Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

EichhörnchenEs war einmal ein Eichhörnchen, welches sich auf die Reise in ein fremdes Land begab. Als es langsam auf den Winter zuging, machte sich das Eichhörnchen auf die Suche nach einem geeigneten Baum, um dort seine Nester zu bauen.

Eichhörnchen haben mehrere Nester, da sie öfter kleine Untermieter bekommen. Diese Untermieter mag das Eichhörnchen natürlich nicht, weswegen es dann auch zwischen den Nestern wechselt, wenn diese Untermieter zu Besuch kommen.

Als das Eichhörnchen einen Passenden, wenn auch unbekannten, Baum gefunden hatte, begann es sofort mit dem Nestbau. Das Eichhörnchen wusste ja nicht, welches Wetter es zu erwarten hat, da es neu war in diesem Land. Somit wusste das Eichhörnchen natürlich auch nicht, ob die Winter hier sehr kalt sind, oder ob es einen eher milden Winter erwarten dürfte.

Während das Eichhörnchen Material suchte, um seine Nester zu bauen, probierte es auch hier und da die unbekannten Früchte, die es überall fand – natürlich erst, nachdem es andere Tiere gefragt hatte, ob diese Früchte giftig wären. Die meisten Früchte schmeckten den Eichhörnchen nicht wirklich, weswegen es sich entschied, seinen Wintervorrat nur mit bekannten Früchten aufzubauen, welche das Eichhörnchen auch schon gefunden hatte.

Am Abend hatte das Eichhörnchen die ersten beiden Nester fertig und entschloss sich, sich einen gemütlichen Abend zu gönnen. Dazu sammelte es ein paar bekannte Früchte ein und auch eine rote Frucht, die es erst vor einer halben Stunde gefunden hatte und die ihm von anderen Tieren empfohlen wurde. Es hatte die Frucht auch schon probiert und empfand den Geschmack sehr wohltuend, weswegen es diese Frucht für die erste Nacht in seinen neuen Nestern unbedingt auch haben wollte.

Als das Eichhörnchen mit dem Sammeln fertig war, begab es sich in eines seiner zwei neuen Nester und begann damit, sich einen Früchtesalat zuzubereiten. Mit diesem legte es sich gemütlich in das andere Nest und mampfte den gesamten Früchtesalat auf. Danach wurde das Eichhörnchen ziemlich müde, worüber das Eichhörnchen schon verwundert war. Es machte sich aber keine Sorgen, sondern dachte sich, dass das auf die schwere Arbeit zurückzuführen ist, welche das Eichhörnchen am Tag geleistet hatte.

Mitten in der Nacht wachte das Eichhörnchen aber auf einmal auf. Es fühlte sich so komisch, so locker und leicht. Und obwohl es wusste, dass es ein Eichhörnchen ist, dachte es, dass es ein Flughörnchen ist, und es fühlte den Zwang, dass es sofort durch die Gegend fliegen müsste. So begab sich das Eichhörnchen aus seinem Nest, setzte sich auf einen Ast, breitete die Arme aus und sprang ab.

Natürlich konnte das Eichhörnchen nicht fliegen, und so landete es sehr unsanft auf dem Waldboden. Es sah einige andere nachtaktive Tiere, die sich über das Eichhörnchen lustig machten, und es war auch selbst ziemlich verwirrt. Nachdem es sich kurz in alle Richtungen umgeschaut hatte, entschloss das Eichhörnchen sich wieder in sein Nest zu legen und zu schlafen.

Am nächsten Tag wurde das Eichhörnchen von einem anderen Nager geweckt. Das Eichhörnchen hatte Kopfschmerzen und war immer noch verwirrt über das, was es in der Nacht gemacht hatte. Der andere Nager fragte, ob das Eichhörnchen von den roten Früchten gegessen hätte, was das Eichhörnchen bestätigte. Darauf hin erzählte der Nager, dass die Frucht zwar nicht giftig ist, es sich aber um eine Droge handelt, welche bei jedem Tier anders wirkt. Einige Tiere bekommen Alpträume davon, andere werden ziemlich locker und erleben einen sehr angenehmen Tag. Das Eichhörnchen sollte sich also keine größeren Gedanken mehr über die vergangene Nacht machen. Außerdem sollte es die roten Früchte am besten nicht mehr essen, auch wenn sie durchaus lecker sind. Das Eichhörnchen bedankte sich für die Info und machte sich danach sofort wieder daran, noch zwei weitere Nester zu bauen. Außerdem sammelte es viele bekannte Früchte, um seinen Wintervorrat aufzubauen – um die roten Früchte machte das Eichhörnchen aber einen großen Bogen, obwohl sie schon ziemlich lecker waren.

Diese Geschichte entstand aus der Frage, welche von der Schreibnudel gestellt wurde: „Warum ist das Eichhörnchen vom Baum gefallen?

Lernen ist schwer. Ihr wisst sicher was ich meine, wenn ich diesen Satz schreibe. Ich gehe sogar weiter, denn lernen ist unmöglich. Zumindest, wenn man es in den eigenen vier Wänden machen soll. Kaum sitzt man am Schreibtisch und hat das Heft mit der zu lösenden Aufgabe vor sich liegen, fällt einen auf einmal ein Schrank auf, den man schon mindestens 10 Jahre nicht mehr beachtet hat. 10 Jahre ist eine lange Zeit, und so kommt es, dass der Schrank auf einmal interessanter ist, als das Heft mit der Aufgabe, welche man eigentlich lösen sollte. Wir können das Heft mir der Aufgabe auch gerne gegen Vokabeln auf Karteikarten austauschen, es bleibt dasselbe, der Schrank ist interessanter. Was verbirgt sich wohl in diesem Schrank, den wir 10 Jahre nicht mehr angesehen haben? Wahrscheinlich könnte man ihn mal wieder entrümpeln, um für die vielen Hefte einen Platz zu finden, wo sie sicher sind, wenn wir einmal nicht lernen müssen. Wir gehen also zum Schrank, der bedeutend wichtiger ist, als das Lernen und öffnen ihn. Wahrscheinlich hätten wir den Schrank gar nicht beachtet, wenn wir nicht hätten lernen müssen und er wäre weitere 10 Jahre unbeachtet gewesen. Was natürlich gut für die kleinen Monster gewesen wäre, die sich in den letzten 10 Jahren darin versteckt hatten, aber das ist ein anderes Thema.

Wir öffnen also den Schrank und finden viele interessante Dinge. Zum Beispiel den Brief von einer Person, die wir schon jahrelang (also mindestens 10 Jahre) nicht mehr gesehen haben. Erinnerungen werden wach und diese brauchen ihren Platz, an Lernen ist jedenfalls erst einmal nicht zu denken.

Oder man findet eine alte Kassette, die man schon mehrere Jahre (und mit mehreren Jahren sind mindestens 10 gemeint) nicht mehr gehört hat. Zufällig findet man auch den Walkman, mit dem man die Kassette jetzt hören kann und es werden Erinnerungen wach, die natürlich ihren Platz brauchen. Zum Lernen ist jedenfalls kein Platz vorhanden.

Nach der Kassette fallen einen dann Fotos in die Hand. Fotos, die man schon längere Zeit nicht mehr angesehen hat (und mit längere Zeit meine ich natürlich mindestens 10 Jahre). Erinnerungen werden wach, die natürlich ihren Platz brauchen. Zum Lernen fehlt natürlich weiterhin der Platz.

Inzwischen sind vier Stunden vergangen, die Sonne (wir haben Sommer) verschwindet langsam, aber es ist noch genügend Licht da, um ohne Licht am Schreibtisch zu sitzen, und zu lernen.

Wir gehen also zum Heft mit der Aufgabe die wir lösen sollen, welches wir inzwischen mit Vokabeln auf Karteikarten ausgetauscht haben, und wollen nun endlich anfangen mit dem Lernen. Da fällt unser Augenmerk auf eine Pflanze. Eine Pflanze, die nur noch lebt, weil sich abwechselnd die Katze und deine Mutter darum gekümmert haben. Sie sieht nicht mehr gut aus, die Pflanze, und eigentlich müsste man etwas machen, damit es der Pflanze wieder gut geht.

Wir gehen also zum Computer, rufen Google auf und geben ein „Wie rette ich meine Pflanze“. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, um was für eine Pflanze es sich da eigentlich handelt. Man sucht also bei Google ein Pflanzenlexikon, in welchem man dann die Pflanze identifizieren kann, indem man Bilder studiert. Nach zwei Stunden, draußen ist es inzwischen dunkel geworden, findet man die Pflanze, und kann nun bei Google nach Tipps suchen, wie man die Pflanze retten kann. Nach einer weiteren Stunde hat man sich dann genügend Wissen über die Pflanze angelesen, und beschließt, sie gleich am nächsten Tag zu retten.
Zufrieden schaltet man den Computer aus und geht sich danach die Zähne putzen, bevor man sich dann ins Bett legt und zufrieden einschläft.

Am nächsten Morgen wacht man schweißgebadet auf, weil man von seiner Aufgabe im Heft geträumt hat, welche man durch Vokabeln auf Karteikarten ausgetauscht hat. Man fragt sich, wie die anderen es immer schaffen, diese Dinge pünktlich fertigzubekommen, während man selbst aufs Frühstück verzichten muss, damit man, auf dem Weg zur Klausur, wenigstens noch ein wenig Lernen kann.

11. Söckchen

11. Söckchen

Heute ist der 11.Dezember und somit Zeit für das 11.Türchen des Blogger-Advent-Kalenders Es ist das erste Mal, das ich dran teilnehme und ich hoffe, dass euch die Kurzgeschichte gefällt, die ich für euch geschrieben habe.

Als der Weihnachtsmann Weihnachten verschlief.. .

„Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hat der Weihnachtsmann verpennt.“, so heißt es in einem Weihnachtsgedicht. Und tatsächlich gab es einmal ein Weihnachtsfest, an dem der Weihnachtsmann verschlafen hatte. Das ist schon sehr lange her, und natürlich erinnert sich heute auch keiner mehr daran, wofür der Weihnachtsmann verantwortlich ist.

Damals hatte der Weihnachtsmann sehr viel um die Ohren, denn es war mal wieder Krieg auf Erden und auch die Pest verbreitete Leid und Schrecken auf der ganzen Welt. Täglich starben irgendwo auf der Welt Menschen, darunter auch viele Kinder. Für den Weihnachtsmann bedeutete das, dass er täglich sein großes Weihnachtsbuch aktualisieren musste. Dafür brauchte er manchmal den ganzen Tag und die ganze Nacht, sodass er keinen regelmäßigen Schlaf bekam. Computer gab es damals noch nicht, auch nicht beim Weihnachtsmann, weswegen es immer sehr lange dauerte, um das Weihnachtsbuch aktuell zu halten. Das ganze Jahr über musste der Weihnachtsmann die Namen der Kinder streichen, welche durch den Krieg oder durch die Pest ums Leben gekommen sind. Außerdem musste er die Adressen der Kinder aktualisieren, die durch den Krieg oder durch die Pest ihre Eltern verloren hatten und deswegen in ein Waisenhaus gekommen sind.
Natürlich musste er auch noch das Spielzeug kontrollieren, welches von seinen Helfern produziert wurde und auch die Rentiere brauchten seinen Zuspruch, damit sie am 24.12 auch bereit waren, seinen schweren Schlitten zu ziehen.

Es war also eine sehr harte Zeit für den Weihnachtsmann und so geschah es, das er am 23.12 einschlief. Er fiel in einen so tiefen Schlaf, dass auch seine Helfer nicht genug Lärm machen konnten, um ihn zu wecken. Sie versuchten es mit Trommeln und mit Trompeten. Sie ließen Luftballons und Raketen knallen, doch all das half nichts, der Weihnachtsmann erwachte nicht aus seinem tiefen Schlaf. Erst am späten Abend des 24. Dezember wachte der Weihnachtsmann wieder auf, natürlich war es inzwischen viel zu spät, um die Geschenke noch rechtzeitig zu verteilen.
Die Zeit konnte der Weihnachtsmann nicht zurückdrehen, obwohl er über Zauberkräfte verfügt. Deswegen überlegte er angestrengt, wie er die Weihnachtsgeschenke doch noch rechtzeitig zum Heiligabend ausliefern konnte. Er hätte natürlich die Geschenke auch einfach am 25. Dezember verteilen können, aber das war ihm dann doch zu peinlich und außerdem hatte er Angst, dass die Menschen dadurch noch die letzte Hoffnung auf Frieden verlieren würden. Er hatte schon mit seinem Zauber versucht Frieden auf die Welt zu bringen, aber so stark waren seine Kräfte leider nicht, und so konnte er nur darauf hoffen, dass die Menschen den Frieden irgendwann selbst finden würden. Wenn jetzt noch der Heiligabend ausfallen würde, könnte diese Hoffnung in weite ferne rücken.

Dann kam ihm eine Idee! Fast alle Monate im Jahr hatten mindestens 30 Tage, nur der Februar tanzte mit seinen 28 Tagen aus der Reihe. So beschloss er, dem Februar einen neunundzwanzigsten Tag zu geben. Es hätte natürlich blöd ausgesehen, wenn nur dieses eine Jahr einen Februar mit neunundzwanzig Tagen hätte. Da er aber nicht einfach jedes Jahr um einen Tag verlängern konnte, entschied er sich dafür, jedes vierte Jahr um einen Tag zu verlängern. Damit hatte er dann auch noch ein zweites Problem gelöst, welches ihn schon seit vielen Jahrhunderten quälte. Denn alle vier Jahre trafen sich der Osterhase, der Nikolaus und der Weihnachtsmann, um gemeinsam im warmen Meer zu schwimmen und sich über die Feiertage auszutauschen. Dieser Tag fehlte ihn aber immer in der Weihnachtsvorbereitung, was den Weihnachtsmann jedes Jahr aufs Neue ärgerte. Nun konnte er einfach den 29. Februar für dieses Treffen nutzen.

So belegte er die Menschen mit einem Zauber, damit diese sich an den 29. Februar erinnern konnten, den es bisher noch gar nicht gab. Der Zauber bewirkte auch, dass es für die Menschen den 29.Februar schon immer gab. Nun musste er nur noch die ganzen Kalender austauschen, die es auf der Erde gab. Das machte er, während er die Geschenke auslieferte. Damit hatte er seinen Fehler wieder ausgebessert und er rettete damit auch die Hoffnung der Menschen, die nur wenige Wochen später im Frieden leben durften.
Allerdings gab es ein paar Menschen, bei denen der Zauber des Weihnachtsmannes nicht wirkte. Diese Menschen versprachen dem Weihnachtsmann aber, die Geschichte niemanden zu erzählen. Es hielten sich auch alle an dieses Versprechen, nur einer entschied sich, diese Geschichte aufzuschreiben. Da inzwischen aber alle Menschen aus dieser Zeit gestorben sind, weiß niemand, ob diese Geschichte auch wahr ist. Nur der Weihnachtsmann weiß, ob sich das Ganze so zugetragen hat, und ob er wirklich einmal das Weihnachtsfest verschlafen hat. Selbst seine Helfer können sich nicht mehr an diese Geschichte erinnern, denn dazu liegt sie schon viel zu weit in der Vergangenheit.

Morgen geht es weiter mit dem 12.Türchen des Blogger-Advents-Kalenders. Das Türchen findet ihr vielleicht auf dem meinungs-blog, oder auf gregel.com oder auf timotime.de.

Ich werde diesen Montag wohl nie vergessen. Es war ein ganz normaler Montag, wie immer stand ich um sechs Uhr auf und schaltete den Computer an. Dieser startete ganz normal, doch als ich meine tägliche Dosis Nachrichten konsumieren wollte, ging überhaupt nichts. Mein Browser öffnete keine einzige Internetseite, mein Feed-Reader blieb leer und auch mein E-Mail-Eingang blieb verschont. Eigentlich schön, aber ich ging davon aus, dass mein Internet eine Störung hatte, weswegen ich den Computer wieder ausschaltete und mich auf den Weg zu meiner Bank begab. Ich brauchte unbedingt die Kontoauszüge, welche ich mir im Internet ja nicht holen konnte.

Bei meiner Bank angekommen, schauten mich die Mitarbeiter der Bank, welche um diese Uhrzeit eigentlich noch gar nicht hier sein dürften, verdutzt an. Noch bevor sie irgendwas sagen konnten, schob ich meine Bankkarte in den Kontoauszugsdrucker, der mir aber nur antwortete, dass keine Daten vorhanden seien. Keine Daten? Ich hatte in diesen Monat doch noch gar keine Kontoauszüge geholt, was eigentlich bedeutet, dass sehr viele Daten vorhanden sein müssten. Ich ging also zu den Bankangestellten, um mir von diesen Antworten zu holen. Diese konnten mir allerdings nur mitteilen, dass derzeit keine Kundendaten vorhanden sind. Es wisse noch niemand, was in dieser Nacht passiert ist, allerdings sind derzeit alle Daten verschwunden. Die Techniker seien gerade dabei, die Backups zu bergen und in das System einzuspielen, das könnte aber noch ein paar Tage dauern.

Ein Blick in meine Geldbörse verriet mir, dass ich eigentlich noch Geld holen müsste. Da dies bei dieser Bank derzeit nicht möglich war, ging ich gleich weiter zu einer anderen Bank, bei der ich noch ein weiteres Konto besaß. Aber auch hier gab es genau dasselbe Problem. Die Kundendaten seien über Nacht gelöscht wurden und nun sei man dabei, die Backups wieder einzuspielen.

Für mich bedeutete das, dass ich derzeit nicht an mein Geld kam. Jetzt musste ich mir für die nächsten Tage wohl etwas einfallen lassen, wenn das mit den Backups denn wirklich so lange dauern sollte. Wie sollte ich einkaufen gehen? Wie meine Miete überweißen? Bei diesem Stichpunkt fiel mir ein, dass ich auch noch einmal bei meiner Wohnungsbaugesellschaft vorbei gehen müsste. Bei der letzten Betriebskostenabrechnung gab es einige Dinge, die ich mir nicht ganz erklären konnte, weswegen hier ein klärendes Gespräch notwendig war, bevor ich die zusätzlichen Kosten bezahlen würde, wenn sie denn berechtigt waren.

Da ich meine Buchführung derzeit nicht machen konnte, und auch der Einkauf derzeit nicht möglich war, da ich kein Geld hatte, entschloss ich mich dieses Gespräch direkt hinter mich zu bringen. Inzwischen war es auch schon neun Uhr, sodass die Wohnungsbaugesellschaft auch schon Sprechzeiten hatte.

Doch auch dort konnten mir die Berater derzeit nicht helfen, denn die Wohnungsbaugesellschaft hatte derzeit keinen Zugriff auf die Mieterdatenbank, es schiene geradeso, als ob alles gelöscht wäre. Die IT-Techniker seien aber dran, es könnte aber einige Tage dauern, bis die Daten wieder verfügbar wären. Meine Beraterin schrieb sich meinen Namen und meine Telefonnummer auf, und versprach mir, mich sofort anzurufen, sobald die Daten wieder verfügbar wären.

Unverrichteter Dinge ging ich wieder nach Hause, um mich hier dann wenigstens um die Kundenpflege zu kümmern. Auf meinem PC waren noch alle Daten vorhanden, so auch die Telefonnummern, die Anschrift, die Mahnungen, halt alles, was zu einem Unternehmen dazugehört. Es wäre allerdings viel zu schön gewesen, wenn denn wenigstens die Telefone gehen würden. Weder die Handys noch die Festnetztelefone funktionierten und ich hatte mich schon gewundert, warum mein Handy heut den ganzen Tag nicht geklingelt hatte.

Am Nachmittag kam dann meine Mutter vorbei. Auch sie hatte dieselben Probleme wie ich, sie konnte weder Geld abheben, somit nicht einkaufen gehen, niemanden anrufen und deswegen hatte sie sich entschlossen, mich zu besuchen. Wir fragten uns, wie es wohl weitergehen würde, wenn die Daten nicht wieder hergestellt werden könnten. Wie sollte ich nachweisen, wie viel Geld ich noch auf meinem Konto hatte? Wie sollte ich überhaupt etwas nachweisen und wie sollten die anderen mir etwas nachweisen? Wären wir dann alle schuldenfrei?

Während wir so diskutierten, schaltete meine Mutter das Fernsehen ein. Auch hier gab es wohl Probleme, aber ein eingeschränktes Programm konnte man inzwischen wieder senden. Von überall auf der Welt kamen dieselben Meldungen, überall seien die Daten nicht verfügbar und das Internet sei wohl vollkommen gelöscht.

Das Internet gelöscht? Ist das denn überhaupt möglich?

Die Regierungen aller Länder saßen derzeit in Krisensitzungen, denn es mussten schnell Lösungen gefunden werden. Derzeit hatten wohl nur sehr wenige Leute noch Bargeld zur Verfügung, die Vermögen, welche in irgendwelchen Computern standen, sind derzeit nicht abrufbar, weswegen der größte Teil der Bevölkerung ohne Geld sei. Die Banken sollten jetzt ermitteln, wie lange sie wohl bräuchten, bis die Daten wieder verfügbar sind. Erst dann könnten die Regierungen einen Notfallplan erarbeiten, um die Bevölkerung zu versorgen.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit irgendwelchen Brettspielen, da wir nicht wirklich etwas zu tun hatten. Meine Mutter ging gegen 22 Uhr wieder nach Hause und ich legte mich ins Bett. Ich hoffte, dass am nächsten Tag wieder alles beim Alten sein würde, denn was wäre, wenn das nicht der Fall sein würde?

Ich stehe nun schon seit vielen Jahrzehnten hier – immer an dieser Stelle und zu jeder Jahreszeit. Im Sommer genauso wie im Winter, auch wenn es schneit, regnet und stürmt. Das ist auch kein Wunder, denn ich bin fest verwurzelt mit dieser Erde.

Schon seit einigen Jahren läuft hier jeden Abend eine Joggerin lang, nein das ist falsch, es laufen hier jeden Abend zwei Joggerinnen lang. Ich kann sie immer schon aus der Ferne sehen, die Menschen, wie sie sich mit ihren beiden Beinen fortbewegen. Das ist durch meine Größe möglich, und ich bin immer neidisch auf die Menschen. Ich würde mich auch gerne fortbewegen können, würde auch gerne die Welt sehen, dass Meer, von welchem mir die Vögel immer berichten. Jedes Jahr erzählen sie mir davon, immer wenn sie hier vorbeikommen, hier einen Halt machen.

Heute war die Joggerin nicht mit ihrer Freundin unterwegs. Ich weiß, nicht warum, denn sie waren immer zu zweit. Aber sie war auch nicht alleine, jemand folgte ihr. Ich konnte ihre Angst spüren, konnte sehen, wie sie schneller wurde. Leider konzentrierte sie sich nicht auf den Weg, denn dann hätte sie meine Wurzel sehen können. Wenn mich die Menschen verstehen würden, dann hätte ich ihr noch zugerufen, dass sie dort ist, dort wo sie schon immer ist. Leider kann ich meine Wurzeln nicht bewegen, ich kann mich leider überhaupt nicht bewegen. Wenn ich das könnte, dann wäre ich wahrscheinlich nicht mehr hier. Da ich es aber nicht kann, musste ich mitansehen, wie die Joggerin das erste Mal über meine Wurzel fiel. Das ist ihr bisher noch nie passiert und das, obwohl sie schon so lange hier langläuft. Als sie sich mit ihren Händen abfing, um nicht mit dem Gesicht auf den Boden aufzuschlagen, viel ihr etwas vom Armgelenk. Viele Menschen laufen damit herum, wozu es da ist, dass weiß ich leider nicht.

Auf einmal war er da, die zweite Person, die ihr folgte. Er war schnell, der zweite Mensch. Er trat von hinten an ihr heran, griff nach ihr, ein Knacken folgte und in der ferne lachte eine Ente. Auf einmal war die Joggerin ganz ruhig, sie bewegte sich nicht mehr, atmete nicht mehr, sie war tot. Ihr Verfolger packte den leblosen Körper und brachte ihn weg, aber nicht weit weg, sondern in ein Haus, in welchem schon seit Jahren kein Mensch mehr lebte. Er verschwand mit ihr in diesem Haus und tauchte erst am frühen Morgen wieder auf, ohne die Joggerin. Er schaute sich kurz um und ging vom Haus weg. Irgendwann konnte ich ihn dann nicht mehr sehen.

Später kamen dann viele andere Menschen hierher. Sie suchten die Joggerin und fanden nur das Teil, welches ihr gestern vom Armgelenk gefallen ist. Auch den vielen Menschen konnte ich bei ihrer Suche nicht helfen, obwohl ich wusste, wo die Joggerin ist. Aber die Menschen verstehen mich leider nicht!

Hier findet ihr den zweiten Teil von der Kurzgeschichte : Die lachende Ente – Teil 2

Und hier findet ihr den ersten Teil der Kurzgeschichte : Die lachende Ente – Teil 1

Hatte sie ihn gesehen? Er war gerade dabei in ein leer stehendes Haus einzusteigen, in welchem er die Nacht verbringen wollte. Genau in diesem Moment lief die Joggerin an dem Grundstück vorbei und er hätte schwören können, dass sie ihm genau in die Augen gesehen hat. Wenn sie ihn wirklich gesehen hatte, dann würde die Joggerin wahrscheinlich die Polizei rufen und dieses Risiko konnte er nicht eingehen. Nicht er, wo seine DNA doch bundesweit gesucht wird. Wer weiß, ob die Polizei nicht auf die Idee kommen würde, eine DNA-Probe von ihm zu nehmen, sobald sie ihn wegen Einbruchs verhaftet hatte? Dieses Risiko war ihm einfach zu groß. Sicher könnte es auch Einbildung sein und die Joggerin hatte ihn gar nicht gesehen. Aber das wusste er nicht und sollte es so sein, dann war die Joggerin eben zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie hätte ja fünf Minuten vorher hier langlaufen können, oder fünf Minuten später. Dass sie es genau in diesem Moment getan hatte, das war nicht sein Problem, das war ihres.

Er machte sich auf dem Weg, leise, fast unsichtbar schlich er durch die Nacht. Die Joggerin hatte er immer im Auge. Er merkte, dass sie immer nervöser wurde, irgendwas hatte sie. Wahrscheinlich hatte sie ihn wirklich gesehen und hatte nun Angst, dass er sie verfolgt. Was er ja auch tat, aber das wusste sie nicht. Sie wurde immer schneller, er konnte förmlich hören, wie ihr Puls explodierte und sehen konnte er, dass sie sich nicht mehr auf den Weg konzentrierte.

Er erinnerte sich an sein erstes Opfer. Sie war zwar keine Joggerin, aber als sie erkannte, was er vorhatte, da fing auch sie an, zu laufen. Damals konnte er ebenfalls fühlen, wie ihr Puls explodierte, wie das Adrenalin durch ihre Adern schoss und wie sie sich nicht auf den Weg konzentrierte. Er konnte ihren Instinkt verstehen, sie wollte weg, wollte noch nicht sterben aber er hatte sie auserwählt. Sie sollte sein erstes Opfer sein, er wollte sie und niemand anderen. Dass sie weglief, das erregte ihn nur noch mehr. Er wollte sie haben und er bekam sie auch, damals.

Inzwischen waren es schon sehr viel mehr Opfer geworden, alle sahen sie sich ähnlich, alle gefielen sie ihm und alle wollte er haben. Und er bekam sie alle, hatte Macht über sie, sie mussten machen, was er von ihnen wollte und das in den letzten Minuten ihres Lebens.

Heute war es aber anders, diesmal wollte er sie gar nicht, sie sieht zwar nicht schlecht aus, aber sie ist nicht die Art Frau, welche er begehrt. Sie war einfach nur zur falschen Zeit an ihm vorbei gelaufen. Plötzlich sah er sie stolpern, sie fiel über eine Baumwurzel, ihr Trainingscomputer fiel ihr vom Handgelenk. Er würde es für sie kurz machen, schmerzlos, nicht so wie bei seinen eigentlichen Opfern. Während er seine Tat ausführte, hörte er eine lachende Ente. Ob sie das wohl auch getan hätte, wenn sie wüsste, was hier gerade geschah?

Am nächsten Tag war er schon weit weg. Die Leiche der Frau lag in seinem Versteck, und bevor die Polizei sie finden würde, ist er schon wieder mehrere Hundert Kilometer entfernt. Die Joggerin tat ihm leid, sie hätte nicht sterben müssen. Als er an einem kleinen Laden vorbeikam, konnte er kurz den Nachrichten lauschen. Die Polizei sucht schon nach ihr, Sabrina hieß sie. Sie bittet um Hilfe bei der Suche nach der Vermissten. Vielleicht würde er am Abend kurz anrufen, und einen anonymen Tipp geben.

Teil 1 der Kurzgeschichte findet ihr hier: Die lachende Ente – Teil1 – Kurzgeschichte

Wie jeden Abend machte sich Sabrina für ihr Lauftraining bereit. Sie befüllte ihre Trinkflaschen mit warmen Tee, steckte die Flaschen in ihren Gürtel und startete ihren Trainingscomputer. Danach nahm sie ihren Schlüssel, öffnete die Tür und betrat den Flur. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, trat sie ins Freie, atmetet einmal tief ein und genoss die frische, kalte Luft, welche sich in ihren Lungen ausbreitete. Danach lief sie los, nachdem der Trainingscomputer den Satelliten gefunden hatte und sie die Aufzeichnung ihrer Daten gestartet hatte.

Heute lief sie das erste Mal alleine, nachdem sich am Vortag ihre Freundin verletzt hatte. Sie stolperte über einen Stein und verstauchte sich dabei den Knöchel. Für Sabrina war das kein Grund mit dem Training auszusetzen. Es war zwar Winter, und somit schon ziemlich dunkel, als sie loslief, aber davor hatte sie keine Angst, denn in ihrer Gegend war bisher noch nie etwas passiert.

Ihre Laufstrecke führte an einem Fluss entlang. Sie liebte diese Strecke, denn hier lag noch ein besonderer Geruch in der Luft. Außerdem beruhigte sie der Anblick des Wassers, die kleinen Wellen, welche die Oberfläche des Wassers bedeckten. Ebenso liebte sie es, den Enten nachzusehen, wie sie langsam über das Wasser schwammen, oder den Schwänen, wenn sie ihren Kopf zwischen ihren Flügeln steckten. Sie liebte es auch, wenn die Lichter der Häuser, welche auf der anderen Seite des Ufers standen, vom Wasser reflektiert werden. Eigentlich liebte sie alles an der Strecke! Die Bäume, die Blätter, der Boden, der ziemlich weich war, da es keinen Beton gab, der ihn zupflasterte.

Doch an diesem Abend war etwas anders. Nachdem sie die Hälfte der Strecke hinter sich hatte, fühlte sie sich plötzlich beobachtet. Sie schaute sich um, doch da war nirgendwo jemand. Sie wurde schneller und schneller, wusste aber nicht wieso. Irgendetwas war da, irgendwer folgt ihr, machte ihr Angst. Überall sah sie jetzt jemanden, der Baumstamm, den sie schon hundert Mal gesehen hatte, sah plötzlich aus wie ein Mensch. Hinter jedem Baum, der sich bewegte, sah sie einen Menschen, der auf sie zukam. Sabrina wurde immer nervöser, ihr Puls ging noch weiter in die Höhe, Adrenalin schoss durch ihren Körper und plötzlich stolperte sie über eine Baumwurzel, an die sie überhaupt nicht mehr gedacht hatte, obwohl sie schon seit Jahren an dieser Stelle ist.

Das Lachen einer Ente war das letzte was sie hörte.

Am nächsten Tag suchte ein Polizeiaufgebot nach Sabrina, nachdem sie in der Nacht nicht nach Hause gekommen war. Ihr Mann hatte sie als vermisst gemeldet und hoffte nun, dass sie nur etwas Abstand brauchte und sich irgendwo ein Hotelzimmer genommen hat. Doch als die Polizei neben einer Baumwurzel den Trainingscomputer von Sabrina fand, war ihrem Mann sofort klar, dass sie kein Hotelzimmer genommen hat.

Er streichelte ihr ganz langsam durchs Haar. Eher zufällig hatte er dieses berührt und konnte dann nicht widerstehen, durch die Haare zu streicheln. Ganz langsam und vorsichtig.

Sie merkte die Berührung, die Wärme, welche durch seine Hände abgestrahlt wurde. Schon lange hatte sie diese Wärme nicht mehr gespürt, weswegen sie es sich auch gefallen lies, obwohl vorher noch keine Annäherung stattgefunden hatte.

Er wollte nicht nur ihr Haar spüren, weswegen er mit seinen Fingern auch langsam über ihre Wangen strich. Die Wärme gefiel ihm, gleichzeitig merkte er, wie sich die Wangen langsam rot färbten.

Sie spürte die Berührungen nur noch, denn sie hatte die Augen geschlossen. Sie wollte den Augenblick genießen, sie wollte seine Lippen spüren, seinen Atem. Sie näherte sich seinem Mund, hoffte auf Erwiderung. Sie merkte, wie auch er sich auf sie zubewegte. Spürte seinen Atem in ihrem Gesicht, sie merkte die Finger von ihm wieder in Ihren Haaren, sie fühlte den leichten Druck, den die Finger ausübten, um ihren Kopf zu stabilisieren.

Seine Lippen bewegten sich auf ihre Lippen zu. Er spürte ihren Atem im Gesicht, merkte, wie sich ihre Augen langsam wieder öffneten, wie sich auch ihre Lippen auf seine zubewegten. Nur noch wenige Sekunden, dann würden sich ihre Lippen berühren.

Sie entspannte sich weiter. Jetzt wollte sie nicht mehr nur passiv sein, ihre Hände bewegten sich, streichelten durch sein Haar. Auch sie konnte die Wärme spüren, als sie über seine Wangen streichelte. Ihre Lippen berührten sich, beide küssten sich, lange und intensiv. Sie wollte nicht aufhören, wollte weiter diese Nähe spüren, wollte noch mehr nähe spüren. Deswegen tastete sie sich ganz langsam über seinen Rücken, streichelte ihn, drückte ihn ganz nah an sich ran.

Seine Hand legte sich auf ihren Rücken, er war sich nicht sicher, ob er die Umarmung erwidern sollte, ob er sie auch an sich drücken sollte. Ganz langsam zog er auch sie an sich heran, die Lücke zwischen ihren Körpern wurde immer kleiner, bis sie verschwand. Nur noch die Kleidung war jetzt zwischen ihnen.

Sie knöpfte sein Hemd ganz langsam auf, streifte es über seinen Rücken ab, fühlte die Wärme seiner Haut. Auf seiner Stirn bildeten sich Schweißtropfen, das konnte sie beobachten, weil sie den langen Kuss beendet hatten. Er war anstrengend, aber schön und weckte in ihr das verlangen nach mehr.

Er öffnete ihre blaue Bluse, es waren nur wenige Knöpfe. Dann zog er ihr die Bluse aus, ganz langsam. Er küsste ihre Schultern und ihre Arme.

Sie berührte seinen Po, sie überlegte nur kurz und öffnete dann seine Hose. Sie zog ihn aus, alles, bis er vollkommen nackt vor ihr stand.

Es ging ihm eigentlich ein wenig zu schnell. Aber auch er wollte noch näher mit ihr zusammen sein, er zog ihren BH aus, dann ihren Rock, bis sie am Ende auch nackt vor ihm stand.

Wieder streichelte er ihr langsam durchs Haar, wieder entwickelte sich diese Spannung zwischen ihnen, diese Spannung, die am Ende zum Kuss führte. Diesmal war nichts mehr zwischen ihnen, keine Kleidung, welche die Wärme ihrer Körper isolierte. Jetzt konnte er sie spüren, wenn er ihren Rücken streichelte, sie konnte ihn spüren, wenn sie ihn an sich zog.

Schon lange hatten die beiden dieses Gefühl nicht mehr gefühlt, diese Wärme und diese Nähe, die sie jetzt wieder spürten. Es war ihre letzte Nacht, eine intensive Nacht. Sie kosteten sie aus, genossen den letzten Tropfen ihrer Liebe.

Am nächsten Tag würde er sie verlassen. Bis dahin waren aber noch ein paar Stunden, Stunden, die sie intensiver nutzten als die letzten 10 Jahre ihrer Ehe.

Wir sind im Jahre 2010, die CDU/CSU haben einen grandiosen Erfolg bei der Wahl erlebt, müssen aber dennoch mit der FDP zusammen arbeiten, da es für die absolute Mehrheit nicht gereicht hat. Nachdem 2009 die Zahlen für Gewalt gegen Kinder gestiegen sind und die Familienministerien dringend etwas dagegen unternehmen möchte, denkt Sie laut darüber nach in jeder Wohnung Teleprompter zu installieren, welche nicht nur Bilder empfangen, sondern auch senden können.

In der Mehrheit der Bevölkerung regt sich widerstand gegen dieses Gesetz, da sie ihre Privatsphäre bedroht sehen. Da der Bürger auch die Anschaffung dieser Geräte selber zahlen soll geht eine große Demonstrationswelle durchs Land.

2011

 

Nachdem im Vorjahr mehrere Kinder durch häusliche Gewalt gestorben sind bringt die Familienministerin ihren Vorschlag aus dem Vorjahr wieder ins Spiel. Diesmal macht sie sich aber dafür stark, dass die Geräte durch den Bund bezahlt werden. In der Bevölkerung lässt der Widerstand nach, da der Schutz der Kinder nun einmal Vorrang hätte und man hat ja nichts zu Verheimlichen, warum also keine Überwachung in Privaträumen?

Nachdem auch die Schwangerschaften von Minderjährigen zugenommen hat, drängt die Familienministerin darauf das Sex vor der Ehe verboten und unter Strafe gestellt wird. Menschen, die dagegen Verstoßen, sollen so zu mindestens 10 Jahre Haft verurteilt werden.

Auch dieser Vorschlag wird in der Bevölkerung sehr gut aufgenommen, scheitert aber noch am Widerstand der FDP, welche auch nicht mit dem Vorschlag der Teleprompter einverstanden ist.

2012

 

Die Kanzlerin gibt das scheitern der Regierung bekannt, nachdem sie die Vertrauensfrage im Bundestag gestellt und gewollt verloren hatte. Bei den Neuwahlen holt die CDU/CSU die absolute Mehrheit. Die Familienministerin kann ihre Forderungen nun ohne Widerstand durchbringen, nachdem auch der Bundesrat durch die CDU dominiert wird. Die Bevölkerung sieht diesen Regelungen gelassen entgegen, denn man hat ja nichts zu Verbergen und mit dem Sex könnte man ja auch bis nach der Hochzeit warten.

Noch im gleichen Jahr gibt die CDU/CSU eine Neuordnung ihrer Partei bekannt. Sie wird ab sofort in eine innerer und äußere Partei gegliedert…..

Hach, heute ist mir mal wieder eine Kurzgeschichte in die Hände gefallen, die ich vor einigen Jahren geschrieben hatte und seither nicht mehr so wirklich beachtet habe, obwohl ich sie immer noch mal überarbeiten wollte.

Was das jetzt mit der Abendschule zu tun hat? Nun es war ein Projekt für die Abendschule, während dem diese Kurzgeschichte entstanden ist. Wer sie einmal lesen möchte, kann sie Hier downloaden.

Würde mich natürlich über ein paar Kommentare von euch freuen.