November 3 2008

Es war einmal ein Herr Names Feld – Gravitations Feld

Heute war nun also der erste Schultag nach den Ferien. In Mathe haben wir angefangen mit einer Kurvenscharr einer gebrochen rationalen Funktion. Was nicht weiter schwer ist, wenn man weiß was in einer Kurvendiskusion zu beachten ist. Das einzige was mir noch ein wenig Probleme bereitet ist die Grenzwertbetrachtung und das Verhalten ins Unendliche.

In Physik ging es weiter mit der Gravitation, wobei heute das Feld definiert wurde und auch der besondere Fall und zwar das Gravitationsfeld. Das Feld ist immer vorhanden, es kann nicht abgeschirmt werden, es breitet sich unendlich aus aber es hat nur eine geringe Kraft. Schon interessant, aber interessanter ist natürlich, welche Geschwindigkeit ein Ball haben müsste, damit er eine Umlaufbahn um die Erde einnimmt und einmal um diese herumfliegt, damit ich ihn dann von der anderen Seite her wieder fangen kann. Natürlich auch wichtig zu wissen ist, wie schnell ein Satellit sein muss und welchen Abstand er um die Erde haben muss, damit er genau das macht, was er machen soll. Auf jeden Fall kommt noch ein wenig Arbeit auf mich zu, damit ich die Klausur in der nächsten Woche auch mit einer guten Note überstehen kann.

November 2 2008

Auf in den zweiten Abschnitt des 3.Semesters

Die Zeit verfliegt schneller als die Concorde es von Paris bis in die USA geschafft hat und ich weiß gar nicht wie ich hinterher kommen soll.

Morgen sind die Herbstferien zu ende und es beginnen stressige sieben Wochen bis zu den Weihnachtsferien. Es steht noch die zweite Klausur in Physik und Mathe an und auch Englisch und PW fordern noch ihre Klausur für dieses Semester.

Anfangen tut das ganze Morgen aber mit einen Vortrag in Physik über die Planeten. Ich halte meinen über den achtgrößten in unseren Sonnensystem, über den Merkur. Er hat Es gibt wohl zwei Monde die größer sind als er, aber von der Masse her ist der Merkur anscheinend doppelt so groß wie die beiden. Ob das wohl am Eisenkern liegt, den man im Merkur vermutet? Beweisen kann das ja keiner, oder war schon mal jemand dort? Die Oberfläche soll vergleichbar sein mit unseren Mond. Genauso durch Asteroiden zerbeult und auch genauso flach*. Nun, mal schauen ob ich damit Morgen die 10 Minuten füllen kann, oder ob ich ihn noch ein paar Meter weiter weg von der Sonne platzieren muss, um Erfolg zu haben.

Bevor ich allerdings diesen Vortrag halte, muss ich in Mathe noch eine Hausaufgabe abgeben. Die habe ich noch nicht gemacht, aber da ich ja zur Abendschule gehe, habe ich Morgen noch den gesamten Tag dafür Zeit. Eine Kurvendiskusion ist durchzuführen und zwar an einer gebrochen rationalen Funktion, ach ist das Klasse.

Am Dienstag könnte dann der Schock in Form einer Deutsch Klausur auf mich zukommen, es könnte echt passieren das darunter steht „Thema verfehlt“ auch wenn ich das natürlich nicht hoffe.

Mittwoch muss ich mich dann der Englisch Klausur stellen, ich kann zwar kein Englisch, aber ich werde es mir einfach mal antun und hoffe das es was bringt.

Der Rest der Woche sollte dann erst einmal keine Überraschungen mehr bieten, aber man kann ja nie wissen.

Nagut, auf in die zweite Halbzeit, mit hoffentlich guten Ausgang für mich und meine Zeugnis Noten.

*Flach dann doch eher nicht, denn wie ich eben gelesen habe, hat er ziemlich viele und sehr steile Steilwände, die schon ziemlich weit nach unten gehen.

November 1 2008

Englisch lernen im Netz – Teil 3 – Livemocha.com

Eine weitere schöne Möglichkeit im Internet Englisch zu lernen ist die Seite von livemocha.com. Diese Seite ist eine komplette Sprachlernplattform, dass heißt es ist nicht nur möglich Englisch zu lernen, sondern auch sehr viele andere Sprachen. Das ganze funktioniert auf Basis von Kurzen für Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Aufgebaut ist das ganze so, dass man sowohl das Sprechen, das Hören, das Lesen und das Schreiben trainiert. Die Wörter die man lernt werden ständig wiederholt, wobei man nicht einzelne Wörter lernt, sondern immer ein ganzer Satz gelernt werden muss. Das was man gesprochen und geschrieben hat wird von Muttersprachlern bewertet, die auf dieser Plattform eine andere Sprache lernen. Selber ist man auch Lehrer, indem man die eingereichten Texte und Aufnahmen bewertet, die in der eigenen Muttersprache sind.

Es macht schon ziemlich viel Spaß dort zu lernen, aber man braucht einige Freunde, die einen bewerten um hier seinen tatsächlichen Stand zu erfahren.

Also schaut doch einfach mal vorbei auf livemocha.com und vielleicht wollt ihr ja doch die ein oder andere Sprache noch lernen 😉

Oktober 29 2008

Englisch lernen im Netz-Teil2

Wer im Netz viel unterwegs ist, der kennt sie sicher. Die vielen verschiedenen Podcasts zum Lernen verschiedener Dinge. Es gibt einige rund um das Thema Wissen, einige über Bücher, einige über den Klatsch der Woche und dann gibt es welche zum Sprachen lernen. Besonders die für die Englische Sprache sind weit verbreitet. Hier möchte ich nun einmal einige Vorstellen die ich gerne höre.

china232.com :

Dies ist ein Podcast von zwei Brüdern aus Kanada, die derzeit in Shanghai. Im Podcast wird immer ein erfundener Dialog vorgesprochen und danach gibt es dann eine Auswertung vom diesem Dialog. Es werden Redewendungen und Wörter erklärt.

Listen to English – learn English :

Dieser Podcast wird von einem Engländer produziert. Er schreibt kurze themenbezogene Artikel die man in seinem Blog lesen kann und liest diese in seinem Podcast vor. Nach dem Artikel gibt auch er meist Erklärungen zu Wörtern oder Phrasen im Text.

the Bob and Rob Show :

Vorweg, der Podcast wird leider nicht mehr Produziert, aber man kann sich alle Folgen die bisher erschienen sind kaufen. Der Podcast selber wurde von einen Amerikaner und einen Briten produziert, welche beide Lehrer in Japan sind. Im Podcast wurden viele Themen angesprochen. Hier wurden vorher allerdings keine Scripte geschrieben, sondern es handelte sich um ein freies Gespräch zwischen den beiden, wobei natürlich auch immer Erklärungen zu bestimmten Wörtern und Phrasen gegeben wurden.

Das sind meine drei Lieblingspodcast und wenn ich ehrlich bin, sehr viel mehr gibt es nicht, die mich noch überzeugt hätten. Wenn ihr noch interessante Podcasts zum Thema Englisch lernen kennt, dann immer her damit, ich bin immer offen für neues.

Aber bevor ich jetzt wieder aufhöre mit dem schreiben, eine Seite möchte ich euch doch noch ans Herz legen. Hier findet ihr Kurzgeschichten und aktuelle Nachrichten in Englisch, die speziell für Lernende produziert werden. Voice of American

Oktober 27 2008

ABC-Listen

Eine weitere Lernmethode die ich in den letzten Jahren lieben gelernt habe sind die ABC-Listen. Eigentlich ruft man mit dieser Methode sein Wissen über ein bestimmtes Gebiet ab und arbeitet dann mit diesem weiter. Man kann es nutzen um schnell raus zu finden, wie weit man im Lernprozess schon gekommen ist, um die Dinge zu wiederholen und um sie im in der Erinnerung zu behalten.

Ein Beispiel wäre jetzt z.b. wenn man für den Englischunterricht gerade Vokabeln lernt, dann kann man am Morgen oder bevor man mit dem üben beginnt sich erst einmal eine ABC – Liste anfertigen. Hier ein Beispiel :

A – air, airport, animal, ask, a, an, art

B – big, blood, bring, ball, back

C – cat, come, cloud

D – dear, don’t, do, dog, drink

E – ear, eat, earth, eye

F – father, flower

G – garden, gear, gool, go

H – home, hear, hot,

I – in, is, if, ice, ice-cream

J – just

K – known, knife

L – love, live, life, last, letter

M – more, me, my, mother, most

N – no, not, near, next, name

O – or, old, out, off, on

P – pet

Q – ???

R – right, room

S – soon, some, sun, son

T – this, the, then

U – us

V – vehicle

W – water, war, was, wear

X – x-mas

y – yes. you, your, youth

z – zero

Es ist nicht unbedingt notwendig das man für jeden Buchstaben ein Wort findet, aber man sollte halt schauen das man so viele wie möglich findet. Da es für Englisch Profis kein Problem sein sollte, viele Wörter zu finden, sollte man hier eine Zeitbegrenzung einbauen. Ich mache da immer so drei Minuten, wer aber eine Eieruhr mit fünf Minuten hat, kann auch dieses verwenden.

Das ganze ist natürlich nicht auf Englisch beschränkt, sondern kann mit allen Themen wiederholt werden. Geschichte, Physik, Mathe und was es so alles gibt……

Nachdem man diese Liste angefertigt hat, sollte man sie nicht gleich wegwerfen, denn man kann sie noch weiter verwenden. Ein Beispiel wäre, sich nun drei-vier Wörter aus dieser Liste zu nehmen und damit eine kleine Geschichte zu erfinden.

Ich persönlich finde diese ABC-Listen klasse um das erlernte Wissen schnell zu überprüfen und Faktenwissen abzufragen. Und drei Minuten hat man immer mal, bei der Arbeit, im Bus oder auf dem Klo 😉

Würde mich über Themengebiete und ABC-Listen von euch Freuen.

Oktober 26 2008

Englisch lernen im Netz Teil 1

Ich bin gerade dabei das Internet ein wenig zu durchsuchen um einige Dinge mehr über das Buch „About a boy“ zu erfahren, welches ich für den Englischunterricht lesen muss und worüber ich eine Klausur schreiben werde direkt nach den Ferien. Dabei bin ich über ein interessantes Schulprojekt gestolpert, wo man das ganze in Form einer Internetseite aufgebaut hat. ( Hier findet ihr einen Überblick )

Dabei bin ich aber über ein interessantes Englisch-Lern-Spiel vom WDR für Jugendliche gefunden. Das ganze nennt sich „Flirt English“. Es geht um zwei Jungen und zwei Mädchen. Die Jungs sind aus Deutschland, die Mädels aus einen Englischsprachigen Land. Sie sind hier in Deutschland um Deutsch zu lernen. So die Geschichte die ich bis jetzt weiß. Das ganze baut auf auf kleine Filmausschnitte und Fragen, sodass man nach und nach ein wenig das Englische lernt. Ich glaube das dieses Spiel für Jugendliche schon interessant ist, da es um das Thema Flirten und damit verbunden wohl auch Liebe geht.

Hier findet ihr die Seite zum Spiel Flirt English

Ich würde mich Freuen wenn ihr hier kurz über eure Erfahrungen vom Spiel berichten könnt. Einfach kurz die Kommentarfunktion nutzen 😉

Oktober 24 2008

Turmspringen und die Physik

Neulich habe ich mir mal das Turmspringen von Stefan Raab angeschaut und habe den Moderatoren mal genau zugehört. Da war doch immer die Aussage von ungleichen Paaren und dass deren Gewichtsunterschiede das Synchronspringen schon unmöglich macht. Aber halt, Wolke sagte da was von der Physik und das der Gewichtsunterschied keine Rolle spielt! Stimmt, sagte ich ganz spontan, denn die Erdanziehung ist für alle gleich! Die Moderatoren blieben weiterhin hartnäckig bei ihrer Meinung und der Einwand von Wolke ging leider unter.

Ist dieser Einwand nun Richtig? Fakt ist das es eine Konstante g gibt, welches die Erdfallbeschleunigung angibt, welche bei uns ca. 9,81 Meter/Sekunde² beträgt. Beim freien Fall ist nun noch die Höhe wichtig,  von welcher der Gegenstand fällt. Wenn man nun mit den Formeln

s= 1/2 g *t² , vobei s und g bekannt sind, nach t umstellt kommt man auf die Formel

t²= 2 *s/g von welcher wir nun die Wurzel ziehen müssen um dann auf t zu kommen. t ist die Zeit, in welcher der Freie Fall stattfindet. Dieses können wir nun benutzen um mit der einfach Formel v = g * t die Geschwindigkeit auszurechnen. Und was wäre damit jetzt bewiesen? Folgendes, in keiner dieser Formeln kommt die Masse, also das Gewicht im weitesten Sinne, zum tragen. Es ist eigentlich total egal, ob ich nun 90 oder 120 kg wiege, ich würde immer mit der selben Geschwindigkeit ankommen, allerdings nur, und hier kommt das große aber, wenn wir uns im Vakuum befinden würden und somit keine Luftreibung entstehen würde. Diese ist allerdings ziemlich gering und sollte bei geringeren Unterschieden bei der Masse nicht all zu viel ausmachen.  Wobei man sich darüber auch streiten kann, wenn man sich mal die folgende Geschichte auf gutefragen.net anschaut.

Meiner Meinung nach kommen die Unterschiede allerdings von der höheren Geschwindigkeit beim Abspringen. Wer mit einer höheren Geschwindigkeit abspringt, springt höher und kommt somit später in die Phase des Freien Falls, somit hat der, der eine niedrigere Absprunggeschwindigkeit hatte, einen „Vorsprung“ den der andere nicht mehr aufholen kann, da er ja auf dem Weg nach unten, wie oben eben schon besprochen, die selbe Geschwindigkeit entwickelt wie die Person mit der geringeren Absprunggeschwindigkeit. Wer das gerne einmal nachrechnen möchte und meine Behauptungen wiederlegen will, dem empfehle ich als Ansatz sich die Formeln für den Wurf nach oben mit anschließenden Freien Fall anzuschauen 😉

Oktober 24 2008

Meckern über mich selbst ;-)

Heute ist echt schon wieder Freitag, dass heißt es ist schon wieder eine Woche der Ferien vorbei und ich habe noch nicht wirklich viel für die Schule gemacht. Bisher habe ich ein wenig über Lerntechniken nachgedacht und auch versucht anzuwenden, aber das was wirklich wichtig ist, liegt immer noch auf dem Schreibtisch und wartet darauf bearbeitet zu werden.

Da wäre z.B. das Buch „About a boy“ welches ich noch vollständig lesen muss, da wir direkt nach den Ferien eine Klausur darüber schreiben. Da das Buch aber Englisch ist und ich nicht gerade das Sprachengenie bin, ist das für mich überhaupt nicht verlockend. Mir fehlt die Motivation und das ist schlecht.

Oder aber die Kurvendiskusion in Mathe, an einer gebrochen-rationalen Funktion die ich noch machen muss. Gut ich habe mich hier schon einmal kurz mit der Kurvendiskusion beschäftigt, aber halt nur damit was rein muss, nicht mit der direkten Aufgabe. Ich bin in Mathe nicht schlecht, aber auch hier fehlt mir zur Zeit irgendwie die Motivation das zu machen, und dass obwohl ich mein Abitur ja freiwillig nachhole.

Auch die Auswertung der beiden nicht so gelungenen Klausuren aus Physik und Mathe lässt auf sich warten. Halbherzig habe ich ja schon mit der Auswertung der Physik Klausur begonnen, aber so wirklich hilfreich war das bisher noch nicht für mich. Was mich daran ärgert ist, dass es ja nur an mir liegt! Eigentlich wollte ich in die Bibliothek um mir Fachbücher zu holen, war dort aber auch noch nicht.

Tja und dann liegt auch noch das gesammelte Zettelwerk aus den letzten beiden Semestern vor mir, die ich unbedingt noch sortieren möchte und wo ich dann auch einiges an Lernkarteikarten erstellen will, damit ich Dinge, wo ich jetzt merke das ich sie noch einmal wiederholen sollte, immer Griffbereit habe, wenn ich sie dann brauche. Aber auch das liegt schon seit den Sommerferien vor mir und die sind ja nun schon einige Wochen vorbei.

Bisher hatte ich zwar immer einen guten Grund dafür, da ich auf Arbeit einige Urlaubsvertretungen gemacht hatte und dann meist gerade einmal sechs Stunden hatte wo ich mich entscheiden konnte ob ich diese als Freizeit oder als Schlafzeit nutze und mich dann meist für das zweite entschieden habe, aber dieser Grund fällt in diesen Ferien weg, da ich neben den Ferien auch Urlaub habe und mich somit ein wenig darum kümmern könnte, wenn ich denn die notwendige Motivation dazu hätte, bzw. der innere Schweinehund nicht so groß wäre.

Nun bin ich auf der Suche nach dem richtigen Motivationstrick. Es gab mal eine Seite, wo man einen Vertrag mit sich selber abschließen konnte und wenn man den nicht einhielt irgendeine Strafsumme zahlen musste, mal schauen ob ich die wieder finde, dann werde ich mal einen Lernvertrag mit mir selber machen. Oder will irgendwer da draußen einen Vertrag mit mir abschließen? Einen Lernvertrag? Allerdings wäre die Frage was als Strafe fällig wäre?

Oktober 23 2008

Bildergeschichten

Da ich mich ja zur Zeit mit Lerntechniken auseinander setze, bin ich jetzt auf die der Bildergeschichten gestoßen. Bei dieser geht es darum sich Zahlen und Formeln besser merken zu können, da dieses ja meist ziemlich schwer ist. Das Prinzip ist, die abstrakten Zahlen und Zeichen in Bilder umzuformen und sich mit diesen dann eine Geschichte auszudenken. Das Ziel soll sein, sich auf diesem Wege auch längere Zahlen und Zeichenkombinationen zu merken.

Hört sich ganz gut an, aber nun ist natürlich die Frage, wie kann man Zahlen in Bilder umsetzen? Für gute Vorschläge bin ich immer ziemlich offen. Also, sagt mir was ihr in den Zahlen 0 bis 9 für Bilder seht, welche assoziativen Bilder euch dazu einfallen. Ich freue mich über jeden Kommentar und werde hier dann natürlich auch über die Wirksamkeit dieser Methode berichten.

Oktober 21 2008

Merkgeschichten

Eine Lerntechnik auf die man öfter stößt und von der man öfter hört sind Merkgeschichten. Man soll sich eine kurze, lustige Geschichte einfallen lassen um sich den Stoff den man sich merken möchte einzuprägen. Ich dachte mir jetzt einfach mal, man könnte dies ja mal für Mathe versuchen. Oft genug sitzt man vor einer Kurvendiskusion und überlegt, ob noch etwas hineingehört oder nicht.

Was gehört denn nun eigentlich in eine Kurvendiskusion? Nun als erstes braucht man wohl eine Gleichung. Von dieser sollte man die erste, zweite und dritte Ableitung bilden um später die Extrem- und Wendestellen bestimmen zu können. Dann sollte man sich über den Definitionsbereich und über den Wertebereich Gedanken machen, bevor man dann zum Symmetrieverhalten der Funktion kommt. Nachdem man dieses abgehandelt hat, sollte man sich an die Nullstellen Berechnung machen, dann übergehen zu den Extremstellen um dann zu den Wendestellen zu kommen. Wer das alles hat kann sich dann darüber her machen, die Funktion Graphisch wieder zu geben.

Dann gibt es für viele dieser Dinge noch sowas wie notwendige und hinreichende Bedingungen, was man auch noch irgendwie unter bringen sollte, in die Merkgeschichte und die verschiedenen Symmetrien , Punkt- und Achsensymmetrie, sollten auch noch mit rein kommen, damit man wirklich alles hat, was man braucht, um eine Kurvendiskusion durchzuführen. Wer dann noch an die verschieden Möglichkeiten denkt, wie man die verschiedenen Stellen berechnen kann, wird mir zustimmen, dass diese Kurzgeschichte, bzw. kurze Merkgeschichte nicht wirklich kurz sein kann. Denn man kann sowohl durch ausklammern, wie auch durch die p-q Formel, oder aber einer Polynomdivision auf die Null-, Extrem-, und Wendestellen kommen. Und wem das noch nicht genug ist, der hat bei den Bi-quadratischen Funktionen noch eine Möglichkeit auf die Lösung zu kommen, denn hier zeigt sich das Subtitutionsverfahren von großen Vorteil.

So das ganze jetzt in eine Merkgeschichte, möglichst lustig und kurz, wird schwer, aber versuchen kann man es ja mal.

Es war einmal ein Mann Namens Kurvendiskusion der  Funktion. Dieser hatte eine Frau welche den Namen Erste Ableitung hatte und zwei Kinder mit den Doppelnamen Zweite Ableitung und Dritte Ableitung. Der Nachname war natürlich „der Funktion“. Diese Familie hielt nicht viel von strengen Definitionsbereichen, da sie sich für ziemlich Weltoffen hielten, aber an Werten in bestimmten Bereichen hielten sie sich, dass war ihnen wichtig. Es gab eine Zeit da war ihnen dieser Wertebereich nicht wichtig, damals, bevor sie den Nullpunkt erreichten. Freunde rieten ihnen von vorne anzufangen und den p-q Punkt zu verlassen, sie sagten, sie sollten es mit Polynomen versuchen und wenn dies nicht ging, sollten sie ihre schlechten Gewohnheiten eben Ausklammern. Sie wollten ja auf ihre Freunde hören, aber es musste noch eine Extreme Stelle in ihren Leben kommen, damit sie den Ratschlag annehmen konnten. Sie standen kurz vor dem Aus, die Ehe war kurz vor dem Scheitern, die Kinder wurden in der Schule immer schlechter, der Vater verlor seine Arbeitsstelle, die Mutter die Lust am Leben. Sie verfielen alle in eine tiefe Depression, bevor sie zur Wendestelle ihres Lebens kamen. Von hier an ging eigentlich wieder alles Bergauf. Damals, als sie die Werte für sich entdeckten und es wieder etwas gab, an das sie glauben konnten. Der Vater fand einen neuen Job, einen sehr viel besser bezahlten, die Kinder wurden wieder besser in der Schule, verstanden plötzlich was die Polynomdivision und das Subtitutionsverfahren war und die Mutter versuchte ihr Glück als Graphikerin. Sie fertigte viele Graphiken an und konnte damit dann auch Geld verdienen.

Das ist nun viele Jahre her und heute Diskutiert die Familie Funktion viel über die Kurven in ihren leben.

Hört sich doch eigentlich gut an, oder? Wer eine bessere Merkgeschichte hat, darf sie gerne hier Posten, vielleicht ist sie ja sehr viel besser als meine und lässt sich sehr viel besser merken.