Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Boay, was für eine Woche. An liebsten hätte ich sie am Mittwoch schon in die Tonne gekloppt, aber das geht mit Wochen ja bekanntlich nicht. Erst verabschiedet sich meine Festplatte, dann brauchte ich Stunden, damit mein Computer einen USB-Stick erkennt, den ich mir neu gekauft hatte und dann brauchte ich noch mal ein paar Stunden, um ein Notsystem hin zu bekommen. Und weil das noch nicht genug war, hatte ich dann auch noch einen platten Reifen am Fahrrad – spätestens da hätte die Woche noch einmal neu beginnen dürfen. Aber kommen wir nun zum Wochenrückblick.

Sport

 

Ich war in der letzten Woche und in dieser Woche mal wieder laufen. Allerdings insgesamt nur zwei Mal. Letzte Woche schaffte ich, nachdem ich vier Wochen nicht trainiert hatte, direkt meine 11-Kilometer-Runde. Diese Woche waren es dann nur 4 Kilometer.

Mit dem Fahrrad war ich natürlich auch unterwegs. Immer hin zur Arbeit und zurück. Bis auf Mittwoch, denn da hatte ich einen platten Reifen, den ich auch erst am Freitag reparieren konnte. Donnerstag konnte ich dennoch fahren, da die Luft ausreichend lange im Schlauch verblieb ;).

Die Reparatur war übrigens auch sehr lustig, denn ich sah danach aus, als ob ich in Schmieröl gebadet hätte. Aber das nur so am Rand.

Studium

 

Ich habe es endlich geschafft das nächste Semester zu planen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Semester auch all das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Wenn, dann komme ich dem Ende des Studiums einen großen Schritt näher. In drei Wochen steht dann auch die erste Klausur für dieses Semester an.

Arbeit

 

Von den letzten neun Tagen habe ich acht gearbeitet. Kommt mir gar nicht so vor, so schnell, wie die Zeit verfliegt. Macht halt immer noch Spaß, was ja bekanntlich das Wichtigste ist. Ich war in der Zeit auch wieder einmal mit auf dem Zug. Ist zwar auch ein wenig anstrengend, aber die Zeit verging dabei so schnell, dass ich gar keine Zeit hatte, um diese Anstrengung zu fühlen.

Pflanzen

 

Meine Pflanzen konnte ich in den letzten beiden Wochen nicht wirklich beobachten. Sie leben zwar noch und meine Mangopflanze bekommt auch wieder neue Blätter, aber mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. In der nächsten Woche dann wieder mehr dazu.

Sonstiges

 

Am Freitag war ich bei der Fledermausführung. Ich werde hier jetzt aber nicht all zu viel dazu schreiben, weil ich noch einen extra Artikel dazu verfassen möchte. Aber ich weiß jetzt ein wenig mehr über Fledermäuse und ich muss ehrlich zugeben, vorher wusste ich eigentlich überhaupt nichts, aber dazu mehr dann im Fledermaus-Artikel ;).

Routinen. Erst vor Kurzem hatte ich in meinem Forum eine Diskussion darüber, was ich von der Routine im Job halte. Um es kurz zu sagen, ich halte nicht viel von Routine und somit auch nicht von Routinen.

Wenn es wieder Langweilig wird

 

Wenn ein Job zur Routine wird, wird er Langweilig. Wenn alle Arbeitsprozesse einmal durchgespielt sind, und es kein Potential mehr gibt, um sich zu verbessern, dann verliert der Job für mich an Herausforderung. Deswegen kann ich es mir auch nicht vorstellen, mein ganzes Arbeitsleben lang nur in einem Unternehmen zu arbeiten. Ich möchte es mir auch gar nicht vorstellen, denn es wäre ein Langweiliges Leben.

Ich weiß natürlich, dass es viele Menschen gibt, die sich genau das für ihr Leben wünschen. Es gibt viele Menschen, die lieben es, Routinen zu entwickeln und diese dann ihr ganzes Leben lang auszuführen. Sie wollen das Gefühl von Sicherheit, was ich ihnen nicht übel nehmen kann. Im Gegenteil, ich glaube, dass Gefühl von Sicherheit möchte jeder. Auch ich würde mich freuen, wenn ich auf meinem Konto eine gewisse Reserve hätte, aber das ist eben etwas anderes als die Routine im Job.

Hinzu kommt, dass ich davon ausgehe, dass ich meinen Job nicht wirklich gut ausüben würde, wenn ich mich in diesem Langweile. Ich glaube, darunter würde meine Arbeit leiden und das wäre dann auch dem Arbeitgeber gegenüber Unfair, obwohl es da natürlich auch Gründe gibt, die mein Mitleid gegenüber dem Arbeitgeber in Grenzen hält. Aber ich wäre auch selbst nicht glücklich, wenn ich meine Leistung nicht mehr zu hundert Prozent der Arbeit widmen könnte.

Ich liebe Herausforderungen, ich brauche Herausforderungen, um mich selbst weiter zu entwickeln, um mich lebendig zu fühlen. Deswegen wären Routinen im Beruf tödlich für mich, deswegen halte ich nichts von Routinen im Job, deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, ein ganzes Leben lang in einem Unternehmen zu arbeiten.

Routinen im Alltag

 

So wie ich Routinen im Arbeitsleben nicht mag, mag ich sie auch im Alltag nicht. Dennoch habe ich Routinen, da muss ich ehrlich sein. Mein Lauftraining zum Beispiel. Ja, mein Lauftraining ist eine Routine, ich habe sogar eine Standard-Laufstrecke, die ich meistens laufe. Ich muss zugeben, die Laufstrecke ist inzwischen ziemlich langweilig geworden, aber da ich die mit meinem Laufpartner zusammen laufe, sind es die Gespräche, die Abwechslung rein bringen. Wenn ich alleine Laufe, laufe ich meistens einfach spontan irgendwo durch die Stadt, ohne zu wissen, wie lang der Lauf wohl wird und auch ohne zu wissen, wo er mich lang führt. Das ist dann so ein wenig mein Ausbruch aus der Routine, aber das Laufen selbst ist natürlich auch eine Routine, aber diese lässt sich eben nicht vermeiden.

Ich habe noch andere Routinen im Alltag. Der Wochenrückblick zum Beispiel, den ich regelmäßig hier im Blog veröffentliche oder das Zähneputzen, aber ich versuche, mein Leben nicht zu einer einzigen Routine werden zu lassen. Ich versuche neugierig zu bleiben, neues zu entdecken, neues zu erleben. Wer nicht mehr neugierig ist, hat einen wichtigen Antrieb im Leben verloren, wer nichts Neues mehr im Leben erleben möchte, wird sich auch nicht mehr weiterentwickeln können. Wer sein Leben durch Routinen bestimmen lässt, wird Langweilig. Langweilig für sich selbst und auch Langweilig für andere Menschen. Viel schlimmer ist aber die Berechenbarkeit, die sich durch Routinen ergibt.

Ja, Routinen sind nicht zu vermeiden, aber sie sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Nur wer sich sein Leben nicht durch Routinen diktieren lässt, wird nicht irgendwann in Langeweile ersaufen. Nur wer Neugierig bleibt, wird sein Leben bis zum letzten Atemzug genießen können. Also gestaltet euer Leben so, dass es nur ein Minimum an Routinen enthält, damit maximaler Platz für Neugier bleibt, fürs Leben, fürs Erleben.

„Notfalls soll er eben Klos putzen!“, ist eine häufige Aussage, wenn es darum geht, dass es nicht für alle Menschen genügend bezahlte Arbeit gibt. Die Betonung liegt hier auf bezahlt, denn genügend Arbeit ist durchaus vorhanden, sie erfährt nur keine Wertschätzung durch Bezahlung – ich denke hier an die Hausarbeit und die Kindererziehung, mir würden aber noch weitere Beispiele einfallen. Aber das nur am Rand, denn eigentlich geht es mir um Reinigungskräfte.

Der Spruch oben zeigt viel über die Wertschätzung von Reinigungskräften, beziehungsweise zeigt er, dass es diese Wertschätzung überhaupt nicht gibt. Was würde eine Bäckerin wohl denken, wenn zu Arbeitslosen gesagt wird: „Notfalls backt er eben Brötchen.“, oder was würde ein Erzieher wohl denken, wenn zu einem Arbeitslosen gesagt wird: „Notfalls erziehst du eben Kinder im Kindergarten.“? Sie würden wahrscheinlich denken, dass ihr Beruf unterschätzt wird und er in der Gesellschaft keine wirkliche Anerkennung findet. Und ja, sie würden das zurecht denken, denn es ist respektlos und lässt den Eindruck entstehen, dass es sich hierbei um verdammt leichte Arbeit handelt.

Wer aber schon als Reinigungskraft gearbeitet hat, der weiß, dass es eben keine Arbeit ist, die von jedem gemacht werden kann. Da ist schon allein der körperliche Aspekt, der bestimmte Gruppen ausschließt. In der Reinigung muss Mensch körperlich fit sein. Wer zum Beispiel Probleme mit dem Rücken hat, wird nicht lange in der Reinigung aushalten. Auch Probleme mit den Gelenken können schon ein KO-Kriterium sein.

Es ist ein Unterschied, ob du deinen Haushalt oder ein Großraumbüro reinigst.

 

„Putzen ist doch nichts Schweres, ich putze bei mir zu Hause doch auch regelmäßig.“ – ja, wir putzen hoffentlich alle regelmäßig zu Hause, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich mir für 80 Quadratmeter einen ganzen Samstag Zeit nehmen kann, oder ob ich die 80 Quadratmeter in sechzig Minuten reinigen muss. Es ist ein Unterschied, wenn ich daheim 15 Minuten mit dem Staubsauger arbeite, oder ob ich zwei Stunden am Stück durch ein Großraumbüro hetze. Wenn ich daheim 1 Klo putze, bringt mich das wahrscheinlich nicht einmal ins Schwitzen, in Großraumbüros sind es aber 10 oder 20 Klos, die dann auch noch in einer gewissen Zeit geschafft werden-, und dann auch wirklich sauber sein müssen.

Kurz gesagt, die private Wohnung ist kein Maßstab, um zu erkennen, wie schwer die Arbeit als Reinigungskraft ist. Wer noch nie in der Reinigung gearbeitet hat, hat gar keine Vorstellung davon, wie hoch die körperliche Belastung ist. Er hat auch keine Ahnung davon, welcher Zeitdruck auf Reinigungskräfte lastet. Zeitdruck, der zur seelischen Belastung werden kann, denn wenn jemand zu langsam ist, ist er seinen Reinigungsjob sehr schnell wieder los. Hätte er diese Vorstellung nämlich, würde er nicht so respektlos über diesen Berufszweig reden, für den es ja auch durchaus eine Ausbildung gibt.

Ein paar Millionen zusätzliche Reinigungskräfte

 

Wenn wir aber einmal davon absehen, geht es auch rein praktisch nicht, dass jeder Erwerbslose als Reinigungskraft arbeiten kann. Woher soll denn die zusätzliche Arbeit für all diese Menschen kommen? Und wer sollte diese Arbeit denn bezahlen, wenn sie tatsächlich vorhanden ist? Ich meine, wenn ihr schon über den ersten Punkt nicht nachdenken möchtet, dann denkt doch wenigstens einmal darüber nach.

Wenn es tatsächlich soviel Arbeit im Bereich der Reinigung gibt, dann scheint ja bisher zumindest keiner dazu bereit gewesen zu sein, diese Arbeit auch zu bezahlen. Warum sollte sich das jetzt ändern?

Nein, notfalls kann er eben keine Klos reinigen, jedenfalls nicht, wenn er dafür auch bezahlt werden möchte. Und nein, die Reinigung ist auch kein Bereich, in der jeder Mensch arbeiten kann, denn sie ist körperlich anspruchsvoll, auch wenn es Büroarbeiter gibt, die denken, dass die Arbeit mit dem Gehirn sehr viel anstrengender ist. Es wäre tatsächlich schön, wenn jeder, der für seinen eigenen Beruf mehr Anerkennung, mehr Wertschätzung und mehr Respekt verlangt, anderen Berufen gegenüber ebenfalls diese Anerkennung, Wertschätzung und diesen Respekt zeigen würde.

Ach so, bevor ich es vergesse: Erwerbslosigkeit ist in den meisten Fällen kein eigenes Verschulden, weswegen auch Erwerbslose Respekt und Wertschätzung verdienen.

Hmmm… wirklich Lust aufs Schreiben habe ich gerade nicht, aber eine ganze Woche ohne Blogartikel wäre auch nicht schön, weswegen jetzt einfach mal der Wochenrückblick für die letzten beiden Wochen kommt. Ja, ich habe schon wieder einen Wochenrückblick nicht geschrieben, dafür hattet ihr aber zwei andere Artikel, also es gab ja einen Ausgleich ;).

Echse

Arbeit

 

Auf Arbeit sind zwei Dinge passiert, die ich hier gerne erwähnen möchte. Zum einen war ich das erste Mal mit auf dem Zug, um dort den Passagieren Getränke zu verkaufen. Ist nichts Besonderes, wenn ich dies nicht in Englisch tun müsste. Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mit Fremdsprachen ein wenig auf Kriegsfuß stehe, weswegen ich wirklich nur meinen Standardsatz runterleiern kann. Wenn die Leute dann etwas fragen, kann es durchaus passieren, dass ich das nicht sofort verstehe und somit ist der Einsatz auf dem Zug doch etwas schwerer. Aber ich habe es überlebt und bald geht es wieder auf den Zug, mal sehen, ob ich dann etwas sicherer bin.

Die zweite Sache, die ich erwähnen möchte, ist im Rückblick schon ziemlich lustig. Während meiner Arbeit schmiere ich nicht nur Sandwiches und packe die ein, sondern wir packen auch noch Boxen, in denen sich noch weitere Nahrungsmittel für die Gäste befinden. Diese werden dann noch einmal in Kisten verpackt, die später dann auf die Busse verteilt werden. Hierbei ist es wichtig, dass genügend Boxen in diese Kisten gepackt werden und das am Ende auch genügend Kisten vorhanden sind. Am Dienstag war ich dafür verantwortlich, und als wir abends die Kisten auslieferten, blieb am Ende noch eine Kiste übrig. Das beunruhigte mich ein wenig, denn eigentlich dürfte keine Kiste übrig bleiben, sobald alle Busse weg sind. Also mussten wir erst einmal die Busse abtelefonieren, ob dort genügend Kisten vorhanden sind, was seltsamerweise auf jedem Bus der Fall war. Ein wenig verwirrt sah ich dann die Liste noch einmal durch und bemerkte, dass ich doch tatsächlich eine Kiste zu viel gepackt habe, was dann schon ziemlich peinlich war. Aber hey, lieber eine Kiste zu viel als eine zu wenig packen, denn im zweiten Fall wäre der Schaden bedeutend größer als im Ersten.

Sport

 

Also gelaufen bin ich auch in den letzten zwei Wochen nicht. Dafür habe bin ich aber viel Rad gefahren, wobei ich auch zwei Fahrradtouren gemacht habe. Die erste Tour führte entlang dem Mauerweg nach Spandau. Die zweite Tour führte uns (meinen Laufpartner und mich) in die Schorfheide, wo wir uns im Wildpark Groß Schönebeck ein wenig umsahen. Die erste Tour hatte eine Länge von 44 Kilometern, die zweite Tour endete nach 66 Kilometern in Oranienburg, wo sie auch begonnen hatte. Die Eidechse oben haben wir auf der ersten Tour gesehen, wo sie dann von meinem Laufpartner fotografiert wurde.

Übrigens war auch das ziemlich lustig, denn als wir am Eingang zum Naturpark auf die Karte geschaut haben, sagte ich, dass ich unbedingt eine Eidechse sehen möchte, was dann auch tatsächlich so kam.

Studium

 

Joa, so langsam kommen die Klausuren näher, mehr kann ich jetzt aber nicht erzählen. Nächste Woche gibt es aber wieder mehr, versprochen.

Pflanzen

 

Meine Tomatenpflanze musste durch das Unwetter ein wenig leiden. Es sind leider zwei Äste abgebrochen, was der Pflanze aber nicht wirklich geschadet hat. Sie trägt weiterhin viele Tomaten und vier davon sind inzwischen auch schon rot geworden. Eine davon habe ich probiert und ja, sie war lecker, auch wenn sie ziemlich viel Fruchtfleisch hat und ich ja den „Glibber“ am liebsten habe.

Auch meine Mangopflanze wächst weiterhin vor sich hin. Ob ich sie dieses Jahr noch umpflanze, steht derzeit in den Sternen, aber solange sie sich in dem kleinen Topf wohlfühlt, solange werde ich versuchen, der Pflanze keinen Stress zu machen.

Das Leben noch einmal leben? Mit dem Wissen und den Erfahrungen, die bisher gemacht wurden? Diese Frage stellt Patrick in einer Blogparade, die derzeit auf seinem Blog läuft (Gefunden Hier). Hier einmal die genaue Fragestellung von seinem Blog:

Nehmen wir mal an, Du wirst nochmal geboren. Gleicher Tag, gleiches Jahr, gleiches Leben. Das Einzige, was diesmal anders ist, Du weißt, was Du weißt.
Deine wesentlichsten und prägendsten Erfahrungen, egal ob gut oder schlecht sind erhalten geblieben. Du kannst vor jeder wichtigen Entscheidung in Deinem zukünftigen „neuen“ Leben auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Als Denkanstoß oder philosophische Grundlage möchte ich mit folgenden Fragen Deine Kreativlunte anzünden:

  • Was würdest Du anders machen?
  • Warum würdest Du Dich diesmal anders entscheiden?
  • Wie würde diese Entscheidung Dein Leben beeinflussen?
  • Was denkst Du, wo, was und wer wärst Du heute?
  • Warum eigentlich?

 

Ich glaube, ich habe diese Frage hier schon einmal beantwortet. Ich möchte mein Leben gar nicht noch einmal leben, denn das Projekt Leben ist schon einmal anstrengend genug. Aber viel wichtiger ist, dass ich viele positive Erfahrungen gemacht habe, viele Personen getroffen habe, die ich wohl nicht treffen würde, wenn ich in meinem Leben etwas ändern würde. Wäre es das wirklich wert? Natürlich gibt es Dinge, die ich lieber nicht gemacht hätte, aber diese Erfahrungen gehören zum Leben dazu, und wenn ich diese Fehler nicht mache, dann mache ich eben andere Fehler.

 

Aber nehmen wir an, ich würde doch etwas ändern …

 

… dann würde ich die Schule ernster nehmen. Ich war nicht wirklich ein Musterschüler und regelmäßig habe ich die Schule auch nicht besucht. Mit meinem heutigen Wissen darüber, wie viel Spaß Lernen machen kann, würde ich diese Möglichkeiten auch nutzen. Dann würde ich mein Abitur wahrscheinlich auch sofort machen und nicht erst 11 Jahre später.

Das würde aber auch bedeuten, dass ich meine Ausbildung zum Kaufmann im Groß – und Außenhandel nicht machen würde. Das wäre schade, weil mir sowohl die Ausbildung viel Spaß gemacht hat, wie auch die Menschen, die ich während der Ausbildung kennengelernt habe. Und ich würde auch die vielen Menschen nicht kennenlernen, die ich auf der Abendschule kennengelernt habe, als ich mein Abitur nachgeholt habe.

Eigentlich würde mein gesamtes Leben anders verlaufen, wenn ich nur meine Einstellung zur Schule ändern würde. Wahrscheinlich würde ich heute schon längst ein Studium absolviert haben, wahrscheinlich würde ich in einem gut bezahlen Job arbeiten und noch wahrscheinlicher ist, dass ich hier heute gar nicht bloggen würde.

Nein, ich glaube, das wäre es nicht wert. Ich würde höchstens ein paar Dinge ändern, die nicht so große Auswirkungen haben würden. Kleinere Fehler halt, die sich auf mein späteres Leben nicht ausgewirkt haben. Ansonsten würde ich alles ganz genauso machen, wie ich es jetzt auch gemacht habe.

Aber warum stellen wir uns immer wieder diese Frage?

 

Ich glaube, wir leben ständig mit der Angst, dass wir im Leben irgendwas verpasst hätten. Und ja, das stimmt wahrscheinlich auch, aber wir werden immer etwas verpassen, auch dann, wenn wir das Leben noch einmal leben. Es gibt so viele Möglichkeiten und um die alle einmal auszuprobieren, müssten wir unser Leben millionenfach neu leben. Und selbst dann werden wir mit unserem Leben nicht zufrieden sein, weil wir viele positive Erfahrungen nicht mehr machen würden, die wir in einem anderen Leben gemacht hätten. Da hilft es auch nicht, wenn wir dieses Wissen und diese Erfahrungen schon abgespeichert hätten, sie zu erleben ist eben doch was anderes.

Unser Leben ist unser Leben, weil es eben genauso ist, wie es ist. Wäre es noch unser Leben, wenn wir andere Optionen wählen als die, die wir gewählt haben? Ist es wirklich sinnvoll, die Fehler nicht zu machen, die wir gemacht haben? Unser Leben wird wahrscheinlich nicht besser, es wird wahrscheinlich nur anders.

„Das Projekt meines Lebens“, so lautet der Titel einer Blogparade, die vom PM-Camp Karlsruhe veranstaltet wird. Eigentlich geht es bei der Blogparade um das Arbeitsleben und eben um ein Projekt, dass das Leben geprägt hat. Aber sind wir doch ehrlich, das Leben ist erst dann zu Ende, wenn wir sterben. Und wie sollte ich vorher, also vor meinem Ableben, wissen, welches das Projekt meines Lebens ist/war?

Ich könnte jetzt sagen, dass die Utopie, die ich 2006 geschrieben habe und die immer noch nicht fertig überarbeitet ist, das Projekt meines Lebens ist. Ist sie aber nicht. Meine Ausbildung vielleicht? Nein! Mein Studium? Mein Abitur? Meine Blogs? Nein! Das Projekt meines Lebens ist das Leben selbst. Ja, das Leben selbst ist ein großes Projekt, welches aus vielen kleinen Projekten besteht. Aus Zielen, die erreicht werden oder nicht. Aus Abenteuern, die bis zum Ende gelebt, oder vorher abgebrochen werden. Es gibt nicht das eine Projekt, welches ich herausheben kann. Es sind die vielen Projekte, die vielen Ziele, die vielen Zwischenziele, die mein Leben ausmachen.

Nehmen wir den Blog hier. Ein Projekt, das ich jetzt schon seit fast sieben Jahren verfolge. Würde es ihn geben, wenn ich 2008 nicht einen Ort gesucht hätte, der mich mit dem Projekt „Abitur2010“ weiterbringt? Wahrscheinlich nicht. Projekte entstehen meist aus anderen Projekten und vieles, was wir im Leben angehen, sind Projekte. Meine Ausbildung, die ich von 2001 bis 2004 gemacht habe, war ein Projekt. Meine Zeit bei der Bundeswehr ebenso, meine Suche nach einer Ausbildungsstelle als Koch, meine Schulzeit, alles waren Projekte, viele davon habe ich zu Ende gebracht, einige sogar fortgesetzt, nachdem ich eine kurze Pause gemacht habe. Der wichtige Punkt ist aber, dass all diese Projekte die Bausteine meines bisherigen Lebens sind.

Was würde ich jetzt wohl machen, wenn ich tatsächlich eine Koch-Ausbildung bekommen hätte? Wo wäre ich jetzt, wenn ich mein Abitur schon 2002 gemacht hätte? Die folgenden Projekte hätten wahrscheinlich total anders ausgesehen und sie wären dennoch mein Leben gewesen.

Das Projekt meines Lebens kann also nur mein Leben sein. Ich kann keinen kleinen Baustein davon nehmen und ihn höher Gewichten als die anderen, denn dieser Baustein, dieses Projekt, baut auf anderen Projekten auf. Sie gehören zusammen, sie sind die Erfahrungen, das Wissen, welches ich in meinem Leben gesammelt habe. Ohne diese Erfahrungen, ohne dieses Wissen, wäre ich heute ein anderer Mensch.

Die Magie eines jeden Projekts ist das Neue. Die neue Figur zum Beispiel, wenn ich mit einer neuen Kurzgeschichte beginne. Oder die neuen Erfahrungen, wenn ich beruflich mal wieder was ganz anderes mache. Oder der Wissensgewinn, wenn ich hier einen Blogartikel schreibe. Die Magie ist auch die Herausforderung, das Ziel, etwas zu schaffen, etwas aus eigener Kraft zu schaffen – oder etwas zu einem Team beizutragen, um dadurch etwas zu schaffen.

Und zum Schluss möchte ich noch die Frage stellen, wozu noch leben, wenn das Projekt des Lebens schon hinter einem liegt? Was kann dann noch kommen?

Eine kurze Begegnung, ein Blick. Eine Erwiderung. Schnelles wegsehen, weil einem durch den Kopf geht, dass der Blick als Starren aufgenommen werden könnte, weil die Person, der dieser Blick galt, doch interessant wirkte. Dann die Gedanken, was die andere Person wohl über einen denkt, wenn sie überhaupt über einen nachdenkt. Hat sie dich wahrgenommen? Fand sie dich vielleicht auch interessant?

Ich glaube, jeder von uns kennt solche Situationen. Momente der kurzen Begegnung, die dann aber gar nicht so kurz sind, weil einem der Mensch nicht mehr aus dem Kopf geht, der gerade an einem vorbeilief. Und weil diese Momente etwas Besonderes sind, möchte ich daraus eine Blogparade machen.

Was denkt die Person wohl über mich?

 

Was meint ihr, was die Person, in solch einem Moment, wohl über euch denken mag? Natürlich ist die Chance groß, dass die Person euch gar nicht bemerkt hat, aber gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass sie euch gesehen hat und das sie sich Gedanken über euch macht. Was meint ihr, was sie wohl denken mag?

Die Regeln:

 

Blogparaden brauchen eigentlich gar keine Regeln, da aber viele auf ein Enddatum bestehen, setze ich dieses mal auf den 31.08.2015. Wer möchte, verlinkt auf diesen Artikel hier, wer nicht möchte, sollte mir zumindest einen Kommentar hinterlassen, damit ich den Beitrag auch lesen kann. Mein Beitrag wird in den nächsten Tagen hier erscheinen.

Gerade von der Arbeit reingestürmt, was gegessen, was getrunken und nun folgt der Wochenrückblick. Draußen gewittert es gerade, was hoffentlich eine kleine Abkühlung für die Nacht bringt, also genau der richtige Moment, um hier jetzt ein wenig was zu schreibseln.

Arbeit

 

Gibt nichts Neues, was ich erzählen könnte. Es macht immer noch Spaß, und der Spaß ist ja bekanntlich das Wichtigste an der Arbeit.

Studium

 

Auch hier gibt es nicht viel zu sagen. Es muss halt immer nebenbei ein wenig gelernt werden und wirklich spannend wird es wohl erst wieder, wenn die Klausuren vor der Tür stehen. Nächste Woche muss ich dann mal schauen, für welche Klausuren ich mich in diesem Semester noch anmelde und welche Module ich im nächsten Semester belege. Wird auch noch mal spannend.

Pflanzen

 

Hach, inzwischen hängen an meiner Tomatenpflanze viele grüne Tomaten. Noch ein paar Wochen und ich kann die Ersten ernten. Damit hat es sich schon jetzt gelohnt, wieder Tomatenpflanzen gepflanzt zu haben. Auch wenn die Sorte diesmal eine ganz andere ist, die aber, so empfinde ich es, besser auf unseren kleinen Balkon passt als die Sorte, die wir letztes Jahr hatten.

Auch meine Mangopflanze wächst und wächst. Inzwischen habe ich gelernt, dass der Baum ein paar Jahre braucht, um wirklich zu einem großen Baum zu werden, sodass ich ein paar Jahre spaß dran haben werde, zumindest dann, wenn sie mir vorher nicht eingeht, aber davon gehe ich jetzt nicht aus.

Sport

 

Ich war auch diese Woche wieder nicht laufen. Seit 2008, solange zeichne ich meine Läufe jetzt schon auf, ist dieses Jahr das schwächste von mir. Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass ich dieses Jahr irgendwie nicht die richtige Motivation zum Laufen habe. Hinzu kommen jetzt noch die Arbeitstage, die auch schon mal ziemlich lang werden können und die dann auch an der Motivation nagen. Aber es wird auch wieder aufwärtsgehen, ein Leben ohne Laufen kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.

Dafür war ich diese Woche zwei mal Schwimmen. Die Temperaturen haben einen ja praktisch dazu gezwungen und so bin ich dann im See ein paar Runden geschwommen, also so ganz unsportlich war ich nicht.

Und Rad bin ich natürlich auch wieder gefahren. Hin zur Arbeit und zurück nach Hause. Bei der Hitze gleich doppelt so anstrengend, aber ich habe es überlebt und somit kann es nicht ganz so schlimm gewesen sein ;).

Sonstiges

 

Inzwischen ist zu dem Gewitter auch der Regen hinzugekommen und auch der Donner ist jetzt deutlich zu hören. Abgekühlt ist aber leider noch nichts, aber was nicht ist, kann ja immer noch kommen ;).

Eigentlich sollte hier jetzt ein Artikel von der Fledermausführung stehen, aber da ich die Führung leider verpasst habe, wird es doch nur der Wochenrückblick. Die Fledermausführung wird aber am 31.07. nachgeholt, diesmal weiß ich ja, wo der Treffpunkt ist, und wann ich losfahren muss. Aber kommen wir jetzt zum Wochenrückblick.

Blick Berlin Brandenburg

Studium

 

Ich fange heute einfach mal mit dem Studium an. Ich habe mich diese Woche für zwei Klausuren angemeldet. Es werden sicher noch ein paar mehr, aber der Anfang ist gemacht. Die erste Klausur wird am 22.08 stattfinden und der Rest dann im September. Mehr ist zum Studium auch nicht zu sagen. Gehen wir also weiter zum nächsten Punkt.

Arbeit

 

Ich glaube, ich hatte euch schon von dem Computer erzählt? Der läuft jetzt! Es sind zwar erst vier Tage, die er jetzt wieder funktioniert, aber ich bin guter Hoffnung, dass das jetzt ein Zustand ist, der etwas länger anhält. Vorher musste ich mich aber erst einmal stundenlang mit Updates rumquälen, dann wollte der Rechner nicht ausgehen und dann, ja dann funktionierte er super.

Ansonsten habe ich natürlich wieder Brote geschmiert, verpackt und andere sinnvolle Arbeiten gemacht. Und wenn ich euch etwas sagen darf: Kommt niemals auf die Idee mich „fleißiger Sven“ zu nennen, ich werde euch dann etwas antun müssen.

Pflanzen

 

Meine Pflanzen auf dem Balkon – also auch die Tomate – hat die Unwetter dieser Woche überlebt und sie wachsen und wachsen und wachsen. Vor allem das Unkraut, huch, jetzt habe ich es doch Unkraut genannt. Es hängen aber auch schon einige Tomaten an der Tomatenpflanze, die dieses Jahr aber anscheinend nicht so groß werden, wie die Tomaten im letzten Jahr.

Auch der Mangopflanze geht es gut. Ein neues Foto lohnt sich aber noch nicht, da die doch ziemlich langsam wächst und ein großer Unterschied nicht festzustellen ist.

Sport

 

Ich war nicht Laufen. Wirklich, ich war diese Woche nicht laufen. Aber dafür bin ich ja viel mit dem Fahrrad gefahren. Laufen sollte ich auch wieder, aber das dann erst in der nächsten Woche.

Sonstiges

 

Hmmm… ich könnte hier jetzt über die SPD schreiben. Ich könnte über Griechenland schreiben, ich könnte über vieles schreiben, ich mache es aber nicht. Würde jetzt doch ein wenig zu lang werden, aber wenn ich in der nächsten Woche die Motivation finde, dann schreibe ich genau über diese Themen.

der Nebel

Hach, sieben Tage vergehen so verdammt schnell, ich weiß gar nicht, wo die schon wieder hin sind und wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht mal, was ich in der Woche so gemacht habe.

Pflanzen

 

Sie wachsen immer noch ;). Tomaten wachsen, Mangopflanze wächst und das Kraut auf meinem Balkon wächst auch. Deswegen hier jetzt mal ein paar Fotos ;).

Mangoplanze Erdbeerpflanze tomaten

Arbeit

 

Ich muss ja ehrlich sein, wenn ich das Studium nicht abschließe, dann könnte ich mir vorstellen, eine Zeitlang genau das zu machen, was ich jetzt mache. Aber leider steht ja jetzt schon das Ende fest, da es nur eine Saisonarbeit ist. Mit viel Glück komme ich mit der Arbeit über den September, dann muss ich mir wieder was Neues suchen, wobei ich natürlich schon vorher anfangen muss, mir etwas Neues zu suchen ;). Aber daran möchte ich erst mal nicht denken, erst einmal möchte ich jetzt die Zeit genießen, auch wenn ich gar nicht weiß, was mich am Einpacken von Sandwisches so fasziniert. Aber hey, wahrscheinlich sind es nur die Menschen, die mir an der Arbeit soviel Spaß machen.

Studium

 

Habe ich schon erwähnt, dass ich immer mal wieder Termine vergesse? Nein? Okay, ich vergesse immer mal wieder Termine. Wäre jetzt kein Beinbruch, wenn sich der nächste Termin dann nicht erst ein halbes Jahr weiter in der Zukunft befinden würde. Aber okay, ich liebe ja das Chaos, diese Herausforderung, doch irgendwie den Überblick zu behalten.

Sport

 

21 Kilometer bin ich diese Woche gelaufen. Ist jetzt nicht wirklich viel, aber dafür, dass das Laufen dieses Jahr irgendwie nicht mein Ding ist, ist das dann doch wieder ne ganze Menge. Auch bin ich wieder mit dem Rad gefahren. Zwar nicht viel, weil der Weg zur Arbeit jetzt nicht die Welt ist, aber es sind jeden Tag knapp 16 Kilometer, was schon total in Ordnung ist.

Sonstiges

 

Ich war diese Woche mal wieder bei einer politischen Veranstaltung. Die fand im Berlinxxnet statt und es ging dabei um „Linke und die Perspektiven der digitalen Revolution“. Einfach mal anklicken und den Blogartikel lesen, den ich dazu geschrieben habe.