zwar noch nicht sicher, worüber ich schreiben werde, aber ich mache ja genügend, sodass sich eigentlich genügend Artikel ergeben sollten.

Studium

 

Darüber schweigen wir lieber. Es kann 2016 also nur besser werden 😉

Arbeit

 

Nachdem ja mein Studienkredit weggefallen ist, musste ich mich ein wenig mehr auf meine Selbstständigkeit konzentrieren, weswegen ich mein Studium ziemlich vernachlässigt habe. Für den Sommer 2016 habe ich allerdings schon wieder einen Auftrag, jetzt muss ich nur noch für die Zeit davor und die Zeit danach noch ein wenig was organisieren, wobei ich seit Dezember auch einen kleinen Auftrag habe, mit dem in jedem Monat ein wenig Geld verdiene, aber eben nicht genug.
Deswegen ist mein Ziel für 2016, wieder mehr online zu machen. Ich habe ja damals bei Textbroker und Co. schon einiges an Geld verdient und 2016 möchte ich das wieder etwas ausbauen.

Lesen

 

Nun, es sind immerhin acht Bücher geworden, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ist jetzt nicht wirklich die Welt, aber es ist mehr als gar nix und ich weiß nicht, ob ich dieses Jahr mehr Bücher lesen werde. Mir fehlt dann doch irgendwie die Zeit dafür, aber es werden garantiert auch wieder bessere Jahre kommen.

Mehr fällt mir jetzt erst einmal nicht ein, obwohl es sicher noch mehr zu schreiben gäbe. Aber das schöne an einem Blog ist ja, dass ich jederzeit noch mehr Artikel schreiben kann ;). Deswegen wünsche ich euch jetzt erst einmal willkommen im Jahr 2016 und ich hoffe, dass wir auch dieses Jahr wieder schöne Diskussionen haben werden.

Dezember 20 2015

Blog Adventskalender 2015 – 20.Söckchen: Herr Bär auf der Suche nach der Weihnachtsstimmung

Teddy im Weihnachtssack

Teddy im Weihnachtssack

“Sag mal Herr Bär, was machst du denn im Sack vom Weihnachtsmann?”

“Ich bin auf der Suche nach der Weihnachtsstimmung!”

“Na hör mal, heute ist schon der 20. Dezember, wenn du jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung bist, wird das sehr schwer werden.”

“Ja Sven, du hast ja Recht, aber hast du draußen schon einmal die Temperaturen gefühlt? Es sind über 10 Grad Celsius. Und außerdem ist die Welt so kalt, wie soll ich denn da in Weihnachtsstimmung kommen?”

“Herr Bär, jetzt wiedersprichst du dich aber. Erst sagst du, dass es viel zu warm ist, und dann sagst du, dass die Welt viel zu kalt ist. Du musst dich schon entscheiden.”

“Nein, nein Sven, ich wiederspreche mich natürlich nicht. Du weißt doch, dass ich vor langer Zeit nach Deutschland gekommen bin, so wie derzeit auch viele Menschen nach Deutschland kommen. Ich habe in den letzten Monaten viel Fern gesehen, und was ich gesehen habe, war wirklich schrecklich für mich. Ich hatte schon überlegt, wieder nach Hause zu gehen, aber dann viel mir ein, das mein zu Hause bei dir ist.”

“Oh Teddy, ich kann dich ja schon verstehen, aber du darfst dabei auch nicht übersehen, dass es nicht nur Hass gibt. Es gibt auch viele, die die geflüchteten Menschen hier willkommen heißen. Die geben sich wirklich Mühe und das sollte dir doch dabei helfen, die Weihnachtsstimmung zu finden, oder Bär?”

“Ja, es gibt sie, aber es gibt auch so viele Vorurteile und so viel Hass. Vorher kommt dieser Hass? Ich meine, Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe und der Besinnlichkeit. Wie können wir aber von Nächstenliebe sprechen, wenn hier soviel Hass ist in Deutschland? Wie soll ich ein Fest feiern können, wenn dort draußen so viele Menschen keine Unterkunft haben? Wenn dort Menschen kaum Essen haben, wenn es Menschen gibt, die Schutz suchen, den aber nicht finden? Maria und Josef suchten damals auch nach Schutz, und würden wir heute Weihnachten feiern, wenn sie diesen Schutz nicht bekommen hätten?”

“Herr Bär, jetzt versaust du mir aber meine Weihnachtsstimmung. Ich stimme dir zu, die Welt ist derzeit nicht schön, und du hast Recht, Weihnachten würde es wahrscheinlich nicht geben, wenn es da vor ein paar Tausend Jahren nicht den Stall gegeben hätte, in dem Josef und Maria untergekommen wären, aber wenn du diesen Menschen helfen willst, solltest du dann nicht auch ein wenig Hoffnung im Herzen tragen? Immerhin ist das Weihnachtsfest ja auch das Fest der Hoffnung. Wenn du diese Hoffnung nicht mehr im Herzen hast, wie soll die Welt dann besser werden? Außerdem solltest du vielleicht auch daran denken, dass du die Nächstenliebe selbst weitergeben kannst, du darfst sie nicht nur von anderen fordern. Nein, du kannst nicht allen Menschen helfen, dass geht nicht, aber du kannst einigen Helfen.”

“Aber wie?”

“Ach Bär, ich denke, du hast in den letzten Monaten soviel Fern gesehen. Viele Menschen wünschen sich einfach nur ein wenig Zeit und Hilfe. Es geht hier auch nicht nur um die Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, es geht auch um die Obdachlosen, die Weihnachten allein auf der Straße verbringen. Wenn du denen eine kleines Geschenk machst, eine warme Mahlzeit, ein warmes Getränk, einen Schoko-Weihnachtsmann oder eben etwas Zeit, dann bringst du diesen Menschen Freude und das ist es doch, wozu Weihnachten da ist, oder?”

“Ja, da hast du recht. Du Sven?”

“Ja”

“Können wir noch schnell so 200 Schoko-Weihnachtsmänner kaufen? Und vielleicht noch ein paar warme Socken? Und können wir ein wenig was für die Menschen kochen? Oh Sven, komm, lass uns ein wenig Freude in die Welt bringen und dann bekomme ich hoffentlich ein schönes Weihnachtsgeschenk von dir. Oh Sven, jetzt komme ich doch tatsächlich langsam in Weihnachtsstimmung.”

“Öhm Herr Bär, können es auch ein paar weniger Weihnachtsmänner sein? Und ähm …”

“Ja gut, dann holen wir nur 199 Weihnachtsmänner, aber darunter geht gar nichts!”

“Öhm, und wer soll das Bezahlen?”

“Na du natürlich …”

Weihnachtskranz

20ste Adventssocke Ja, die Welt ist nicht perfekt, aber lasst euch dadurch nicht die Weihnachtsstimmung kaputt machen. Und wenn ihr nicht in Weihnachtsstimmung seid, oder ihr Weihnachten generell ablehnt, dann ist das auch nicht so schlimm. Menschlichkeit, Nächstenliebe und Freude kann auch ohne Weihnachten weitergegeben werden, auch mit Kleinigkeiten, ein paar warmen Socken, eine warme Mahlzeit, einen Kaffee oder eben einer Stunde Zeit, um den Menschen zuzuhören. Feiert Weihnachten, genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden und geht auch in euch, damit ihr ein wenig Besinnlichkeit findet.

Das nächste Türchen findet ihr hier, hier oder hier.

November 29 2015

Wochenrückblick Kalenderwoche 48/2015

Okay, dann wird das hier halt wieder ein Wochenrückblick. Ich hatte mir ja irgendwann vorgenommen, dass ich wenigstens einen Artikel in der Woche online stelle, nun sitze ich schon über eine Stunde hier rum, und mir fällt absolut nichts ein, was ich verbloggen könnte.

Fangen wir mit etwas an, was uns durch das Jahr begleitet hat: Mein Mangobäumchen. Ich glaube, es hat nicht überlebt. Noch steht es auf dem Fensterbrett, aber inzwischen hat es alle Blätter verloren und auch die, die nachwachsen wollten, schaffen das nicht. Ich weiß nicht, ob es am mangelnden Licht liegt, oder ob das Wasser einfach zu viel Kalk enthielt. Egal, versuchen wir es halt nächstes Jahr erneut. Ein neues Mangobäumchen und dann wird alles besser – und mit wir meine ich Euch und mich ;).

Laufen war ich dieses Woche zwei Mal. Immerhin habe ich damit die fünfhundert Kilometer voll gemacht. Ich schreibe 500 als Wort, weil das einfach nach mehr aussieht, vielleicht lässt sich so der Lutz ja austricksen und es fällt ihm gar nicht auf, dass ich dieses Jahr verdammt faul war.

Dafür habe ich dieses Jahr schon fast die 2.000 Radkilometer voll gemacht. Vielleicht bietet sich im Dezember noch ein Tag, an dem ich die fehlenden Kilometer noch radeln kann, wenn nicht, dann ist es auch okay. Diese Woche war allerdings nicht ans Radfahren zu denken, wobei ich auch sehr mutige Radfahrer gesehen habe, aber nein, dass muss nicht sein.

Mit der Arbeit geht es auch langsam aufwärts. Diese Woche habe ich endlich bei einen neuen Auftraggeber anfangen können. Der neue Auftrag macht schon irgendwie Spaß, aber derzeit brauche ich noch zu viel Zeit, aber wenn erst einmal die Abläufe sitzen – ja, die Routine, die ich absolut nicht mag – wird es bedeutend schneller gehen. Und hoffentlich wird es wirklich ein langfristiger Auftrag, davon kann ich einfach derzeit ein paar gebrauchen, damit ich mein Studium finanzieren kann.

Flyer verteilen war ich am Wochenende auch wieder, wobei der Samstag einfach nur ein Tag war, den ich ganz schnell wieder vergessen möchte. Nicht nur, dass das Wetter scheiße war, nein auch die Flyer wollte keiner. Die meisten waren einfach nur gestresst, ich frage mich ja, ob in der Vorweihnachtszeit nicht bei vielen die Grundlage für eine spätere Krankheit gelegt wird, oder für den Herzinfarkt, ich könnte mir das sehr gut vorstellen.
Sonntag lief dann perfekt. Ich bin fast alle Flyer, die ich mit hatte, los geworden und die Menschen waren auch wieder freundlicher.

Zum Studium brauche ich nicht viel sagen, obwohl ich die Woche hätte viel machen müssen, habe ich das nicht gemacht. Wie auch? Wenn du vernünftig Lernen möchtest, dann darfst du im Hinterkopf nicht immer den Gedanken daran haben, dass du unbedingt noch Geld verdienen musst, um diese oder jene Rechnung zu bezahlen. Mit dem Geld verdienen lief im zweiten Halbjahr schon sehr gut, nur war dann irgendwie die Zeit nicht da, um auch gut zu Lernen. Aber ich hoffe, im Dezember wird es dann etwas besser.

Und wo wir schon im Dezember sind: Ich habe irgendwie das Ziel, meinen Umsatz dieses Jahr noch auf über die 6.000,- Euro zu bringen. Ich verrate jetzt einmal nicht, wie viel bis zu diesem Ziel noch fehlt, aber wenn ich es schaffe, dann würde ich 10 Bäume pflanzen lassen – ich habe da ja meine favorisierte Seite für. Wenn ihr mithelfen wollt, dann könnt ihr hier, auf lesensiegut.de und/oder auf Meinungsschauspieler.de einen Bannerplatz buchen. Hier wäre es der Bannerplatz unter den Artikeln, ebenso wie auf meinungsschauspieler.de. Bei lesensiegut.de wäre es der Banner oben auf der Seite, oder der an der Seite.

Oktober 15 2015

Der 15.10

Am 15.10.2008 rutschte der Dow Jones mit über 7,8 Prozent ins Minus, in Frankfurt gab es im öffentlichen Nahverkehr Probleme, weil es dort zu einen Leichenfund kam, die Bundesregierung debattierte über ein Gesetz zur Stabilisierung des Finanzmarktes und, das wohl wichtigste Ereignis, in diesem Blog hier veröffentlichte ich meinen ersten Beitrag.

Was ich damit eigentlich nur sagen möchte: Heute wird mein Blog 7 Jahre alt, ich finde, dass das ruhig kurz einmal erwähnt werden darf ;). So, und jetzt weitermachen, ein bisschen fleißiger Kommentieren und ja, auch debattieren ;).

Oktober 3 2015

Der Ideenhase

Der Ideenhase

Es wurde mal wieder ein Stöckchen geworfen, und ich habe es abbekommen, genau an den Kopf *aua*. An dem Stöckchen befanden sich drei Bilder, mit denen irgendwas gemacht werden sollte, und was ich mit diesen Bildern gemacht habe, könnt ihr genau hier lesen.

Gestatten, der Ideenhase

 

Der Ideenhase Ich muss es hier ja einmal zugeben, ich habe da einen Ideenhase im Kopf. Der Hüpft und Hüpft, wirft dabei mit Ideen um sich, bleibt aber immer auf einem gewissen Abstand zu mir, sodass ich den Hasen nie wirklich greifen kann. Das wäre aber wichtig, damit er mir all die Ideen, mit denen er rumwirft, einmal erklären könnte. Meist sind es nur Stichpunkte oder Bilder, die er da als Idee um sich wirft, aber es sind viel zu viele, sodass es mir schwer fällt, mich überhaupt mit einer Idee zu beschäftigen. Und wie schon erwähnt, er lässt sich von mir nicht fangen, er will nicht, dass ich ihn zu bestimmten Ideen noch einmal genauer befrage und er will schon gar nicht weggesperrt werden, damit ich mich erst einmal mit den Ideen beschäftigen kann, die er schon in den Raum geworfen hat.

Die MotivationskarotteIch habe es versucht, habe versucht ihn mit einer Karotte zu motivieren zu mir zu kommen. Aber der Ideenhase ist ja nicht blöd, der weiß genau, was ich vorhabe. Der weiß, dass ich ihn fangen möchte, wenn er der Karotte zu nahe kommt. Deswegen macht er sich auch regelmäßig über mich lustig. Zückt einfach die eigene Karotte, wenn ich mit meiner Karotte ankomme, setzt sich hin, natürlich mit ausreichend Abstand zu mir, und frisst demonstrativ seine Karotte, um mich dann mit noch mehr Ideen zu bewerfen.

LuftballonUnd wenn er ganz fies ist, dann nimmt er diese Ideen, bindet sie an einem Luftballon und lässt sie die Decke steigen, wo ich sie zwar immer noch sehen kann, an die ich aber nicht reiche, um sie einzusammeln, damit ich sie genauer betrachten kann.

Es ist echt schwer mit einem solchen Ideenhasen zu leben, denn er hat nicht wirklich vor, ruhe zu geben. Er lenkt mich ab, er hält mich ab von Dingen, die ich umsetzen möchte, weil er mich dann fragt, ob es nicht langsam langweilig wäre, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Er hätte doch so viele Ideen, die er mir gerne verrät, ich müsste nur aufhören mit dem, was ich gerade tue. Und wenn ich das mache, dann springt er wieder durch den Raum, wirft mit Ideen um sich und lässt mich wieder ratlos zurück, weil er mir die Ideen nicht erklären möchte.

 

Und jetzt seid ihr dran. Geht auf die Himbeerwerft (oben verlinkt), klaut euch die Bilder und schreibt etwas dazu, oder malt eine Geschichte, ganz so, wie es bei der Himbeerwerft vorschlägt. Die Bilder im Artikel sind ebenfalls von der Himbeerwerft.

September 20 2015

Bla Bla Bla …

Teddy Bär hat Fernweh

Teddy Bär hat Fernweh

Die Woche ist schon wieder an mir vorbeigezogen. Ich weiß gar nicht wohin, aber sie ist fort. Sie kommt auch nicht wieder, denn das hat die Zeit so an sich, sie läuft nur vorwärts, nicht aber zurück. Eigentlich habe ich gar keine Lust jetzt einen Wochenrückblick zu schreiben, er enthält wieder dasselbe, was er in den letzten Wochen auch schon enthielt. Eigentlich habe ich gar keine Lust zu schreiben. Eigentlich bin ich durch …

Ich überlege jetzt schon ein paar Stunden, was ich schreiben könnte. Was wäre interessant, was würde die Menschen, die hier lesen, interessieren, was würde mich interessieren? Und es fällt mir nichts ein. Der Artikel zu Fledermausführung? Ja, der kommt irgendwann, aber nicht heute.

Leute, ich will raus. Ich will raus aus Berlin, ich will die Welt sehen. Ich will mich aufs Rad setzten und los fahren. Ich habe gar keinen Bock mehr auf dieses System, dass Menschen nur als Kostenfaktor sieht. Ich habe keinen Bock auf die Abhängigkeiten, die dieses System mit sich bringt, keine Lust mehr auf den Menschenhass, der durch dieses System produziert wird. Ich will weg von den Menschen, die hier monoton dem nachgehen, was sie “Leben” nennen. Weg von dem, was “Freiheit” genannt wird. Warum geben wir uns diesen Scheiß? Was ist Freiheit, wenn ich nur überleben kann, sobald ich genügend Geld verdiene? Was ist Menschlichkeit, wenn sie davon abhängt, dass die Wirtschaft damit einen großen Profit machen kann? Was ist die Wirtschaft überhaupt wert, wenn sie nur existiert, um ein paar Hanseln riesige Mengen an Geld zu verschaffen, während die Hälfte der Menschen auf dieser Welt hungert? Scheiße ist das, mehr nicht! Scheiße, ohne Wert, ohne Moral, ohne Rücksicht auf die Natur, auf die Tiere und auf die Menschen.

Und dann, dann kommen die Leute daher, die das “Cool” finden, diese Leistungsgesellschaft. Die meinen, dass sich die Menschen doch nur mehr anstrengen müssten …

  • Mehr anstrengen, um die Ausbeutung in ihrem Land zu überwinden. Ausbeutung, die meist durch Unternehmen aus der westlichen Welt betrieben wird, damit sich der Wohlstand einiger weniger Menschen mehrt.
  • Mehr anstrengen müssen, um ihr eigenes Land aufzubauen, welches durch den Westen ausgebeutet wird oder in dem gerade Krieg und Gewalt herrscht.

 

Ach verdammt, es kotzt mich an. Es kotzt mich an, wenn plötzlich die BILD daher kommt und eine Aktion für geflüchtete Menschen startet, gegen die sie vorher nur gehetzt hat und wenn dann auch noch Fußballvereine, die es gar nicht nötig hätten, sich vor deren Wagen spannen lassen, nur damit die BILD ihr Image aufpolieren kann.

Es kotzt mich irgendwie soviel an, aber ich habe keine Lust darüber zu bloggen. Ich bin Ideenlos, habe, wie schon erwähnt, nicht einmal Lust einen Wochenrückblick zu schreiben.

September 6 2015

Hamburg: Mein erster Eindruck

Ich war in Hamburg. Am Montag. Ich war am Hafen und was war der erste Eindruck, den ich von Hamburg gewinnen musste? Drei Nazis spazierten am Hafen entlang und trugen T-Shirts, die ihre Gesinnung offen zur Schau stellten. Kein guter erster Eindruck, aber ich weiß ja, dass Hamburg es auch anders kann. Ansonsten war ich, weil ich selbst mit dem Auto fahren musste, erst mal vom Straßenverkehr genervt. Der ist nämlich genauso ätzend wie in Berlin, aber warum sollte das auch anders sein, ist ja auch ein Stadtstaat mit vielen Menschen auf wenig Raum.

Viel gesehen habe ich leider nicht von Hamburg, denn wir waren nur wenige Stunden dort und so blieb nur die Zeit, ein wenig am Hafen zu spazieren und noch ein paar Seitenstraßen zu besichtigen. Mehr war leider nicht drin, und so habe ich eigentlich gar nichts von Hamburg gesehen, außer dem Hafen, der drei Nazis und ein paar Seitenstraßen. Schade eigentlich, aber Hamburg, ich komme wieder und dann hoffe ich, dass mir meine Follower ein wenig helfen, dich zu entdecken.