19 Mai 2020

Dieses Jahr wird wohl doch nicht fabelhaft …

Herbst

Am Anfang des Jahres schrieb ich ja, dass das Jahr fabelhaft werden würde. Damals wusste ich noch nicht, dass da ein Virus auf uns zukommt, der erst einmal alles zum Stillstand bringt und so viele Menschen auf eine harte Probe stellen würde. Soziale Kontakte, Arbeit, Einkommen – plötzlich war alles irgendwie bedroht und doch bin ich der Meinung, dass wir das Jahr immer noch nutzen könnten, es immer noch fabelhaft werden könnte, wenn wir an den positiven Punkten anknüpfen und wir unsere Gesellschaft in die richtige Richtung weiter entwickeln.

Schule

Damals schrieb ich, dass die Schule in diesem Jahr endlich zu einem demokratischen Ort weiterentwickelt werden könnte. Ich ging natürlich von der Klimabewegung aus, die diese Entwicklung hätte vorantreiben können. Aber durch das Virus ergeben sich natürlich neue Denkmöglichkeiten. Schule als demokratischer Ort, wo Lehrende und Lernende gleichberechtigt sind, sie demokratische Werkzeuge erlernen und nutzen und so die autoritäre Institution Schule zu einer demokratischen Institution wandeln. Natürlich sind wir weit weg davon. Vielmehr sehen wir weiterhin die autoritären Bemühungen des Staates, der die Schüler möglichst schnell wieder in die autoritären Strukturen bringen will und genau hier wäre jetzt ein Zeitfenster, in welchem sich die Schüler ein Mitspracherecht erkämpfen könnten. Da haben konservative Politiker natürlich etwas dagegen, immerhin lief das schon immer so und warum sollte sich daran etwas ändern? Aber es spricht halt viel dafür, endlich etwas an diesen alten Strukturen zu verändern.

Schulpflicht zum Beispiel! Bei der Einführung war diese durchaus sinnvoll, sollten die Kinder doch aus der Arbeit geholt und in die Schule gebracht werden. Inzwischen sollten wir aber in einer Gesellschaft leben, in der diese Pflicht durch ein Recht auf Schule ersetzt werden könnte. Viel besser wäre sogar noch ein Recht auf Lernen und das in einer demokratischen Institution Schule. Schule sollte ein Ort sein, an dem wirklich alle Kinder und Jugendliche eine Chance haben, auch die, die nicht der Norm entsprechen, die das heutige Schulsystem verlangt. Schule sollte auch der Ort sein, wo all die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft nicht nur erlernt, sondern auch gelebt werden. Schule als Ort, an dem Ideen für unsere Zukunft entstehen, die dann auch von der Politik ernst genommen werden müssen. Schulen als Hotspot der Demokratie.

Ja, das ist jetzt schon der hundertste Artikel zu dem Thema von mir, aber ich sehe leider keine Diskussion zu diesem Thema, als ob der Ort Schule wirklich für immer der autoritäre Ort sein muss, an dem vielen Kindern und Jugendlichen der Spaß am Lernen verloren geht.

Die Grenzen

Okay, die Grenzen sind derzeit dicht! Genau das Gegenteil von dem, was ich mir im damaligen Artikel gewünscht habe. Ich kann da jetzt auch erst einmal nicht viel Positives sehen, außer, dass die AfD jetzt einmal gesehen hat, wie das mit geschlossenen Grenzen so ist, weswegen sie jetzt in Mecklenburg ja auch Grenzöffnungen gefordert hat. Ob das aber langfristige Folgen hat und die AfD-Wähler jetzt einmal darüber nachdenken, was sie da eigentlich wählen, wage ich zu bezweifeln.

Dafür haben wir aber am Anfang der Krise gesehen, dass das mit der Solidarität schon irgendwie klappen könnte. Da war soviel Elan, soviel „Wir-schaffen-das“, was schon ein positives Signal ist. Die Politik selbst hat dieses Gefühl nie wirklich vermittelt. Sie hat ein wenig versucht die Wirtschaft zu retten, halbherzig, mit falschen Signalen, aber die ärmeren Menschen in unserer Gesellschaft hat sie bis jetzt im Stich gelassen.

Fazit

Okay, es wird mit großer Wahrscheinlichkeit kein fabelhaftes Jahr. Nicht nur, weil dieser Virus derzeit so viele Einschränkungen mit sich bringt, sondern auch, weil wir die positiven Möglichkeiten, die durch dieses Virus eröffnet wurden, nicht nutzen werden. Jetzt hätten wir die Stellschrauben in Richtung Klimaschutz drehen können, jetzt hätten wir die Wirtschaft und die Gesellschaft in genau diese Richtung drehen können, doch die Politik spricht lieber von der nächsten Kaufprämie für Autos. Und die Wähler? Die belohnen es, indem sie wieder mehr zu den autoritären konservativen Parteien umschwenken.

1 Oktober 2012

Vokabelheft oder Vokabel-Häfft

Vokabel-HäfftLetzte Woche hatte ich euch ja schon angekündigt, dass ich von Häfft wieder zwei neue Produkte habe, die ich euch vorstellen möchte. Dabei handelt es sich einmal um ein Vokabel-Häfft speziell für Türkisch und zum anderen um ein Vokabel-Häfft, welches für alle Sprachen genutzt werden kann. Wofür ich das Universal-Vokabelheft verwende, weiß ich noch nicht so genau, das Türkisch-Vokabelheft wird mich allerdings durch eine andere Aufgabe begleiten, denn wie ihr wisst, möchte ich ja Türkisch lernen, auch wenn dieses Vorhaben schon einige Zeit auf Eis liegt. Aber zurück zu den Vokabelheften.

Unterschiede zwischen Vokabelheft und Vokabelhäfft

 

In der Schule konnte ich mit den normalen Vokabelheften nicht viel anfangen. Es war einfach ein normales liniertes Heft mit einem senkrechten Strich in der Mitte der Seite. Deswegen habe ich mir auch nie wirklich ein Vokabelheft gekauft, sondern einfach normale A4-Seiten umfunktioniert. Nein, das stimmt so nicht ganz, denn in der Grundschule waren Vokabelhefte Pflicht, also hatte ich dort eines, was aber nicht bedeutet, dass ich es auch genutzt habe 😉

Hätte ich damals ein Vokabel-Häfft gehabt, wäre es wohl ein wenig anders gewesen, auch wenn das A5-Format ein wenig unhandlich ist und nicht unbedingt in die Jackentasche passt, wenn man unterwegs lernen möchte. Aber das ist auch schon der einzige Nachteil gegenüber einem normalen Vokabelheft – solange es sich bei diesem um ein A6-Vokabelheft handelt. Jetzt aber zum Vokabelheft.

Vokabeln im Vokabel-Häfft

Auf der dritten Seite des Heftes kann man sich erst einmal die wichtigsten Lernpartner für die Sprache notieren. Platz ist für vier Personen, die mit Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer erfasst werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit sich seine Noten zu notieren, wobei hier die Vorjahresnote, die Halbjahresnote und die Endjahresnote erfasst werden können. Zusätzlich natürlich auch die Noten der Klassenarbeiten und die der Tests, Platz ist für 18 Noten.

Auf den folgenden Seiten könnt ihr dann eure Vokabeln notieren, was in einem Vokabelheft erst einmal nichts Besonderes ist. Doch neben den Vokabeln gibt es noch neun kleine Kästchen, die beim Lernen helfen, denn hier kann man für jede Wiederholung ein Häkchen machen. Ich würde empfehlen, dass man es nur bei jeder erfolgreichen Wiederholung macht, wenn man also die Vokabel aus dem Kopf heraus übersetzen konnte.

In der Mitte des Vokabel-Häfftes findet Wissenswertes über das Land, wo die Sprache herkommt, findet wichtige Grammatiktipps zur Sprache sowie die wichtigsten Zahlen, die Wochentage, Monate und die Jahreszeiten. Das Universal-Vokabel-Häfft ist ein wenig anders aufgebaut, da hier nicht bekannt ist, für welche Sprache das Vokabel-Häfft bestimmt ist.

Mitte vom Vokabel-Häfft

Am Ende der Häffte gibt es dann noch eine Seite, welche für die Vokabeln bestimmt ist, die einfach nicht im Kopf bleiben wollen. Könnte man in einem normalen Vokabelheft zwar auch machen, aber wer denkt schon an so was? So hat man die wirklich schwierigen Vokabeln immer griffbereit am Ende des Heftes und man kann in der Pause noch einmal schnell gezielt diese Vokabeln üben, wenn man denn glaubt, dass das noch etwas bringt ;-).

Vokabel-Häfft Universal

Durch die lustige Gestaltung der Hefte macht es auch Spaß, die Hefte überhaupt in die Hand zu nehmen. Und wenn dieser Schritt erst einmal geschafft ist, dann fällt es auch leichter das Heft aufzuschlagen, und die Vokabeln tatsächlich zu lernen. Und es gibt die Häffte nicht nur für Türkisch und „Universal”, sondern auch für viele andere Sprachen. Eine Auswahl findet ihr auf den Seiten vom Häfft-Verlag.

19 November 2008

Mehr Konzentration durch Jonglieren?

Jonglieren soll ja bekanntlich die Konzentration fördern und somit auch steigern. Deshalb habe ich mir jetzt einmal vier Jonglierbälle geholt und werde mal schauen ob das mit der Konzentration stimmt. Ich habe nämlich leider schon all zu oft miterleben dürfen, dass meine Konzentration abgehauen ist und ich dann durch dumme kleine Fehler an einer eins vorbeigeschrammt bin. Wenn man z.B. einen Maßeinheit vergisst oder etwas anderes, so sind das pro vergessene Maßeinheit gleich mal 0,5 Punkte und das kann sich in einer Klausur auf einige Punkte addieren.

Zurück zu den Jonglierbällen! Ich habe jetzt mal damit kurz probiert und muss sagen, schon die richtige Wurftechnik zu finden ist ziemlich schwer und bedarf wahrscheinlich einige Tage Übung und das ist nur mit einen Ball. Stufe zwei ist dann, es mit zwei Bällen zu probieren, aber das dauert wohl noch ein paar Wochen, bis ich diese Stufe erreicht habe.