27 Juni 2011

1:01:38 – Mein erster Lichtenauer Wasserlauf

Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell wieder mehr als eine Stunde brauche, um eine 10-Kilometer-Strecke hinter mich zu bringen. Den Plänterwaldlauf, welcher am Anfang des Jahres stattfand, habe ich noch in 54 Minuten zurückgelegt. Aber nun genug in der Vergangenheit geschwelgt, jetzt geht es um den Lauf.

Pünktlich um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Lichtenauer Wasserlauf. Um 11:40 Uhr konnte ich dann meine Startunterlagen in empfang nehmen und pünktlich um 11 Uhr startete der Lauf dann auch schon. Die ersten Meter ging es ziemlich langsam voran, denn es brauchte ein wenig, bis sich das Feld so auf der Strecke verteilt hat, dass jeder wirklich frei laufen konnte. Danach ging es aber gut voran und meine Beine fühlten sich diesmal wirklich gut an, nicht so wie beim Hohenschönhausener Gartenlauf. Das änderte sich auch während des gesamten Laufes nicht, sodass ich die 10 Kilometer locker schaffte. Natürlich nicht in der Zeit, die ich gerne gelaufen wäre, aber immerhin bin ich im Ziel angekommen.

Die Strecke selbst war auch sehr angenehm zu laufen. Die meiste Zeit ging es über Asphalt, nur am Anfang der ersten Runde mussten wir ein paar Meter über den Rasen laufen. Es gab noch eine Stelle, wo der Weg gerade neu gemacht wurde, weswegen dort Holzdielen ausgelegt waren. Nach den Holzdielen kam noch ein wenig Kies, aber auch das war angenehm zu laufen. Die gesamte Strecke führte an der Spree entlang, was ich natürlich klasse fand, da ich sehr gerne am Wasser laufe.

Nach dem Lauf gab es dann noch ein Verpflegungspaket, welches einen Apfel, einen Müsliriegel und Apfelschorle enthielt.

Am Ende standen dann 1 Stunde, 1 Minute und 38 Sekunden auf der Urkunde, welche ich nach dem Lauf erhielt. Damit bin ich auf dem 400.Platz gelandet – insgesamt sind 457 Läufer durchs Ziel gekommen.

 

12 April 2011

Die Zwangspause ist beendet

Eine endlos lange Pause hat endlich ein Ende. Nachdem ich am 27.03 das letzte Mal Laufen war, hat sich dieser Zustand heute wieder geändert. Nach über 2 Wochen Pause, welche durch eine Erkältung bedingt war, habe ich mich heute wieder auf meine Strecke getraut und bin mit meinem Laufpartner Bernd wieder gelaufen. Ich wusste nicht wirklich, wie sich mein Fitnesszustand in den letzten beiden Wochen verschlechtert hatte, weswegen ich auch ohne großes Ziel losgelaufen bin. Ich hatte mir weder eine Zeit vorgegeben, noch eine Strecke, welche ich am heutigen Tag laufen wollte.

Kurz nachdem ich losgelaufen bin, bekam ich erst einmal einen Schluckauf, was beim Laufen schon ziemlich nervig sein kann. Deswegen hoffte ich auch, dass dieser ziemlich schnell wieder verschwinden tut, was er dann zum Glück auch tat. Ansonsten war nur noch der Wind da, der mich heute ein wenig nervte, denn er war ziemlich stark und kam die meiste Zeit von vorne.

Das Laufen selbst ging aber relativ gut, sodass ich auch mit meinem Laufpartner mithalten konnte, der schon eine Woche länger wieder im Training ist. So sind es am Ende dann auch 10,4 Kilometer geworden, die ich heute gelaufen bin, mehr ging aber auch nicht.

Die Geschwindigkeit hingegen war ziemlich ernüchternd. Für die 10,4 Kilometer habe ich eine Zeit von 1 Stunde 6 Minuten und 58 Sekunden gebraucht, was eine Geschwindigkeit von 9,33 km/h bedeutet.

Nun stehe ich natürlich vor einem anderen Problem, denn ich habe nur noch vier Wochen Zeit, um mich auf den 25-Kilometer-Wettkampf vorzubereiten. Das wird schwer werden, aber ich werde nicht aufgeben. Das Gefühl, wenn man in das Berliner Olympiastadion einläuft, werde ich mir nämlich nicht nehmen lassen – auch wenn ich dann unterm Sauerstoffzelt liege.

27 Juni 2010

Laufen im Tempelhofer Park (Flughafen Tempelhof)

Heute war ich das erste mal, nach dem Wettkampf am Eröffnungstag, auf den ehemaligen Flughafen Gelände in Tempelhof laufen. Ich wollte die Strecke einfach noch mal laufen, nachdem ich beim Wettkampf nicht wirklich viel mitbekommen habe. Und ich muss sagen, es hat wirklich Spaß gemacht.

Vorteile der Strecke

Wirklich schön auf dieser Strecke ist, dass sie vermessen ist. Die Runde hat genau 6 KM und alle 500 Meter bekommt man den Hinweis wie weit man jetzt schon gelaufen ist. Wenn man sich die Arbeit macht und erst einmal bis zum Start dieser Markierungen geht, braucht man nur ablesen, ansonsten braucht man sich eigentlich nur eine 500. Meter Markierung suchen und kann an dieser Starten. Dann muss man natürlich ein wenig im Kopfrechnen, damit man die gelaufene Distanz ermitteln kann, aber das ist ja nicht wirklich schwer.

Ein weiterer Punkt der für diese Strecke spricht ist der, dass es keinen Verkehrslärm gibt. Autos fahren dort nicht, man wird auch nicht durch irgendwelche Straßen aus den Lauffluss geholt und die Runde ist mit 6 KM auch relativ lang. Es macht also wirklich Spaß hier zu laufen und man kann sich ein wenig vom Stress des Alltags erholen, auch wenn man natürlich den Menschen nicht entgehen kann. Aber dadurch, dass es sich um einen ehemaligen Flughafen handelt, ist der Platz so riesig, dass es nicht zu überlaufen ist.

Die Nachteile

Es gibt natürlich nicht nur Vorteile, denn dadurch, dass dieses Gelände ein ehemaliger Flughafen war, gibt es auf der Strecke eigentlich keinen Schatten. Bevor man hier also laufen geht, sollte man sich mit Sonnencreme einreiben. Auch nicht fehlen sollte eine Kopfbedeckung und etwas zu trinken. Auch Träumen sollte man nicht, denn es gibt auch andere Sportler die sich hier gerne aufhalten und mit einem Radfahrer oder Inlineskater möchte man sicher nicht zusammen stoßen.

Mein Fazit

Ich werde mich jetzt öfter einmal auf diese Strecke begeben. Man braucht nicht auf Straßen achten, kann mit relativ wenigen Runden ein große Distanz als Training laufen und durch die KM-Markierungen kann man seine Strecke auch genau abmessen. Man kann sich also wirklich auf alle Distanzen begeben, ohne diese vorher ausmessen zu müssen.

Übrigens habe ich heute nur knapp zwei Runden geschafft, eben weil ich eine Kopfbedeckung vergessen hatte und ich mich natürlich auch nicht eingecremt hatte. Aber mit der Zeit von 68 Minuten für 11,5 KM war ich dann doch noch zufrieden.

21 Dezember 2009

Weihnachtslauf am 26.12.2009

Mein Vorletzter Lauf in diesen Jahr steht diese Woche Samstag auf meinen Plan. Es handelt sich dabei um den Weihnachtlauf hier in Berlin Hohenschönhausen und um 13 KM Wettkampf. Das ganze am letzten Weihnachtsfeiertag, nach dem Genuss von viel Weihnachtsbraten und Plätzchen, also genau an richtiger Stelle 😉 Hier kann man also noch mal ein paar Gramm verlieren, die man sich in den Tagen vorher an gegessen hat 😉

Vielleicht will ja der ein oder andere von euch noch Mitmachen. Dazu müsst ihr einfach nur am 26.12.2009 vor 10 Uhr bei der Anmeldung sein. Stattfinden tut das ganze auf dem Sportplatz der Grundschule im Grünen, in der Malchower Chaussee 2 in 13051 Berlin. Hinkommen könnt ihr mit dem Bus 154 und 259. Aussteigen müsst ihr an der Haltestelle Malchow/Post. Wenn ihr euch Nachmelden wollt müsst ihr 8 Euro mitbringen (vielleicht noch 2-3 Euro mehr, wegen Nachmeldegebühr) und dann kann es um 10:30 auch schon auf die Strecke gehen.

Gelaufen werden hier bei den Herren 13 KM, das entspricht 4 x die 3,25 KM Runde. Die Damen, Herren ab 60, Kinder und Jugendliche bis 17 gehen auf die Strecke von 6,5 KM (also 2 Runden) und Kinder bis 13 gehen auf eine Runde, also 3,25 KM.

Vielleicht sieht man ja den ein oder anderen von euch dort vor Ort, so kurz nach den Festtags-Essen ist das doch auch mal ganz angenehm, oder 😉

18 Oktober 2009

Mein erster Halbmarathon ist geschafft

Heute war es nun endlich soweit, heute war der Tag an welchen ich mich das erste mal auf die 21,1 KM lange Strecke gewagt habe und einen Halbmarathon gelaufen bin. Die ersten 14 KM waren eigentlich sehr locker zu laufen, auch wenn ich mich immer Bremsen musste um nicht zu schnell zu werden. Ziel war ein 6 Minuten Schnitt pro Kilometer und den habe ich auch gehalten. Nach 14 KM kamen dann so langsam die ersten Schmerzen den Muskeln, aber noch nicht weiter schlimm, so dass ich noch locker und gelassen weiterlaufen konnte. Ab Kilometer 19 wurden die Schmerzen dann mehr und mehr, aber nicht genug um mich zum aufgeben zu zwingen. Ab Kilometer 20 war es dann ja nur noch 1 Kilometer, da beißt man sich dann auch noch durch und bis zum Schluss habe ich auch immer noch Leute überholt, ich war also eindeutig nicht zu langsam.

Im Ziel stand dann einen Zeit von 2 Stunden, 4 Minuten und 18 Sekunden auf der Urkunde. Das reicht mir vollkommen und ist für den ersten Lauf über diese Distanz sicher auch nicht ganz so schlecht.

Inzwischen bin ich wieder zu Hause und mein Laufstil sieht gerade sehr seltsam aus, aber fertig bin ich nicht wirklich und wenn ich noch ein, zwei Stunde warte, dann kann ich auch wieder ganz normal laufen.

Nach dem Lauf ist aber bekanntlich vor dem Lauf und deswegen freue ich mich auch schon wieder auf den nächsten in zwei Wochen, dann aber nur 12,5 KM.

7 Oktober 2009

Distqueror.com – Der Laufblog

Ich habe ja vor einiger Zeit damit angefangen Blogs vorzustellen die ich regelmäßig lese. Heute möchte ich mal einen vorstellen den ich erst seit wenigen Tagen kenne und auf den ich nur Aufmerksam geworden bin durch meine Anfrage, ob nicht jemand meinen Halbmarathon Sponsorn möchte (das T-Shirt ist übrigens noch frei, aber ihr solltet euch schnell entscheiden, braucht ja einige Zeit bis es bedruckt ist und ich es habe).

Es handelt sich dabei um www.distqueror.com einen neuen Laufblog der, wie es der Ausdruck Laufblog schon sagt, übers Laufen berichtet. Der Name distgueror ist dabei aus den Wörtern Distance und conqueror entstanden. Die Distanz steht hier natürlich für die Entfernung die man beim Laufen zurück legt und conqueror steht für Bezwinger oder Eroberer. Was uns die Domain also sagen will ist, dass es ein Blog ist für Läufer die die Halb- und die Marathonstrecke bezwungen haben. Natürlich geht es auch um die größeren Distanzen die noch danach kommen 😉

Ich könnt auf dem Blog z.B. der Linda folgen, wie sie sich hier in Berlin auf ihren ersten Halbmarathon im nächsten Jahr vorbereitet. Oder ihr lest Tipps rund ums laufen. Ihr könnt aber auch selber aktiv werden und eure Lauferfahrungen dort an den Mann oder die Frau bringen.

Wer also gerne läuft und interessante Informationen rund ums laufen sucht, der sollte öfter mal auf diesen Blog vorbei schauen, auch wenn es noch ein ziemlich junger Blog ist.