Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Nun, da ich hier schon wieder den Wochenrückblick schreibe, bedeutet das wohl, dass auch die neunte Woche des Jahres 2015 vorbei ist. Wäre ja langsam mal Zeit, sich um die Weihnachtsgeschenke zu kümmern, ist nämlich nicht mehr lange hin, bis Weihnachten. Aber natürlich dürft ihr euch auch erst einmal um Ostern kümmern, wenn ihr das denn unbedingt wollt ;).

Tomatenpflanzen

Oben seht ihr übrigens das neue Foto von meinen Tomatenpflanzen. Sie sind ziemlich gewachsen, auch wenn sie noch nicht das Wurzelwerk haben, welches meine Tomatenpflanzen im letzten Jahr schon hatten. Wir ihr aber sehen könnt, müssen die Pflanzen dennoch langsam hochgebunden werden, sonst werden sie nämlich schief und nicht so schön und so ;). Aber egal, sobald die Wurzeln stärker sind, werden sie eingepflanzt und festgebunden. Könnte durchaus schon nächste Woche soweit sein, vielleicht aber auch erst übernächste. Auf den Balkon können sie aber noch lange nicht. Soviel zu meinen Tomatenpflanzen, kommen wir zum Wochenrückblick.

Sport

 

Diese Woche habe ich das Rückentraining etwas vernachlässigt, was ich aber in der nächsten Woche unbedingt wieder ändern muss, denn meine Rückenmuskulatur ist derzeit eindeutig mein Schwachpunkt. Dafür bin ich aber diese Woche wieder meine drei Trainingsläufe gelaufen, was bedeutet, dass ich diese Woche 31,383 Kilometer gelaufen bin. Über die Zeit, die ich dafür gebraucht habe, schweigen wir einfach, aber die Geschwindigkeit ist erst der nächst Schritt, der erst folgt, wenn mein Rücken stark genug ist und ich keine Probleme mehr mit diesen habe.

Studium

 

Nächste Woche steht eine Klausur an, aber irgendwie fehlt mir die Motivation. Ob sich so ein Studium überhaupt noch lohnt, wenn einem die Motivation fehlt? Ich weiß es nicht. Aber egal, diese Woche kann ich aber nicht wirklich viel übers Studium schreiben, will ich auch irgendwie nicht, nächste Woche dann wahrscheinlich mehr.

Sonstiges

 

Ja, am Freitag war ich beim #Kuckuckszwitschern. Ein paar Twitterer haben sich Tweets von anderen Twitterern vorgenommen und sich damit ein wenig was einfallen lassen. So gab es eine Tweetanalyse, ich gehe ja davon aus, dass in 50 Jahren jeder Schüler mindestens eine davon schreiben muss, oder ein Interview, dessen Antworten ausgewählte Tweets waren, oder Remixe von Tweets und so weiter. War ziemlich lustig, lustig war natürlich auch, sich für acht Euro Eintritt Tweets vorlesen zu lassen ;).

Dann habe ich auch mal ausgewertet, wie es so um meine E-Books steht. Wenn ich ehrlich bin, bin ich schon ziemlich enttäuscht. Meine Kurzgeschichten, die ich im E-Book für 99 Cent verkaufe, wurden gerade zweimal gekauft. Meine Weihnachtsgeschichten, die kostenlos sind, wurden über tausendmal heruntergeladen. Ich meine, ich kann es ja verstehen. Es gibt sehr viele E-Books, und da überlegt Mensch sich natürlich mehrmals, welches E-Book er sich kauft, auch wenn es nur 99 Cent kostet. Ich hatte schon ein wenig gehofft, damit zumindest ein wenig was für mein Studium verdienen zu können, aber naja, dass Experiment ist dann wohl gescheitert.

Heute Nacht träumte ich davon, dass in das Fernsehprogramm mehr Pro-Ports eingebaut werden müssten, damit eine wirkliche Meinungsbildung möglich ist. Allerdings, und deswegen schreibe ich das hier, habe ich gar keine Ahnung, was diese Pro-Ports eigentlich sein sollen. Ich weiß nicht mal, wodurch ich auf den Ausdruck „Pro-Ports“ gekommen bin. Wahrscheinlich irgendein Begriff auf Twitter, der eine vollkommen andere Bedeutung hat. Aber Träume sind schon ab und an seltsam, besonders die, an die sich Mensch erinnern kann.

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich mein Tagebuch einen Namen hat? Nicht? Dann ist heute genau der richtige Zeitpunkt. Warum? Nun, mein Tagebuch heißt Sophie und es heißt nicht ohne Grund Sophie. Am 22.02.1943 wurde eine 21 jährige Frau durch die Nazis umgebracht. Diese Frau hieß Sophie Scholl und sie musste sterben, weil sie Widerstand gegen die Nazis leistete. Und genau nach dieser Sophie Scholl habe ich mein Tagebuch genannt, auch wenn es nicht nur ein Tagebuch ist, sondern inzwischen schon viele mehr ;).

Erinnerungen

Nun sollten wir aber zum Wochenrückblick kommen, denn die Woche ist schon wieder vorbei und ja, ich habe wieder nicht wirklich viel gebloggt. Irgendwie ist da der Wurm drin, obwohl ich sicher einige Ideen für Texte hätte. Aber egal, ist ein anderes Thema.

Studium

 

Es studiert sich so schön, wenn mensch sich um andere Dinge keine Sorgen machen muss. Nun, und es studiert sich nicht mehr so schön, wenn mensch sich um Dinge Sorgen machen muss. Und wenn es dabei ums Geld geht, dann kann es durchaus auch blockierend wirken. Aber okay, dass habe ich inzwischen schon viel zu oft erzählt.

Derzeit bin ich in der Zeit, in der Klausuren geschrieben werden und umso mehr ich davon bestehe, desto früher bin ich mit dem Studium fertig. Also drückt mir die Daumen, dass ich alle Klausuren bestehe, die ich in diesem Semester schreibe. Wenn ich dann im nächsten Semester auch noch alles bestehe, dann könnte ich im übernächsten Semester das Studium abschließen – drückt mir also einfach die Daumen ;).

Sport

 

Joa, machen wir es kurz. 20 Kilometer auf dem Rad und 10,461 Kilometer zu Fuß. War jetzt also nicht wirklich viel, aber es kann ja nur besser werden ;). Für die nächste Woche plane ich, wieder das volle Programm zu laufen – ob es geklappt hat, kann ich euch dann nächste Woche erzählen.

Sonstiges

 

Meine Tomatenpflanzen sind in der Woche gut gewachsen. Ich spare mir ein Foto, weil der Unterschied nicht wirklich zu erkennen ist, aber ich bin optimistisch, dass es in der nächsten Woche wieder ein Foto gibt. Aber es gibt ja nicht nur meine Tomaten, die jetzt gerade als kleine Pflänzchen das Tageslicht erblicken, sondern es gibt in der freien Natur auch Pflanzen, die jetzt zu blühen anfangen. Davon habe ich Fotos für euch. Wo wir gerade bei Fotos sind, ihr könntet mir ja mal auf Instagram folgen ;).

Frühlingsblumen

 

 

fruhling1

Düfte! In der Natur gibt es viele verschiedene Düfte. Die einen empfinden wir als angenehm, die anderen eher nicht. Es gibt viele zusammengesetzte Düfte, die ich absolut Liebe und die ich am liebsten jeden Tag konsumieren würde, aber in vielen Fällen ist das nicht möglich und vielleicht ist es ja auch diese Seltenheit, die diese Düfte für mich zu etwas Besonderen machen.

Wald von Oben

Ein Morgen auf dem Dorf – als ich noch klein war…

 

Als ich noch klein war, war ich regelmäßig zu Besuch bei meiner Oma und meinem Opa in Mecklenburg-Vorpommern. Um genauer zu sein, in einem kleinen Dorf mit dem Namen Wietow. Damals gab es zum Frühstück immer viele frische Eier, natürlich von den eigenen Hühnern. Aber darum geht es hier gar nicht, hier geht es um etwa anderes, was ich früher dort sehr genossen habe. Den Geruch, der dort in den frühen Morgenstunden über dem Dorf lag. Diese Frische, die einen neuen Tag ankündigte und die alles zu unverbraucht erschienen lies. Ich weiß nicht, ob Menschen, die immer auf dem Dorf leben, diesen Geruch überhaupt wahrnehmen, aber als Stadtmensch – ich lebe ja schon mein ganzes Leben in Berlin – ist das immer wieder etwas Besonderes. Auf dem Dorf macht mir das frühe Aufstehen spaß, schon wegen dieser besonderen Luft am Morgen, diesen Mix verschiedener Düfte, den es so in der Stadt nicht gibt.

Pilze sammeln

 

Ein weiterer Duftmix, den wahrscheinlich jeder mag, findet sich im Wald. Auch hier ist es am Vormittag am schönsten und noch schöner wird es, wenn noch die Feuchtigkeit vorhanden ist. Da ich in Berlin lebe, ist auch ein Waldbesuch nichts Alltägliches, und so freue ich mich jedes Jahr wieder, wenn es in eines der Waldgebiete geht, die sich im Umland von Berlin befinden. Meistens ist das der Fall, wenn ich mich auf die Jagd nach Pilzen begebe, obwohl so ein Waldbesuch natürlich auch im Frühling und im Sommer eine dufte Angelegenheit ist.

Wahrscheinlich liebe ich diese Düfte so sehr, weil ich ein Stadtmensch bin und wahrscheinlich nehmen Menschen, die entweder auf dem Dorf leben oder in der Nähe von einem Wald, diese Düfte gar nicht mehr war, aber ich könnte nicht ohne sie leben. Ich weiß auch gar nicht, wie ich diese Düfte beschreiben soll, außer dass sie eine Frische und einen Optimismus ausstrahlen, die einfach jeder Mensch braucht.

Der Duft nach dem Regen

 

Aber auch in der Stadt gibt es durchaus Gerüche, die ich nicht missen möchte. Zum Beispiel der Geruch der Luft, den es nur nach einem Regenschauer gibt. Meist im Sommer, wenn dann noch die Wärme der Sonne dazukommt. Auch dieser Duft ist für mich nicht beschreibbar, aber auch er erweckt die Lebensgeister in mir.

Und davon bekomme ich Kopfschmerzen…

 

Düfte, die ich absolut nicht leiden kann, sind meist in Autos zu finden. Die Rede ist von diesen Duftbäumchen, von denen ich immer Kopfschmerzen bekomme. Aber es sind nicht nur die Duftöle in Autos, die mich zum verzweifeln bringen, sondern generell diese Duftsprays, die die Atmosphäre im Raum verbessern sollen. Bei mir verbessern diese Düfte überhaupt nichts, ganz im Gegenteil, ich bekomme davon regelmäßig Kopfschmerzen und als angenehm empfinde ich die Gerüche auch nicht. Dann ist es mir doch lieber, wenn im Frühling die Frühlingsluft in die Wohnung darf, im Sommer die Sommerluft und im Herbst die Herbstluft. Wahrscheinlich hätte ich auch nichts gegen die Winterluft, wenn die nicht meistens zu kalt wäre ;).

Die Inspiration zu diesem Artikel kommt vom Blogideekasten, der diesmal das Thema „Düfte“ hatte.

Sonntag, es ist Sonntag. Somit ist auch wieder Zeit für einen Wochenrückblick, damit wenigstens ein Artikel in der Woche hier veröffentlicht wird, obwohl ich natürlich hoffe, dass es nächste Woche mehr wird ;).

Tomatenpflanzen

Fangen wir mal ganz einfach an. Auf dem Bild oben seht ihr meine neuen Tomatenpflanzen für dieses Jahr. Letztes Jahr haben mir meine Tomatenpflanzen ja mehrere Kilos Tomaten gebracht, sodass ich mich mehrere Wochen nur von Tomaten ernähren konnte. Und ja, die Tomaten waren verdammt lecker, auch wenn sie von meinem Balkon kamen. Ich hoffe doch, dass die Tomatenpflanzen, die ihr oben auf dem Bild seht, auch wieder schön stark und groß werden und das sie auch wieder eine Menge Tomaten bringen.

Studium

 

Ja, wirklich viel kann ich dazu nicht schreiben. Nächstes Wochenende ist die erste Klausur und ich bin – wie eigentlich immer – nicht wirklich vorbereitet. Aber ich habe ja noch eine Woche, und wenn ich mir mal ein wenig in den Arsch trete, dann wird das auch noch was. Aber das erzähle ich mir schon seit 3 Jahren, also all zu viel Hoffnung möchte ich euch nicht machen ;).

Sport

 

Joa, also beim Lauftraining gibt es derzeit nicht wirklich einen Aufwärtstrend, aber ist jetzt auch nicht so schlimm, ich gehe es lieber ein wenig langsamer an und trainiere dafür meinen Rücken noch ein wenig intensiver, denn der war ja in den letzten Jahren häufig der Grund dafür, dass ich nicht all zu viele Kilometer geschafft habe. So bin ich diese Woche auch nur 10,461 Kilometer gelaufen. Zusätzlich waren dann noch das Rückentraining, die Liegestütze und das Radfahren, wobei ich nur 27 Kilometer gefahren bin, was aber auch schon in Okay war.

Wo wir beim Laufen sind, kennt ihr den Unterschied zwischen Laufen und Joggen? Nein, dann könnte euch eventuell dieser Artikel interessieren.

Sonstiges

 

Ansonsten war nicht viel los in dieser Woche. Ich habe mich wieder viel aufgeregt, habe mich über einige Dinge geärgert und und und. Aber egal. Abschließend empfehle ich euch noch diesen Artikel hier, den ich gerne kommentiert hätte, was ich aber – aus Angst etwas Falsches zu schreiben – lieber gelassen habe.

Vor Jahren hatte ich hier schon mal einen Wochenrückblick. Ich weiß gar nicht, warum ich den nicht weiter geführt habe, aber ich glaube, jetzt wird es langsam wieder Zeit dafür. Fange ich also diese Woche mal wieder damit an.

Sencha-Tee in der Teeschale

Studium

 

Diese Woche kam endlich das Ergebnis einer meiner Einsendeaufgaben zurück. 78 von 100 Punkten ist schon einmal nicht schlecht, aber viel wichtiger ist, dass ich dadurch die Teilnahmebedingung für die Klausur geschafft habe, auch wenn mich das nicht sehr viel weiter bringt, da ich an einer anderen Klausur nicht teilnehmen kann, was bedeutet, dass ich eine Bedingung für meinen Studienkredit nicht erfüllen kann. Ich muss mir also überlegen, wie ich mein Studium ab dem nächsten Semester finanziere, aber das bekomme ich schon irgendwie hin – hoffe ich.

Blogideekasten

 

Eigentlich sollte diese Woche ein Artikel zum Thema „Loslassen“ hier erscheinen, aber das Thema ist echt schwierig und es gingen mir viel zu viele Gedanken dazu durch den Kopf, weswegen ich das Thema bisher noch nicht bearbeitet habe, was aber nicht bedeuten soll, dass es keinen Artikel dazugeben wird.

Sport

 

Lauftraining war diese Woche nur eingeschränkt möglich, da ich Probleme mit meinem Rücken hatte. So musste erst einmal das Rückentraining in den Vordergrund treten, was aber auch nicht so schlimm ist. Eigentlich gehört Rückentraining unbedingt zum Lauftraining dazu, aber der Sven – also ich – hat das ja durchaus immer wieder vernachlässigt.

Insgesamt bin ich also 14,461 KM gelaufen, wobei ich am Donnerstag 4 Kilometer gelaufen bin und am Sonntag wieder die volle Distanz über 10,461 Kilometer.

Sonstiges

 

Mehr ist in dieser Woche nicht wirklich passiert. Außer, das ich zweimal versucht habe Geld auf mein Konto einzuzahlen und bei beiden Versuchen der Einzahlautomat defekt war. Das Lustige daran ist, dass es sich um zwei verschiedene Filialen handelte.

Huch, ist ja schon wieder Februar. Wo ist denn der Januar schon wieder hin? Also, ich meine das ernst, wo sind die ersten 31 Tage des Jahres schon wieder hin? Was habe ich denn geschafft? Nicht wirklich viel, die Zeit rennt und rennt und der Januar ist wieder weg, ohne dass er mir etwas gebracht hat.

Lauftraining

 

31 Tage sind schon wieder weg, und ich war nur sechs Mal zum Lauftraining. Ja gut, war öfter mal scheiß Wetter und mein Rücken ist derzeit auch nicht das, was ich einen stabilen Laufrücken nennen würde, aber nur SECHS MAL, dass ist verdammt wenig. So sind auch nur knapp 63 Kilometer zustande gekommen. Ja, die 63 Kilometer müssen erst mal gelaufen sein, aber eigentlich hätten es 100 Kilometer + x sein sollen. Keine Ahnung, was der Februar bringt, aber er muss unbedingt besser werden.

Wobei ich auch noch nicht weiß, wie das so mit dem Lauftraining weitergeht, denn eigentlich müsste ich mir auch mal neue Laufschuhe kaufen – nur, wovon?

Studium

 

Schweigen wir lieber. Oder vielleicht doch nicht. Oder vielleicht doch. Ach, egal. 31 Tage sind 31 Tage und das Studium ist das Studium und am 21.02 steht die erste Klausur an und ich bin sowas von Faul, aber okay, es sind ja noch 21 Tage, oder 3 Wochen, oder noch genügend Zeit, um auf die Klausur zu warten, ohne etwas dafür zu machen. Oder vielleicht doch, naja, wir werden sehen.

Bloggen

 

Eigentlich wollte ich dieses Jahr wieder mehr bloggen, also bedeutend mehr, also eigentlich wollte ich in den 31 Tagen auch 31 Blogartikel schreiben, aber ihr könnt ja selbst nachzählen, wie viele Artikel es geworden sind. Aber egal, im Februar können es ja dann 28 Blogartikel werden.

Und sonst so?

 

Sonst war auch nicht viel. Ich sage ja, der Januar ist irgendwie verschwunden, ohne dass ich irgendwas mitbekommen habe. Da waren noch zwei politische Veranstaltungen, also ein Vortrag und ein Film, aber mehr war da auch nicht. Also Schwamm drüber, es kann ja nur besser werden und das Jahr hat ja noch über 300 Tage.

„Helden und Vorbilder“, so heißt das aktuelle Thema vom Blogideekasten. Ich habe zu Vorbildern und Helden ja schon zwei Artikel geschrieben und ich glaube, da gibt es nicht mehr viel zu ergänzen. Aber das soll nicht das Ende des Artikels sein, wäre ja auch langweilig. Ich schreibe jetzt einfach mal, was mir sonst noch so zum Thema einfällt. Lassen wir uns also überraschen, wo dieser Artikel hinführt ;).

Blume

Helden, dass müssen ja nicht immer die Menschen sein, zu denen man aufblickt. Es können auch die Menschen sein, die gar nicht auffallen, die aber dennoch Helden sind, weil sie noch nicht verzweifelt sind, weil sie ihr Leben immer noch Leben und es auch noch genießen. Obdachlose zum Beispiel, die, die sich noch nicht aufgegeben haben. Die, die aus ihrem Leben noch immer das Beste rausholen, obwohl sie schon viele Rückschläge hinnehmen mussten, obwohl sie vom Leben schon stark gezeichnet sind, die aber dennoch nicht aufgeben, die immer noch ein Licht sehen und weitermachen.

Sind wir doch ehrlich, wir beachten Obdachlose viel zu selten. Wir nehmen sie zwar war, gehen ihnen aber aus dem Weg, weil es uns unangenehm ist zu sehen, dass es soviel Armut in der Gesellschaft gibt. Und doch schaffen es die Obdachlosen zu überleben, obwohl sie ausgegrenzt sind und sich kaum jemand die Zeit nimmt, ihnen zuzuhören. Klar gibt es mal immer wieder Alibiveranstaltungen, mit denen Anteilnahme vorgespielt wird, bei denen dann noch ein wirksames Pressefoto herausspringt, aber wirklich Anteilnahme ist selten.

Und da wären wir bei den nächsten Helden. Bei den Menschen, die sich um die Schwächsten der Gesellschaft kümmern, die sich wirklich die Zeit für diese Menschen nehmen, die zuhören können und die das nicht nur machen, damit sie irgendwo in der Presse auftauchen. Diese Menschen könnten übrigens gute Vorbilder sein, aber das sind halt nicht die Idole, die wir uns gerne an die Wand hängen. Es sind die Vorbilder, die wir nicht wirklich wahrnehmen, obwohl sie wichtig wären, um die Gesellschaft generell etwas besser zu machen.

Dann gibt es da noch die Menschen, die durch ihre Krankheit oder Behinderung zu Helden werden. Auch diese Menschen müssen schwere Prüfungen überstehen, die ihnen das Leben stellt und dennoch genießen sie die Zeit, die sie auf dieser Erde haben. Sie kämpfen für die schönen Augenblicke im Leben, auch wenn dieser Kampf am ende nicht gewonnen werden kann. Wer könnte da schon ein größerer Held sein?

Oder die Menschen, die sich um die Pflege von kranken, behinderten oder älteren Menschen kümmern. Ich bin da ehrlich, ich könnte das nicht, ich bin da viel zu nah am Wasser gebaut und würde wohl jeden Abend heulen, weil ich die Schicksale zu nah an mich ranlassen würde. Auch diese Menschen sind Helden, obwohl sie von der Gesellschaft nicht wirklich so behandelt werden.

Ich könnte sicher noch viel mehr aufzählen, aber ich möchte den Artikel nicht zu lang werden lassen.

Und dann liest du einen Blogartikel und bist wieder voll drin.

Voll drin in der Lähmung, die dich schon seit Jahren davon abhält, richtig durchzustarten. Voll drin in der Angst, am Ende auch nicht aus dieser Falle zu entrinnen, am Ende weiterhin genau dort zu sein, wo man eigentlich raus will. Raus aus der Armut, die Armut, die mit der Wende gekommen ist und die, wie ein Gespenst, über einem hängt. Es ist nicht nur die Angst davor, dass Erlebte lähmt einen, es hält einen fest, du kommst nicht vor, aber du kannst auch nicht zurück.

Motivation wird erstickt durch Resignation. Es ist das Wissen, dass du eigentlich keine Chance hast, dort rauszukommen, weil du dir Bildung kaum leisten kannst, weil es einfach zu teuer ist und weil der Staat einen auch nicht wirklich unterstützt – es sei denn, du hast das Geld dazu. Es ist diese Resignation die es verhindert, dass du deine Ausbildung mit einer Eins abschließt, weil du nicht den Glauben besitzt, dass dadurch auch nur irgendwas besser wird. Eine Zwei ist ausreichend und es ist dann auch nicht so enttäuschend, wenn du keine Chance in deinem Ausbildungsberuf bekommst. Und diese Chancenlosigkeit kommt durch Resignation, durch das nicht Glauben daran, dass es dir besser gehen kann.

Doch dann ist da wieder die andere Seite, die Motivation, die dir sagt, dass du dann eben noch mehr erreichen musst, dass du dann eben dein Abitur machen musst, wenn du nur so eine Chance bekommst. Und dann machst du das Abitur, aber auch nur mit angezogener Handbremse, weil du die Resignation nicht abschütteln kannst, weil du dich nicht motivieren kannst, mehr Zeit in das Abenteuer zu stecken als nötig ist, um es zu bestehen. Du bestehst es, wieder mit einer Zwei und dann bist du wieder gelähmt, weil du dir ein Studium eigentlich nicht leisten kannst, weil du niemanden im Hintergrund hast, der dir finanziell einen Rückhalt bieten kann, der dich stützt, der dich unterstützt.

„Wann gehst du denn endlich arbeiten?“, heißt es da, obwohl du schon gearbeitet hast, obwohl du schon alles Mögliche gemacht hast, was zwar absolut nichts mit deiner Ausbildung zu tun hatte, was aber wenigstens ein wenig Geld in die Kasse gebracht hat. Und auch das lähmt, dieses Gefrage, dieses infrage stellen von dem, was du machst, was du für richtig hältst. Die Motivation geht verloren und keimt dann doch wieder auf. Du fängst an zu studieren, ohne zu wissen, wie du das Studium finanzieren willst, aber du machst es, weil dein Abitur doch nicht umsonst gewesen sein soll und weil dich das Abitur, in deinem Ausbildungsberuf, nicht weiter gebracht hat.

Und dann wird die Lähmung immer größer, du weißt, dass du es jetzt schaffen musst, weil du sonst deine Schulden, die du für das Studium aufgenommen hast, nie wirst zurückzahlen können. Und das frisst sich in dir rein, bis gar nichts mehr geht, bis du nicht mehr vorwärtskommst, weil deine Motivation wirklich verschwunden ist und du auch nicht mehr zurück kannst, weil du im System bist, weil du einen Studienkredit hast, der wieder zurückgezahlt werden will.

Du bist ratlos, weil die Zeit verfliegt, weil du immer noch nicht dort bist, wo du eigentlich hin willst, weil du immer noch dort bist, wo du raus willst. Und du malst dir deine Zukunft auch nicht in dem Beruf aus, für den du eine Ausbildung hast, sondern in einem, der gerade so zum Überleben reicht, der dich nicht entkommen lässt aus dem, aus dem du entkommen willst, der dich daran erinnert, dass du versagt hast, dass du es nicht geschafft hast. Der dich quält, weil du weißt, dass da mehr wäre, wenn du es dir leisten könntest.

Klar ist natürlich auch, andere schaffen es.

Erinnerungen

Erstaunt werden sich jetzt einige Fragen, wie der Sven nur auf die Behauptung kommt, dass er sich das Linkssein eigentlich gar nicht leisten kann. Eine politische Einstellung kostet ja schließlich kein Geld und Links sein, das kann doch jeder, egal wie viel Geld er oder sie auf dem Konto hat. Stimmt theoretisch ja auch, aber praktisch?

Praktisch kostet Links sein natürlich doch Geld. Das fängt schon bei den Büchern an. Wie viele Bücher von linken Schriftstellern würde ich gerne lesen, kann es aber nicht, weil ich mir Bücher für 20,- Euro und mehr einfach nicht leisten kann. Hinzu kommt, dass ich diese Bücher dann auch meist nicht in Bibliotheken bekomme und so muss ich – leider ist das so – auf die Lektüre meist verzichten, außer ich stolpere durch Zufall irgendwo in einem Bücher Second-Hand-Laden über das Buch, dann hat es aber auch meist schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist nicht mehr ganz so aktuell.

Aber es sind ja nicht nur die Bücher, es sind auch die Zeitschriften und die Zeitungen, die Geld kosten. Sicher kann ich einiges im Internet nachlesen und sicher ist doch auch einiges kostenlos, aber ich habe dann schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich dann der Zeitschrift, bzw. dem Autor keine Anerkennung zukommen lassen kann, schließlich müssen die ja auch von was Leben.

Aber es sind halt auch die Veranstaltungen. Wenn sie denn in Berlin stattfinden, habert es meistens am Eintritt. Ja, der Eintritt ist gerechtfertigt, denn die Referenten haben auch Kosten, die durch diesen Betrag gedeckt werden müssen. Ja, ab und an schaffe ich es, mir den Eintritt für solche Veranstaltungen zu leisten, wie zum Beispiel im letzten Jahr beim „Marx-is-Muss“-Kongress hier in Berlin, aber bei den meisten Veranstaltungen muss ich dann doch passen. Auch politische Abendveranstaltungen, bei denen der Eintritt zwar nichts kostet, aber der Wirt auf seine Kosten kommen möchte, muss ich mir sparsam einteilen. Es gibt so viele Termine in der Woche, aber mehr als zwei pro Woche, das sind dann schon ungefähr 10,- Euro für Getränke, sind einfach nicht drin. Und da spreche ich schon von guten Monaten, denn 40,- Euro im Monat sind eine Menge Geld.

Aber es sind ja auch andere Dinge. Mitmachen bei Demos zum Beispiel. In Berlin ist das kein Problem, aber wenn es dann in ein anderes Bundesland geht, dann ist auch das mit Kosten verbunden. Für viele ist das selbstverständlich, irgendwo bekommt man das Geld schon her, aber dazu braucht es Vernetzung und die ist meist nur dann möglich, wenn man regelmäßig an Veranstaltungen teilnimmt.

Ich könnte sicher noch einiges mehr aufzählen, aber ich glaube, dass was ich vermitteln wollte, ist klar geworden. Auch das politische Leben muss finanziert werden, auch Politik ist im Kapitalismus den kapitalistischen Regeln unterworfen. Ich bin, da bin ich ehrlich, immer wieder erstaunt, wie andere sich das leisten können. Vielleicht bin ich auch ein wenig neidisch darauf, denn ich würde das auch gerne können. Ich würde auch gerne an vielen politischen Veranstaltungen teilnehmen, würde gerne immer die aktuellen Bücher lesen, mir jedes Magazin kaufen – es gibt so verdammt viele Interessante davon – und mich jeden Abend mit Leuten treffen, um mit denen über Politik zu diskutieren. Aber das ist aus finanzieller Sicht einfach nicht möglich. Auch hier wird eine Isolierung geschaffen, die nur schwer zu überwinden ist, auch wenn natürlich die Veranstalter, die ihre Kosten decken müssen, nichts dafür können.

Ich habe natürlich dennoch meine politische Einstellung, meine Gedanken, meine Meinungen. Ich werde mich durch den Kapitalismus nicht aufhalten lassen, meine politische Anschauung zu haben und ich werde mich auch nicht davon abhalten lassen, diese auch öffentlich zu machen. Das ist übrigens auch so ein Punkt, den ich noch gar nicht angesprochen habe, die Angst, durch die politische Meinung, schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.