Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Radfahren in Berlin

 

Radfahren in Berlin, das kann schon ein ziemliches Abenteuer sein. Wie ich darauf komme? Nun, seit ein paar Wochen habe ich wieder ein Fahrrad, mit dem ich auch ziemlich oft unterwegs bin. Hach, wie habe ich das regelmäßige Radfahren vermisst, wie oft habe ich mich darüber geärgert, dass ich kein Fahrrad habe, weil ich gerne zu einer Veranstaltung fahren wollte, wie oft habe ich mich über die mangelnde Mobilität geärgert. All das ist jetzt Geschichte. Vorher habe ich mir für Touren immer mal ein Nextbike ausgeliehen, aber das war nicht die Lösung, weil die Ausleihstellen doch ziemlich weit weg waren und sich so eine spontane Radtour nie wirklich ergeben hat, aber auch das ist jetzt nicht mehr.

Doch zurück zum Thema. Nachdem ich jetzt ein paar Kilometer durch Berlin gefahren bin, ist mir wieder aufgefallen, wie abenteuerlich das ist. Da fehlt mal ein Stein im Fahrradweg, sodass Mensch ordentlich stürzen kann, wenn Mensch nicht richtig aufpasst. Ein anderes mal endet der Fahrradweg plötzlich, oder er ist einfach schon so alt, dass eigentlich jeder Abschnitt ein Abschnitt zum übers Lenkrad fallen ist. Hier und da liegen schöne Scherben aus Glas, weil einige Menschen zu viel Geld haben und Pfandflaschen gerne zertreten, oder die Bordsteinkante ist so schön, dass der kleinste Fehler dazu beiträgt, dass man sich auf die Schnauze packt. Kurz gesagt, an einigen Stellen in Berlin ist es nicht wirklich schön, mit dem Rad zu fahren. Dazu gehören auch Straßen, auf denen der Autoverkehr so stark ist, dass sich ein Fahrradfahrer nicht wirklich auf die Straße trauen sollte, die aber dennoch keinen Fahrradweg aufweisen.

Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus auch gute Fahrradwege und auch Straßen, auf denen das Radfahren superviel Spaß macht, aber das ändert ja nichts daran, dass es eben auch diese gefährlichen Stellen in Berlin gibt.

Ich persönlich finde ja, dass es in einer Großstadt wie Berlin ein gut ausgebautes Netz an Fahrradstraßen geben sollte. Und mit gut ausgebaut meine ich nicht nur, dass es viele viele Kilometer gibt, sondern dass diese Fahrradstraßen auch in einem guten Zustand sind. Das würde dabei helfen, mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen, wenn es um kurze Wege geht und es würde sich auch auf die Unfallzahlen positiv auswirken. Aber irgendwie scheint dafür nicht genügend Geld in den Kassen zu sein.

Fahrradfahren werde ich aber weiterhin, denn es macht mir immer noch verdammt viel Spaß und es erhöht meine Mobilität in Berlin.

Sven Fragt - Was wäre, wenn...

Ihr kennt mich ja. In unregelmäßigen Abständen muss ich euch einfach mal mit einer Frage nerven, die mir selbst durch den Kopf geht. Diesmal geht es um den Atommüll, von dem keiner weiß, wo er endgültig gelagert werden soll. Die Frage dazu kam mir gestern in den Sinn, als ich im Bett lag und versuchte einzuschlafen. Was wäre eigentlich, wenn man den Atommüll in Vulkanen versenken würde? Was würde mit der Radioaktivität passieren? Würde das Material weiterhin strahlen, oder würde es, durch die hohen Temperaturen, unschädlich gemacht werden? Könnte man das Material eventuell so tief versenken, dass es auch bei einem Vulkanausbruch zu keiner Gefahr wird?

Heute habe ich dazu gleich mal Google gefragt, und auf einem Wissensportal wurde die Frage auch gestellt. Dort gab es natürlich einige „Was-für-eine-dumme-Frage“-Antworten, aber auch einige, die auf Dinge eingehen, die in meinen Fragen enthalten sind. Die Kommentare, welche die Frage für „unüberlegt und dumm“ halten, interessieren mich nicht weiter. Denn dumm sind höchstens die Menschen, die den Wissensdurst von anderen Menschen für dumm halten. Nicht jeder kann alles wissen und den Beweis, dass ihre Behauptungen alle Stimmen, haben diese Menschen auch nicht gebracht, aber einiges ist natürlich auch klar.

So wird die Radioaktivität eines Stoffes nicht einfach so verschwinden, wenn man ihn in einen Vulkan gibt, aber ich bin mir sicher, dass im Erdinneren ebenso radioaktive Prozesse stattfinden und es ist halt die Frage, ob das Material, welches wir dann hinzugeben würden, diese Prozesse sosehr verstärkt, dass sie für die Natur gefährlich werden, oder ob sich das gar nicht bemerkbar macht, weil die Menge an Material am Ende einfach viel zu gering ist.

Klar ist auch, dass das Material bei einem Ausbruch wieder herausgeschleudert wird, wenn es nur reingeworfen wird, unklar ist aber, ob dies auch geschieht, wenn das Material tief genug versenkt wird. Oder ob das Material nicht so weit „verdünnt“ wird, dass die Strahlung, die dann freigesetzt werden würde, weit unter der natürlichen Strahlung liegt, der wir ja jederzeit ausgesetzt sind.

Wie ihr seht, gebe ich mich mal wieder nicht mit den Antworten zufrieden, die bei Google schon zu finden sind. Die Antworten gehen mir nicht weit genug, bzw. sind nur dazu da, um den Fragesteller zu beleidigen. Also, was meint, oder wisst ihr darüber?

Der renommierte Forscher Thorwald Nielström hat eine fantastische Entdeckung in Deutschland gemacht. Nachdem er auf einem Foto seines Großvaters einen Berg mit einer seltsamen Form entdeckte, begann er sofort damit, nach diesem Berg zu suchen. Nach jahrelanger Suche hatte er dann auch Erfolg, denn kürzlich, bei einer Expedition, fand er diesen Berg im Süden von Deutschland.

Bei dieser Expedition entdeckte er allerdings nicht nur den Berg, sondern auch ein abgeschiedenes Tal – das Toastertal. Dieses Toastertal ist so abgeschieden gelegen, dass dort ein Dorf existiert, welches seit Jahrhunderten keinen Kontakt zur Außenwelt hatte.

Als Thorwald Nielström dieses Dorf besuchte, fand er dort nicht nur freundliche Menschen. Er fand auch einen leckeren Käse-Snack, den die Menschen im Dorf schon seit Jahrhunderten im Toaster zubereiten. Diesen Toastertaler fand Thorwald Nielström so fantastisch, dass er ihn von seiner Expedition mitbrachte.

Damit alle etwas von diesem leckeren Käse-Snack haben, bringt Alpenhain diesen jetzt in den Handel. Im Video könnt ihr Thorwald Nielström auf seiner Suche nach dem Toastertal begleiten. Viel Spaß dabei!

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Was ist zu tun, wenn der Hunger einen plagt? Nein, Döner kaufen ist nicht die richtige Antwort. Richtig ist, dass die Person, die Hunger hat, sich in die Küche stellt und kocht. Und aus genau diesem Grund habe ich mich heute in die Küche gestellt, um mir einen anatolischen Weißkohlauflauf zu kochen.

 

Zutaten hierzu:

 

  • ½ Weißkohl
  • 200 Gramm Hackfleisch vom Rind
  • eine große Zwiebel
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Fleischbrühe
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Eier
  • 100 Gramm Schafskäse
  • Butter zum Anbraten von Weißkohl und zum Anbraten der Zwiebel zusammen mit dem Hackfleisch
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprikapulver(scharf))

 

Zubereitung Weißkohlauflauf

Zubereitung Weißkohlauflauf

 

Als Erstes musste ich den Weißkohl putzen, dabei entfernte ich die oberen Blätter und schnitt dann den Kohl in Streifen. Diese habe ich dann in einem Teil der Butter angebraten, fügte die Hälfte der Fleischbrühe hinzu, würzte es mit Salz, Pfeffer, Paprika und ließ das Ganze dann 15-20 Minuten schmoren.

In der Zwischenzeit beschäftigte ich mich mit der Zwiebel, die wollte nämlich erst geschält werden, um dann von mir zu Würfeln verarbeitet zu werden. Diese briet ich dann, zusammen mit dem Hackfleisch, im anderen Teil der Butter und in einer anderen Pfanne, an. Auch hier müssen natürlich Gewürze ran, damit das Ganze am Ende auch nach was schmeckt.

Während beides so vor sich hin brutzelte, mischte ich unter die restliche Fleischbrühe das Tomatenmark. Auch die Milch musste noch mit den beiden Eiern verrührt werden, wobei ein Teil vom Ei auf meinem Fußboden landete, wo es natürlich nichts zu suchen hatte. Dieses „Milchei“ muss dann auch noch gewürzt werden.

Danach nahm ich mir eine Auflaufform, in welche ich den Kohl als unterste Schicht füllte. Darüber kam das Hackfleisch mit den Zwiebeln. Hierüber kam dann die restliche Fleischbrühe, bevor ich dann den Schafskäse über das Ganze verteilte. Dann kam noch das „Milchei“ über die Zutaten, bevor der Auflauf dann für 30 Minuten im Ofen verschwand, den ich auf 170° Celsius vorgeheizt hatte.

Zum Schluss wurde ich mit diesem leckeren Essen verwöhnt. Und ich kann euch sagen, dass das verdammt gut ist.

Weißkohlauflauf

Die Bilder oben könnt ihr übrigens auf meinem Instagram-Account auch einzeln und größer betrachten. ;-)

Ich bin gerade schockiert. Schockiert von der Polizei, die in Berlin einen ganzen Kiez belagert, weil sie eine „Gefahrensituation“ sehen, die dies notwendig macht. Schockiert aber auch von Nachrichten auf Twitter, die davon reden, dass diese Menschen, die dort auf einem Schuldach sitzen und mit Selbstmord drohen, die deutsche Politik und Gesellschaft erpressen. Dieser Rassismus kotzt mich an, den viele Menschen nicht als Rassismus wahrnehmen wollen.

Die Menschen auf dem Schuldach wollen eine Perspektive, sie wollen ein sicheres Leben leben, so wie wir es tun. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen und sie wollen Freiheit und Frieden. Und als Gegengewicht für diese Forderungen haben sie nun einmal nur ihr Leben, sie haben nichts anderes mehr, was sie verlieren könnten, sie können am Verhandlungstisch nicht mit weniger zufrieden sein, weil weniger bedeutet, dass die Perspektive nicht gegeben ist. Sie können sich nicht mit einem Abschiebestopp zufriedengeben, weil ein solcher Stopp jederzeit wieder aufgehoben werden kann und er deswegen keine Perspektive bietet. Mit was sollen die geflüchteten Menschen denn bitte sonst in die Verhandlungen gehen? Und warum sollten sie diesen Menschen, die schon viel zu oft ihre Versprechen gebrochen haben, überhaupt vertrauen?

Vielleicht ist aber auch das Hauptproblem, dass viele einfach nicht verstehen, dass es sich hier um Menschen handelt. Viele verstehen einfach nicht, dass sich diese Menschen nicht aussuchen können, wo sie das Licht der Welt erblicken und viele verstehen auch nicht, dass wir, der reiche Westen, unseren Reichtum auf den Schultern dieser armen Länder aufgebaut haben. Sie verstehen auch nicht, dass unsere Waffen den Krieg in diese Länder bringen und das es einfach UNSERE VERDAMMTE PFLICHT IST, diesen Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu geben.

Wer meint denn, dass diese Menschen aus Spaß ihr Land verlassen? Wer denkt wirklich, dass diese Menschen ihr Leben riskieren und ihre Familien zurücklassen, nur damit sie sich bei uns ins gemachte Nest setzen können? Wer kann denn so blöd sein und denken, dass diese Menschen sich nur der Gefahr des Ertrinkens aussetzen, weil sie von unserem Sozialsystem leben wollen? Diese Menschen haben Gründe ihr Land zu verlassen und diese Gründe sind garantiert nicht unsere Sozialsysteme. Es herrscht Krieg und Gewalt in diesen Ländern! Oder Hunger, was genauso schlimm ist! Die Waffen für diese Gewalt kommen aus Deutschland, Europa den USA!!!! Und das Geld, welches wir durch Entwicklungshilfe in diese Länder schicken, versickert entweder bei den Eliten dort im Land oder in den Taschen von WESTLICHEN Unternehmen. Die Menschen vor Ort haben davon nichts, die hungern weiter, die haben weiterhin keinen Zugang zu sauberem Wasser, keinen Zugang zur Bildung – keinen Zugang zu einer Perspektive.

Ich bin so verdammt wütend, weil diese Menschen jetzt auch in Deutschland wieder genau diese Gewalt erfahren müssen. Sie dürfen hier nicht in Frieden leben, obwohl sie seit 2 Jahren in dieser Schule gelebt haben, und zwar friedlich zusammen mit allen anderen Einwohnern im Kiez. Das konnte so ja nicht weitergehen, wo würden wir denn Leben, wenn wir Menschen erlauben würden, ein friedliches Leben zu führen, obwohl sie nicht das Glück hatten, hier in Deutschland geboren zu werden?

Was wäre denn, wenn Deutschland Afrika wäre? Wenn wir hier hungern würden – wobei das ja schon auf viele Menschen zutrifft, weil sie nicht anständig bezahlt werden – was würden wir tun? Würden wir weiter hier im Land bleiben, obwohl in anderen Ländern, die uns Jahrhunderte lang ausgebeutet haben, ein besseres Leben möglich wäre? Wahrscheinlich nicht!!! Aber wir sind ja nicht Afrika, wir sind Reich und wer Reich ist, der kann sich auch Mauern leisten, damit er die Armut, die er verursacht hat, nur nicht sehen muss.

Grenzen auf, überall, kein Mensch ist illegal!

Ich war letztens in der Kaufhalle unterwegs und hatte mal wieder eine Buchidee. Der Titel ist „Kochen mit Helga“ und hier könnt ihr jetzt mal die ersten beiden Abschnitte lesen. Ob es ein vollständiges Buch wird, werden wir sehen – eventuell nutze ich den November. Allerdings werde ich es diesmal dann nur als E-Book veröffentlichen.

Kennengelernt habe ich Helga in der Kaufhalle, in welcher ich mir mal wieder Mate-Nachschub kaufen musste. Ein Leben ohne Mate ist in unserer heutigen Zeit ja nicht mehr vorstellbar, besonders dann nicht, wenn einem die Folgen bekannt sind, welche durch Mate-Entzug entstehen.

Helga schlich mit ihrem Einkaufswagen durch die Gänge der Kaufhalle. Sie blieb vor dem frischen Gemüse stehen und schloss immer mal wieder die Augen, so als ob sie in Erinnerungen schwelgen würde. Dasselbe machte sie vor der Fleischabteilung und vor dem Käsestand. In ihren Einkaufswagen landete allerdings nichts von diesen Waren, dort landeten nur Wurstwaren, die im Preis reduziert waren, ein billiges Weisbrot und im Preis reduziertes Dosengemüse.

Ein wenig amüsiert über diese Beobachtung, machte ich mich damals auf dem Weg in die Getränkeabteilung, um mir meine Ration Mate in den Einkaufswagen zu stellen. Danach ging es zur Kasse, damit ich meine Beute bezahlen kann. Dort sah ich Helga wieder, wobei ich damals ihren Namen natürlich noch nicht kannte. Weil ich ziemlich neugierig bin, sprach ich Helga auf ihr Verhalten von vorhin an und Helga antwortete mir gerne, denn Helga war ein sehr kommunikativer Mensch. Sie nutzte jede Möglichkeit, die sich ihr bot, um sich mit anderen Menschen zu unterhalten – und diesmal bot ich ihr diese Gelegenheit.

Helga war damals schon 70 Jahre alt. Sie ist einige Jahre vorher in Rente gegangen und bekam von dieser nur relativ wenig, obwohl sie ihr ganzes Leben lang gearbeitet hatte. Sie kannte viele alte Menschen, denen es so geht und die deswegen ihre sozialen Kontakte abgebrochen hatten. Helga wollte das aber nicht, weswegen sie täglich unterwegs war, auch wenn sie ziemlich wenig Geld zur Verfügung hatte. Für Spaziergänge brauchte Helga kein Geld und Menschen, die sich mit ihr unterhielten, fand sie auch fast immer. Oft waren es auch dieselben Menschen, mit denen Helga ins Gespräch kam.

Heute hatte sie eigentlich nur vor Einkaufen zu gehen. Doch nachdem ich sie angesprochen hatte, nahm sie natürlich die Chance wahr, auch mit mir in ein längeres Gespräch zu kommen. Sie erzählte mir, dass sie tatsächlich tief in Erinnerungen versunken war, in Erinnerungen an das gute Essen, dass sie früher mit ihren Freunden gegessen hat und welches sie sich jetzt nicht mehr leisten konnte. Ihre Rente war dafür nicht groß genug und das meiste ging schon für die Miete drauf. Auch für Strom ging immer mehr Geld weg, weswegen sie nur beim Essen sparen konnte.

Ich lud Helga damals auf eine Tasse Kaffee ein, weil wir das rege Treiben an der Kasse aufhielten.

 

Kapitel 2

 

Einen Tag später saß ich wieder in meinem Büro. Ich arbeite in einer großen Bank und verdiene dadurch auch jede Menge Geld. Viel mehr Geld, als ich im Monat ausgeben kann.

Ich saß also in meinem Büro und musste an Helga denken, die jetzt garantiert wieder auf einen ihrer Streifzüge durch die Stadt war. Am Tag zuvor erzählte sie mir, dass sie sich ihren Ruhestand anders vorgestellt hatte. Eigentlich wollte sie viel mit ihren Freunden machen, doch ihre Freunde waren jetzt entweder viel in der Welt unterwegs, weil sie eine gute Rente hatten, oder sie haben sich zurückgezogen, weil sie, genau wie Helga, nur eine geringe Rente erhielten. Auch Helga wollte durch die Welt reisen, sie wollte den Planeten kennenlernen, auf dem sie ihre Lebenszeit verbrachte, nur leider reichte ihre Rente nicht dafür. Aber Helga wollte sich auch nicht in ihrer Wohnung verstecken, weswegen sie das Beste aus der Situation machte. Sie freute sich darüber, dass sie ein Dach über dem Kopf hatte, sie im Winter nicht frieren musste und das sie sich auch den Strom noch leisten konnte. Helga erzählte mir stolz, dass sie auch einen Internetanschluss hat, den sie abends gerne nutzt, um im Internet mit anderen Menschen zu schreiben.

Sie sagte mir, dass es ihr doch noch ziemlich gut ginge. Schließlich musste sie noch nicht zur Tafel gehen, um sich Lebensmittel zu holen und sie musste auch nicht auf der Straße leben. Helga war auch nicht neidisch auf ihre Freunde, die jetzt durch die Welt reisten. Sie gönnte ihnen jede Reise, schließlich hätten auch ihre Freunde vorher hart gearbeitet und ab und zu dachten sie sogar an Helga und schickten ihr eine Postkarte oder ein Souvenir.

Dass sie aber nicht mehr so kochen konnte, wie sie es früher getan hatte, das machte Helga doch ziemlich traurig.

Nächsten Samstag, am 21.06.2014, findet hier in Lichtenberg wieder der „Run-for-Help“ statt, der von der Alexander-Puschkin-Schule veranstaltet wird. An dieser Veranstaltung habe ich die letzten beiden Jahre teilgenommen, und ich würde auch gerne dieses Jahr wieder teilnehmen, dazu bräuchte ich allerdings einen Rundensponsor.

Das Prinzip des Laufes ist simpel. Gelaufen wird in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Sportplatz in der Zachertstraße. Für jede gelaufene Runde – ich plane zwischen 30 und 50 Runden zu laufen – zahlt der Rundensponsor einen vorher vereinbarten Betrag als Spende an die Schule. Natürlich ist auch ein Pauschalbetrag möglich, der sich, bei 50 Runden, zwischen 30,- bis 50,- Euro bewegen sollte. Die Spenden gehen dann an eine Partnerschule in Afrika, wo das Geld sehr gut angelegt ist.

Die Schule stellt für diesen Betrag auch eine Spendenquittung aus, ihr könnt also, wenn ihr euch entscheidet, meine Runden zu sponsorn, den gespendeten Betrag von der Steuer absetzen. Mehr Infos findet ihr hier auf der Seite von „Neues Deutschland“.

Wenn ihr selbst nicht als Sponsor auftreten könnt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Artikel in euren Netzwerken teilen könntet.

Die letzten Tage – also von Freitag 10 Uhr bis Sonntag 21 Uhr – waren anstrengend für mich, da ich auf dem „Marx is Muss“-Kongress hier in Berlin war. Gleichzeitig waren die Tage aber auch schön und lehrreich. Und vor allem war das mein erster Kongress, an dem ich mir das maximale Programm an allen drei Tagen angetan habe. Nun ist es erst einmal an der Zeit, das gehörte zu verarbeiten, da es doch ziemlich viel war.

Ich bin mir sicher, dass dadurch auch einige interessante Blogartikel entstehen werden, die ich dann hier oder auf meinen Politik-Blog veröffentlichen werde. Vor allem aber wird das Gehörte dazu Beitragen, dass ich mich in die Thematiken noch mehr einlesen werde, um meine Meinungen und Ansichten auf ein noch stabileres Fundament zu stellen. Denn klar ist auch, dass 30 Minuten Vortrag und 60 Minuten Diskussion nicht ausreichen, um eine Thematik abschließend zu beleuchten und zu klären.

Und dann hat mir der Kongress auch noch viel Lesestoff beschert, welches unabhängig von den Vorträgen ist. Auch das will gelesen werden, was neben dem Studium echt hart werden wird – aber auch das ist machbar und ich muss halt meine Zeit ein wenig besser einteilen, wozu noch sehr viel Potential besteht ;-).

Wo wir schon beim Studium sind, die erste Einsendeaufgabe habe ich nun schon bestanden, es folgen noch fünf weitere, die bis zum 07.07 eingesendet sein müssen. Wenn alles klappt, dann schreibe ich dieses Semester 7 Klausuren, davon werden vier an vier aufeinanderfolgenden Tagen Ende September sein. Das wird dann auch ein hartes Programm werden, aber irgendwann will ich ja auch mal fertig sein mit dem Studium.

Nachdem ich jetzt einen Tag ausgelassen habe, weil ich nur ein einziges Foto hatte, geht es nun weiter mit dem dritten Tag Alltagsplaudereien.

Blumen sind schon was Schönes und deswegen kann ein Tag gar nicht schöner beginnen, als damit, die eigene Pflanze anzusehen. Was es wird, weiß ich bisher immer noch nicht, aber es wächst und der Rest ist dann zu erkennen, wenn die Blüten aufgegangen sind, für die jetzt schon Knospen vorhanden sind.

Auf dem Bild ist eine Pflanze zu sehen

Nachdem ich meine Oma besucht hatte, ging es dann in die Kaufhalle, um die Zutaten für das Abendessen zu holen. Ich bin ja irgendwie fast täglich in der Kaufhalle, deswegen gehört das hier auch mal erwähnt.

Gebäude einer Kaufhalle

Gemüse, Gemüse und noch mal Gemüse. Also Möhren, Kohlrabi und Zucchini. Dazu noch etwas Käse, das kann doch eigentlich nur was Leckeres werden, oder?

Verschiedene Gemüsearten

Nachdem das Gemüse zurechtgeschnitten wurde, ein wenig Gemüsebrühe, Milch und Gewürze hinzukamen. Der Käse oben drauf gestreut war, ging das Ganze für 30 Minuten in den Ofen und Voilà, heraus kam ein leckeres Gratin.

Gemüsegratin

Und um den Tag dann auch noch richtig abzuschließen, gab es auch noch ein leckeres Eis zum Abschluss. Ein paar Kalorien kann man sich ja auch mal leisten.

Lecker Eis

Was macht man als Erstes nach dem Aufstehen? Zähne putzen? Falsch! Als Erstes muss telefoniert werden. Erst mit der Oma und dann mit einem Kunden, der auf der Suche nach einem älteren Dokument war, welches ich vor Jahren mal angelegt hatte. Beiden konnte geholfen werden und danach konnten dann auch die Zähne geputzt werden.

Foto von einem Telefon

Dann muss natürlich auch ab und zu der Müll in die Mülltonne gebracht werden. Optimal ist das, sobald die Tüte voll ist. So wie es heute mit dem gelben Sack war, der tatsächlich Gelb war ;-).

Foto von einem gelben Müllbeutel

Wer Blogs hat, der muss auch ab und an mal Artikel schreiben und diese dann auch korrigieren. Nein, ich drucke nicht jeden Artikel aus, aber ab und zu gönne ich mir diesen Luxus dann doch, weil ich das Lesen auf dem Bildschirm nicht so wirklich mag.

Bild von einem Text

Nach einem kurzen Tag und einer bevorstehenden langen Nacht darf ruhig auch ein wenig was getrunken werden, was Koffein enthält. Natürlich nichts Hochwertiges, das ist nämlich viel zu schade, wenn man es nicht genießen kann ;-).

Foto von zwei Flaschen Mio Mio Mate

Eigentlich müsste euch schon aufgefallen sein, dass das hier gefehlt hat. Also mein Studienbrief, der nämlich auch durchgearbeitet werden muss. Ja, die Einsendeaufgaben lassen sich nämlich meist nicht lösen, ohne dass ich den Stoff vorher mal durchgearbeitet habe ;-).

Studienbrief