15 Dezember 2011

Der 70.Plänterwaldlauf und Ich ;-)

Am Sonntag war wieder Volkslauf-Zeit, um genau zu sein, es war der 70.Plänterwaldlauf. Beim 69.Plänterwaldlauf hatte ich ja einiges zu meckern, das ist diesmal nicht der Fall, denn von der Organisation war alles Perfekt.
Natürlich hat mich das frühe Aufstehen an einem Sonntag genervt, aber für einen Volkslauf muss man das in kauf nehmen, schließlich zwingt mich ja keiner; dort mitzulaufen. Pünktlich um 8 Uhr 30 verließ ich das Haus, damit ich meinen Bus nicht verpasse (was bei anderen Volksläufen durchaus schon vorgekommen ist). Da mit den Verbindungen alles funktionierte, kam ich auch pünktlich zur Startnummern-Ausgabe und hatte dann noch genügend Zeit mich mit meinem Laufpartner Bernd aufzuwärmen. Auch das Wetter war angenehm und so freute ich mich auf den Lauf.

Pünktlich um 7 Minuten nach 10 Uhr startete dann der Lauf. Eigentlich sollte er um 10 Uhr starten, aber der Plänterwaldlauf verschiebt sich eigentlich jedes Mal um 10 Minuten, weswegen das schon mehr als pünktlich war. Der erste Kilometer verlief dann ein wenig zäh, da ziemlich viele Läufer auf der Strecke waren und das überholen etwas länger dauerte. Danach kam ich dann aber in den Lauf, und war auf den folgenden Kilometern von meinem Tempo so ziemlich überrascht. Nach ungefähr 3 Kilometern nahm ich dann das erste Mal ein wenig Tempo raus, da ich meiner Meinung nach ein wenig zu schnell war. Als ich nach vier Kilometern dann aber meinen Laufpartner hinter mir sah, entschied ich mich wieder Tempo zu machen, denn all zu einfach wollte ich Bernd diesmal nicht an mir vorbeilassen. So kam ich wieder zum alten Tempo zurück, welches ich bis Kilometer neun auch aufrecht erhielt. Da ich hier sehen konnte, dass Bernd weit genug von mir entfernt war, nahm ich für den letzten Kilometer noch einmal das Tempo ein wenig raus, da ich Angst hatte, auf den letzten Metern doch noch schlapp zu machen. Im Ziel merkte ich allerdings schnell, dass ich nicht an meine Leistungsgrenze gegangen bin, und durchaus noch 2 Minuten hätte schneller sein können. Allerdings habe ich mich nicht darüber geärgert, denn ich hatte für den Lauf nur eine Zeit von 59:xx Minuten eingeplant. Gelaufen bin ich am Ende eine Zeit von 54:54, was, wenn man den ersten Lauf in diesem Jahr herausnimmt, meine beste Zeit in diesem Jahr war.

Jetzt steht noch der Silvesterlauf auf dem Programm und dann ist das Laufjahr 2011 abgeschlossen. Demnächst werde ich hier dann noch einen Jahresrückblick schreiben, aber ich kann jetzt schon sagen, 2011 war nicht mein Laufjahr.

28 November 2011

Auf und Ab beim Herbstwaldlauf im Tegeler Forst

Urkunde Herbstwaldlauf
Urkunde Herbstwaldlauf

Dieses Jahr bin ich ja einige neue Volksläufe gelaufen, dazugehört auch der Herbstwaldlauf in Hermsdorf. Dieser fand am 27.11.2011 statt und führte, so wie der Name es schon sagt, durch einen Wald, genau genommen durch den Tegeler Forst. Entdeckt hatte ich ihn erst vor ein paar Wochen und daraufhin hatte ich meinen Laufpartner Bernd angeschrieben, ob wir bei diesem Lauf nicht auch noch mitmachen wollen. Ein paar Tage später war er dann auch schon angemeldet und, weil ich es noch nicht getan hatte, ich auch.
Dass ich dann, in der Woche vor dem Lauf, Probleme mit meinem Rücken bekomme, konnte keiner voraussehen, aber diese Rückenprobleme haben mich nicht davon abgehalten, am Lauf teilzunehmen. Was anderes wäre es vielleicht gewesen, wenn ich die Strecke vorher schon gekannt hätte, denn für eine geschwächte Rückenmuskulatur war dieser Lauf nicht ausgelegt, aber dazu später mehr.

Der Sonntag begann für mich schon kurz vor sieben, denn um 8:07 Uhr musste ich schon in der S-Bahn sitzen, damit Bernd und ich es pünktlich zum Lauf schafften. So hatte ich eine Stunde Zeit um mich fertigzumachen, Tee zu trinken und etwas zu essen ;-). Pünktlich, eine Bahn früher als geplant, saß ich dann auch in der S-Bahn, die ich zum Glück auch nicht mehr verlassen musste, da mein Laufpartner auch schon auf dem Bahnhof stand und er somit auch gleich in die S-Bahn einsteigen konnte. Um kurz vor neun kamen wir dann am S-Bahnhof Hermsdorf an, von wo aus wir dann noch 15 Minuten bis zur Strecke brauchten.
Das Wetter war angenehm, zwar nicht mehr warm, aber auch nicht wirklich kalt. Auch vom Regen blieben wir verschont, sodass der Waldboden nicht aufgeweicht oder schlammig war. Ideale Bedingungen also, um zu laufen.
Pünktlich um 10 Uhr ging es dann auch auf die Strecke, wobei schnell klar wurde, dass es kein einfacher Lauf wird, da die Strecke ständig auf und ab ging. Ein wenig hatte ich damit gerechnet, denn ich bin schon einmal durch einen Wald gelaufen, der auch nicht wirklich eben war ;-). Allerdings habe ich diese Strecke dann doch ein wenig unterschätzt, was sich im späteren Verlauf des Rennens auch noch zeigen sollte. Die ersten Kilometer konnte ich allerdings noch sehr gut mit meinem Laufpartner mithalten, allerdings wusste ich bis hier noch nicht, dass noch eine „Bergwertung“ auf mich zukommt. Diese kündigte sich mit einem Smiley an und endete auch mit einem Smiley – der Veranstalter wusste schon warum ;-). Für meinen Rücken war das allerdings tödlich, denn danach meldete sich meine schwache Rückenmuskulatur wieder, was sich auch auf den Rest des Rennens auswirkte. Mit Bernd hätte ich allerdings auch ohne Rückenprobleme nicht mithalten können, denn dieses Streckenprofil war dann doch zu viel für mich.
Aufgeben kam aber nicht in Frage, auch wenn ich an jeden neuen Anstieg nach Motivation suchen musste. Irgendwo habe ich die auch immer gefunden, dennoch wurde ich von Anstieg zu Anstieg langsamer und so zogen die meisten Läufer auch an mir vorbei.
Am Ende kam ich dann mit einer Zeit von 1 Stunde, 11 Minuten und 58 Sekunden ins Ziel. So erschöpft, wie nach diesen 11 Kilometern, war ich nicht einmal beim Halbmarathon. Bernd hingegen sah aus, als ob er die Runde gleich noch einmal laufen möchte, allerdings war er auch schon sechs Minuten vor mir im Ziel.

Als Fazit bleibt, dass es ein wirklich schöner Lauf war. Die Strecke verlief tatsächlich die gesamte Zeit im Wald und auch zu großen Teilen auf Waldboden. Die Strecke war wirklich super markiert, sodass man sich nicht verlaufen konnte und Platz war auch genügend da. Was mich ein wenig gewundert hat, war die Tatsache, dass es unterwegs keine Trinkstelle gab, aber das ist bei 11 Kilometern ja auch nicht unbedingt nötig. Mir hat der Lauf jedenfalls gefallen und nächstes Jahr bin ich sicher wieder mit am Start.

8 November 2011

Volkslauf in Hohen Neuendorf – Auch hier war ich am Start ;-)

Am Sonntag den 06.11.2011 habe ich am Herbstlauf in Hohen Neuendorf teilgenommen. Ich hatte mich am Sonntag davor spontan für den Lauf angemeldet, weil ich noch gute Erinnerungen aus dem Vorjahr daran hatte und ich dieses Jahr doch noch den ein oder anderen Volkslauf laufen möchte ;-). Hohe Erwartungen hatte ich jedoch nicht an diesen Lauf, denn direkt nach dem Halbmarathon hat mich (erneut) eine fiese Erkältung gepackt. Ich konnte erneut zwei Wochen nicht trainieren, was bedeutet, dass ich erst am Dienstag der letzten Woche wieder ins Training eingestiegen bin. Ich hatte vor dem Lauf also gerade einmal zwei Trainingseinheiten. Die Erste hatte ich nach 6 Kilometern beendet, beim zweiten Lauftraining konnte ich dann aber wieder die vollen 10,5 Kilometer laufen. Somit war das Ziel einfach nur ins Ziel zu kommen.

Der Sonntag wartete dann auch mit wirklich schönen Laufwetter auf mich. Die Sonne schien, die Temperaturen waren in Ordnung, sodass ich sogar kurzärmlig am Lauf teilnehmen konnte und auch die Streckenbedingungen waren optimal. Das Einzige, was wieder genervt hat, war die Berliner S-Bahn, die es immer noch nicht schafft, einen vernünftigen Betrieb zu garantieren.

Beim Start sortierte ich mich ziemlich weit hinten ein, was anscheinend etwas zu weit hinten war, denn kurz nach dem Start musste ich an ein paar Walkern vorbei. Danach lief es für meine Verhältnisse gut, wobei ich jedoch die ersten vier Kilometer brauchte, um wirklich warm zu werden. Bei Kilometer vier hatte ich kurzzeitig sogar das Gefühl das Rennen vorzeitig beenden zu müssen. Das Gefühl konnte ich aber ziemlich schnell abhängen – danach konnte ich den Lauf dann wirklich genießen, ich hatte endlich wieder das Gefühl, welches einen Volkslauf erst so richtig schön macht. Dieses Gefühl hielt dann auch die letzten 6 Kilometer an, sodass ich während der letzten Kilometer auch nicht mehr ans Aufgeben denken musste.
Nach 10,6 Kilometern kam ich dann glücklich und mit einer Zeit von 1 Stunde, 3 Minuten und 13 Sekunden ins Ziel, was einen Schnitt von knapp 10KM/H bedeutete.

23 Oktober 2011

Mein dritter Halbmarathon am Müggelsee

Am 16.10.2011 fand der Müggelsee-Halbmarathon bereits zum fünften Mal statt – für mich war es die dritte Teilnahme an diesen Lauf. Aufgrund der schlechten Vorbereitung in diesem Jahr habe ich mir nicht wirklich viel vorgenommen. Ich habe noch nicht einmal die 800 Lauf-Kilometer vollgemacht in diesem Jahr, dementsprechend fehlen mir natürlich auch die langen Trainingseinheiten über 20 Kilometer und mehr. Deswegen habe ich mir auch nur eine Zeit um die 2 Stunden und 30 Minuten vorgenommen und war am Ende dann doch enttäuscht, obwohl ich die Zeit unterboten habe.

Das Wetter war dieses Jahr wundervoll, die Sonne schien, es war aber nicht zu warm und mit der richtigen Kleidung natürlich auch nicht zu kalt. Das gab noch zusätzliche Motivation für den Lauf, den ich unbedingt beenden wollte, nachdem ich schon die BIG25 in diesem Jahr abbrechen musste. Leider hatte ich aber meine Trinkflaschen vergessen, die ich zu Hause schon extra vorbereitet hatte, sodass ich mich auf die Getränkeausgabe verlassen musste, was ich nicht wirklich gern mache.
Die ersten Kilometer des Laufes liefen dann besser als gedacht. Ich konnte einen Schnitt von 6 Minuten pro Kilometer laufen, was mehr war, als ich mir vorgenommen hatte. Das gelang mir bis Kilometer 10, wobei ich bis hierher auch noch schneller hätte laufen können. Doch irgendwo zwischen Kilometer 10 und 11 muss ich dann falsch mit dem Fuß aufgekommen sein, auf jeden Fall hatte ich dann wieder Schmerzen im Oberschenkel (was mir beim Plänterwaldlauf ja schon passiert war). Davon wollte ich mich nicht einbremsen lassen, was mir bis Kilometer 14 auch ganz gut gelang. Bis hierhin hatte ich schon ungefähr 6 Minuten Vorsprung auf meinen Laufpartner Bernd herausgeholt.
Dann musste ich allerdings das Tempo rausnehmen und zwischendurch musste ich immer mal wieder gehen, weil Laufen einfach unmöglich war. Am Anfang hatte ich noch die Hoffnung, dass mich Bernd schnell einholt und ich mich dann an ihn ranhängen kann, leider war das nicht der Fall, sodass ich mich selbst irgendwie durchquälen musste. Das tat ich dann auch, wobei die Gehpausen immer länger wurden und die Laufphasen immer kürzer.
Bei Kilometer 18 (kurz danach) überholte mich Bernd dann. Hier konnte ich mich dann aber nicht mehr an ihn ranhängen, sodass ich ihn ziehen lassen musste. Mit einer Zeit von 2 Stunden 20 Minuten und 8 Sekunden kam ich dann aber auch noch ins Ziel und bin damit noch nicht einmal letzter geworden. Jedoch hat mich Bernd wieder geschlagen, da ist auch egal, ob ich eine Verletzung hatte oder nicht, er war vor mir und das ist es, was am Ende zählt.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass ich durchaus eine Zeit um die 2 Stunden und 8 Minuten hätte laufen können, wenn das mit dem Oberschenkel nicht gewesen wäre. Und ich habe mir auch etwas mitgenommen vom Halbmarathon, eine Erkältung, die mich jetzt schon wieder eine Woche lang quält – ich hatte ja dieses Jahr noch nicht genügend Erkältungen.

4 Oktober 2011

Vor dem Frühstück laufen – Mythen beim Lauftraining

Vor einigen Jahren habe ich mal einen Bericht über einen Fahrradfahrer gesehen, der sich auf die Tour de France vorbereitet hat. In diesem ging es ausnahmsweise mal nicht ums Doping, sondern um das Trainingsprogramm. Ein Punkt ist dabei bei mir hängengeblieben und zwar, dass der Radfahrer vor dem Frühstück das erste Training absolviert. Damit möchte er die Fettverbrennung anheizen, bevor er sein Frühstück zu sich nimmt, damit die Figur gehalten wird.
Mir ist das deswegen noch so bewusst, weil ich mich überlegt hatte, dass dies ja auch etwas für mich sein könnte. Immerhin habe ich Probleme mit meinem Gewicht, und wenn ich das halten kann, indem ich vor dem Frühstück mein Lauftraining absolviere, dann ist das doch eigentlich gar keine so große Umstellung.
Wirklich informiert habe ich mich dann nicht mehr über dieses Thema, denn meine Motivation direkt nach dem Aufstehen Laufen zu gehen, und dabei nicht einmal etwas im Magen zu haben, war nicht gerade groß. Deswegen habe ich es bisher auch nie gemacht, auch wenn ich natürlich gedacht habe, dass dies positiv wär.

Seit einigen Tagen bin ich nun aber etwas schlauer. Die eigentliche Idee hinter dem Laufen vor dem Frühstück ist, dass die Kohlehydratspeicher noch leer sind und somit der Körper vermehrt auf die Fette zugreift, um diese zu verbrennen. Allerdings scheint hier ein Fehlglaube vorzuliegen, denn es werden zwar in der Nacht Kohlenhydrate abgebaut, aber nicht unbedingt die aus den Muskeln, sonder es werden die Speicher in der Leber abgegriffen. Somit sind die Kohlehydrat-Speicher in den Muskeln am Morgen immer noch sehr gut gefüllt. Hinzu kommt noch der niedrige Blutzuckerspiegel, der durch den Sport noch weiter abgesenkt wird. Hierdurch wird der Körper angeregt, körpereigenes Eiweiß abzubauen – was nicht wirklich positiv für die Muskeln und die Gesundheit ist.

Für mich bedeutet das, dass ich bisher alles richtig gemacht habe. Erst einmal muss etwas in den Magen, das muss dann verdaut werden und dann kann man sein Lauftraining beginnen. Aber Vorsicht, lasst dem Magen Zeit zur Verdauung, denn währende dieser Zeit ist das meiste Blut im Bereich des Magens zu finden, was natürlich auch nicht gerade förderlich für das Laufen ist.

1 Oktober 2011

Laufstatistik September – Motivation fürs letzte Quartal

Der Laufmonat September war wieder seht enttäuschend für mich. Gerade einmal 69 Kilometer sind zusammen gekommen, was bei einer angestrebten Distanz von 110 Kilometern natürlich sehr schwach ist. Derzeit fehlt die Motivation, hinzu kommen die kleinen Wehwehchen, die mich des öfteren davon abhalten, überhaupt ins Lauftraining zu starten.

Eine Konstante war dabei der Dienstag, denn an allen vier Dienstagen bin ich im September gelaufen. Der Donnerstag hingegen wurde nur einmal zum Lauftraining genutzt, genauso wie der Sonntag. Dafür bin ich aber auch zweimal am Samstag gelaufen, sodass insgesamt acht Laufeinheiten zustande gekommen sind. Das ist nicht viel und es sind mindestens 3 zu wenig. Hinzu kommt, dass ich zwei Trainingseinheiten abbrechen musste, sodass hier auch Kilometer verloren gegangen sind.
So einen Monat darf ich mir dieses Jahr nicht mehr leisten, denn dann schaffe ich es nicht einmal die 1.000 Kilometer-Grenze in diesem Jahr zu knacken.
Um das zu verhindern, werde ich jetzt mal wieder einen Wettbewerb auf 1-2-sports.com eröffnen. In diesem sollen bis zum 24.12 möglichst viele Kilometer gelaufen werden, was, wenn man ein paar Herausforderer hat, meist leichter läuft, als wenn man nur gegen seinen eigenen Schweinehund läuft. Natürlich kann auch jeder mitmachen, der mitmachen will – einzige Voraussetzung ist, dass ihr euch bei 1-2-sports.com anmeldet. Zu gewinnen gibt es nichts – die Fitness sollte Ansporn genug sein 😉 .

29 September 2011

Ahhh Hilfe, der Halbmarathon steht vor der Tür!

In knapp zwei Wochen, am 16.10., steht mein dritter Halbmarathon auf dem Programm. Das fällt mir gerade so auf, weil ich mal wieder nach Wettbewerben gesehen habe, bei denen ich starten könnte. Knapp zwei Wochen, das ist eigentlich schon wieder viel zu wenig, weil ich eigentlich vorher mindestens zweimal eine Strecke über 20 Kilometer laufen wollte. Bin ich bisher natürlich noch nicht, und ob ich das noch schaffe, steht wohl auch in den Sternen.
Nun verfalle ich doch langsam wieder ein wenig in Hektik, denn nun muss ich mein Trainingsprogramm für die nächsten zwei Wochen ein wenig durchplanen, damit ich wenigstens noch einmal die 20 Kilometer Strecke ablaufe, denn ich will nicht, wie bei den BIG25, den Lauf schon nach 9 Kilometern aufgeben müssen.

Vorher wollte ich noch am 4. Berliner Integrationslauf teilnehmen, aber der ist auch schon am 03.10, also am kommenden Montag, und die 14,- Euro kann ich mir auch nicht einfach so aus dem Rücken schneiden. Ich weiß, für einige von euch ist das nicht viel Geld, für mich allerdings schon.

Aber darum geht es hier nicht, aber vielleicht will ja einer von euch noch bei diesem Lauf starten, deswegen wollte ich ihn mal kurz erwähnen. Kommen wir also zurück zum Halbmarathon. Ich muss die nächsten beiden Wochen also intensiv nutzen, um für den Lauf richtig fit zu werden. Da mein innerer Schweinehund in den letzten Monaten wieder drastisch gewachsen ist, brauche ich hierzu die Unterstützung von allen Berliner Läufern ;-). Hierzu möchte ich noch einmal auf einen älteren Artikel hinweißen, in dem ich euch aufgerufen hatte, mir eure Laufstrecken zu zeigen. Solltet ihr dazu also in den nächsten beiden Wochen Lust dazu haben und auch kein Problem damit haben, dass eurer Durchschnittstempo auf 9 KM/H absinkt, würde ich mich freuen, wenn wir das jetzt einmal umsetzen könnten.

Die Laufstecken würde ich dann natürlich hier auf dem Blog auch vorstellen, dazu nehme ich die natürlich per GPS auf.

26 September 2011

Besuch im Wald – September 2011

Am Sonntag war ich mit Bernd in den Pilzen. Bernd hat wieder seine komischen Pilze gesammelt, die ich nie mitnehmen würde und ich war natürlich auf der Suche nach meinen leckeren Pilzen, die ich wenigstens einmal im Jahr essen möchte. Bernd und ich sind natürlich fündig geworden, auch wenn es wahrscheinlich schon 1 Woche zu spät war, und wir vor einer Woche mehr gefunden hätten.

Waldbesuch
Waldbesuch

Darum soll es hier aber gar nicht gehen, sondern um den Waldsparziergang, den man dabei ja auch macht. Ich liebe es durch den Wald zu laufen, dabei auch mal den Weg zu verlassen und durch sich durch das Unterholz zu kämpfen. Die Luft im Wald ist einfach eine andere, als die Luft, die ich tagtäglich in der Stadt einatme.
Natürlich ist so ein Waldsparziergang auch mit gefahren verbunden, besonders dann, wenn man sich ins Unterholz begibt. Denn hier warten die Zecken, die einen gerne um ein paar Milliliter Blut ärmer machen möchten. Auch mit den Mücken ist das so ein Kampf, der aber nicht wirklich die Gesundheit beeinträchtigt. Außerdem kann man im Wald auch einmal abschalten, was einen vom Alltagsstress ablenkt und den Kopf freimacht. Der Blickwinkel liegt nicht mehr auf den Dingen, die einen den ganzen Tag verderben, sondern auf dem Wald, dessen Schönheit und Artenvielfalt. Natürlich auch auf den Pilzen, wegen den wir ja auch in den Wald gefahren sind.

Pilz
Pilz

Wenn der Wald nicht soweit weg wäre, dann würde ich dort wohl jedes Wochenende zu finden sein. Nicht um immer nach Pilzen zu suchen, sondern um dort abzuschalten und den Alltagsstress hinter mir zu lassen.

7 September 2011

Mein Friedrichsfelder Gartenlauf 2011

Am Sonntag war wieder Volkslauf-Zeit. Diesmal war ich am Start beim Friedrichsfelder Gartenlauf, wobei noch bis kurz vor dem Start nicht feststand, bei welcher Distanz ich denn nun eigentlich an den Start gehe. Grund dafür war, dass ich für die SPD an den Start gegangen bin und das alles kurzfristig organisiert wurde. Am Ende waren es dann aber die 10 Kilometer, was auch die Distanz war, die ich angestrebt hatte.

Bevor es aber überhaupt ans Laufen ging, musste ich erst einmal die Leute von der SPD finden. Ich bin ein wenig desorientiert durch die Kleingartenanlage gelaufen und wurde hier auf einmal von einer Frau angesprochen, von der ich erst einmal gar nicht wusste, wer sie war. Das viel mir dann natürlich ein, als sie Twitter erwähnte und das wir uns von dort kennen. Leider konnte ich mich mit ihr nicht wirklich unterhalten, da es nur noch 20 Minuten bis zum Start über die 6-Kilometer-Distanz waren und ich davor unbedingt noch die Leute von der SPD finden musste. Danach sah ich Manuela leider nicht mehr, obwohl ich mir den Lauf über die 6-Kilometer bis zum Ende ansah.

Mein Lauf begann dann 10 Minuten nach 10 Uhr. Zu dieser Zeit war die Sonne schon ziemlich stark, was ich im späteren Verlauf des Laufes auch noch merken sollte. Insgesamt mussten fünf Runden absolviert werden, die immer durch die Kleingartenanlage und durch ein Wohngebiet führt. Die Ersten beiden davon liefen super und mit 21 Minuten lag ich sogar super in der Zeit. Auf den gesamten Lauf hochgerechnet, wäre das eine Zeit unter einer Stunde geworden. Auch die dritte Runde war von der Zeit her noch in Ordnung, allerdings musste ich in dieser Runde schon einmal den Getränkestand aufsuchen, was ich bei 10-Kilometer-Läufen eigentlich meist erst nach dem Lauf mache. In der vierten Runde kam dann der große Einbruch. Mit 48 Minuten konnte ich zwar noch die Zeit laufen, die ich mir vorgenommen hatte, aber leider habe ich auf einer Runde knapp 4 Minuten verloren. In der fünften Runde konnte ich das Tempo dann zwar halten, aber durch den Einbruch, konnte ich die Stundenmarke nicht mehr unterbieten. So kam ich am Ende auf eine Zeit von 1 Stunde, 1 Minute und 59 Sekunden. Das war ein wenig ärgerlich, aber ich bin wenigstens ins Ziel gekommen, obwohl mich die Sonne schon ziemlich geärgert hat.

Nach dem Lauf musste ich erst einmal eine halbe Stunde auf einer Bank sitzen. So toll geschwitzt, wie an diesem Tag, habe ich schon lange nicht mehr. Wenn ich überhaupt schon so geschwitzt habe.

28 August 2011

Mein 4.Uferlauf der Bürgerhile über 10 Kilometer

Es war mal wieder Zeit für einen Volkslauf, und da der 4.Uferlauf der Bürgerhilfe vor der Tür stand, passte das natürlich. Auch die letzen drei Jahre bin ich bei diesem Volkslauf mitgelaufen, wobei meine Zielzeit bei den vergangenen drei Uferläufen immer weit unter 60 Minuten war, einmal sogar unter 50 Minuten.
Das war dieses Jahr nicht mein Ziel, denn mein Trainingszustand ist immer noch nicht gut, auch wenn er langsam wieder bergauf geht. Deswegen war das Ziel eigentlich nur, ins Ziel zu kommen. Die Zeit war nur zweitrangig und ein wirkliches Ziel hatte ich auch nicht vor Augen.
Auch mit dem Wetter hatte ich Glück, denn die Temperaturen lagen nicht mehr bei über 30° Celsius, sondern bei maximal 20° Celsius, also angenehmes Laufwetter. Auch vom Regen blieben wir verschont, auch wenn es wenige Minuten vor dem Start kurz anfing zu regnen. Die paar Tropfen verzogen sich aber schnell wieder, sodass der Lauf selbst dann im trockenen stattfand.

Den Lauf selbst ging ich dann ziemlich gemütlich an. Mit meinem Laufpartner Bernd konnte ich sowieso nicht mithalten, weswegen ich auch gar nicht erst versuchte sein Tempo zu gehen. Vielmehr hielt ich mich eher am Ende des Feldes auf, und hängte mich an eine Gruppe, welche ein langsames Tempo anschlug, ebenso wie ich. Allerdings war das Tempo für mich dann doch ein wenig zu gemütlich, weswegen ich die Gruppe irgendwann überholte und mich an die nächstschnellere Gruppe ran hing. Hier fand ich dann mein Tempo, welches ich bis zum Ende des Laufes beibehielt, obwohl dies bedeutete, dass ich die Gruppe im letzten Drittel des Laufes ziehen lassen musste. In dieser Phase kamen auch von hinten noch ein paar Läufer, die am Ende des Laufes ihr Tempo noch einmal erhöhen konnten. War mir aber egal, denn mein Ziel war nur, ins Ziel zu kommen, obwohl ich dann auch schon ein wenig auf die Uhr sah und realisierte, dass es eventuell doch eine Zeit unter einer Stunde wird. Hierzu musste ich dann aber kurz vor dem Ziel doch noch einmal mein Tempo erhöhen, um am Ende dann knapp 20 Sekunden unter der Stundenmarke zu bleiben. Mit der Endzeit von 59 Minuten und 35 Sekunden war ich dann auch ziemlich zufrieden.

Nächste Woche gehe ich nun beim Friedrichsfelder Gartenlauf an den Start. Vielleicht kann ich hier meine Zeit noch ein wenig steigern, aber da auch hier nur eine Woche Training dazwischen ist, wäre ich mit einer Zeit knapp über einer Stunde auch zufrieden.