Warum sterben wir eigentlich?

Ich weiß, mit dieser Frage setzt sich keiner gerne auseinander, führt es doch unsere eigene Sterblichkeit vor die Augen. Doch wenn man einmal nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern sich ein wenig tiefer mit dieser Frage beschäftigt, dann könnte das uns den Sinn des Lebens etwas näher bringen. Und ich meine wirklich nur näher, denn ergründen werden wir den Sinn nie, jedenfalls nicht, solange wir leben. Doch warum sterben wir? Würden wir ewig Leben, dann wäre doch vieles sehr viel einfacher. Wir müssten uns zum Beispiel keine Sorgen machen, dass wir Zeit verschwenden – wir bräuchten also auch niemanden erklären, warum wir wieder eine Nacht durchgespielt haben. Zeit wäre dann unwichtig, denn wer nicht stirbt, braucht sich keine Gedanken um die Zeit zu machen. | mehr

Kein Organspendeausweis = schlechtes Gewissen?

Ich bin mir ja irgendwie nicht so sicher, was ich von diesem Video halten soll. Da steht ein Dialyse-Patient auf dem Bahnhof und wartet auf ein Organ, auf eine Niere, um genauer zu sein. Das Ganze soll uns aufrütteln und dazu beitragen, dass mehr Menschen einen Organspendeausweis bei sich tragen. Ich persönlich habe einen Organspendeausweis dabei, aber dieser gilt natürlich nur, wenn ich selbst durch irgendeinen Unfall sterben sollte. Er hilft also der Person, die dort auf dem Bahnsteig wartet, erst einmal nicht, und wenn ich ehrlich bin, würde ich auch zu Lebzeiten keines meiner Organe spenden, auch wenn sie doppelt vorhanden sind. Wer weiß denn, ob das verbleibende Organ das restliche Leben durchhält? Also würde diesem Mann nur geholfen werden, wenn die passende Spenderperson stirbt – was doch nun wirklich keiner will, oder? | mehr

U20-Poetry-Slam in Berlin – Mein Freitagabend ;-)

Am Freitag war ich beim U20 Poetry-Slam hier in Berlin. Stattgefunden hat er im „Podewil“ in der Klosterstraße. Ich wusste nicht wirklich, was auch mich zukommt, aber ich habe es nicht bereut, mir das Ganze einmal anzusehen. GRIPS-Theater und Podewil = U20 Poetry-Slam-Berlin   Zuerst musste ich suchen, wo ich denn nun eigentlich rein muss, aber ich hätte einfach nur zu den vielen Jugendlichen gehen müssen, die sich am Eingang eines Hauses aufgehalten haben. Dort wehte auch die GRIPS-Theater-Flagge, aber ich weiß bis heute noch nicht, ob das auch der tatsächliche Standort des GRIPS-Theaters ist – foursquare hat mir nämlich eine andere Straße angezeigt, die knapp 5 Kilometer entfernt lag. Der Eintritt kostete mich 6,- Euro, was ich durchaus in Ordnung finde für ein schönes Freitagabend-Programm. | mehr

Lust auf eine Fahrradtour – aber kein Fahrrad zur Hand?

So langsam wird es wieder wärmer, am Wochenende soll es sogar schon bis zu 30° Celsius werden – da ist es doch immer ganz schön, sich in der freien Natur zu bewegen. Das kann eine schöne Wanderung sein, ein Besuch in einen Park, oder eine Fahrradtour. Die ersten beiden Möglichkeiten kann man schnell umsetzen, indem man seine Füße in Bewegung setzt, und sich zur Wanderstrecke oder zum Park aufmacht. Die Fahrradtour hingegen setzt ein Fahrrad voraus, was natürlich nicht jeder hat – oder welches nicht mit in den Urlaub genommen werden konnte. Das kann aber nicht als Ausrede herhalten, denn in vielen Städten gibt es Verleihstationen, an denen man sich unkompliziert ein Fahrrad ausleihen kann. NextBike – einfach Anrufen und losfahren   NextBike ist eines dieser Verleihsysteme, welches unabhängig von Öffnungszeiten funktioniert. | mehr

Laufupdate Nr. 02/2012

„Lauftraining verlängert das Leben. Nur leider geht die dadurch erworbene Lebenszeit wieder fürs Lauftraining verloren.“ Es ist schon wieder Mitte April, in etwas mehr als zwei Wochen steht der BIG25 auf dem Plan, da wird es doch langsam wieder Zeit, hier ein kleines Laufupdate zu publizieren. Das letzte Laufupdate habe ich im Februar veröffentlicht, ist also schon etwas länger her ;-). Seit dem letzten Artikel bin ich schon 3 Volksläufe gelaufen. Den Plänterwaldlauf, den ich damals schon erwähnt habe, den Birkenwäldchenlauf in Treptow und letztes Wochenende dann den Pankower Frühlingslauf. Eigentlich hatte ich noch vor am kommenden Wochenende einen Volkslauf zu laufen, aber daraus wird wohl nichts, womit der nächste Volkslauf dann wohl der BIG25 sein wird. | mehr

Kostenfaktor Lebenserwartung….

„Steigendes Lebensalter kostet Billionen“ - das habe ich gerade als Überschrift über einen „Welt“-Artikel gelesen. Den Artikel selbst habe ich nicht gelesen, aber mir reicht schon die Überschrift, damit sich Unbehagen in mir ausbreitet. Die steigende Lebenserwartung der Menschen wird nicht als etwas Positives gesehen, sondern nur als Kostenfaktor in unserem System. Und alles was Kosten verursacht, ist eigentlich erst einmal etwas Negatives, denn es mindert den Gewinn. Im Grunde bedeutet das, das wir uns dafür schämen müssten, dass wir älter werden. Jeder der nicht mit 65 stirbt, ist einfach nur noch ein Kostenfaktor und somit eine Belastung für unsere Gesellschaft, jedenfalls könnte man so argumentieren, wenn man diese Überschriften immer liest. | mehr

BWL: Sind BWLer kalte Rationalisierer?

Ich bin gerade dabei, mich durch das erste Lehrheft der BWL zu arbeiten, und dabei ist schon die erste Frage ziemlich abschreckend und konstruiert (meiner Meinung nach). Ich darf sie hier nicht 1 zu 1 wieder geben, aber den Inhalt schon. (Ich studiere übrigens Wirtschaftsinformatik ;-) ) In der Frage geht es darum, einer Medizinstudentin eine Antwort zu geben, auf eine Aussage, die diese getätigt hat. Die Medizinstudentin stellt die Aussage auf, dass ich, weil ich Betriebswirtschaft studiere, ein kalter Rationalisierer bin. Weiterhin soll ich die ökonomische Effizienz des Krankenhauses auf Kosten des Wohls der Patienten herbeiführen wollen. Was soll ich ihr sagen? Erst einmal wurde ich wohl sagen, dass ich bisher nur ein Student bin, und überhaupt nicht in einem Krankenhaus arbeite. | mehr

Medien machen Täter zu Stars

Heute beginnt in Norwegen der Prozess gegen den „Amokläufer“, der im letzten Jahr viele Menschen getötet hat. Ich möchte auf die Tat und den Täter hier nicht weiter eingehen, weil ich finde, dass der Täter eine so große Bühne, wie er sie derzeit bekommt, gar nicht verdient hat. Und da bin ich auch schon beim eigentlichen Thema. Über 1.000 Medien-Vertreter aus der ganzen Welt waren beim Prozessauftakt dabei. Sie berichten von dem Prozess und werden dabei auch das wirre Gerede vom Täter in der Welt verteilen. Und genau das halte ich für einen Fehler. Der Täter bekommt durch diesen Presseansturm genau das, was er mit seinem Attentat heraufbeschwören wollte, nämlich weltweite Aufmerksamkeit. Damit ist seine Aktion voll aufgegangen, und er dürfte damit zufrieden sein. | mehr

Was gesagt werden muss…

Was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Deswegen werde ich jetzt auch nicht länger schweigen, denn schweigen kann keine Probleme lösen. Ich sehe den Familienfrieden in Gefahr, und davor habe ich Angst. Dein Biowaffen-Potential ist riesengroß, und wenn du ehrlich bist, dann schreckst du auch nicht davor zurück, diese einzusetzen. Bisher habe ich es hingenommen, habe ich geschwiegen und den Schaden still beseitigt, damit ich die Beziehung zwischen uns nicht gefährde - und ich habe einen riesen Respekt vor unserer Beziehung. Doch jetzt kann ich nicht mehr schweigen, jetzt muss gesagt werden, was gesagt werden muss, denn, liebe Mietzekatze, deine Biowaffenangriffe müssen ein Ende haben. Ich bin dafür, dass dein Waffenarsenal durch internationale Kontrolleure kontrolliert wird, damit der Familienfrieden weiterhin bestand hat. | mehr

Brief an das Leben – Update

Vor Kurzen hatte ich hier einen alten Foren-Beitrag von mir veröffentlicht. Es handelte sich um meinen Brief an das Leben, welchen ich mal wieder etwas in den Vordergrund rücken wollte. Nun gab es dazu, von einem anderen Forumbenutzer, damals schon eine Antwort, die ich im anderen Beitrag nicht verlinkt hatte, weil ich die Umlaute noch nicht bearbeitet hatte. Die Arbeit habe ich mir heute gemacht, und deswegen möchte ich hier jetzt auch noch auf die Antwort verlinken. Außerdem verlinke ich noch auf meinen zweiten Brief an das Leben und auf die zweite Antwort, die ich auch heute bearbeitet habe, damit auch die Umlaute in diesen Beiträgen wieder stimmen. Ich hoffe, dass die Beiträge noch ein wenig Beachtung finden, und es hier oder im Forum auch noch ein paar Kommentare dazu gibt. | mehr

Spieglein Spieglein – Mein Kinobesuch….

Gestern war ich, nach langer Zeit, mal wieder im Kino. Ich dachte mir, ich könnte mir mal wieder einen lustigen Film ansehen, was im Kino ja doch immer etwas schöner ist als vor dem Fernseher. „Spieglein, Spieglein“ - Wer ist der lahmste Film im Kinoland?   Entschieden habe ich mich für dein Film „Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte“. Aufgrund der Werbung dachte ich, dass es ein ziemlich lustiger Film werden würde, nur leider wurde ich ziemlich schnell enttäuscht. Der Ansatz versprach zwar viel Lustiges, aber leider wurde es nicht wirklich umgesetzt. Das soll nicht heißen, dass es überhaupt nichts zu lachen gab, aber es hätte mehr sein können, wenn man das Potential der Geschichte genutzt hätte. | mehr

Osterpostkarten-Blogparade

Nachdem ich letzte Woche schon zwei Osterpostkarten aus der Osterpostkarten-Blogparade bekommen haben, und ich am Samstag auch meine drei Osterpostkarten auf die Reise geschickt habe, ist heute mein dritte Osterpostkarte angekommen. Es ist also an der Zeit, dass ich kurz über die Aktion schreibe. Bedanken möchte ich mich bei Ingrid, Danny und daggis-welt, die mir die drei Postkarten geschickt haben. Es sind übrigens meine ersten Osterpostkarten, die ich in meinem Leben bekommen habe – was die Freude darüber noch vergrößert. Ich hoffe, dass auch meine drei verschickten Postkarten pünktlich bei den drei Empfängern ankommen (übrigens alles Frauen, war ich wieder der einzige Mann?). | mehr

Lernen ist schwer…

Lernen ist schwer. Ihr wisst sicher was ich meine, wenn ich diesen Satz schreibe. Ich gehe sogar weiter, denn lernen ist unmöglich. Zumindest, wenn man es in den eigenen vier Wänden machen soll. Kaum sitzt man am Schreibtisch und hat das Heft mit der zu lösenden Aufgabe vor sich liegen, fällt einen auf einmal ein Schrank auf, den man schon mindestens 10 Jahre nicht mehr beachtet hat. 10 Jahre ist eine lange Zeit, und so kommt es, dass der Schrank auf einmal interessanter ist, als das Heft mit der Aufgabe, welche man eigentlich lösen sollte. Wir können das Heft mir der Aufgabe auch gerne gegen Vokabeln auf Karteikarten austauschen, es bleibt dasselbe, der Schrank ist interessanter. Was verbirgt sich wohl in diesem Schrank, den wir 10 Jahre nicht mehr angesehen haben? | mehr

Das Studium beginnt…

Ab heute wird es ernst. Ich sitze hier gerade vor dem ersten Studienheft und überlege, wie ich es denn jetzt angehen kann, dass das Lernen wirklich effektiv ist und auch etwas hängenbleibt. Die Textmarker liegen schon bereit, auch ein Notizbuch habe ich mir schon auf den Tisch gelegt, jetzt muss aber noch der Einstieg gelingen. Ich weiß nicht, wie die ersten Tage an einer Universität sind, ob man gleich mit dem Lernstoff voll durchstartet, oder ob es erst einmal organisatorische Dinge gibt, die man abarbeitet. Soll mir aber auch egal sein, denn ich bin nicht an der Uni, sondern ich muss mich hier zu Hause einrichten, muss hier das richtige Lerntempo für mich finden, muss herausfinden, was gut für mich ist und wie ich mir meine Zeit am besten einteile. Die erste Woche wird hier wohl die schwerste sein. | mehr