Selbstexperiment: 3 Stück Abfall am Tag – eine Woche lang – aufheben und entsorgen

Experimente sind ja immer interessant und wenn es nicht einmal mit viel Aufwand verbunden ist, warum nicht einfach Mal mitmachen? Die Leute von selbstexperiment.de starten in die nächste Woche mit dem Vorsatz, jeden Tag 3 Stücke Abfall von der Straße aufzusammeln und diese dann richtig zu entsorgen. Das ganze geht eine Woche lang, also vom 14.09.2020 bis zum 20.09.2020 und wer mitmachen will, ist dazu durchaus eingeladen. 3 Stücke Abfall, in Berlin ist das nicht wirklich viel, wahrscheinlich muss ich dazu nicht einmal sehr weit gehen müssen, aber wenn 3 Millionen Menschen je 3 Stücke Abfall aufheben und entsorgen würden, dann würde es wahrscheinlich schon am zweiten Tag schwer werden, überhaupt noch soviel Abfall zu finden. | mehr

Kein Umweltschutz wegen zu hoher Auslastung im Alltag?

Gestern habe ich auf Twitter zufällig eine Diskussion zum Thema „Umweltschutz“ mitbekommen. Ich habe mich nicht eingemischt, weil ich die Leute nicht kannte und weil ich mich dann wahrscheinlich wieder viel zu viel aufgeregt hätte. Aber so wirklich lässt mich diese Diskussion nicht los, ich rege mich jetzt schon die gesamte Zeit darüber auf, weil es einfach genau die Einstellung ist, die am Ende verhindert, dass sich überhaupt etwas ändert. Grob wiedergegeben ging es in der Diskussion darum: „... dass das Thema Umweltschutz nicht in den Alltag integriert werden kann, weil die Person dazu zu ausgelastet ist und ihr Tagesablauf schon hart durchgeplant ist.“ Konkret ging es um Plastiktüten oder Stoffbeutel. | mehr

Die wichtigsten Entscheidungen für die Kochkiste …

Letzte Woche habe ich euch ja schon geschrieben, dass ich mir für die ersten drei Monate im Jahr 2016 vorgenommen habe, eine Kochkiste zu bauen. Allerdings war ich mir noch nicht bewusst, welches Dämmmaterial ich dazu benutzen möchte, habe mich jetzt aber für Hanfplatten entschieden. Hätte ich noch größere Mengen Styropor hier rumliegen, dann hätte ich mich wohl dafür entschieden, damit es nicht in den Müllcontainer wandern muss. Da dies aber nicht der Fall ist, habe ich mich für das Material entschieden, welches die bessere Umweltbilanz hat. Ziel ist es ja, durch den Einsatz der Kochkiste Energie und somit CO2 zu sparen, wenn das verwendete Material aber schon eine schlechte Umweltbilanz hat, bringt das am Ende nicht viel. Deswegen ziehe ich die Hanfplatten vor, auch wenn die in der Anschaffung etwas teurer sind. | mehr

Klimawandel und seine Folgen: Auf geht’s

Am 09.11.2015 beginnt jetzt der MOOC zum Thema Klimawandel und seine Folgen. Ich hatte euch ja vor ein paar Wochen schon mal darauf hingewiesen, wer es nicht gesehen hat, hier ist der Artikel dazu. Zum MOOC werde ich dann sicher hier auch ein wenig schreiben, auch wenn mir bewusst ist, dass das Thema nicht alle interessiert. Aber das ist auch nicht schlimm, denn ihr müsst die Artikel ja nicht lesen, wobei ich mich natürlich über Diskussionen freue. Wo wir bei Diskussionen sind: Natürlich ist mir auch bewusst, dass es zu dem Thema extreme Positionen gibt. Die einen sagen, dass der Mensch an allem Schuld ist und sehen keine natürlichen Einflüsse, andere sagen, dass der Mensch gar keine Schuld hat und sehen nur die natürlichen Faktoren, die das Wetter beeinflussen. | mehr

Mehr als ein Jahr ohne Plastiktüten

Am 12. Dezember 2012 schrieb ich hier einen Artikel darüber, dass ich viel zu viele Plastiktüten habe, weswegen ich nur noch Stoffbeutel verwenden wollte. Über ein Jahr später kann ich nur sagen, es war die richtige Entscheidung. Sicher habe ich am Anfang den Stoffbeutel noch ein paar Mal vergessen, aber nachdem ich dann den dritten Stoffbeutel gekauft hatte – da ich mir keine Plastiktüten mehr kaufen wollte - habe ich mir angewöhnt, immer einen Stoffbeutel dabei zu haben. Selbst wenn ich abends nur mal Döner gekauft habe, hatte ich immer einen Stoffbeutel dabei, denn auch dabei gibt es meist Plastiktüten, welche die Umwelt ebenso belasten. Praktisch ist so ein Stoffbeutel auch beim Brötchenkauf, denn hier kann man den Beutel einfach dem Verkäufer/ der Verkäuferin geben, und spart sich damit auch gleich noch die Papiertüten vom Bäcker. | mehr

Warum ich Kaffeekapseln nicht mag…

Ihr kennt ja wahrscheinlich diese Kaffeekapseln, die so verdammt praktisch sind, wenn man mal schnell eine Tasse Kaffee trinken möchte? Diese sind mir gerade in der Küche mal wieder über den Weg gelaufen, weil meine Mutter total verliebt ist in diese Teile. Ich selbst bin ja ein absoluter Gegner davon – nicht nur, weil der Kaffee, wenn man ihn auf 500 Gramm hochrechnet, verdammt teuer ist. Ein weiterer Grund ist der Müll, der durch diese Kapseln entsteht. Das mag pro Kapsel nicht wirklich viel sein, aber rechnet das mal auf ein Jahr hoch und natürlich auf die Menge, die von diesen Kapseln verkauft wird. Da kommt eine ganze Menge zusammen und ich glaube nicht, dass der Großteil der Verwender die Kapseln danach auseinandernimmt, um wirkliche Mülltrennung durchzuführen. | mehr

Plastiktüten, Umweltschutz und Bäume

Wie viele Bäume habt ihr dieses Jahr gepflanzt? Die Frage ist ernst gemeint, denn alle jammern darüber, dass die Politiker es nicht hinbekommen, ein vernünftiges Umweltschutzabkommen zu verabschieden. Aber was machen wir selbst für den Umweltschutz? Wie viele Plastiktüten habt ihr dieses Jahr gekauft? Ihr meint, diese Frage passt jetzt überhaupt nicht? Könnte sein, aber wenn man beachtet, wie viel so eine Plastiktüte kostet und wie viele man davon kauft, könnte es eben doch schon wieder passen. Ich selbst habe mir lange Zeit keine Gedanken darüber gemacht. Der Einkauf war halt 6 oder 9 Cent teurer und das habe ich immer schon mit eingeplant. Nur wenn man dann zu Hause die Tüten sammelt und einmal darauf achtet, wie viele das in einem Jahr dann doch werden können, dann kommt man doch ins Grübeln. | mehr