Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Es gibt da ja so eine Sache, die mich jedes Mal aufs Neue ärgert, wenn sie denn wieder einmal eintritt. Meist passiert es nach dem Sport, aber auch beim Kochen kann es mal passieren, und wenn es passiert, dann stehe ich immer ohne da. Die Rede ist von einer blutenden Wunde und das Pflaster, welches ich danach meist nicht im Haushalt habe. Oder die Salbe gegen das Jucken nach Mückenstichen, oder diese Hautcreme, die „so schön hat gekühlt auf meine Haut“, wenn ich mich mal wieder gekratzt habe und eine Rötung zurückgeblieben ist. Immer wieder nehme ich mir dann vor, eine kleine Hausapotheke einzurichten und immer wieder schmeiße ich es dann über Board, sobald alle Wunden verheilt sind. Und wenn dann wieder der Tag kommt, an dem ich Durchfall habe, dann verfluche ich wieder die ganze Welt und natürlich mich, nur weil ich keine Hausapotheke eingerichtet habe.

Das ist übrigens eine schöne Umfrage, die ich dann auch gleich mal stellen werde, habt ihr eine Hausapotheke?

Habt ihr eine Hausapotheke?

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Was gehört in eine Hausapotheke?

 

Ganz ehrlich? Ich wollte gerade ein wenig angeben, aber ich finde den Zettel nicht mehr, wo das draufstand. Also mal aus dem Kopf:

  • Ein Mittel gegen Durchfall ist immer gut. Der kommt meist überraschend, und wenn man dann nicht die ganze Zeit in der Wohnung bleiben möchte, ist da so ein Mittel von Vorteil.
  • Pflaster! Unbedingt Pflaster, denn beim Sport oder in der Küche verletzt man sich schnell, und wenn dann kein Pflaster zur Hand ist – ich erinnere mich noch an die letzte Sauerei hier bei mir.
  • Schmerztabletten sind auch immer gut. Ich persönlich nehme die zwar nur in extremen Notfällen, denn ein kleines Nickerchen kann wahre Wunder bewirken, aber wenn ich sie dann mal brauche, dann sind meist keine da. Gut, ich habe eine Apotheke direkt gegenüber, aber es soll tatsächlich Zeiten geben, wo die geschlossen haben.
  • Insekten-Salbe! Keine Ahnung, ob die so heißt, aber die ist verdammt gut. Juckt nicht mehr so schlimm, was auch bedeutet, dass man sich nicht mehr so schlimm kratzt. Jedenfalls kratze ich mich immer total schlimm und danach bräuchte ich meist eine Blutinfusion, da ist so eine Salbe schon praktischer ;-).
  • Diverse Binden und Verbände. Keine Ahnung wozu, hört sich aber gut an, oder? Wollte schon immer mal „Diverse“ in einen Satz verwenden und ich habe den Zettel wieder gefunden. Ehrlich, wozu braucht man Binden und Verbände? Braucht man die? Naja, vielleicht braucht man die, aber alles, was mir dazu gerade einfällt, stammt aus diversen (juhuuuu) Horrorfilmen.
  • Wo ich bei Horrorfilmen bin, wenn man sich die Hand auf der Herdplatte verbrennt, was ja durchaus vorkommen soll, dann ist so eine nette Brandwundsalbe ganz nett. Darf auch ein Gel sein, wenigstens es hilft. Ich weiß zum Beispiel, dass ich mir im Winter, wenn es wieder an der Zeit ist, Plätzchen zu backen, gerne mal meine Hände an diesen Backblechen verbrenne. Unangenehm kann ich da nur sagen. Aber hey, dieses Zeugs da mit dem Bären hilft (war das jetzt ein Bär?).
  • Fieberthermometer wäre auch ganz nett. Aber beschriftet es bitte! Wer will schon gerne so ein Teil in den Mund nehmen, wenn es bei der letzten Verwendung irgendwo anders zum Einsatz kam. Ich überlasse hier eurer Phantasie den Rest ;-).

Mehr fällt mir gerade nicht ein, ist ja auch schon eine ganze Menge. Aber was würdet ihr denn noch in eure Hausapotheke aufnehmen? Nur mal so aus Neugier und so? (Habt ihr oben schon an meiner Umfrage teilgenommen?)

Wo ich gerade beim Thema Hausapotheke bin, kann man die eigentlich auch gleich so zusammenstellen, dass eine Reiseapotheke daraus wird?

Ich persönlich habe ja diese Reisekrankheit, allerdings nur im Auto. Immer wenn ich Auto fahre, zumindest als Beifahrer, wird mir richtig böse schlecht. Einmal endete das …, nein, das behalte ich jetzt doch lieber für mich. Aber da gibt es diese schönen Kaugummis gegen, 20 Stuck gekaut und schon wird einen nicht mehr schlecht. Ich weiß, eigentlich soll man nur 2 kauen, aber hey, die 10fache Dosis hilft besser, jedenfalls bei mir. Allerdings würden mir auch schon Schlaftabletten reichen, obwohl die sicher nicht in eine Reiseapotheke gehören, oder? (Habt ihr jetzt schon an meiner Umfrage teilgenommen?)

Hey, ich habe gerade 400 mg Koffein zu mir genommen, da muss ich mehrmals nachfragen. Sind 400 mg Koffein eigentlich schon nahe dran an einer Koffeinvergiftung?

Notfallnummern

 

Vergiftung ist immer doof, und wenn man dann keine Notfallnummer zur Hand hat, könnte das sogar tödlich enden. Nein, ich will euch keine Angst machen, aber ist so ….:

Polizei: 110
Feuerwehr: 112
Giftnotruf: 19240

Ich werde immer Fauler, das muss ich hier jetzt mal so festhalten. Die letzte Woche war ich nicht einmal Laufen, obwohl ich mir einiges an Kilometer vorgenommen habe. Ich habe mir zwar auch einiges an Lehrheften vorgenommen, welche ich durcharbeiten wollte, aber das ist keine Ausrede, denn es ist immer noch genügend Zeit da zum Laufen, und wenn ich keine Ausrede habe, dann kann ich nur faul sein 😉 .

Nachdem ich das jetzt hemmungslos aufgedeckt habe, muss es jetzt daran gehen, diese Faulheit wieder zu bekämpfen. Die Faulheit übrigens, die auch verhindert, dass ich hier täglich einen Blogeintrag verfasse, obwohl eigentlich genügend Themen vorhanden sind. Ich könnte zum Beispiel täglich jammern, wie schlimm doch mein Studium ist und ich könnte die Tage runterzählen, bis ich meine erste Klausur schreibe (es sind heute, am Dienstag, übrigens noch genau 5 Wochen bis dahin). Aber weil ich ja zu faul dazu bin, mache ich das nicht. Aber zurück zum Thema, denn das hier ist ja ein Laufupdate ;-).

In den letzten Monaten war ich also so faul, dass ich jeweils nicht in die Nähe von 100 KM im Monat gekommen bin, und dass, wo ich doch soviel vorhatte in diesem Jahr. Noch ist es nicht verloren, aber ich muss tatsächlich meinen inneren Schweinehund besiegen und endlich wieder mehr laufen. Der Schweinehund hatte übrigens nur eine Chance, weil ich vor ein paar Wochen dann doch wieder krank war und erst einmal ein paar Wochen nicht laufen konnte. Das hat mir das Genick gebrochen, denn danach bin ich wirklich nur noch sehr unregelmäßig gelaufen, und in der letzten Woche überhaupt nicht, weil mein Laufpartner (auch genannt Schweinehundbesieger) im Urlaub war und er somit meinen Schweinehund nicht besiegen konnte. Ist er nun nicht mehr und ab Donnerstag geht es wieder los. Ja, Donnerstag, denn Heute (Dienstag) bin ich beim LearnTank und da macht sich das gleichzeitige Laufen etwas schlecht.

Am 02. Juni 2012 findet der 9. „Run-for-Help“ statt, welcher von meiner alten Gesamtschule veranstaltet wird. Ich hatte mir überlegt, dass ich ja durchaus dran teilnehmen könnte, weil euch Ole schon einmal davon gesprochen hatte, und war nun auf der Suche nach Infos zum Lauf. Leider blieb es bei der Suche, denn wirklich gefunden habe ich keine und das Plakat (siehe Bild) hilft mir auch nicht weiter. Ich finde es zwar nett, wenn der Wowi sagt, dass der Lauf super ist, aber wie funktioniert es? Wie melde ich mich an? Wie viel Zeit habe ich zum Runden laufen?

Run for Help - Berlin Lichtenberg

Run for Help - Berlin Lichtenberg

Ja, es geht darum möglichst viele Runden zu laufen, soviel habe ich inzwischen schon herausgefunden. Und was ich noch herausgefunden habe, ist, dass ich für diese Runden dann noch einen Sponsor brauche, der bereit ist, für jede Runde, die ich gelaufen bin, einen bestimmten Betrag zu spenden, welcher dann an eine Partnerschule in Afrika geht. Da es nur noch zwei Woche sind, bis der Lauf stattfindet und ich wirklich gerne dran teilnehmen würde, Frage ich hier einmal in den Raum, ob jemand bereit wäre, mein Rundensponsor zu werden? Ich versuche in den nächsten Tagen an noch mehr Infos zu kommen, aber wenn jemand was gutes tun möchte, kann er sich hier einmal melden.

Eine Runde hat eine Länge von 400 Meter (Sportplatzrunde), in einer Stunde würde ich ungefähr 22-25 Runden schaffen, allerdings kann ich noch nicht sagen, wie viel Zeit ich zur Verfügung habe. Aber mehr als 3 Stunden werden es nicht sein. Wie viele Runden dabei zustande kommen würden, könnt ihr euch ja ungefähr ausrechnen.

BIG25 Berlin

BIG25 Berlin

Und dann kam der Tunnel auf mich zu, die 24 Kilometer, die bereits hinter mir lagen, waren vergessen. Gänsehaut am ganzen Körper, kälte, wärme ein unterdrücktes Lachen und viel Freude. Der Tunnel lag dunkel vor mir, noch knapp 700 Meter waren es, bis zur Ziellinie – jetzt nur nicht schlappmachen. Dann in den Tunnel hinein, Trommler in der Ecke, Scheinwerfer, die einem den Weg weißen und dann Licht und das große Stadion, in welchem das Ziel liegt. Einlauf, knapp 300 Meter noch bis zum Ziel, eine dreiviertel Stadionrunde noch und dann ist es vorbei, die 25 Kilometer sind Geschichte, das Ziel ist und zwar 2 Stunden, 30 Minuten und 34 Sekunden nach dem Start.

Es ist Sonntag kurz nach 8 Uhr am Morgen. Ich schließe die Tür meiner Wohnungstür und begebe mich zur S-Bahn. Knapp eine Stunde später komme ich am Olympiastadion an und mit mir eine ganze Menge anderer Läufer, die am BIG25 teilnehmen. Für mich ist es der zweite Start bei diesem Lauf. Vor einem Jahr stand ich schon mal hier, habe schon einmal meinen Kleiderbeutel abgegeben und mich in meinen Startblock gestellt und bin pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke gegangen. Im letzten Jahr musste ich aber nach knapp 10 Kilometern aufgeben, da ich die Wochen vor dem Wettkampf krank gewesen bin.

Dieses Jahr lief die Vorbereitung optimal. Kein Trainingsausfall wegen Krankheit, keine Verletzung und auch sonst keine Ausreden. Kurz vor dem Start meldet sich dann doch noch mal kurz mein Knie, aber nur kurz, das letzte Mal an diesem Tag und dann ging es los, pünktlich um 10 Uhr ging es auf die Strecke. Die Temperaturen waren in Ordnung, weit unter denen, die in der Woche zuvor aufgetreten sind – noch ein Faktor, der mich im letzten Jahr verzweifeln lassen hat.

Ganz langsam ging ich die ersten Kilometer an und dennoch überholte ich andauernd irgendwelche Läufer, die den Lauf wohl noch langsamer angingen als ich. Nach 3 Kilometern, für die ich knapp 19 Minuten gebraucht habe, steigerte ich dann das Tempo, es lief super, keine Schmerzen, keine Erschöpfung und so lief und lief ich. Kurz vor dem Brandenburger Tor überholte ich den Tempomacher für eine Zeit von 2 Stunden und 30 Minuten. Kurz überlegte ich, ob ich zu schnell bin, doch schnell ließ ich diesen Gedanken wieder fallen, denn ich fühlte mich super. Und so lief ich weiter, vorbei an der 10-Kilometermarke, auch vorbei an der 15-Kilometermarke. Das Ziel kam immer näher und meine Beine fühlten sich immer noch super an, immer noch überholte ich Läufer, die vor mir liefen und ich hielt auch weiterhin mein Tempo. Natürlich überholten mich inzwischen auch Läufer, aber das war mir egal, nur nicht überdrehen jetzt, nicht zu schnell Laufen, noch waren 10 Kilometer vor mir. Dann die 20-Kilometermarke, vorbei und auch vorbei am Versorgungspunkt, wie an den anderen davor auch schon.
Dann der erste Höhepunkt, die Halbmarathon-Wertung. Hier lief ich nach 2 Stunden und 6 Minuten durch. Nicht meine schnellste Wertung bei einem Halbmarathon, aber ich hatte ja auch noch knapp 4 Kilometer vor mir. Vor mir ein kleiner Hügel, der würde noch einmal Zeit kosten, aber kein Problem, hatte ich eh nur mit einer Zielzeit von 3 Stunden gerechnet. Natürlich war mir hier schon klar, dass ich keine 50 Minuten mehr brauchen würde, maximal noch 30, wenn die Kräfte jetzt nachlassen würden.
Dann ging es wieder auf den Olympischen Platz vor dem Olympiastadion zu. Das Ziel kam wieder in Sichtweise und doch waren es noch über 2 Kilometer bis zum Zieleinlauf. Langsam merkte ich auch die Beine, aber jetzt war beißen angesagt. 2 Kilometer vor dem Schluss macht man nicht mehr schlapp, da Läuft man bis zum bitteren Ende.
Weiter ging es um das Olympiastadion herum. Der Weg führte zum Personaleingang und vom Personaleingang dann zum Tunnel. Dieser führte wiederum ins Stadion und dort war ja das Ziel.

Die Rechnung aus dem Vorjahr war damit beglichen, die 25 Kilometer bewältigt und die Finisher-Medaille hing um meinem Hals.

„Lauftraining verlängert das Leben. Nur leider geht die dadurch erworbene Lebenszeit wieder fürs Lauftraining verloren.“

Es ist schon wieder Mitte April, in etwas mehr als zwei Wochen steht der BIG25 auf dem Plan, da wird es doch langsam wieder Zeit, hier ein kleines Laufupdate zu publizieren. Das letzte Laufupdate habe ich im Februar veröffentlicht, ist also schon etwas länger her ;-).

Seit dem letzten Artikel bin ich schon 3 Volksläufe gelaufen. Den Plänterwaldlauf, den ich damals schon erwähnt habe, den Birkenwäldchenlauf in Treptow und letztes Wochenende dann den Pankower Frühlingslauf. Eigentlich hatte ich noch vor am kommenden Wochenende einen Volkslauf zu laufen, aber daraus wird wohl nichts, womit der nächste Volkslauf dann wohl der BIG25 sein wird.

Den Plänterwaldlauf habe ich in einer Zeit von 54 Minuten und 5 Sekunden gelaufen. Damals war ich mir noch gar nicht bewusst, dass ich schon wieder in der Lage bin, einen Volkslauf so schnell zu laufen. Wobei schnell natürlich hier für mich persönlich gilt, für andere ist das wohl eher ein lockerer Trainingslauf ;-). Die Leistung hat mir aber natürlich gezeigt, dass mein Training in die richtige Richtung geht, denn am Ende des Jahres, beim 72.Plänterwaldlauf, möchte ich wieder eine Zeit unter 50 Minuten laufen.

Der Birkenwäldchenlauf war eine spontane Entscheidung gewesen. Ich wollte nicht bis zum BIG25 warten, und bin dann dort an den Start gegangen. Hier konnte ich eine Zeit von 53 Minuten und 49 Sekunden erlaufen. Der Lauf konnte also den Trend bestätigen, dass meine Laufzeiten langsam wieder besser werden.

Letztes Wochenende bin ich dann beim Pankower Frühlingslauf gestartet. Diesen Lauf bin ich, ebenso wie den Birkenwäldchenlauf, zum ersten Mal gelaufen, weshalb ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Der „kleine“ Hügel, den ich fünfmal überqueren müsste, löste mir deswegen schon ein wenig Respekt ein, weswegen ich den Lauf auch langsamer angegangen bin, als die beiden Volksläufe davor. Deswegen war die Zielzeit mit 1 Stunde, 14 Minuten und 6 Sekunden auch ziemlich langsam. Dabei muss ich anmerken, dass die Strecke, anders als bei den ersten beiden Läufen, eine Länge von 12,5 Kilometer hatte. Somit war meine Durchschnittsgeschwindigkeit auch bei diesem Lauf über 10 KM/H.

Auch mit dem Training insgesamt bin ich in diesem Jahr sehr zufrieden. Insgesamt bin ich jetzt schon bei knapp 426 Kilometern. Das sind über 120 Kilometer mehr, als im letzten Jahr um diese Zeit und es ist auch schon mehr als in all den Laufjahren davor, wenn auch nur minimal. Es sieht insgesamt also ganz gut aus, weswegen ich mir auch um den BIG25 keine Sorgen mache. Und auch die Steigerung der Laufkilometer, welche ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, liegen im Bereich des möglichen. Derzeit läuft es also wirklich super, ich hoffe mal, dass es so bleibt.

Am Sonntag findet der erste Volkslauf in diesem Jahr statt, an welchen ich teilnehme. Ich freue mich schon drauf. Irgendwie fühle ich mich sehr viel besser als im letzten Jahr, obwohl ich im letzten Jahr knapp 20 Kilometer mehr gelaufen bin zu diesem Zeitpunkt. Ich weiß aber, das mein Körper dieses Jahr wieder mehr Spaß am Laufen hat, nicht so wie im Letzten, wo ich auch andauernd krank wurde. Das kann mir zwar immer noch passieren, wir haben ja erst Februar, aber ich habe da so ein Gefühl, dass es nicht passieren wird und das dieses Jahr mein erfolgreichstes Laufjahr wird, welches ich bisher hatte.

Der Wuhletallauftreff ist auch gut angelaufen, obwohl ich derzeit nur mit meinem Laufpartner Bernd laufe. Dennoch sind wir an zwei von drei Terminen dort gelaufen – beim dritten Termin war es einfach zu kalt, sodass wir da nur eine 10-Kilometer-Runde gelaufen sind. Hier geht die Gesundheit vor, auch wenn das Laufen selbst wieder Spaß macht. Der nächste Termin für den Wuhletallauftreff ist übrigens der 19.02.2012. Wenn jemand mitlaufen möchte, einfach hier einen Kommentar hinterlassen. Loslaufen werden wir um 11 Uhr, sollte sich wer anmelden, dann warten wir auch noch kurz.

Durch den Wuhletallauftreff ist mir auch schon die nächste Idee gekommen, denn ich würde gerne mal die Berliner #twitterlauftreff-Läufer treffen. Wie wäre es denn, wenn wir einen Wuhlelauftreff-Termin zum #twitterlauftreff-Termin umfunktionieren, und die Strecke gemeinsam angehen? Derzeit sind die Leute beim #twitterlauftreff für mich nur virtuelle Namen, was ich gerne ändern würde. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob überhaupt weitere Berliner dort mit am Start sind, oder ob ich der Einzige bin. Sollte hier Interesse bestehen, könnten wir die Planung auch hier in den Kommentaren anstoßen.

Vor einigen Wochen schrieb ich hier im Blog von meiner Idee, einen Lauftreff auf dem Wuhletalweg zu veranstalten. Inzwischen sind Bernd und ich die Route schon zweimal gelaufen, ohne dass sich allerdings andere daran beteiligt haben. Das ist Schade, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich viel zu wenig Werbung hier dafür gemacht habe ;-).

Kommen wir aber erst mal zu den beiden vergangenen Läufen. An beiden Laufterminen, also am 08.01 und am 22.01.2012 war die Strecke ziemlich nass. Das war aber vorauszusehen, denn vor beiden Terminen hat es ziemlich intensiv geregnet. Glücklicherweise war dies zu den jeweiligen Terminen dann nicht- oder nur ganz kurz der Fall. Auf der Stecke musste man allerdings an einigen Stellen Slalom laufen, da die Pfützen doch ziemlich groß und ziemlich tief waren. An wenigen Stellen konnte man den Pfützen leider nicht ausweichen, sodass man hier auf seine Schuhe vertrauen musste, wenn man keine nassen Füße bekommen wollte. Aber das war kein Hinderungsgrund für Bernd und mich gewesen, sodass wir auch bei beiden Terminen die gesamte Strecke gelaufen sind.
Beim ersten Termin machte ich allerdings knapp 1,5 Kilometer vorm Ziel schlapp, sodass wir nach 15,45 Kilometern den Lauf abbrechen mussten, allerdings waren wir, dank einer Abkürzung, nicht mehr weit vom Zielort entfernt, sodass wir 10 Minuten später schon am S-Bahnhof Ahrensfelde waren und uns dort in die S-Bahn setzen konnten.
Beim zweiten Lauf haben uns dann nur noch 700 Meter bis zum Ziel gefehlt, was bedeutet, dass wir 16,5 Kilometer der Strecke gelaufen sind.
Den ersten Lauf brachten wir in einer Zeit von 1 Stunde, 47 Minuten und 58 Sekunden hinter uns, für den zweiten Lauf brauchten wir 1 Stunde, 48 Minuten und 07 Sekunden. Das bedeutet, dass wir im zweiten Lauf nicht nur die Anzahl der Kilometer erhöht haben, sondern auch die Geschwindigkeit höher war.
Für Fotos war das Wetter aber leider nicht gut genug gewesen, sonst hätte ich hier gerne welche veröffentlicht.

Und der Lauftreff auf dem Wuhletalweg geht natürlich weiter. Wir freuen uns über jeden, der mit uns die Strecke zwischen der Alten Försterei und dem S-Bahnhof Ahrensfelde in angriff nimmt. Die nächsten beiden Termine sind der 05.02.2012 und der 19.02.2012. Startzeit ist 11 Uhr, wobei wir gerne auch noch 10 Minuten warten, wenn ihr mitlaufen wollt. Hinterlasst dazu einfach kurz einen Kommentar, damit wir wissen, ob wir noch auf weitere Läufer warten müssen oder nicht.

Das Jahr 2011 ist ja nun schon seit ein paar Tagen vorbei, und am Ende stand bei mir noch der Silvesterlauf auf dem Programm. Das ist inzwischen zu einer kleinen Tradition bei mir geworden, die ich hoffentlich auch noch die nächsten 40 Jahre aufrecht erhalten kann. Aber jetzt zum Lauf selbst.

Schon als ich aufgestanden bin, hatte ich richtig Lust auf den Silvesterlauf. Das lag größtenteils an dem wunderbare Wetter, was wir am 31.12 hatten. Die Sonne schien, es waren Temperaturen über dem Gefrierpunkt und auch sonst sprach nichts gegen den Lauf. Die Strecke selbst war zwar an einigen Stellen ziemlich schlammig, aber das war kein Problem, was die Waschmaschine später nicht hätte lösen können.

Um kurz nach 13 Uhr ging es dann auf die Strecke. Ich hatte mich im Feld diesmal etwas weiter vorne eingeordnet, damit ich nicht zu viel Zeit und Kraft in die Überholungen investieren musste. Allerdings ging ich etwas übermotiviert in den Lauf, sodass ich den ersten Kilometer in fünf Minuten absolvierte. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass mein Trainingszustand derzeit ein solches Tempo nicht wirklich zulässt. Deswegen zwang ich mich dann auch, mein Tempo zu verringern, was mich natürlich erst einmal aus dem Takt brachte. Bei Kilometer vier hatte ich mein richtiges Tempo dann endlich gefunden, welches ich auch bis zum Schluss dann durchlief.

Meinen Laufpartner Bernd sah ich diesmal nur einmal kurz auf der Strecke. Das war kurz vor dem Ende von Runde eins, danach verschwand er irgendwo weit hinter mir. Diese Formeinbrüche hatte ich im Jahr 2011 oft genug, weswegen ich auch weiß, wie wichtig es ist, wenigstens ins Ziel zu kommen. Das gelang ihm auch, sodass auch er einen schönen Jahresabschluss hatte.

Am Ende stand bei mir eine Zeit von 55 Minuten und 19 Sekunden auf der Uhr. Das waren ein paar Sekunden langsamer, als beim Plänterwaldlauf, aber immer noch vollkommen in Ordnung.

 

Das Jahr 2011 im Überblick

 

Insgesamt bin ich im Jahr 2011 985,7 Kilometer gelaufen. Das sind über 400 Kilometer weniger, als im Jahr zuvor, was jedoch durch die vielen Erkältungen zu erklären ist. Für die 985,7 Kilometer habe ich 95 Trainingseinheiten benötigt und ich musste 106:49 Stunden Zeit investieren, um diese Kilometer zu laufen.
Von den 95 Trainingseinheiten waren 13 Volksläufe. Hier habe ich also nicht nachgelassen, im Gegenteil, ich bin sogar bei 3 Wettbewerben mehr angetreten, als im Jahr 2010.

 

Mein Fazit

 

Das Laufjahr 2011 war eher enttäuschend. Ich wollte meine Kilometerleistung eigentlich steigern, was ohne Krankheiten auch möglich gewesen wäre. Außerdem wollte ich einige Wettkämpfe mit einer Zeit unter 50 Minuten beenden, was mir natürlich nicht gelungen ist. Auf der anderen Seite war das Jahr 2011 natürlich kein totaler Ausfall, denn trotz Krankheiten habe ich nicht aufgegeben und bin immer wieder zurück ins Training gekommen. Das motiviert für das Jahr 2012 und einige Ziele habe ich ja auch noch, welche ich erreichen möchte.

Das Jahr neigt sich dem Ende, und somit ist es Zeit, neue Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Dieses Jahr war ich etwas unzufrieden mit meinen Laufkilometern. Mit viel Glück erreiche ich die 1.000 Kilometer-Grenze, aber das war es dann auch schon. Das ist leider keine Steigerung gegenüber den letzten Jahren, nein ich bin über 300 Kilometer weniger gelaufen. Das hatte mit Krankheit zu tun, aber auch mit der fehlenden Motivation. Gegen das Erste hilft nur eine gesündere Lebensweise, gegen das Zweite ein Lauftreff. Und genau den möchte ich auch starten!

In Berlin gibt es ja den Wuhletalweg, welchen ich dieses Jahr einmal gelaufen bin. Diesen möchte ich jetzt öfter in mein Trainingsprogramm einbauen, was auch als Vorbereitung auf den BIG 25 dienen soll, aber auch auf den Halbmarathon im Oktober. Deswegen habe ich mir gedacht, ich werde diesen Termin regelmäßig, heißt alle 2 Wochen, in mein Trainingsprogramm aufnehmen und mache daraus einen Lauftreff. Das Ganze ist natürlich vom Wetter abhängig, das heißt, sollte es stark Regnen oder Stürmen, dann würde der Lauftreff nicht stattfinden, darüber würde ich aber hier im Blog natürlich berichten. Auch Volksläufe können sich mit den Terminen überschneiden, aber das würde auch rechtzeitig bekanntgegeben werden.

Starten würden wir am Stadion an der Alten Försterei und das Ende der Strecke wäre dann am S-Bahnhof Ahrensfelde. Insgesamt wären das 17,209-Kilometer und 1297 Höhenmeter wären auf dieser Strecke zu überwinden. Der Wuhletalweg selbst führt an der Wuhle entlang und führt einen die meiste Zeit durch die Natur. Es ist ein schöner Weg, den wir gemeinsam entdecken können. Asphalt, Beton und Naturwege wechseln sich dabei gegenzeitig ab, wobei ich jetzt nicht mehr weiß, was dort am meisten vorkommt.

Ich würde euch gerne alle dazu einladen, diesen Weg regelmäßig mit uns zu laufen. Getränke müsste natürlich jeder selbst mitbringen und eine Fahrkarte (AB), um von Ahrensfelde wieder in die Stadt zu fahren. Als ersten Termin würde ich Sonntag den 08.01.2012 vorschlagen, die Uhrzeit könnten wir in den Kommentaren noch festlegen.
Wer mitlaufen möchte, sollte sich kurz in den Kommentaren melden, damit ich ungefähr weiß, auf wie viele Läufer ich dann am 08.01 warten muss.

Obwohl das mit Bernd jetzt noch nicht abgesprochen ist, lade ich euch herzlichst im Namen des Teams „Rummelsburger See“ ein. Bernd hat mit Sicherheit nichts dagegen 😉 .

Das Ganze können wir dann übrigens auch als Erfahrungsaustausch nutzen. Mich würde nämlich interessieren, was ihr, neben dem Laufen, noch alles als Wettkampfvorbereitung macht. ;-).
Wäre noch das Tempo wichtig. Bernd und ich sind mehr gemütliche Läufer, was bedeutet, dass wir das Tempo nicht höher als 10 KM/H ansetzen wollen, eher noch etwas niedriger. Es ist dennoch jeder eingeladen, da sich auf der Strecke selbst ja dann noch Grüppchen bilden können.

Am Sonntag war wieder Volkslauf-Zeit, um genau zu sein, es war der 70.Plänterwaldlauf. Beim 69.Plänterwaldlauf hatte ich ja einiges zu meckern, das ist diesmal nicht der Fall, denn von der Organisation war alles Perfekt.
Natürlich hat mich das frühe Aufstehen an einem Sonntag genervt, aber für einen Volkslauf muss man das in kauf nehmen, schließlich zwingt mich ja keiner; dort mitzulaufen. Pünktlich um 8 Uhr 30 verließ ich das Haus, damit ich meinen Bus nicht verpasse (was bei anderen Volksläufen durchaus schon vorgekommen ist). Da mit den Verbindungen alles funktionierte, kam ich auch pünktlich zur Startnummern-Ausgabe und hatte dann noch genügend Zeit mich mit meinem Laufpartner Bernd aufzuwärmen. Auch das Wetter war angenehm und so freute ich mich auf den Lauf.

Pünktlich um 7 Minuten nach 10 Uhr startete dann der Lauf. Eigentlich sollte er um 10 Uhr starten, aber der Plänterwaldlauf verschiebt sich eigentlich jedes Mal um 10 Minuten, weswegen das schon mehr als pünktlich war. Der erste Kilometer verlief dann ein wenig zäh, da ziemlich viele Läufer auf der Strecke waren und das überholen etwas länger dauerte. Danach kam ich dann aber in den Lauf, und war auf den folgenden Kilometern von meinem Tempo so ziemlich überrascht. Nach ungefähr 3 Kilometern nahm ich dann das erste Mal ein wenig Tempo raus, da ich meiner Meinung nach ein wenig zu schnell war. Als ich nach vier Kilometern dann aber meinen Laufpartner hinter mir sah, entschied ich mich wieder Tempo zu machen, denn all zu einfach wollte ich Bernd diesmal nicht an mir vorbeilassen. So kam ich wieder zum alten Tempo zurück, welches ich bis Kilometer neun auch aufrecht erhielt. Da ich hier sehen konnte, dass Bernd weit genug von mir entfernt war, nahm ich für den letzten Kilometer noch einmal das Tempo ein wenig raus, da ich Angst hatte, auf den letzten Metern doch noch schlapp zu machen. Im Ziel merkte ich allerdings schnell, dass ich nicht an meine Leistungsgrenze gegangen bin, und durchaus noch 2 Minuten hätte schneller sein können. Allerdings habe ich mich nicht darüber geärgert, denn ich hatte für den Lauf nur eine Zeit von 59:xx Minuten eingeplant. Gelaufen bin ich am Ende eine Zeit von 54:54, was, wenn man den ersten Lauf in diesem Jahr herausnimmt, meine beste Zeit in diesem Jahr war.

Jetzt steht noch der Silvesterlauf auf dem Programm und dann ist das Laufjahr 2011 abgeschlossen. Demnächst werde ich hier dann noch einen Jahresrückblick schreiben, aber ich kann jetzt schon sagen, 2011 war nicht mein Laufjahr.