8 Januar 2013

Wowereit und der Großflughafen

Der Großflughafen Berlin-Brandenburg wird 2013 immer noch nicht eröffnet. Schuld daran ist Klaus Wowereit, weil er das Abgeordnetenhaus vor der letzten Wahl nicht vergrößert hat. Durch die geringe Zahl von Abgeordneten stehen nicht genügend Arbeiter zur Verfügung, die den Flughafen fertigstellen können. Außerdem zeigt sich, dass die Parteien nicht das richtige Personal zur Wahl gestellt haben, denn die Abgeordneten haben bisher nur totalen Schrott produziert und nicht einmal einen vernünftigen Brandschutz gebaut.

Mittlerweile bieten Bauunternehmer sogar ihre Hilfe an, denn sie glauben nicht daran, dass gewählte Volksbauarbeiter die Kompetenz haben, den Flughafen eigenständig fertigzustellen. Sie verlangen, dass sie jetzt endlich am Bau beteiligt werden, und würden dafür sogar Verantwortung übernehmen….

Ach Moment, Wowereit baut den Flughafen ja gar nicht. Da sind ja schon Bauunternehmer dran beteiligt. Bauunternehmer, die eigentlich Experten sein sollten – etwas, was Wowereit nicht ist. Warum soll dann eigentlich Wowereit gehen? Warum nicht die Bauunternehmer, die diesen Schrott dort hingestellt haben? Warum nicht die, die diese Brandschutzanlage gebaut haben und dort totalen Schrott abgeliefert haben?
In den Zeitungen wird ja behauptet, dass jeder Arbeitnehmer um seinen Arbeitsplatz zittern muss, wenn er scheiße baut. Aber wer ist der Arbeitnehmer? Ist Wowereit der Arbeitnehmer? Oder sind es die Bauunternehmer? Wenn man das vergleichen will, dann muss man schon den richtigen Vergleich ziehen. Nicht der Chef verlässt das Unternehmen, wenn ein Mitarbeiter scheiße gebaut hat, sondern der Mitarbeiter. Und die Mitarbeiter sind in diesem Fall die Bauunternehmer, die den Auftrag haben, einen funktionsfähigen Flughafen zu bauen.

Ja, Wowereit hatte die Aufsicht. Ja, dadurch hat er eine gewisse Verantwortung übernommen, aber er ist kein Experte. Er hätte die Bauunternehmer austauschen müssen, nachdem diese schon den ersten Termin nicht eingehalten haben. Er hätte reagieren müssen, nachdem die Kosten explodiert sind – aber kennen wir die Verträge, die geschlossen wurden? Wissen wir, ob er überhaupt reagieren konnte?
Es wäre jetzt an der Zeit, die wirklich Verantwortlichen zu suchen. Die Bauunternehmer müssten jetzt die Konsequenzen spüren und zu Schadensersatzzahlungen verpflichtet werden. Die Leistung, welche die Bauunternehmer erbringen sollten, haben sie nicht erbracht und genau dort muss jetzt angesetzt werden. Vielleicht sind auch die Planer schuld, die Architekten. Ich weiß es nicht, aber hier sind die zu finden, welche die Verantwortung übernehmen müssen.

Wowereit muss deswegen nicht sein politisches Amt abgeben. Die Entscheidung darüber können die Berliner 2016 treffen.

23 Mai 2012

9. „Run-forHelp“ in Berlin Lichtenberg

Run for Help - Berlin Lichtenberg

Am 02. Juni 2012 findet der 9. „Run-for-Help“ statt, welcher von meiner alten Gesamtschule veranstaltet wird. Ich hatte mir überlegt, dass ich ja durchaus dran teilnehmen könnte, weil euch Ole schon einmal davon gesprochen hatte, und war nun auf der Suche nach Infos zum Lauf. Leider blieb es bei der Suche, denn wirklich gefunden habe ich keine und das Plakat (siehe Bild) hilft mir auch nicht weiter. Ich finde es zwar nett, wenn der Wowi sagt, dass der Lauf super ist, aber wie funktioniert es? Wie melde ich mich an? Wie viel Zeit habe ich zum Runden laufen?

Run for Help - Berlin Lichtenberg
Run for Help - Berlin Lichtenberg

Ja, es geht darum möglichst viele Runden zu laufen, soviel habe ich inzwischen schon herausgefunden. Und was ich noch herausgefunden habe, ist, dass ich für diese Runden dann noch einen Sponsor brauche, der bereit ist, für jede Runde, die ich gelaufen bin, einen bestimmten Betrag zu spenden, welcher dann an eine Partnerschule in Afrika geht. Da es nur noch zwei Woche sind, bis der Lauf stattfindet und ich wirklich gerne dran teilnehmen würde, Frage ich hier einmal in den Raum, ob jemand bereit wäre, mein Rundensponsor zu werden? Ich versuche in den nächsten Tagen an noch mehr Infos zu kommen, aber wenn jemand was gutes tun möchte, kann er sich hier einmal melden.

Eine Runde hat eine Länge von 400 Meter (Sportplatzrunde), in einer Stunde würde ich ungefähr 22-25 Runden schaffen, allerdings kann ich noch nicht sagen, wie viel Zeit ich zur Verfügung habe. Aber mehr als 3 Stunden werden es nicht sein. Wie viele Runden dabei zustande kommen würden, könnt ihr euch ja ungefähr ausrechnen.

10 Mai 2012

Mein BIG25 im Jahr 2012

BIG25 Berlin
BIG25 Berlin

Und dann kam der Tunnel auf mich zu, die 24 Kilometer, die bereits hinter mir lagen, waren vergessen. Gänsehaut am ganzen Körper, kälte, wärme ein unterdrücktes Lachen und viel Freude. Der Tunnel lag dunkel vor mir, noch knapp 700 Meter waren es, bis zur Ziellinie – jetzt nur nicht schlappmachen. Dann in den Tunnel hinein, Trommler in der Ecke, Scheinwerfer, die einem den Weg weißen und dann Licht und das große Stadion, in welchem das Ziel liegt. Einlauf, knapp 300 Meter noch bis zum Ziel, eine dreiviertel Stadionrunde noch und dann ist es vorbei, die 25 Kilometer sind Geschichte, das Ziel ist und zwar 2 Stunden, 30 Minuten und 34 Sekunden nach dem Start.

Es ist Sonntag kurz nach 8 Uhr am Morgen. Ich schließe die Tür meiner Wohnungstür und begebe mich zur S-Bahn. Knapp eine Stunde später komme ich am Olympiastadion an und mit mir eine ganze Menge anderer Läufer, die am BIG25 teilnehmen. Für mich ist es der zweite Start bei diesem Lauf. Vor einem Jahr stand ich schon mal hier, habe schon einmal meinen Kleiderbeutel abgegeben und mich in meinen Startblock gestellt und bin pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke gegangen. Im letzten Jahr musste ich aber nach knapp 10 Kilometern aufgeben, da ich die Wochen vor dem Wettkampf krank gewesen bin.

Dieses Jahr lief die Vorbereitung optimal. Kein Trainingsausfall wegen Krankheit, keine Verletzung und auch sonst keine Ausreden. Kurz vor dem Start meldet sich dann doch noch mal kurz mein Knie, aber nur kurz, das letzte Mal an diesem Tag und dann ging es los, pünktlich um 10 Uhr ging es auf die Strecke. Die Temperaturen waren in Ordnung, weit unter denen, die in der Woche zuvor aufgetreten sind – noch ein Faktor, der mich im letzten Jahr verzweifeln lassen hat.

Ganz langsam ging ich die ersten Kilometer an und dennoch überholte ich andauernd irgendwelche Läufer, die den Lauf wohl noch langsamer angingen als ich. Nach 3 Kilometern, für die ich knapp 19 Minuten gebraucht habe, steigerte ich dann das Tempo, es lief super, keine Schmerzen, keine Erschöpfung und so lief und lief ich. Kurz vor dem Brandenburger Tor überholte ich den Tempomacher für eine Zeit von 2 Stunden und 30 Minuten. Kurz überlegte ich, ob ich zu schnell bin, doch schnell ließ ich diesen Gedanken wieder fallen, denn ich fühlte mich super. Und so lief ich weiter, vorbei an der 10-Kilometermarke, auch vorbei an der 15-Kilometermarke. Das Ziel kam immer näher und meine Beine fühlten sich immer noch super an, immer noch überholte ich Läufer, die vor mir liefen und ich hielt auch weiterhin mein Tempo. Natürlich überholten mich inzwischen auch Läufer, aber das war mir egal, nur nicht überdrehen jetzt, nicht zu schnell Laufen, noch waren 10 Kilometer vor mir. Dann die 20-Kilometermarke, vorbei und auch vorbei am Versorgungspunkt, wie an den anderen davor auch schon.
Dann der erste Höhepunkt, die Halbmarathon-Wertung. Hier lief ich nach 2 Stunden und 6 Minuten durch. Nicht meine schnellste Wertung bei einem Halbmarathon, aber ich hatte ja auch noch knapp 4 Kilometer vor mir. Vor mir ein kleiner Hügel, der würde noch einmal Zeit kosten, aber kein Problem, hatte ich eh nur mit einer Zielzeit von 3 Stunden gerechnet. Natürlich war mir hier schon klar, dass ich keine 50 Minuten mehr brauchen würde, maximal noch 30, wenn die Kräfte jetzt nachlassen würden.
Dann ging es wieder auf den Olympischen Platz vor dem Olympiastadion zu. Das Ziel kam wieder in Sichtweise und doch waren es noch über 2 Kilometer bis zum Zieleinlauf. Langsam merkte ich auch die Beine, aber jetzt war beißen angesagt. 2 Kilometer vor dem Schluss macht man nicht mehr schlapp, da Läuft man bis zum bitteren Ende.
Weiter ging es um das Olympiastadion herum. Der Weg führte zum Personaleingang und vom Personaleingang dann zum Tunnel. Dieser führte wiederum ins Stadion und dort war ja das Ziel.

Die Rechnung aus dem Vorjahr war damit beglichen, die 25 Kilometer bewältigt und die Finisher-Medaille hing um meinem Hals.

26 April 2012

Lust auf eine Fahrradtour – aber kein Fahrrad zur Hand?

So langsam wird es wieder wärmer, am Wochenende soll es sogar schon bis zu 30° Celsius werden – da ist es doch immer ganz schön, sich in der freien Natur zu bewegen. Das kann eine schöne Wanderung sein, ein Besuch in einen Park, oder eine Fahrradtour. Die ersten beiden Möglichkeiten kann man schnell umsetzen, indem man seine Füße in Bewegung setzt, und sich zur Wanderstrecke oder zum Park aufmacht. Die Fahrradtour hingegen setzt ein Fahrrad voraus, was natürlich nicht jeder hat – oder welches nicht mit in den Urlaub genommen werden konnte.
Das kann aber nicht als Ausrede herhalten, denn in vielen Städten gibt es Verleihstationen, an denen man sich unkompliziert ein Fahrrad ausleihen kann.

NextBike – einfach Anrufen und losfahren

 

NextBike ist eines dieser Verleihsysteme, welches unabhängig von Öffnungszeiten funktioniert. Der Anbieter ist schon in einigen deutschen Städten vertreten, aber auch in Polen und auch in Österreich kann man bereits Ausleihstationen finden – leider ist es noch nicht flächendeckend verfügbar.
Die Benutzung von NextBike ist ziemlich simpel. Man sucht sich einfach eine Fahrradstation in seiner Gegend aus, schaut nach, ob dort ein Fahrrad vorhanden ist, ruft die NextBike Hotline an, gibt dort die Fahrradnummer ein und dann bekommt man einen Code für das Zahlenschloss per SMS zugeschickt. Danach kann man sofort losradeln, und wenn man das Fahrrad nicht mehr braucht, bringt man es zurück zur Fahrradstation (in der gleichen Stadt) und ruft nochmals die Hotline an, um das Rad wieder freizugeben.

Eine kurze Registrierung ist nötig.

 

Um NextBike nutzen zu können, ist eine kurze Registrierung nötig. Hier hinterlegt man alle wichtigen Daten und wählt auch die Bezahlungsoption aus. Zur Wahl stehen hier das Lastschriftverfahren und die Zahlung per Kreditkarte. Entscheidet man sich für die Zahlung per Kreditkarte, ist das Konto sofort freigeschaltet. Bei Zahlung durch Lastschrift dauert es drei Tage, bis das Konto freigeschaltet wird. Zur Überprüfung der Daten, werden in diesem Zeitraum 8,- Euro von eurem Konto abgebucht, die euch dann sofort als Guthaben für den Fahrradverleih zur Verfügung stehen.

Günstiger geht nicht mehr.

 

Auch die Preise von NextBike sind sehr angenehm. Wer sich das Fahrrad nur kurz ausleihen möchte, zahlt pro Stunde 1,- Euro. Die Nutzung für 24 Stunden kostet nur 8,- Euro, was auch gleichzeitig der höchste Betrag ist, der am Tag anfallen kann.
Aber es geht noch günstiger. Denn seit diesem Jahr bietet NextBike auch zwei Kundenkarten an. Für die RadCard zahlt man 8,- Euro im Jahr, verringert dadurch die Gebühren für die Fahrradnutzung aber um die Hälfte. Bedeutet, pro Stunde zahlt man nur noch 50 Cent, maximal aber 4 Euro am Tag.
Wer häufiger fährt, für den ist dann der RadCard-Plus Tarif interessant. Für diesen zahlt man 8,- Euro im Monat, dafür darf man aber auch täglich vier Stunden kostenlos mit dem Fahrrad fahren. Danach werden dieselben Gebühren fällig, wie man sie im normalen RadCard-Tarif zahlt. Also 50 Cent pro Stunde, maximal 4,- Euro am Tag.

Die Preise haben sich in den letzten Jahren natürlich geändert. Die aktuellen Preise findet ihr auf der Webseite, wobei die Tarife immer noch ziemlich günstig sind.

Es gibt also eigentlich nichts, was gegen eine kleine Fahrradtour spricht – auch nicht das fehlende Fahrrad.

26 März 2012

David Guetta spielt am 08. Juli 2012 in Berlin

Am 22.03.2012 wurden in Berlin die begehrten Echos vergeben. Unter den Ausgezeichneten war auch David Guetta, der in der Kategorie „Club/Dance “ einen Echo bekommen hat. Der Franzose möchte mit seiner elektronischen Musik die ganze Welt zum Tanzen bringen, und investiert in dieses Ziel seine ganze Leidenschaft.
Sein Debütalbum kam im Jahr 2001 auf den Markt und seither hat er über 5 Millionen Alben verkauft. Insgesamt hat er bisher fünf Alben auf den Markt gebracht, wobei das letzte Ende 2011 veröffentlicht wurde.

Am 08. Juli 2012 kommt David Guetta nun nach Berlin. Um genau zu sein, wird er in der Wuhlheide ein Konzert geben. Auch hier möchte er die Menschen mit seiner Musik zum Tanzen bringen. Unter freien Himmel wird David Guetta wieder seine Plattenteller anwerfen und die Menschen mit seiner Musik in Ekstase versetzen.

Wer das Konzert erleben möchte, für die Tickets aber nicht so viel Geld ausgeben will, der sollte sich jetzt sein Ticket sichern. Denn im Fourartists-Ticketshop kann man derzeit noch „Early Bird Tickets“erwerben. Diese sind natürlich begrenzt und sehr beliebt, ihr solltet also schnell sein.

Für meine lieben Blogleser habe ich auch noch eine Überraschung. Wer hier unter diesem Blogeintrag einen Kommentar hinterlässt, hat die Möglichkeit, für das Konzert in der Wuhlheide in Berlin einen Platz auf der Gästeliste zu gewinnen. Denn unter allen Kommentatoren werde ich einen Platz auf der Gästeliste verlosen. Schreibt einfach kurz, warum gerade ihr den Gästelistenplatz gewinnen wollt. Den Gewinner werde ich am 30.April 2012 bekannt geben.

31 Januar 2012

Lauftreff Wuhletalweg – die ersten beiden Läufe

Vor einigen Wochen schrieb ich hier im Blog von meiner Idee, einen Lauftreff auf dem Wuhletalweg zu veranstalten. Inzwischen sind Bernd und ich die Route schon zweimal gelaufen, ohne dass sich allerdings andere daran beteiligt haben. Das ist Schade, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich viel zu wenig Werbung hier dafür gemacht habe ;-).

Kommen wir aber erst mal zu den beiden vergangenen Läufen. An beiden Laufterminen, also am 08.01 und am 22.01.2012 war die Strecke ziemlich nass. Das war aber vorauszusehen, denn vor beiden Terminen hat es ziemlich intensiv geregnet. Glücklicherweise war dies zu den jeweiligen Terminen dann nicht- oder nur ganz kurz der Fall. Auf der Stecke musste man allerdings an einigen Stellen Slalom laufen, da die Pfützen doch ziemlich groß und ziemlich tief waren. An wenigen Stellen konnte man den Pfützen leider nicht ausweichen, sodass man hier auf seine Schuhe vertrauen musste, wenn man keine nassen Füße bekommen wollte. Aber das war kein Hinderungsgrund für Bernd und mich gewesen, sodass wir auch bei beiden Terminen die gesamte Strecke gelaufen sind.
Beim ersten Termin machte ich allerdings knapp 1,5 Kilometer vorm Ziel schlapp, sodass wir nach 15,45 Kilometern den Lauf abbrechen mussten, allerdings waren wir, dank einer Abkürzung, nicht mehr weit vom Zielort entfernt, sodass wir 10 Minuten später schon am S-Bahnhof Ahrensfelde waren und uns dort in die S-Bahn setzen konnten.
Beim zweiten Lauf haben uns dann nur noch 700 Meter bis zum Ziel gefehlt, was bedeutet, dass wir 16,5 Kilometer der Strecke gelaufen sind.
Den ersten Lauf brachten wir in einer Zeit von 1 Stunde, 47 Minuten und 58 Sekunden hinter uns, für den zweiten Lauf brauchten wir 1 Stunde, 48 Minuten und 07 Sekunden. Das bedeutet, dass wir im zweiten Lauf nicht nur die Anzahl der Kilometer erhöht haben, sondern auch die Geschwindigkeit höher war.
Für Fotos war das Wetter aber leider nicht gut genug gewesen, sonst hätte ich hier gerne welche veröffentlicht.

Und der Lauftreff auf dem Wuhletalweg geht natürlich weiter. Wir freuen uns über jeden, der mit uns die Strecke zwischen der Alten Försterei und dem S-Bahnhof Ahrensfelde in angriff nimmt. Die nächsten beiden Termine sind der 05.02.2012 und der 19.02.2012. Startzeit ist 11 Uhr, wobei wir gerne auch noch 10 Minuten warten, wenn ihr mitlaufen wollt. Hinterlasst dazu einfach kurz einen Kommentar, damit wir wissen, ob wir noch auf weitere Läufer warten müssen oder nicht.

15 Dezember 2011

Der 70.Plänterwaldlauf und Ich ;-)

Am Sonntag war wieder Volkslauf-Zeit, um genau zu sein, es war der 70.Plänterwaldlauf. Beim 69.Plänterwaldlauf hatte ich ja einiges zu meckern, das ist diesmal nicht der Fall, denn von der Organisation war alles Perfekt.
Natürlich hat mich das frühe Aufstehen an einem Sonntag genervt, aber für einen Volkslauf muss man das in kauf nehmen, schließlich zwingt mich ja keiner; dort mitzulaufen. Pünktlich um 8 Uhr 30 verließ ich das Haus, damit ich meinen Bus nicht verpasse (was bei anderen Volksläufen durchaus schon vorgekommen ist). Da mit den Verbindungen alles funktionierte, kam ich auch pünktlich zur Startnummern-Ausgabe und hatte dann noch genügend Zeit mich mit meinem Laufpartner Bernd aufzuwärmen. Auch das Wetter war angenehm und so freute ich mich auf den Lauf.

Pünktlich um 7 Minuten nach 10 Uhr startete dann der Lauf. Eigentlich sollte er um 10 Uhr starten, aber der Plänterwaldlauf verschiebt sich eigentlich jedes Mal um 10 Minuten, weswegen das schon mehr als pünktlich war. Der erste Kilometer verlief dann ein wenig zäh, da ziemlich viele Läufer auf der Strecke waren und das überholen etwas länger dauerte. Danach kam ich dann aber in den Lauf, und war auf den folgenden Kilometern von meinem Tempo so ziemlich überrascht. Nach ungefähr 3 Kilometern nahm ich dann das erste Mal ein wenig Tempo raus, da ich meiner Meinung nach ein wenig zu schnell war. Als ich nach vier Kilometern dann aber meinen Laufpartner hinter mir sah, entschied ich mich wieder Tempo zu machen, denn all zu einfach wollte ich Bernd diesmal nicht an mir vorbeilassen. So kam ich wieder zum alten Tempo zurück, welches ich bis Kilometer neun auch aufrecht erhielt. Da ich hier sehen konnte, dass Bernd weit genug von mir entfernt war, nahm ich für den letzten Kilometer noch einmal das Tempo ein wenig raus, da ich Angst hatte, auf den letzten Metern doch noch schlapp zu machen. Im Ziel merkte ich allerdings schnell, dass ich nicht an meine Leistungsgrenze gegangen bin, und durchaus noch 2 Minuten hätte schneller sein können. Allerdings habe ich mich nicht darüber geärgert, denn ich hatte für den Lauf nur eine Zeit von 59:xx Minuten eingeplant. Gelaufen bin ich am Ende eine Zeit von 54:54, was, wenn man den ersten Lauf in diesem Jahr herausnimmt, meine beste Zeit in diesem Jahr war.

Jetzt steht noch der Silvesterlauf auf dem Programm und dann ist das Laufjahr 2011 abgeschlossen. Demnächst werde ich hier dann noch einen Jahresrückblick schreiben, aber ich kann jetzt schon sagen, 2011 war nicht mein Laufjahr.

28 November 2011

Auf und Ab beim Herbstwaldlauf im Tegeler Forst

Urkunde Herbstwaldlauf
Urkunde Herbstwaldlauf

Dieses Jahr bin ich ja einige neue Volksläufe gelaufen, dazugehört auch der Herbstwaldlauf in Hermsdorf. Dieser fand am 27.11.2011 statt und führte, so wie der Name es schon sagt, durch einen Wald, genau genommen durch den Tegeler Forst. Entdeckt hatte ich ihn erst vor ein paar Wochen und daraufhin hatte ich meinen Laufpartner Bernd angeschrieben, ob wir bei diesem Lauf nicht auch noch mitmachen wollen. Ein paar Tage später war er dann auch schon angemeldet und, weil ich es noch nicht getan hatte, ich auch.
Dass ich dann, in der Woche vor dem Lauf, Probleme mit meinem Rücken bekomme, konnte keiner voraussehen, aber diese Rückenprobleme haben mich nicht davon abgehalten, am Lauf teilzunehmen. Was anderes wäre es vielleicht gewesen, wenn ich die Strecke vorher schon gekannt hätte, denn für eine geschwächte Rückenmuskulatur war dieser Lauf nicht ausgelegt, aber dazu später mehr.

Der Sonntag begann für mich schon kurz vor sieben, denn um 8:07 Uhr musste ich schon in der S-Bahn sitzen, damit Bernd und ich es pünktlich zum Lauf schafften. So hatte ich eine Stunde Zeit um mich fertigzumachen, Tee zu trinken und etwas zu essen ;-). Pünktlich, eine Bahn früher als geplant, saß ich dann auch in der S-Bahn, die ich zum Glück auch nicht mehr verlassen musste, da mein Laufpartner auch schon auf dem Bahnhof stand und er somit auch gleich in die S-Bahn einsteigen konnte. Um kurz vor neun kamen wir dann am S-Bahnhof Hermsdorf an, von wo aus wir dann noch 15 Minuten bis zur Strecke brauchten.
Das Wetter war angenehm, zwar nicht mehr warm, aber auch nicht wirklich kalt. Auch vom Regen blieben wir verschont, sodass der Waldboden nicht aufgeweicht oder schlammig war. Ideale Bedingungen also, um zu laufen.
Pünktlich um 10 Uhr ging es dann auch auf die Strecke, wobei schnell klar wurde, dass es kein einfacher Lauf wird, da die Strecke ständig auf und ab ging. Ein wenig hatte ich damit gerechnet, denn ich bin schon einmal durch einen Wald gelaufen, der auch nicht wirklich eben war ;-). Allerdings habe ich diese Strecke dann doch ein wenig unterschätzt, was sich im späteren Verlauf des Rennens auch noch zeigen sollte. Die ersten Kilometer konnte ich allerdings noch sehr gut mit meinem Laufpartner mithalten, allerdings wusste ich bis hier noch nicht, dass noch eine „Bergwertung“ auf mich zukommt. Diese kündigte sich mit einem Smiley an und endete auch mit einem Smiley – der Veranstalter wusste schon warum ;-). Für meinen Rücken war das allerdings tödlich, denn danach meldete sich meine schwache Rückenmuskulatur wieder, was sich auch auf den Rest des Rennens auswirkte. Mit Bernd hätte ich allerdings auch ohne Rückenprobleme nicht mithalten können, denn dieses Streckenprofil war dann doch zu viel für mich.
Aufgeben kam aber nicht in Frage, auch wenn ich an jeden neuen Anstieg nach Motivation suchen musste. Irgendwo habe ich die auch immer gefunden, dennoch wurde ich von Anstieg zu Anstieg langsamer und so zogen die meisten Läufer auch an mir vorbei.
Am Ende kam ich dann mit einer Zeit von 1 Stunde, 11 Minuten und 58 Sekunden ins Ziel. So erschöpft, wie nach diesen 11 Kilometern, war ich nicht einmal beim Halbmarathon. Bernd hingegen sah aus, als ob er die Runde gleich noch einmal laufen möchte, allerdings war er auch schon sechs Minuten vor mir im Ziel.

Als Fazit bleibt, dass es ein wirklich schöner Lauf war. Die Strecke verlief tatsächlich die gesamte Zeit im Wald und auch zu großen Teilen auf Waldboden. Die Strecke war wirklich super markiert, sodass man sich nicht verlaufen konnte und Platz war auch genügend da. Was mich ein wenig gewundert hat, war die Tatsache, dass es unterwegs keine Trinkstelle gab, aber das ist bei 11 Kilometern ja auch nicht unbedingt nötig. Mir hat der Lauf jedenfalls gefallen und nächstes Jahr bin ich sicher wieder mit am Start.

22 November 2011

Besuch beim Bücher-Tauschbaum in Berlin

Gestern war ich am Kollwitzplatz hier in Berlin. Es ist ein Ort mit Geschichte, wie viele Orte in Berlin eine Geschichte haben, aber hier gibt es auch noch etwas anderes, nämlich den Tauschbaum. Ich hatte von diesem Tauschbaum für Bücher schon vor einiger Zeit gelesen, und hatte mir eigentlich vorgenommen, dort einmal hinzugehen. Irgendwie ist das aber immer wieder untergegangen, doch gestern habe ich es dann endlich geschafft.

Bücher-Tauschbaum in Berlin
Bücher-Tauschbaum in Berlin

Voller Vorfreude packte ich mir am Morgen ein Buch ein, welches ich tauschen könnte, und machte mich auf dem Weg zum 5,2 Kilometer entfernten Kollwitzplatz, der sich im Prenzlauer Berg befindet. Schon von weitem schaute mich der Tauschbaum an, was schon einmal bedeutete, dass es den Bücher-Tauschbaum auch noch gibt und der Weg nicht umsonst war. Vorher viel mein Blick aber auf ein Café namens „Lyrik“, ein Ort, an dem ich mich wohlfühlen könnte. Dann ging es aber weiter zum Tauschbaum, der, aus der Nähe betrachtet, leider ziemlich leer war. Es lagen zwar ein paar Bücher drin, aber das die dort lagen, war auch kein wirkliches Wunder. Deswegen blieben die Bücher auch dort, wo sie waren und mein Buch kam wieder mit nach Hause, weil ganz ohne „Gegenleistung“, wollte ich das Buch dann doch nicht dort lassen.

Da ich die Idee aber Klasse finde, möchte ich den Tauschbaum selbst ein wenig auffüllen. Da es aber kein Buch zum Tauschen gibt, werde ich die Befühlaktion mit Bookcrossing verbinden. Ich habe ja einige Bücher hier, von denen ich mich durchaus trennen kann und mein Bookcrossing Account könnte auch mal wieder von mir hören ;-). So wird der Tauschbaum vielleicht wiederbelebt, sodass ich mir dann irgendwann auch mal ein Buch dort ertauschen kann.

 

Der Bücher-Tauschbaum – die Idee

 

Der Bücher-Tauschbaum soll dabei helfen, Bücher, die nicht mehr gebraucht werden, vor dem Papiermüll zu retten. Auch soll ihnen (den Büchern) das Schicksal erspart bleiben, im Bücherregal zu verstauben. Aber das passiert vielen Büchern, die vom Besitzer nicht ein zweites oder drittes Mal gelesen werden. Im Tauschbaum haben diese Bücher die Chance auf ein zweites „Leben“, denn dort können sie von anderen interessierten Personen mitgenommen werden.
Besonders interessant ist dieses Angebot wohl auch für Menschen, die es sich eben nicht leisten können, sich jeden Monat neue Bücher zu kaufen. Mit der Hilfe des Tauschbaumes können auch diese Menschen regelmäßig neue Bücher lesen, was in einigen Fällen ohne Tauschbaum nicht möglich wäre.

5 Oktober 2011

Ist Rot-Grün gescheitert? – Droht jetzt Rot-Schwarz?

Vor ein paar Tagen schrieb ich von einem Kompromiss, der nur die Wähler verarschen soll. Weiterhin schrieb ich, dass die Basis der Grünen diesen Kompromiss ablehnen müssen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen. Genau das ist geschehen und heute sind daran die Koalitionsverhandlungen in Berlin gescheitert. Es wird also kein Rot-Grün in Berlin geben, sondern Rot-Schwarz, die schlimmste Koalition, die ich mir überhaupt vorstellen kann.

Dass die Grünen zum Weiterbau der A100 weiterhin Nein sagen, das hat sich schon in der letzten Woche angedeutet. Dieses nein zur A100 stand auf fast jedem Wahlplakat der Grünen, es war ihnen somit gar nicht möglich, diesen Punkt jetzt anders zu bewerten, denn das wäre Betrug am Wähler gewesen. Die Grünen wurden gewählt, um die A100 zu verhindern, das wusste allerdings auch die SPD. Und die SPD hätte auch wissen müssen, dass die Grünen nicht die Linkspartei sind, und sie hier nicht all ihre Positionen durch bekommt.

Rot-Grün, das war und ist die Wunsch-Koalition der Berliner, das hat sich schon nach der Wahl angedeutet. Es wird sie aber wohl nicht geben, weil Herr Wowereit nicht bereit ist, bestimmte Positionen zu überdenken. Es wäre durchaus möglich gewesen, diesen Punkt erst einmal auszuklammern und in den nächsten Jahren noch einmal zu prüfen, ob es für die Berliner Infrastruktur wirklich nötig ist, die A100 weiter zu bauen. Vielleicht würde es auch reichen, wenn man bestimmte Straßen ausbaut, denn Straßen gibt es ja wirklich genügend in Berlin.
Auf der anderen Seite steht natürlich das Geld vom Bund, welches für den Weiterbau der A100 zur Verfügung steht. Dieses Geld sichert Arbeitsplätze in Berlin, was für Herrn Wowereit natürlich ein Grund ist, an der A100 festzuhalten…

Die Koalitionsverhandlungen sind nun also gescheitert. Nun droht uns eine Rot-Schwarze Regierung, bei der noch nicht wirklich klar ist, was uns Berliner nun wirklich erwartet. Wir sind wieder dort, wo wir vor 10 Jahren aufgehört haben, nur das die CDU diesmal der Juniorpartner ist. Aber die Hoffnung, die stirbt ja bekanntlich am Schluss. Soll heißen, vielleicht gibt es ja doch noch Rot-Grün in Berlin.

Zum Schluss möchte ich noch einen Kommentar aufnehmen, der unter dem SpON-Artikel zu lesen ist. Hier behauptet jemand, dass die Mehrheit der Berliner für den Weiterbau der A100 gestimmt haben. Das stimmt nicht so ganz, denn es waren gerade mal 60 Prozent der Berliner bei der Wahl. Wie viele der Nichtwähler für den Weiterbau sind, oder dagegen, dass kann der Kommentator bei SpON gar nicht wissen. Er weiß nur, dass etwas mehr als 30 Prozent der Berliner Wahlberechtigten für Parteien gestimmt hat, die für den Weiterbau der A100 sind.

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