Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Heute war ich das erste mal, nach dem Wettkampf am Eröffnungstag, auf den ehemaligen Flughafen Gelände in Tempelhof laufen. Ich wollte die Strecke einfach noch mal laufen, nachdem ich beim Wettkampf nicht wirklich viel mitbekommen habe. Und ich muss sagen, es hat wirklich Spaß gemacht.

Vorteile der Strecke

Wirklich schön auf dieser Strecke ist, dass sie vermessen ist. Die Runde hat genau 6 KM und alle 500 Meter bekommt man den Hinweis wie weit man jetzt schon gelaufen ist. Wenn man sich die Arbeit macht und erst einmal bis zum Start dieser Markierungen geht, braucht man nur ablesen, ansonsten braucht man sich eigentlich nur eine 500. Meter Markierung suchen und kann an dieser Starten. Dann muss man natürlich ein wenig im Kopfrechnen, damit man die gelaufene Distanz ermitteln kann, aber das ist ja nicht wirklich schwer.

Ein weiterer Punkt der für diese Strecke spricht ist der, dass es keinen Verkehrslärm gibt. Autos fahren dort nicht, man wird auch nicht durch irgendwelche Straßen aus den Lauffluss geholt und die Runde ist mit 6 KM auch relativ lang. Es macht also wirklich Spaß hier zu laufen und man kann sich ein wenig vom Stress des Alltags erholen, auch wenn man natürlich den Menschen nicht entgehen kann. Aber dadurch, dass es sich um einen ehemaligen Flughafen handelt, ist der Platz so riesig, dass es nicht zu überlaufen ist.

Die Nachteile

Es gibt natürlich nicht nur Vorteile, denn dadurch, dass dieses Gelände ein ehemaliger Flughafen war, gibt es auf der Strecke eigentlich keinen Schatten. Bevor man hier also laufen geht, sollte man sich mit Sonnencreme einreiben. Auch nicht fehlen sollte eine Kopfbedeckung und etwas zu trinken. Auch Träumen sollte man nicht, denn es gibt auch andere Sportler die sich hier gerne aufhalten und mit einem Radfahrer oder Inlineskater möchte man sicher nicht zusammen stoßen.

Mein Fazit

Ich werde mich jetzt öfter einmal auf diese Strecke begeben. Man braucht nicht auf Straßen achten, kann mit relativ wenigen Runden ein große Distanz als Training laufen und durch die KM-Markierungen kann man seine Strecke auch genau abmessen. Man kann sich also wirklich auf alle Distanzen begeben, ohne diese vorher ausmessen zu müssen.

Übrigens habe ich heute nur knapp zwei Runden geschafft, eben weil ich eine Kopfbedeckung vergessen hatte und ich mich natürlich auch nicht eingecremt hatte. Aber mit der Zeit von 68 Minuten für 11,5 KM war ich dann doch noch zufrieden.

Heute wurde ja das Flughafen Gelände vom ehemaligen Tempelhofer Flughafen freigegeben. Es ist jetzt eine große Parkanlage, welche von allen genutzt werden kann. Allerdings gibt es hier Öffnungszeiten, dass heißt man kann Nachts nicht endlos in diesen Park gehen, sondern ab 21 Uhr ist Schluss. Im Juni und Juli ist es etwas länger offen, da kann man bis 22:30 im Park verbleiben. Bis 2017 Entwickelt sich hier dann auch eine wirklich schöne Parklandschaft, denn Berlin ist im Jahre 2017 der Veranstalter einer Internationalen Gartenshow und diese wird auf diesem Gelände entstehen.

Aber genug zu diesen Thema, denn heute war die Eröffnung von diesen Park und diese wurde mit einen Volkslauf über 10,8 KM gefeiert. Der Volkslauf startete auf der ehemaligen Start und Landebahn, ging dann entlang an den Umzäunungen des Flughafens, also auf den Wegen, bzw. Straßen die dort entlang führen. Wenn man dort so lang läuft erkennt man erst einmal, wie groß das Gelände ist und wie groß die Wiesen sind, die sich dort inzwischen schon entwickelt haben. Außerdem gibt es Markierungen für die Eingänge und Türme, mit welchen man das Gelände einmal überschauen kann. Das hat jetzt zwar nicht viel mit dem Lauf zu tun, aber das konnte man heute alles während dem Lauf entdecken.

Eine Runde hatte 5,4 KM, somit musste man die Runde zwei mal laufen, was aber auch Spaß gemacht hat. Am Ende habe ich den Lauf mit einer Zeit von knapp 57 Minuten beendet. Mir war ja leider noch ein wenig der Unfall in den Knochen, aber da ich ohne Probleme laufen konnte, kann ich jetzt schon sagen das soweit alles in Ordnung ist.

Noch mal zurück zum Park. Durch die vielen asphaltierten Strecken die durch den Park verlaufen, ist dieser Park ein Paradies für Inline Skater, für Läufer, für Radfahrer und natürlich auch für Walker und Nordic Walker. Auf den Wiesen kann man auch viele Sportarten wie Badminton, Frisbee und andere Dinge ausüben. Das bedeutet also, dass dieser Park ein wirklicher Magnet für Sportler sein wird und Platz ist in diesen Park wirklich genügend, so dass man sich keine Sorgen machen muss, jemanden auf die Füße zu treten. Das beste ist aber, dass derzeit der Eintritt frei ist. Ob sich das später noch ändert, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber spätestens ab 2017 wird es wohl der Fall sein, wenn diese Internationale Gartenshow statt findet.