6 Juli 2011

Wenn das Training zur Qual wird – Training vom 05.07.2011

Manchmal gibt es Tage, da ist Laufen eine Qual. Gestern war einer davon, denn das Laufgefühl stellte sich einfach nicht ein. Das merkte ich schon auf dem ersten Kilometer, wo mein Abendessen wieder aus meinem Magen heraus wollte – allerdings nicht auf dem normalen Weg. Da ich aber eh schon genügend Trainingsrückstand habe, habe ich mich dazu durchgerungen, dennoch weiter zu laufen. Meistens ist das auch die beste Entscheidung, denn normalerweise stellt sich irgendwann das Laufgefühl ein, dann denke ich nur noch daran, fühl mich richtig gut, richtig frei und vergesse alle wehwechen und natürlich auch den inneren Schweinhund. Nur gestern, da wollte dieses Gefühl nicht eintreten, da wurde ich von Kilometer zu Kilometer langsamer und nach knapp 6 Kilometern musste ich dann sogar eine Pause einlegen. Normalerweise mache ich keine Pausen, normalerweise breche ich das Training höchstens ab, aber, weil ich ja bereits Trainingsrückstand habe, habe ich mich nach einigen Minuten dann dazu durchgerungen, doch weiter zu laufen. Knapp 2 Kilometer weiter musste ich erneut eine Pause einlegen. Diesmal aber nur für eine Minute, in der ich noch ein wenig was getrunken habe. Die restlichen beiden Kilometer brachte ich dann ohne Probleme hinter mich, aber schnell war ich nicht wirklich. Für die 10,5 Kilometer brauchte ich am Ende 1 Stunde 13 Minuten und 3 Sekunden, hier sind die Pausen natürlich schon herausgerechnet.

Mich wunderte das ein wenig, denn am Sonntag lief das Lauftraining wirklich gut. Ich war zwar noch nicht bereit die 13 Kilometer zu laufen, aber die 10,5 Kilometer liefen sich wirklich gut. Das nicht jeder Lauf gleich ist, dass weiß ich, denn ich Laufe ja inzwischen schon seit 2007. Aber so einen Leistungseinbruch zwischen zwei Trainingseinheiten hatte ich in dieser Zeit noch nicht gehabt – jetzt einmal von den krankheitsbedingten Leistungseinbrüchen abgesehen. Jetzt bin ich doch gespannt, wie meine nächste Trainingseinheit so läuft, eigentlich kann es nur noch aufwärts gehen 😉 .

30 Juni 2011

Vorbereitung auf einen Volkslauf – Wettkampfvorbereitung

Ich nehme ja öfter mal an einem Volkslauf teil. Um hier eine optimale Zeit zu laufen, ist natürlich die Vorbereitung auf solch einen Lauf sehr wichtig. Die beginnt zwar schon mit dem Training, aber auch das Verhalten am Wettkampftag ist wichtig. Beim Online-Laufkurs, welchen ich dieses Jahr mitgemacht habe, gab es hierfür auch ein paar Tipps, die ich natürlich nicht für mich behalten möchte.

 

Die Vorbereitung auf einen Wettkampf fängt eigentlich schon einen Tag vorher an, denn an diesen Tag sollte der Läufer kein Sport treiben. In der Woche vorher sollte auch der Trainingsumfang reduziert werden, damit der Körper sich regenerieren kann und seine Energiereserven wieder auffüllen kann.

Am eigentlichen Wettkampftag sollte der Läufer dann rechtzeitig vor dem Wettkampf aus seinem Bett fallen. Mindestens drei Stunden vor dem Wettkampf sollte man aufstehen, damit Körper und Geist richtig wach werden können. Die Nahrung am Wettkampftag sollte möglichst viele Kohlenhydrate enthalten und möglichst wenige Ballaststoffe, da diese die Verdauung anregen und während des Laufs möchte ein Läufer ja nicht wirklich auf Toilette gehen 😉 . Vor und während des Laufes sollte der Läufer dann Bananen essen, denn die sind der richtige Energiespeicher, die der Körper braucht. Süße Getränke wie Cola sollten während des Laufes tabu sein, denn der Zucker könnte dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel nach einem kurzen Hoch in den Keller rauscht. Dadurch kann der Läufer dann nicht mehr die optimale Leistung abrufen, im schlimmsten Fall könnte es sogar passieren, dass der Läufer den Lauf abbrechen muss.

Bevor man allerdings in den Wettkampf startet, steht noch das Aufwärmen an. Dieses sollte ungefähr 20 Minuten vor dem Lauf beginnen. Das optimale Aufwärmprogramm muss jeder Läufer für sich selbst finden, wichtig ist aber, dass die Muskeln warm werden, damit man sich beim Lauf keine Verletzung holt.

Nach dem Lauf sollte man sich dann warm anziehen, um einer Erkältung aus dem Weg zu gehen. Auch ein Abkühl-Programm sollte man sich vielleicht überlegen, damit die Muskeln nicht sofort von 100 auf 0 herunterfahren.

 

Das Ganze ist natürlich sehr allgemein, denn jeder Läufer muss für sich selbst die optimale Vorbereitung finden. Aber vielleicht hilft dieser Beitrag ja dabei, noch ein paar Sekunden oder Minuten mehr einzusparen. Natürlich würde ich mich auch über eure Tipps freuen, wie bereitet ihr euch auf einen Wettkampf vor und welche Rituale habt ihr am Wettkampftag?

 

27 Juni 2011

1:01:38 – Mein erster Lichtenauer Wasserlauf

Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell wieder mehr als eine Stunde brauche, um eine 10-Kilometer-Strecke hinter mich zu bringen. Den Plänterwaldlauf, welcher am Anfang des Jahres stattfand, habe ich noch in 54 Minuten zurückgelegt. Aber nun genug in der Vergangenheit geschwelgt, jetzt geht es um den Lauf.

Pünktlich um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Lichtenauer Wasserlauf. Um 11:40 Uhr konnte ich dann meine Startunterlagen in empfang nehmen und pünktlich um 11 Uhr startete der Lauf dann auch schon. Die ersten Meter ging es ziemlich langsam voran, denn es brauchte ein wenig, bis sich das Feld so auf der Strecke verteilt hat, dass jeder wirklich frei laufen konnte. Danach ging es aber gut voran und meine Beine fühlten sich diesmal wirklich gut an, nicht so wie beim Hohenschönhausener Gartenlauf. Das änderte sich auch während des gesamten Laufes nicht, sodass ich die 10 Kilometer locker schaffte. Natürlich nicht in der Zeit, die ich gerne gelaufen wäre, aber immerhin bin ich im Ziel angekommen.

Die Strecke selbst war auch sehr angenehm zu laufen. Die meiste Zeit ging es über Asphalt, nur am Anfang der ersten Runde mussten wir ein paar Meter über den Rasen laufen. Es gab noch eine Stelle, wo der Weg gerade neu gemacht wurde, weswegen dort Holzdielen ausgelegt waren. Nach den Holzdielen kam noch ein wenig Kies, aber auch das war angenehm zu laufen. Die gesamte Strecke führte an der Spree entlang, was ich natürlich klasse fand, da ich sehr gerne am Wasser laufe.

Nach dem Lauf gab es dann noch ein Verpflegungspaket, welches einen Apfel, einen Müsliriegel und Apfelschorle enthielt.

Am Ende standen dann 1 Stunde, 1 Minute und 38 Sekunden auf der Urkunde, welche ich nach dem Lauf erhielt. Damit bin ich auf dem 400.Platz gelandet – insgesamt sind 457 Läufer durchs Ziel gekommen.

 

25 Juni 2011

15.Hohenschönhausener Gartenlauf – Mein Ergebnis

Letzte Woche Sonntag war ich ja beim Hohenschönhausener Gartenlauf. Insgesamt war es der 15. Hohenschönhausener Gartenlauf, der stattgefunden hat, und für mich war es der vierte Gartenlauf in Hohenschönhausen. Gleich vorneweg, ich habe die 11 KM absolviert und somit nach dem abgebrochenen BIG-25-Lauf wieder das Ziel erreicht. Die Zeit war mit 1:05:58 nicht wirklich gut, aber im Ziel ist im Ziel, das ist das Wichtigste.

Sven läuft beim Hohenschönhausener GartenlaufDie ersten beiden Runden waren dabei die schwersten, denn auf einmal taten mir alle Knochen und Muskeln in den Beinen weh. Warum das so war, dass weiß ich nicht, aber es ließ ziemlich schnell nach, sodass ich dann ordentlich ins Laufen kam. Ich heftete mich dabei die ganze Zeit an eine ältere Frau, die ein sehr angenehmes Tempo vorgab, mehr wäre wohl auch nicht drin gewesen an diesem Tag. Dich nächste Runde verlief dann ohne Probleme, ich hielt das Tempo und blieb einfach an der Frau dran. Ab der vierten Runde bekam ich dann aber irgendwie Hunger, was ich meinen Laufpartner Bernd auch am Ende der vierten Runde mitteilte, worauf hin ich dann zur fünften Runde ein Knäckebrot mit Käse von ihm bekam.

Die Idee mit dem Knäckebrot war nicht schlecht, aber an diesen Tag habe ich mir dann doch etwas mehr Butter oder Margarine auf dem Brot gewünscht, denn Knäckebrot und Käse sind ziemlich trocken. Somit konnte ich von dieser Kombination nur einen Bissen nehmen, da ich sonst daran wohl erstickt wäre, denn soviel Flüssigkeit hatte ich natürlich nicht bei mir. Aber der Bissen genügte mir auch schon, um auch noch die letzte ganze Runde und das Stückchen ins Ziel zu absolvieren, wo ich nach 1 Stunde, 5 Minuten und 58 Sekunden ankam.

Letzter war ich nicht, denn die Frau, welche für mich das Tempo machte, überholte ich auf der vorletzten Runde noch und dahinter waren wohl auch noch zwei oder drei Läufer. Aber das ist nicht wirklich wichtig, viel wichtiger war das Ankommen, nachdem ich die BIG-25 ja bereits nach knapp 9 Kilometern abgebrochen hatte.

Mein nächster Lauf ist jetzt der Lichtenauer Wasserlauf, welcher am 26.06.2011 hier in Berlin stattfindet. Dieser geht über 10 KM, und wenn ich das in knapp einer Stunde schaffe, dann bin ich schon zufrieden. Der Bericht folgt aber erst später, nämlich nach dem Lauf 😉 .

 

24 Juni 2011

Flip-Flop-Technik – Kreativitätstraining – Neue Ideen finden

„Einfach mal die Sichtweise ändern!“ – das ist ein Satz der einen ziemlich häufig gesagt wird, meist dann, wenn einem absolut nichts zu einem Thema einfällt. Dass es hier auch eine Kreativitätstechnik gibt, die mit diesem System arbeitet, das wusste ich bisher noch nicht.

Die Flip-Flop-Technik

Diese Kreativitätstechnik ist nicht einmal schwer. Aufgabe ist es nämlich, das Gegenteil von dem eigentlichen Ziel zu formulieren und für dieses dann Lösungen zu finden. Wenn ein Blogbetreiber zum Beispiel die Zahl der Blogbesucher erhöhen möchte, aber keine Idee hat, was er noch besser machen kann, der verwendet einfach die Flip-Flop-Technik.

Als Erstes müsste er nun sein Ziel ins Gegenteil umformulieren. In diesem Fall wäre das: „Was muss ich tun, damit die Zahl meiner Blogbesucher sinkt?“ Die Antworten, welche der Blogbetreiber auf diese Frage findet, notiert er sich. Am besten ist hier, wenn man ein Blatt in der Mitte faltet und auf der einen Seite die Antworten notiert. Die andere Seite braucht man dann für den zweiten Schritt.

Der zweite Schritt besteht darin, die Antworten zu analysieren und zu sehen, was auf einen selbst zutrifft. Wenn ich zum Beispiel als Antwort aufgeschrieben habe, dass ich einfach nur eine Menge Werbung auf meinem Blog einblenden muss, am besten auch noch Pop-Ups, dann schaue ich, was auf meinen Blog zutrifft. Habe ich vielleicht zu viel Werbung geschaltet? Wenn ja, dann habe ich hier schon einen Ansatz, um noch mehr Besucher auf den Blog zu locken, ich reduziere einfach die Werbung.

Das macht der Blogbetreiber jetzt mit jeder Antwort, die er sich aufgeschrieben hat. Für jede Antwort wird die Ist-Situation analysiert und wenn nötig, wird dieser Zustand dann verbessert.

Am Ende hat der Blogbetreiber, obwohl er überhaupt nicht über die Ausgangsfrage nachgedacht hat, sehr viele Lösungsansätze für sein Problem gefunden. Er wird wissen, welche Dinge er an seinen Blog optimieren muss, damit die Besucherzahlen steigen. Natürlich ist das nur ein Beispiel und die Flip-Flop-Technik kann auch für andere Probleme eingesetzt werden.

Als Fazit kann ich festhalten, dass mir die Technik gefällt. Wie oft saß ich vor einem Problem und suchte nach Lösungen. Eingefallen sind mir meist nur Dinge, die das Gegenteil bewirken würden. Auf die Idee, diese aufzuschreiben, bin ich bisher aber noch nie gekommen, dabei kann man damit der Lösung doch sehr schnell näher kommen.

 

17 Juni 2011

Es geht wieder los – Hohenschönhausener Gartenlauf 2011

Sonntag ist wieder Volkslauf-Tag bei mir. Es ist der erste Volkslauf, nachdem ich die BIG 25 abgebrochen habe und natürlich hoffe ich, dass ich diesen erfolgreich beenden werde. Ganz sicher ist das nicht, denn so wirklich gut ins Training zurück gefunden habe ich immer noch, noch immer trage ich einige Kilos zu viel mit mir herum, noch immer ist mein Schweinehund stärker als ich und noch immer höre ich mich nach einigen Kilometern schlimmer an, als eine Dampflok, die schwer arbeitend einen Berg hochfährt. Kurz gesagt, ich bin nicht wirklich fit. 10-Kilometer schaffe ich zwar inzwischen wieder, aber die Zeit ist halt nicht wirklich vergleichbar mit den Zeiten, welche ich in den letzten Jahren gelaufen bin. Wenn ich mir meinen Bauch so ansehe, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass sich an diesen Zeiten dieses Jahr auch nicht mehr viel ändern wird – dadurch lasse ich mir aber meinen Volkslauf nicht nehmen, denn danach bin ich ebenso süchtig, wie nach Cappuccino.

Beim Hohenschönhausener Gartenlauf werde ich in diesem Jahr das vierte mal starten. In den letzten Jahren habe ich meine Zeiten nicht wirklich verbessern können, aber sie waren ziemlich stabil. Dieses Jahr werde ich aber wohl bedeutend länger brauchen, um die fünf Runden, welche sich zu 10,9 Kilometern addieren werden, zu absolvieren. Aber auch das ist mir egal, denn wichtiger ist für mich derzeit, diesen Lauf bis zum Ende zu laufen. Der abgebrochene BIG 25 Lauf hat mich doch ein wenig aus der Bahn geworfen, mir ein wenig die Motivation geraubt, die mir jetzt der Gartenlauf wiederbringen muss. Auch wenn da ein paar viele Kilos zu viel auf der Waage stehen, auch wenn der Schweinehund derzeit stärker ist als ich und auch wenn ich noch nicht wieder zurück ins Training gefunden habe. Irgendwann muss es weiter gehen und irgendwann muss meine Sucht wieder gestillt werden. Wie es ausgegangen ist, dass werdet ihr dann am Sonntag erfahren.

 

1 Juni 2011

Sätze suchen – Kleine Übung fürs Gehirn ;-)

Gerade habe ich mal wieder eine interessante Übung gefunden, mit welcher man sein Gehirn trainieren kann. Es geht darum, Sätze zu finden, und zwar mit Wörtern, deren Anfangsbuchstaben vorgegeben sind. Hört sich im ersten Moment ziemlich leicht an, aber wenn man es sich genauer ansieht, dann wird die Kreativität schon gefordert. Immerhin ist die Satzlänge schon durch die Buchstaben vorgegeben, und dann noch einen sinnvollen Satz zu finden, ist gar nicht so einfach.

Nehmen wir als Beispiel einfach mal die Buchstaben „EDBVG“. Jeder Buchstabe steht für ein Wort, und diese Wörter müssen am Ende einen sinnvollen Satz ergeben. Versuchen wir es einfach mal 😉 :

Ein dicker Bär verfolgt Günther.

Ist doch ein schöner Satz, oder? Und weil mir gerade kein weiterer Satz einfällt, dürft ihr jetzt weitere Sätze mit diesen Anfangsbuchstaben bilden 😉 .

 

17 Mai 2011

Und dann läuft er wieder …

So langsam fängt das Laufen wieder an, Spaß zu machen. Wenn man die neun Kilometer beim BIG25 nicht mitzählt, habe ich heute mein viertes Training absolviert, nachdem ich krank war. Die ersten beiden Trainings habe ich nicht mehr als fünf Kilometer geschafft, wobei beim zweiten Training der Regen eine Rolle dabei spielte. Im dritten Training schaffte ich dann schon 8 Kilometer und heute wurde endlich wieder die 10-Kilometer-Marke geknackt. Allerdings werde ich keine Zeiten verraten, denn die sind nicht wirklich gut. Aber auch die werden in den nächsten Wochen wieder besser werden und zwar bis zum 19.Juni, denn dann werde ich wieder bei einem Volkslauf starten.

Veränderte Atmung

Beim Online-Laufkurs habe ich eine neue Atemtechnik kennengelernt, welche ich bei diesem „Neuanfang“ gleich mit einüben möchte. Die Atemtechnik besteht darin, dass man während 4 Laufschritten einatmet und während der nächsten 4 Laufschritte atmet man wieder aus. Hört sich einfach an, ist es aber gar nicht. Erstens habe ich noch nicht herausbekommen, wie ich die Schritte zähle und gleichzeitig auf meine Atmung achte und zweitens weiß ich nicht, wielange ich brauchen werde, um diese Atmung dann auch zu automatisieren. Aber man lernt ja nie aus, und wenn diese Technik wirklich dazu beiträgt, dass meine Laufleistung besser wird, dann lohnt sich das Ganze ja auch.

Weitere Tipps, die ich beim Online-Laufkurs bekommen habe, werde ich nach und nach umsetzten und dann werde ich einmal schauen, wie sich meine Laufleistungen entwickeln. Natürlich werde ich über die Fortschritte berichten.

 

8 Mai 2011

Die BIG25 – Der Lauf

BIG Direkt Gesund - Logo
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Heute war es nun endlich soweit, der BIG-25-Lauf fand in Berlin statt. Wer den Blog in den letzten Wochen verfolgt hat, wird wissen, dass die Vorbereitung auf den Lauf schlecht war. In den letzten fünf Wochen, konnte ich gerade einmal eine Woche trainieren – die restlichen vier Wochen war ich krank. Erst hatte ich eine Erkältung, dann ging es wieder bergauf und am Schluss, also die letzten zwei Wochen, hatte ich dann eine noch schlimmere Erkältung. Nein, ich bin nicht zu früh ins Training eingestiegen, vielmehr war mein Immunsystem noch angeschlagen, sodass ich mich bei meiner Mutter wieder ansteckte. In der letzten Woche war es sogar so schlimm, dass sich die Erkältung auf meine Ohren legte und ich kaum etwas hören konnte. Das hat sich zum Glück alles wieder verbessert, sodass ich heute meinen Einstieg ins Lauftraining geben konnte. Da der BIG-25-Lauf für mich bezahlt war, entschied ich mich, einfach dort wieder mit dem Lauftraining zu beginnen und soweit mitzulaufen, wie es mein Körper her gab.

 

Um 7 Uhr begann deswegen heute mein Tag. Die Laufkleidung hatte ich schon am Tag zuvor bereit gelegt, sodass ich mich auf mich und meinen Körper konzentrieren konnte. Das Haus verließ ich dann um 8:06, leider zwei Minuten zu spät, weswegen ich die Bahn zum Olympia-Stadion verpasste und auf die nächste warten musste. Die fuhr dann auch irgendwann und um 9:20 Uhr erreichte ich das Olympia-Stadion – zusammen mit einer Menge anderer Laufbegeisterter. Die Menschenmengen sind unbeschreiblich, aber Platzprobleme gab es keine.
Nach einer kurzen Orientierungsphase konnte fand ich dann auch die Kleiderabgabe. Nachdem ich dort meine Wechselsachen abgegeben hatte, machte ich mich auf die Suche nach den Big-Team, ich fand aber leider niemanden (war wohl blind 😉 ). Auch die zweite Laufreporterin konnte ich nicht finden. 9:40 Uhr habe ich die Suche dann abgebrochen, damit ich mich in den Startbereich begeben konnte.
Auch hier war ausreichend viel Platz, meiner Meinung nach hätten noch mal 3.000 Läufer im Startbereich Platz gefunden, aber man muss es mit den Menschenmengen ja auch nicht übertreiben.
Pünktlich um 10 Uhr startete dann auch der Lauf, und nach 3 oder 4 Minuten überquerte dann auch ich endlich die Startlinie. Mein Ziel: soweit wie nur irgendwie möglich zu kommen.

Aus diesen Grund wollte ich das Ganze auch ziemlich langsam angehen lassen, was ich mit einer Kilometerzeit von 6 Minuten und 40 Sekunden auch tat. Allerdings merkte ich schon nach 5-Kilometern, dass ich die 10-Kilometer-Marke wohl nicht mehr laufend erleben werde. Hier begann ich dann zu beißen, wollte noch ein paar Kilometer schaffen, aber nach 9-Kilometern musste ich dann doch aufgeben. Ich durchquerte noch gehend das Brandenburger-Tor, und ließ mich dann vom Besen-Bus aufnehmen. So hatte ich am Ende dann noch eine schöne Stadtrundfahrt.

Beeindruckt war ich von einigen Läufern, die schon nach 10-Kilometern nicht mehr wirklich konnten, aber sich bis ins Ziel durchgebissen haben – einen dieser Läufer konnte ich im Olympia-Stadion dann noch beim überqueren der Ziellinie zusehen. Übrigens habe ich auch die Running-Twins gesehen, konnte sie aber leider nicht ansprechen, da ich noch im Besen-Bus saß. Die beiden sahen aber sehr zufrieden aus. Ich schätze also, dass die Beiden einen sehr guten Lauf hatten.

 

Ich selbst konnte mich heute nicht so quälen, da es bei mir nicht an den Muskeln lag, weswegen ich ausgestiegen bin. Vielmehr hat mich die Erkältung doch noch ziemlich geschwächt und meine Lunge wollte nach 9-Kilometern einfach nicht mehr – mir ging also wortwörtlich die Luft aus.

Eines habe ich mir aber geschworen, im nächsten Jahr gehe ich den Lauf wieder an. Dann hoffentlich mit einer optimalen Vorbereitung, ohne Krankheit und mit viel Luft, denn die Strecke an sich ist wirklich wunderschön und einmal möchte auch ich im Olympia-Stadion einlaufen.

Die letzten Wochen sind leider nicht optimal für mich gelaufen. Viel mehr ärgert mich aber, dass ich als Laufreporter für die BIG nicht wirklich das zeigen konnte, was ich im normalen Zustand kann. Ich hoffe, dass die Krankenkasse BIG direkt gesund dennoch beide Pulsuhren verlosen kann und das die Enttäuschung auf Seiten der Verantwortlichen nicht ganz so groß ist. Ich möchte mich auf jeden Fall bedanken. Durch den Laufkurs konnte ich mein Halbwissen noch ein wenig ausbauen, habe einige Dinge gelernt, welche ich in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen möchte, und bin jetzt noch sicherer im Umgang mit meinem Hobby geworden. Für mich hat sich die Aktion also gelohnt, auch wenn ich sie am Ende nicht erfolgreich abschließen konnte.

Ich möchte mich natürlich auch bei Hendrik und den ganzen anderen Mitarbeitern bedanken, die hinter den Kulissen daran gearbeitet haben, dass die ganze Sache auch erfolgreich für die beiden Lauf-Reporter abläuft. Natürlich auch für die Anrufe und Mails, die mich motiviert haben und mich von einer Absage des Laufes abgehalten haben. Es hat Spaß gemacht und im nächsten Jahr werde ich dann auch das Ziel erreichen – dann halt eben nicht als Lauf-Reporter, sondern als Hobby-Läufer.

26 April 2011

Noch zwei Wochen bis zum BIG 25

BIG Direkt Gesund - Logo
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Es hätte ja eigentlich alles so schön sein können, aber meist kommt es ja anders als man denkt ;-). Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen sehr erfreut darüber, als ich als BIG-Laufreporter auserwählt wurde. Nun sind es nur noch zwei Wochen bis zum Start und in den letzten vier Wochen konnte ich nur eine Woche wirklich trainieren. Leider war diese Woche, in der ich trainieren konnte, nicht die letzte Woche, denn das würde bedeuten, dass ich schon wieder eine Woche im Training bin. Nein, es war die Woche davor! In der letzten Woche konnte ich noch Dienstag trainieren und dann, ja dann war ich schon wieder krank. Drei von vier Wochen krank, das ist nervig und hilft einen nicht wirklich dabei, sich optimal auf einen 25-Kilometerlauf vorzubereiten.

Ich weiß nicht, ob ich es in der verbleibenden Zeit noch einmal schaffe ordentlich zu trainieren. Was ich aber weiß, ist, dass ich den 25-Kilometerlauf nicht wirklich durchstehen kann. Jetzt ist die eigentliche Frage nur noch, ob ich dennoch antrete und soweit laufe, wie ich komme, oder ob ich den Lauf gleich absage. Die zweite Variante gefällt mir überhaupt nicht, da ich mich auf diesen Lauf schon ziemlich freue.

Für was ich mich entscheiden werde, das werde ich erst am Wochenende festmachen. Wenn ich bis dahin wieder trainieren kann, dann werde ich auch starten. Wenn nicht, dann wird das auch mit dem Start nichts.