Tag 1

So, der erste Tag ist überstanden. Ich bin seit 18 Uhr in Neuruppin in einer Pension. Das Erste, was ich hier gemacht habe, war duschen. Danach habe ich noch ein wenig Fern gesehen, und nun liege ich bereits im Bett, schließlich möchte ich morgen früh gleich weiter. Heute früh wollte ich eigentlich schon um 7 Uhr los fahren, aber verlassen habe ich die Wohnung erst um halb neun. Danach habe ich erst mal zwei Stunden gebraucht, um aus Berlin raus zu kommen. Nachdem ich Berlin aber verlassen hatte, kam sofort die Sonne raus, und begleitete mich auch für ein paar Stunden. Irgendwann erwischte mich dann aber das schlechte Wetter, und weil Regen ja nicht genug gewesen wäre, musste mich zwei Mal der Hagel erwischen. Aber ich will mich gar nicht beschweren, denn achtzig Prozent der Fahrt war trocken. | mehr

Erinnerungen – Fahrradtour nach Mecklenburg-Vorpommern

Heute Nacht konnte ich nicht wirklich schlafen. Als ich im Bett lag, kamen Erinnerungen hoch an die Zeit, die ich in Wietow bei meinem Opa und bei meiner Oma verbracht habe. Es war viel zu wenig Zeit und die Zeit ist schon viel zu lange her. Vor 10 Jahren war ich das letzte Mal dort und das auch nur für einen Tag - zum 50. Geburtstag meines Vaters. Da war nicht wirklich viel Zeit, sich mit meinem Opa zu unterhalten, meine Oma lebte damals schon nicht mehr. Und davor war ich auch zu selten dort, es waren sicher auch 5 Jahre, die ich davor nicht in Wietow war, also habe ich meinen Opa nur einmal, in den letzten 15 Jahren, gesehen. Nicht einmal zur Beerdigung meiner Oma durfte ich nach Wietow, obwohl ich der Meinung bin, dass das sich so gehört. | mehr

Wie aus einem Tweet eine Fahrradtour nach Mecklenburg-Vorpommern wurde.

Ihr wisst ja, dass ich doch ein wenig verrückt bin, was ich nächste Woche mal wieder beweisen werde. Ich schrieb gestern auf Twitter, dass ich ein Fahrrad brauche, weil ich nach Mecklenburg fahren möchte. Da ich, wenn ich mal Rad fahren möchte, mir immer eines bei Nextbike leihe, schrieb ich im selben Tweet, dass das wohl zu teuer wäre, ein Rad von Nextbike zu verwenden. Damit war das Thema für mich eigentlich schon erledigt, weil ich niemanden kenne, der mir ein Fahrrad hätte leihen können. Doch dann bekam ich von Nextbike einen Tweet, dass sie mir ein Fahrrad kostenlos zur Verfügung stellen, wenn ich die Fahrt mit Bildern, auf Twitter, dokumentiere. Nun, wie oben schon erwähnt, bin ich ziemlich verrückt und habe dieses Angebot natürlich sofort angenommen. | mehr

Ich mach mir die Welt…

Quelle: Twitter - Einfach aufs Bild klicken. Jetzt ist es also raus! Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Gut für mich, allerdings schlecht für euch, denn euch gibt es in der Realität alle gar nicht. Beziehungsweise, es gibt euch schon, allerdings nur in meinem Kopf. Ihr seid alle meine Geschöpfe! Das kann euch gefallen, denn ihr seid für euer Handeln dann nicht wirklich verantwortlich, aber, ich kann euch alle auch wieder verschwinden lassen. Mir war das natürlich vorher auch nicht bewusst, aber, nachdem jetzt eine meiner fiktiven Kreaturen sich das nicht mehr gefallen lassen will, ist mir das natürlich schlagartig bewusst geworden. Deswegen sehe ich übrigens auch nicht die Argumente anderer, denn ich habe sie mir ja selbst ausgedacht, oder ich habe sie mir eben nicht selbst ausgedacht. | mehr

Meine Flucht vor Argumenten

Ich diskutiere ja gerne und viel – mit SPD-Mitgliedern noch viel mehr und viel lieber – und warte in diesen Diskussionen immer auf Argumente der Gegenseite. Meist kommen die nicht, oder es werden welche wiederholt, die mich bisher schon nicht überzeugt haben. Auf Rückfragen wird meist sowieso nicht geantwortet, obwohl eine Antwort die Diskussion schon weiter bringen könnte. Meist denke ich mir dann, dass das irgendwie blöd ist, weil wenn man etwas zur Diskussion stellt, dann sollte man auch bereit sein, darüber zu diskutieren. Außer, man kennt die Person schon und weiß, dass die Diskussion eh nicht viel bringt – dann darf man es auch sein lassen, was ich durchaus auch tue. Nun weiß ich allerdings seit gestern, dass gar nicht die Anderen schuld sind, nein, ich flüchte vor den Argumenten. | mehr

Herr Bär: Sag mal, ist Weihnachten nicht schon vorbei?

  Sag mal Sven, ist Weihnachten nicht schon lange vorbei? Ja Herr Bär, Weihnachten ist schon lange vorbei, warum fragst du? Na wegen den Plätzchen, die hier auf deinem Tisch stehen. Ja, die sind leider noch übrig geblieben. Und du willst die jetzt alle essen? Naja, zumindest ein paar davon. Wolltest du nicht abnehmen? Ja... Und dann isst du Plätzchen? Hatte ich vor. Sicher? Sag mal Herr Bär, willst du etwa die ganzen Plätzchen essen? Ja, ich würde mich für dich opfern und die ganzen Kalorientierchen für dich vernichten! ... | mehr

Herr Bär: Das schlechte Gewissen

  Sag mal Sven, wolltest du nicht lernen? Wie soll ich denn lernen, wenn du, Herr Bär, auf meinen Unterlagen sitzt? Jetzt hör hier mal auf mit deinen Ausreden, ich bin gerade erst hier herauf geklettert. Und ich habe gesehen, was du gemacht hast – gelernt hast du auf jeden Fall nicht. Okay, okay Herr Bär, hast ja recht... Also wolltest du nun lernen? Eigentlich schon... Und warum machst du das nicht? Nun, ich bin wohl eben etwas abgelenkt wurden... Das ist ja schon wieder eine Ausrede! Okay, hast ja recht, ich habe mich wieder ablenken lassen. | mehr

„Ich möchte mich einschläfern lassen, um nicht auf Kosten anderer zu leben…“

Da schalte ich nachts auf Deutschlandradio Kultur um, weil ich mich ein wenig berieseln lassen will, und stolpere dabei in eine Sendung, die mich, obwohl ich erst am Schluss eingeschaltet habe, doch ziemlich sprachlos machte. Ich habe keine Ahnung wie diese Sendung heißt und ich weiß auch nicht genau, was das Thema war, aber die Anrufer, die dort in der Sendung ihre Meinung gesagt haben, lassen mich immer mehr an dieser Gesellschaft zweifeln. Da ruft eine Dame an, die schon über 80 Jahre alt ist, um sich darüber zu beschweren, dass sie sich nicht einschläfern lassen kann. Sie will sich einschläfern lassen, damit sie nicht auf Kosten anderer lebt und damit sie ja nicht zu einem Pflegefall wird. Das erschüttert mich, weil ich mich frage, in was für einer Gesellschaft wir leben, in der Menschen Angst davor haben alt zu werden? | mehr

Wild Fire Hazelnut – Cola mit Haselnuss Geschmack

In Berlin gibt es ja an jeder Ecke irgendwelche verrückten Getränke. Dazu gehört auch die Cola von Wild Fire Hazelnut, die ich bei der Neueröffnung eines Getränkeladens entdeckt habe. Cola für Nutella Fans   Ihr wisst ja inzwischen, dass ich ziemlich neugierig bin, weswegen auch diese Cola den Weg zu mir nach Hause gefunden hat. Nachdem ich die Flasche geöffnet hatte, war die Überwindung, um den ersten Schluck zu nehmen, doch ziemlich groß. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass Cola und Haselnuss wirklich zusammenpassen, aber da ich die Flasche nun schon einmal hatte, musste ich nun auch durch und das Getränk probieren. Der erste Schluck war dann auch gar nicht so schlimm, auch wenn er natürlich gewöhnungsbedürftig war. | mehr

Glam Cola – die etwas andere Cola aus Berlin Kreuzberg

Stellt euch vor, ihr sitzt in Berlin-Kreuzberg in einem Cafe und wollt euch dort eine Cola bestellen. Auf der Karte steht aber nur die Glam-Cola, die ihr natürlich nicht kennt, aber ihr bestellt sie dennoch, weil ihr davon ausgeht, dass es dennoch eine normale Cola ist. Wenig später kommt die Bedienung wieder, und bringt euch ein Glas, in der sich eine durchsichtige Flüssigkeit befindet, die ihr natürlich erst einmal für Mineralwasser haltet. Das sagt ihr natürlich der Bedienung auch, die euch daraufhin freundlich anlächelt und sagt, dass es sich hierbei um die bestellte Glam-Cola handelt. Glam Cola – koffeinhaltige Cola-Ingwer Limonade ohne Phosphorsäure   Ich war schon ein wenig überrascht, als ich die durchsichtige Cola im Regal stehen sah. | mehr

Das war mein Laufjahr 2013

Und schon wieder ist ein Laufjahr vorbei. Nein, nicht 2014, denn das beginnt ja gerade erst, sondern 2013. Seit 2008 ist 2013 nun schon meine sechste Laufsaison gewesen, in der ich regelmäßig mein Lauftraining absolviert habe und es war das vierte vollständige Jahr, in dem ich mit meinem Laufpartner Bernd zusammen trainiert habe. 1022,3 Kilometer   Die Kilometerleistung ist wieder ein wenig enttäuschend, aber ich hatte ja schon zum Halbjahr angekündigt, mir für 2013 keine größeren Ziele vorzunehmen. Dabei ist es auch geblieben, wobei ich dadurch doch wieder sehr viel regelmäßiger trainiert habe, als im ersten Halbjahr, in welchem ich ja mehrere Wochen am Stück nicht gelaufen bin. Weggefallen ist aber die Vorbereitung auf den Halbmarathon, weswegen ich bei der Kilometerleistung auch nicht sehr viel rausholen konnte. | mehr

Der innere Kampf

Da ist er wieder, dieser ewige Kampf in mir. Auslöser ist eine Einsendeaufgabe, die ich heute bis 15 Uhr im Onlinesystem der Fernuni hinterlegt haben muss. Einsendeaufgaben sind wichtig, um für die Modulklausur zugelassen zu werden und diese Klausur ist wiederum wichtig, um das Modul zu bestehen, was wiederum wichtig ist, um irgendwann einmal das Studium abzuschließen. An dieser Einsendeaufgabe ist besonders, dass es eine von vier Einsendeaufgaben ist, und ich am Ende 50 Prozent der zu erreichenden Punkte, welche insgesamt für alle vier Einsendeaufgaben vergeben werden, holen muss, um für die Klausur zugelassen zu werden. 2 Einsendeaufgaben habe ich schon fertig, und jetzt fehlen mir noch 18 Punkte, um die Klausurzulassung zu erlangen. | mehr

Kältenothilfe mit Herz – Obdachlosen Essen und Zeit spenden

Kalt ist es draußen und dunkel. Der Regen fällt unbeeindruckt vom Himmel und die Autos fahren unbeirrt durch die Stadt. Es ist 18 Uhr, vor einem Lidl am Berliner Ostkreuz sammelt sich langsam eine kleine Gruppe von Menschen, nicht zufällig, nein diese Menschen haben an diesem Abend ein gemeinsames Ziel. Einige haben schwere Tüten bei sich, andere wollen einfach nur mithelfen und wieder andere gehen noch einmal in die Kaufhalle, um noch die letzten Zutaten für das Essen zu kaufen, welches sie gleich gemeinsam kochen werden. Danach zieht die Gruppe weiter, in einen kleinen Unterschlupf, wo sie gemeinsam kochen können. Einige schnappen sich die Zwiebeln, andere die Karotten, um diese vorzubereiten. Gemeinsam macht kochen viel mehr Spaß und in der Gesellschaft vergeht auch die Zeit schneller, bis das Essen fertig ist. | mehr

Ist Nacktheit ein Verbrechen?

Ich finde es immer wieder lustig, wenn Nacktheit zum Verbrechen gemacht wird. Ich meine, Nacktheit ist das normalste auf der Welt. Wenn Menschen sich aber nackt in der Öffentlichkeit bewegen, wird das gleich zu einem Verbrechen und unanständig. Versteht mich nicht falsch, ich rede jetzt nicht von Menschen, die sich vor anderen hinstellen und ihre Geschlechtsteile zeigen, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Ich rede von denen, die einfach nur nackt draußen herumlaufen wollen, weil sie das natürlich finden, weil sie Kleider ablehnen. Sicher ist das ein ungewohnter Anblick, aber ist er wirklich so schlimm? Nacktheit wird in unserer Gesellschaft weggesperrt. Es gibt Nacktwanderwege und Nacktbadestrände, aber all diese Dinge sind "hinter Gittern", damit die bekleideten Menschen, und vor allem die Kinder dieser Menschen, die Nacktheit nicht mitbekommen. | mehr