Wochenrückblick Woche 08 2015

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich mein Tagebuch einen Namen hat? Nicht? Dann ist heute genau der richtige Zeitpunkt. Warum? Nun, mein Tagebuch heißt Sophie und es heißt nicht ohne Grund Sophie. Am 22.02.1943 wurde eine 21 jährige Frau durch die Nazis umgebracht. Diese Frau hieß Sophie Scholl und sie musste sterben, weil sie Widerstand gegen die Nazis leistete. Und genau nach dieser Sophie Scholl habe ich mein Tagebuch genannt, auch wenn es nicht nur ein Tagebuch ist, sondern inzwischen schon viele mehr ;). Nun sollten wir aber zum Wochenrückblick kommen, denn die Woche ist schon wieder vorbei und ja, ich habe wieder nicht wirklich viel gebloggt. Irgendwie ist da der Wurm drin, obwohl ich sicher einige Ideen für Texte hätte. Aber egal, ist ein anderes Thema. | mehr

Düfte die mich süchtig machen ;)

Düfte! In der Natur gibt es viele verschiedene Düfte. Die einen empfinden wir als angenehm, die anderen eher nicht. Es gibt viele zusammengesetzte Düfte, die ich absolut Liebe und die ich am liebsten jeden Tag konsumieren würde, aber in vielen Fällen ist das nicht möglich und vielleicht ist es ja auch diese Seltenheit, die diese Düfte für mich zu etwas Besonderen machen. Ein Morgen auf dem Dorf – als ich noch klein war...   Als ich noch klein war, war ich regelmäßig zu Besuch bei meiner Oma und meinem Opa in Mecklenburg-Vorpommern. Um genauer zu sein, in einem kleinen Dorf mit dem Namen Wietow. Damals gab es zum Frühstück immer viele frische Eier, natürlich von den eigenen Hühnern. Aber darum geht es hier gar nicht, hier geht es um etwa anderes, was ich früher dort sehr genossen habe. | mehr

Wochenrückblick Woche 07/2015

Sonntag, es ist Sonntag. Somit ist auch wieder Zeit für einen Wochenrückblick, damit wenigstens ein Artikel in der Woche hier veröffentlicht wird, obwohl ich natürlich hoffe, dass es nächste Woche mehr wird ;). Fangen wir mal ganz einfach an. Auf dem Bild oben seht ihr meine neuen Tomatenpflanzen für dieses Jahr. Letztes Jahr haben mir meine Tomatenpflanzen ja mehrere Kilos Tomaten gebracht, sodass ich mich mehrere Wochen nur von Tomaten ernähren konnte. Und ja, die Tomaten waren verdammt lecker, auch wenn sie von meinem Balkon kamen. Ich hoffe doch, dass die Tomatenpflanzen, die ihr oben auf dem Bild seht, auch wieder schön stark und groß werden und das sie auch wieder eine Menge Tomaten bringen. Studium   Ja, wirklich viel kann ich dazu nicht schreiben. | mehr

Wochenrückblick Woche 06/2015

Vor Jahren hatte ich hier schon mal einen Wochenrückblick. Ich weiß gar nicht, warum ich den nicht weiter geführt habe, aber ich glaube, jetzt wird es langsam wieder Zeit dafür. Fange ich also diese Woche mal wieder damit an. Studium   Diese Woche kam endlich das Ergebnis einer meiner Einsendeaufgaben zurück. 78 von 100 Punkten ist schon einmal nicht schlecht, aber viel wichtiger ist, dass ich dadurch die Teilnahmebedingung für die Klausur geschafft habe, auch wenn mich das nicht sehr viel weiter bringt, da ich an einer anderen Klausur nicht teilnehmen kann, was bedeutet, dass ich eine Bedingung für meinen Studienkredit nicht erfüllen kann. Ich muss mir also überlegen, wie ich mein Studium ab dem nächsten Semester finanziere, aber das bekomme ich schon irgendwie hin – hoffe ich. | mehr

Das war der Januar 2015

Huch, ist ja schon wieder Februar. Wo ist denn der Januar schon wieder hin? Also, ich meine das ernst, wo sind die ersten 31 Tage des Jahres schon wieder hin? Was habe ich denn geschafft? Nicht wirklich viel, die Zeit rennt und rennt und der Januar ist wieder weg, ohne dass er mir etwas gebracht hat. Lauftraining   31 Tage sind schon wieder weg, und ich war nur sechs Mal zum Lauftraining. Ja gut, war öfter mal scheiß Wetter und mein Rücken ist derzeit auch nicht das, was ich einen stabilen Laufrücken nennen würde, aber nur SECHS MAL, dass ist verdammt wenig. So sind auch nur knapp 63 Kilometer zustande gekommen. Ja, die 63 Kilometer müssen erst mal gelaufen sein, aber eigentlich hätten es 100 Kilometer + x sein sollen. Keine Ahnung, was der Februar bringt, aber er muss unbedingt besser werden. | mehr

Die kleinen Helden und Vorbilder

„Helden und Vorbilder“, so heißt das aktuelle Thema vom Blogideekasten. Ich habe zu Vorbildern und Helden ja schon zwei Artikel geschrieben und ich glaube, da gibt es nicht mehr viel zu ergänzen. Aber das soll nicht das Ende des Artikels sein, wäre ja auch langweilig. Ich schreibe jetzt einfach mal, was mir sonst noch so zum Thema einfällt. Lassen wir uns also überraschen, wo dieser Artikel hinführt ;). Helden, dass müssen ja nicht immer die Menschen sein, zu denen man aufblickt. Es können auch die Menschen sein, die gar nicht auffallen, die aber dennoch Helden sind, weil sie noch nicht verzweifelt sind, weil sie ihr Leben immer noch Leben und es auch noch genießen. Obdachlose zum Beispiel, die, die sich noch nicht aufgegeben haben. | mehr

Gelähmt

Und dann liest du einen Blogartikel und bist wieder voll drin. Voll drin in der Lähmung, die dich schon seit Jahren davon abhält, richtig durchzustarten. Voll drin in der Angst, am Ende auch nicht aus dieser Falle zu entrinnen, am Ende weiterhin genau dort zu sein, wo man eigentlich raus will. Raus aus der Armut, die Armut, die mit der Wende gekommen ist und die, wie ein Gespenst, über einem hängt. Es ist nicht nur die Angst davor, dass Erlebte lähmt einen, es hält einen fest, du kommst nicht vor, aber du kannst auch nicht zurück. Motivation wird erstickt durch Resignation. Es ist das Wissen, dass du eigentlich keine Chance hast, dort rauszukommen, weil du dir Bildung kaum leisten kannst, weil es einfach zu teuer ist und weil der Staat einen auch nicht wirklich unterstützt – es sei denn, du hast das Geld dazu. | mehr

Ich kann es mir eigentlich gar nicht leisten, Links zu sein…

  Erstaunt werden sich jetzt einige Fragen, wie der Sven nur auf die Behauptung kommt, dass er sich das Linkssein eigentlich gar nicht leisten kann. Eine politische Einstellung kostet ja schließlich kein Geld und Links sein, das kann doch jeder, egal wie viel Geld er oder sie auf dem Konto hat. Stimmt theoretisch ja auch, aber praktisch? Praktisch kostet Links sein natürlich doch Geld. Das fängt schon bei den Büchern an. Wie viele Bücher von linken Schriftstellern würde ich gerne lesen, kann es aber nicht, weil ich mir Bücher für 20,- Euro und mehr einfach nicht leisten kann. Hinzu kommt, dass ich diese Bücher dann auch meist nicht in Bibliotheken bekomme und so muss ich – leider ist das so – auf die Lektüre meist verzichten, außer ich stolpere durch Zufall irgendwo in einem Bücher Second-Hand-Laden über das Buch, dann hat es aber auch meist schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist nicht mehr ganz so aktuell. | mehr

Mein Horizont

Ich sitze gerade hier, starre in den Bildschirm, lese Blogartikel, schreibe. Natürlich weiß ich, dass ich jetzt eigentlich andere Dinge machen sollte, Dinge, die ich schon vor mehreren Tagen hätte fertig haben sollen, für die ich schon Monate Zeit hatte und die ich nicht gemacht habe, weil die Zeit viel zu schnell verging, sie einfach weg war, ich nichts geschafft habe, ich einfach nur hier saß und starrte. Ich weiß nicht, warum ich derzeit die Zeit einfach verstreichen lasse, warum ich die Dinge, die ich am Horizont sehe, die ich mir schon ausgemalt habe, die ich umsetzen möchte, warum ich diese Dinge nicht umsetze. Ich sitze hier, Träume davon, dass ich das alles mache, wie es wäre, wenn ich es mache, wie sich die Erfolge anfühlen würden, die ich dort am Horizont schon sehen kann – aber ich greife nicht nach ihnen. | mehr

Konsumgesellschaft vs. Containern und Upcycling

Kaffeekapseln, mit der genau eine Tasse Kaffee hergestellt werden kann. Smartphones, die jedes halbe Jahr gewechselt werden. Laptops, die nach einem Jahr ausgetauscht werden, weil die Farbe nicht mehr cool genug ist. Uhren, die ausgetauscht werden, weil die Batterie alle ist. All das können wir, weil wir in einer Konsumgesellschaft leben. Wir können es, weil wir Waren im Überfluss produzieren, und wenn es dann doch zu viele waren, dann vernichten wir sie eben wieder. Besonders schmerzvoll ist das bei Lebensmitteln, die, wenn sie nicht verkauft wurden, meist im Müllcontainer des Lebensmittelhändlers landen, obwohl wir selbst in Deutschland Menschen haben, die hungern müssen, weil sie sich diese Lebensmittel nicht leisten können. | mehr