25 November 2008

Der Tag danach…

Gestern habe ich nun also die vorletzte Klausur in diesem Semester geschrieben. Mathe stand auf dem Programm und das 135 Minuten lang. Eigentlich muss ich sagen, war sie ziemlich einfach, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich diesmal gar kein Gefühl dafür, wie sie gelaufen ist. Von Gut bis Schlecht kann es alles sein und so bin ich jetzt eigentlich erst einmal zufrieden, wenn es kein Ausfall ist, aber so schlecht sollte sie dann eigentlich doch nicht gewesen sein.

Nun hilft eigentlich nur Abwarten und hoffen. Weiter lernen für die nächste und letzte Klausur und dann halt auf das Ergebnis warten, welches ja sicher spätestens nächste Woche vorliegt. Dann natürlich wieder mit Kommentar hier auf der Seite 😉

24 November 2008

Telefonanruf aus Utopia

Hach, heute ist mir mal wieder eine Kurzgeschichte in die Hände gefallen, die ich vor einigen Jahren geschrieben hatte und seither nicht mehr so wirklich beachtet habe, obwohl ich sie immer noch mal überarbeiten wollte.

Was das jetzt mit der Abendschule zu tun hat? Nun es war ein Projekt für die Abendschule, während dem diese Kurzgeschichte entstanden ist. Wer sie einmal lesen möchte, kann sie Hier downloaden.

Würde mich natürlich über ein paar Kommentare von euch freuen.

24 November 2008

Demokratietheorien

In Politikwissenschaft war und sind dieses Semester die Demokratietheorien das Thema welches uns beschäftigte und beschäftigt. Die Klausur wird sie wohl als Thema haben und es ist meiner Meinung nach auch wichtiges Allgemeinwissen, welches man schon haben sollte, wenn man über Demokratie diskutiert. Darum möchte ich hier nun einmal auf die Demokratietheorien eingehen.

Was bedeutet Demokratie eigentlich?

Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie Volksherrschaft (demo = Volk und kratie = Herrschaft)

Woher kommt es?

Die Demokratie kommt aus dem antiken Griechenland. Hier wurde sie als erstes in Athen umgesetzt wo alle Vollbürger, also Männer über 18 die keine Sklaven oder Ausländer waren, das Recht hatten an den politischen Entscheidungen mitzuwirken.

Und welche Theorien gibt es nun?

Einige, wobei ich hier auf die Theorien von Rousseau und Locke eingehen werde. (Locke wird übrigens nur Lock gesprochen, also ohne e, dass allerdings nur so als klitzekleiner Hinweis 😉 )

Nun Rousseau meint das alle Demokratie vom Souverän ausgehen muss. Der Souverän in diesem Fall ist das gesamte Volk. Gesetze können nur geschlossen werden, werden 100 % des Volkes zustimmen. Weiterhin ist er der Meinung das es keine unveräußerlichen Naturrechte gibt. Also kein Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum, sondern dass diese Rechte alle an das Souverän, also das gesamte Volk, abgegeben werden und nur von diesem dann wieder jedem einzelnen gewährt werden können.

Locke hingegen ist der Meinung das es eben doch diese Naturrechte gibt, welche dem Staat nicht überlassen werden können und welche auch vom Staat nicht eingeschränkt werden können. Bei Locke hat also jeder Mensch das Recht auf Freiheit, Unversehrtheit, Eigentum und Leben. Weiterhin werden bei Locke Repräsentanten gewählt, die das Volk vertreten, die Gesetze beschließen und  auch ausführen. Hier geht also nicht die Macht vom gesamten Volk als Souverän aus, sondern von auf Zeit gewählten Repräsentanten.

Man sieht hier also schon die deutlichen Unterschiede, bei Rousseau geht die gesamte Macht vom Volke aus, es gibt niemanden der darüber steht und der Entschlüsse entgegen der Volksmeinung beschließen kann. Bei Locke gibt es hingegen nur Naturrechte die niemand antasten kann, darüber hinaus wählt das Volk seine Repräsentanten, welche die Gesetze beschließen und umsetzen können.

Die Theorie von Rousseau hört sich in der Theorie ganz vernünftig an, ist aber bei mehreren Millionen Einwohnern wohl weniger Praktikabel, da es immer Menschen geben wird, die eine andere Meinung haben und es so nie zu einer Entwicklung und zu Gesetzen kommen würde. Auch ist das ganze ziemlich Unflexibel! Nehmen wir nur einmal die derzeitige Wirtschaftskrise, bevor hier alle Probleme wegdiskutiert wären, ein Gesetz gefunden wurden wäre, welches alle Menschen annehmen würden, wären die Banken schon Pleite gewesen und unsere Gesellschaft stände vor dem Aus.

Locke seine Theorie hingegen ist die, die man am ehesten Umsetzen kann. Durch gewählte Repräsentanten bleibt der Staat flexibel, da diese Repräsentanten ja dauernd auf aktuelle Entwicklungen reagieren können. Entscheidungen können durch eine einfache Mehrheit beschlossen und so kann schnell und Unflexibel gehandelt werden.  Nachteile sind natürlich der geringe Einfluss des Volkes auf Entscheidungen der Regierung. Die einzige Einflussmöglichkeit derzeit ist die Abwahl einer Regierung, was allerdings auch erst nach der Wahlperiode geschehen kann, solange muss man sich der Politik der Repräsentanten unterordnen.

Ein Ruf nach mehr Direkte Demokratie ist hier natürlich verständlich, gehört aber hier nicht zum Thema.

24 November 2008

Neue Woche, neues Glück oder so ;-)

Heute wird es also noch mal ernst, die vorletzte Klausur steht auf dem Plan und zwar die in Mathe. 135 Minuten in denen ich mich auf das wichtigste Konzentrieren muss und in denen ich mich jetzt auch mal anstrengen muss, damit am Ende mehr als eine drei unter der Klausur steht.

Am Freitag folgt dann auch schon die letzte Klausur in diesem Semester und somit auch in diesen Jahr, da dass nächste Semester ja auch erst im neuen Jahr beginnt. Für diese Klausur muss ich mir unbedingt noch einmal die Demokratietheorien anschauen und mir auch das wichtigste einprägen.

Ansonsten ist die Woche eigentlich ziemlich leicht, auch wenn ich nebenbei noch an der Deutschhausaufgabe zu arbeiten habe, damit diese dann auch Pünktlich nächste Woche fertig ist.

21 November 2008

Jonglieren nach zwei Tagen

Nach zwei Tagen Training klappt es irgendwie schon etwas besser mit dem handeln der zwei Bälle. Es gelingt mir auf jeden Fall schon mal, die Bälle von einer Hand zur anderen wandern zu lassen, aber wirklich flüssig läuft es wirklich noch nicht. Aber eines kann ich jetzt schon sagen, es erhöht die Konzentration schon jetzt, ich bin gespannt wie das erst mal ist, wenn man dann mit drei Bällen das ganze ausprobiert.

20 November 2008

Barock und seine Lebensauffassung

Für Deutsch habe ich die Aufgabe mich mit der Lebensauffassung im Barock zu beschäftigen und dazu 10 Thesen zu notieren. Nun ist ja nicht für jeden das selbe wichtig und da ich mich gerne wirklich darauf vorbereiten möchte und nicht wichtige Aspekte übersehen will, dachte ich mir hier mal nach euren zehn Thesen über den Barock und der Lebensauffassung im Barock zu fragen? Was wären für euch die 10 wichtigsten Thesen darüber?

Ich will diese Thesen natürlich nicht um mir die Arbeit zu ersparen selber welche zu entwerfen, sondern wirklich nur, um meinen eigenen Horizont zu sprengen und zu erweitern. Ich werde dann natürlich hier auch meine zehn Thesen veröffentlichen (wahrscheinlich in einem neuen Post) und diese zur Diskussion stellen.

19 November 2008

Mehr Konzentration durch Jonglieren?

Jonglieren soll ja bekanntlich die Konzentration fördern und somit auch steigern. Deshalb habe ich mir jetzt einmal vier Jonglierbälle geholt und werde mal schauen ob das mit der Konzentration stimmt. Ich habe nämlich leider schon all zu oft miterleben dürfen, dass meine Konzentration abgehauen ist und ich dann durch dumme kleine Fehler an einer eins vorbeigeschrammt bin. Wenn man z.B. einen Maßeinheit vergisst oder etwas anderes, so sind das pro vergessene Maßeinheit gleich mal 0,5 Punkte und das kann sich in einer Klausur auf einige Punkte addieren.

Zurück zu den Jonglierbällen! Ich habe jetzt mal damit kurz probiert und muss sagen, schon die richtige Wurftechnik zu finden ist ziemlich schwer und bedarf wahrscheinlich einige Tage Übung und das ist nur mit einen Ball. Stufe zwei ist dann, es mit zwei Bällen zu probieren, aber das dauert wohl noch ein paar Wochen, bis ich diese Stufe erreicht habe.

19 November 2008

Raumschiff Lyrik – Im Irrgarten des Rhetorik-Nebels

Nachdem wir unseren Funkspruch an unseren Heimatplaneten übermittelt hatten, verging einige Zeit bis die erwartete Antwort kam. Durch Störfelder innerhalb des Nebels konnten wir auch nicht den gesamten Funkspruch empfangen und erhielten daher nur eine unvollständige Liste mit rhetorischen Mitteln. Folgende rhetorische Mittel haben wir erhalten:

Akkumulation : Bei der Akkumulation handelt es sich um eine Reihung von Begriffen zu einem, genannten oder nicht genannten, Oberbegriff. Zum Beispiel : Sohn, Geliebter, Freund, Kind, Mann, du mein Ehemann.

Allegorie : Hierbei handelt es sich um eine konkrete Darstellung von Abstrakten, welche oft durch Personifikationen vollzogen wird. In einen Bild wird Gedachtes übertragen, welches später dann wieder durch Reflexion erschlossen werden muss. Als Beispiel wäre hier „der Sensenmann“ für den Tot.

Anapher : Bei der Anapher werden wichtige Wörter an Vers-/Satzanfängen wiederholt.

Antithese: Wenn einer sagt das ihm im Sommer kalt sei, im Winter hingegen ist ihm warm, dann handelt es sich dabei wohl um eine Antithese. Bei diesem rhetorischen Mittel werden Begriffe und Gedanken entgegen gestellt.

Ellipse : Bei der Ellipse handelt es sich um unvollständige Sätze, bei denen die Auslassungen eines Wortes oder einer Wortgruppe leicht ergänzbar sind. Als Beispiel hierfür würde gehen: Umso mehr Erfolg (man im Beruf hat), desto mehr Bezahlung ( gibt es für die Arbeit). Der Satz würde lauten: Umso mehr Erfolg, desto mehr Bezahlung.

Metapher: Eine Metapher ist eine Bedeutungsübertragung. Es werden sprachliche Verknüpfungen zweier semantischer Bereiche eingegangen, die normal nicht miteinander verbunden sind. Als Beispiel hier : „Das Feuer der Liebe“

Oxymoron: Wer gerne bittere Süßigkeiten ist, der ist ganz in der nähe der Oxymoron angelangt. Denn ein Oxymoron ist die Verbindung zweier Worte, die sich eigentlich ausschließen. Wie die bitter Süße eben, oder lautlose Musik.

Wer sich gerne mit Scheinwiedersprüchen quält, der hat im Paradoxon seine Bestimmung gefunden.

Das gelbe Gelb und auch das rote Rot sind hingegen der Paranomasie verfallen, denn diese spielen sehr gerne mit Wörtern die ähnlich Klingen oder den selben Wortstamm haben.

Hat man allerdings den Hang zu starken Übertreibungen, so sollte man sich einmal die Hyperbel genauer ansehen, denn diese ist bekannt für ihre Übertreibungen aller Art. Wer sie sucht, der findet diese im Meer der Tränen.

Schöngeister werden sich freuen wenn sie mit den Euphemismus zusammenstoßen, denn dieser verschönt viele Sachen, die gar nicht so sind. Wenn ihr also einen Euphemismus trefft, der auf dem Heimweg ist, so schaut einmal, ob nicht vielleicht der Sensenmann hinter ihm her ist. Denn bei einem Euphemismus könnte „Heimgang“ auch für „Tod“ stehen.

Sehr viel mehr konnte man von aus der Nachricht nicht retten und so hoffen wir, dass wir mit diesem wenig an wissen uns durch diesen Irrgarten durchkämpfen können. Wir warteten nun also auf das Überliterarische Wesen und hofften, dass die Wort- und Satzkonstruktionen nicht über unser Wissen hinaus geht. Keiner von uns wollte für immer in diesem Irrgarten festsitzen und deshalb stand auch jedem die Aufregung im Gesicht. Es dauerte mehrer Stunden, bis sich das Wesen wieder blicken ließ, Stunden welche uns wie Jahre vorkamen, da wir nicht wirklich etwas zu tun hatten.

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Fortsetzung folgt ….. 😉

18 November 2008

Mögliche Unmöglichkeiten….

Heut war ich in einen Vortrag über Unmöglichkeiten rund um die Mathematik und was das im alltäglichen so bedeutet. Einführend wurden einfache Dinge erwähnt, wie die Unmöglichkeit Kreise zu quadrieren. Dann ging es in die aktuelleren Themen, wie die Optimierung von Online-Prozessen, also Prozessen wo eine Entscheidung sofort dann nötig ist, wenn eine Information eintrifft. Hier wurde gezeigt, dass es unmöglich ist einen Prozess so zu optimieren, wie er es wäre, wenn man z.b. erst den ganzen Tag über die Daten sammeln würde und diese dann Auswertet und eine optimale Planung vornimmt.

Ein Beispiel wäre hier, wie auch im Vortrag erwähnt, der ADAC. Der Einsatzwagen des ADAC steht an einer bestimmten Stelle B. Nun kommt es an Stelle C zu einen Schaden an einem Auto, der Besitzer ruft den ADAC an, welche den Einsatzwagen von der Stelle B zur Stelle C befördern. Nun hat ein weiterer Autofahrer an stelle A einen schaden, wobei die Stelle A weniger weit von Stelle B entfernt ist wie Stelle C. Die Leitstelle entscheidet sich nun, den Einsatzwagen erst zur Stelle A zu schicken, da diese immer noch weniger weit entfernt ist, wie Stelle C. In diesen Fall hat aber der Einsatzwagen schon eine bestimmte Strecke auf den Weg zur Stelle C zurück gelegt und muss diese natürlich nun auch wieder auf den Weg zu A zusätzlich zur Strecke die Stelle A von Stelle B entfernt ist, zurücklegen.

Die Optimale Lösung hätte man natürlich gehabt, wenn man die Daten erst gesammelt hätte und den Fahrer dann sofort von Stelle B zur Stelle A geschickt hätte. Das ist allerdings nicht möglich, da dann für die Kunden eine Wartezeit eintreten würde, die wohl nicht mehr zu vertreten wäre. Darum versucht man diese Online-Prozesse zu optimieren, wobei es unmöglich ist, dass optimalste Ergebnis zu erreichen. Um das so auszudrücken, wenn Optimal die Nummer 1 wäre und die 0,1 je zehn Prozent betragen, dann könnte man nur ein maximal optimiertes Ergebnis von 1,54 erreichen. Man ist also immer schlechter als das Optimum, allerdings erst mal nur auf dieses oben genannte Beispiel bezogen.

Für weitere Betrachtungen die ich aus dem Vortrag mitnehmen konnte, brauche ich jetzt erst mal ein wenig Zeit um es nachzuvollziehen, da es doch schon ein etwas komplizierter Vortrag war, für jemanden der weder Mathe noch Physiklehrer oder Student oder Professor ist. Oder halt sich tiefer mit dieser Materie beschäftigt hat.

17 November 2008

Ab in die dritte Woche….

Jab unglaublich, nun geht es heute also in die dritte Woche nach den Ferien, wie schnell doch die Zeit verfliegt. Wenn wir schon dabei sind, inzwischen schreibe ich auch schon über einen Monat hier in diesen Blog, ich sag ja, die Zeit vergeht und vergeht und bleibt nicht stehen, gönnt einen keine Pause und hetzt von Woche zu Woche, von Jahr zu Jahr.

Was kommt diese Woche auf mich zu in der Schule? Rein gar nichts, denn wir haben Studienwoche. Das bedeutet, dass kein regulärer Unterricht stattfindet, sondern wir uns im Selbsstudium ein wenig was beibringen sollen. Aber ein bisschen was gibt es dann doch zu tun. Heute Abend zum Beispiel trifft sich unser Matheleistungskurs zur Klausurvorbereitung. Da dies ein verbindlicher Termin ist, bin ich natürlich dabei. Morgen, am Dienstag, werde ich dann im Rahmen von Physik, in einer „Vorlesung“ oder so etwas ähnlichen wiederfinden. Dies ist allerdings kein Pflichttermin, sondern einer den ich Freiwillig wahrnehme. Und die restlichen Tage der Woche nutze ich dann, um meine Hausaufgaben zu machen, die ich in den anderen Fächern habe.

Also eine ganz entspannte Woche um dann in die letzte Klausurwoche zu starten….