Herr Bär: Das schlechte Gewissen

  Sag mal Sven, wolltest du nicht lernen? Wie soll ich denn lernen, wenn du, Herr Bär, auf meinen Unterlagen sitzt? Jetzt hör hier mal auf mit deinen Ausreden, ich bin gerade erst hier herauf geklettert. Und ich habe gesehen, was du gemacht hast – gelernt hast du auf jeden Fall nicht. Okay, okay Herr Bär, hast ja recht... Also wolltest du nun lernen? Eigentlich schon... Und warum machst du das nicht? Nun, ich bin wohl eben etwas abgelenkt wurden... Das ist ja schon wieder eine Ausrede! Okay, hast ja recht, ich habe mich wieder ablenken lassen. | mehr

„Ich möchte mich einschläfern lassen, um nicht auf Kosten anderer zu leben…“

Da schalte ich nachts auf Deutschlandradio Kultur um, weil ich mich ein wenig berieseln lassen will, und stolpere dabei in eine Sendung, die mich, obwohl ich erst am Schluss eingeschaltet habe, doch ziemlich sprachlos machte. Ich habe keine Ahnung wie diese Sendung heißt und ich weiß auch nicht genau, was das Thema war, aber die Anrufer, die dort in der Sendung ihre Meinung gesagt haben, lassen mich immer mehr an dieser Gesellschaft zweifeln. Da ruft eine Dame an, die schon über 80 Jahre alt ist, um sich darüber zu beschweren, dass sie sich nicht einschläfern lassen kann. Sie will sich einschläfern lassen, damit sie nicht auf Kosten anderer lebt und damit sie ja nicht zu einem Pflegefall wird. Das erschüttert mich, weil ich mich frage, in was für einer Gesellschaft wir leben, in der Menschen Angst davor haben alt zu werden? | mehr

Wild Fire Hazelnut – Cola mit Haselnuss Geschmack

In Berlin gibt es ja an jeder Ecke irgendwelche verrückten Getränke. Dazu gehört auch die Cola von Wild Fire Hazelnut, die ich bei der Neueröffnung eines Getränkeladens entdeckt habe. Cola für Nutella Fans   Ihr wisst ja inzwischen, dass ich ziemlich neugierig bin, weswegen auch diese Cola den Weg zu mir nach Hause gefunden hat. Nachdem ich die Flasche geöffnet hatte, war die Überwindung, um den ersten Schluck zu nehmen, doch ziemlich groß. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass Cola und Haselnuss wirklich zusammenpassen, aber da ich die Flasche nun schon einmal hatte, musste ich nun auch durch und das Getränk probieren. Der erste Schluck war dann auch gar nicht so schlimm, auch wenn er natürlich gewöhnungsbedürftig war. | mehr

Glam Cola – die etwas andere Cola aus Berlin Kreuzberg

Stellt euch vor, ihr sitzt in Berlin-Kreuzberg in einem Cafe und wollt euch dort eine Cola bestellen. Auf der Karte steht aber nur die Glam-Cola, die ihr natürlich nicht kennt, aber ihr bestellt sie dennoch, weil ihr davon ausgeht, dass es dennoch eine normale Cola ist. Wenig später kommt die Bedienung wieder, und bringt euch ein Glas, in der sich eine durchsichtige Flüssigkeit befindet, die ihr natürlich erst einmal für Mineralwasser haltet. Das sagt ihr natürlich der Bedienung auch, die euch daraufhin freundlich anlächelt und sagt, dass es sich hierbei um die bestellte Glam-Cola handelt. Glam Cola – koffeinhaltige Cola-Ingwer Limonade ohne Phosphorsäure   Ich war schon ein wenig überrascht, als ich die durchsichtige Cola im Regal stehen sah. | mehr

Das war mein Laufjahr 2013

Und schon wieder ist ein Laufjahr vorbei. Nein, nicht 2014, denn das beginnt ja gerade erst, sondern 2013. Seit 2008 ist 2013 nun schon meine sechste Laufsaison gewesen, in der ich regelmäßig mein Lauftraining absolviert habe und es war das vierte vollständige Jahr, in dem ich mit meinem Laufpartner Bernd zusammen trainiert habe. 1022,3 Kilometer   Die Kilometerleistung ist wieder ein wenig enttäuschend, aber ich hatte ja schon zum Halbjahr angekündigt, mir für 2013 keine größeren Ziele vorzunehmen. Dabei ist es auch geblieben, wobei ich dadurch doch wieder sehr viel regelmäßiger trainiert habe, als im ersten Halbjahr, in welchem ich ja mehrere Wochen am Stück nicht gelaufen bin. Weggefallen ist aber die Vorbereitung auf den Halbmarathon, weswegen ich bei der Kilometerleistung auch nicht sehr viel rausholen konnte. | mehr

Der innere Kampf

Da ist er wieder, dieser ewige Kampf in mir. Auslöser ist eine Einsendeaufgabe, die ich heute bis 15 Uhr im Onlinesystem der Fernuni hinterlegt haben muss. Einsendeaufgaben sind wichtig, um für die Modulklausur zugelassen zu werden und diese Klausur ist wiederum wichtig, um das Modul zu bestehen, was wiederum wichtig ist, um irgendwann einmal das Studium abzuschließen. An dieser Einsendeaufgabe ist besonders, dass es eine von vier Einsendeaufgaben ist, und ich am Ende 50 Prozent der zu erreichenden Punkte, welche insgesamt für alle vier Einsendeaufgaben vergeben werden, holen muss, um für die Klausur zugelassen zu werden. 2 Einsendeaufgaben habe ich schon fertig, und jetzt fehlen mir noch 18 Punkte, um die Klausurzulassung zu erlangen. | mehr

Kältenothilfe mit Herz – Obdachlosen Essen und Zeit spenden

Kalt ist es draußen und dunkel. Der Regen fällt unbeeindruckt vom Himmel und die Autos fahren unbeirrt durch die Stadt. Es ist 18 Uhr, vor einem Lidl am Berliner Ostkreuz sammelt sich langsam eine kleine Gruppe von Menschen, nicht zufällig, nein diese Menschen haben an diesem Abend ein gemeinsames Ziel. Einige haben schwere Tüten bei sich, andere wollen einfach nur mithelfen und wieder andere gehen noch einmal in die Kaufhalle, um noch die letzten Zutaten für das Essen zu kaufen, welches sie gleich gemeinsam kochen werden. Danach zieht die Gruppe weiter, in einen kleinen Unterschlupf, wo sie gemeinsam kochen können. Einige schnappen sich die Zwiebeln, andere die Karotten, um diese vorzubereiten. Gemeinsam macht kochen viel mehr Spaß und in der Gesellschaft vergeht auch die Zeit schneller, bis das Essen fertig ist. | mehr

Ist Nacktheit ein Verbrechen?

Ich finde es immer wieder lustig, wenn Nacktheit zum Verbrechen gemacht wird. Ich meine, Nacktheit ist das normalste auf der Welt. Wenn Menschen sich aber nackt in der Öffentlichkeit bewegen, wird das gleich zu einem Verbrechen und unanständig. Versteht mich nicht falsch, ich rede jetzt nicht von Menschen, die sich vor anderen hinstellen und ihre Geschlechtsteile zeigen, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Ich rede von denen, die einfach nur nackt draußen herumlaufen wollen, weil sie das natürlich finden, weil sie Kleider ablehnen. Sicher ist das ein ungewohnter Anblick, aber ist er wirklich so schlimm? Nacktheit wird in unserer Gesellschaft weggesperrt. Es gibt Nacktwanderwege und Nacktbadestrände, aber all diese Dinge sind "hinter Gittern", damit die bekleideten Menschen, und vor allem die Kinder dieser Menschen, die Nacktheit nicht mitbekommen. | mehr

Ich würde gerne etwas schreiben…

Ich würde ja gerne etwas schreiben, aber was bringt es? Was bringt es, wenn ich von Obdachlosen schreibe, die nachts unter der Brücke schlafen, weil sie keine Unterkunft haben? Was bringt es, wenn ich davon schreibe, dass diese Menschen im Winter frieren und einige sogar erfrieren? Dass sie dies tun in einem der reichsten Länder der Welt! Was bringt es? Was bringt es, wenn man als Antwort bekommt, dass in Deutschland niemand obdachlos sein muss, weil wir ein super Sozialsystem haben, das alle Bürger mit deutschem Pass auffängt? Es bringt nichts! Ich würde gerne etwas schreiben, aber was bringt es? Wenn ich schreiben würde, dass es vielen Menschen auf dieser Welt schlecht geht, weil es uns gut geht, was würde das bringen? Wenn ich von Ausbeutung schreiben würde und von Armut und Hunger, was bringt das schon? | mehr

Sven erklärt Kapitalismus: Zinsen und Enteignung

Gestern war ich doch ein wenig schockiert. Die Süddeutsche Zeitung titelte: „Sparer werden enteignet...“. Gemeint ist damit die Senkung des Leitzinssatzes durch die EZB. Doch was haben niedrige Zinsen mit Enteignung zu tun?   Die Süddeutsche meint, dass der Kaufkraftverlust, der durch die niedrigen Zinsen nicht mehr ausgeglichen wird, eine Enteignung der Sparer ist. Doch die Süddeutsche scheint den Kapitalismus und den Marktmechanismus noch nicht kapiert zu haben. Ebenso hat die Süddeutsche wohl noch nicht gelernt, dass in Krisenzeiten das Geld immer so billig wie möglich gehalten wird, damit die Wirtschaft notwendige Investitionen tätigen kann, wenn sie denn Kredite bekommt – was ein anderes Thema ist. Diese Politik wird nicht erst verfolgt, seit es die EU gibt, sondern sie wurde auch vorher verfolgt. | mehr

Warum ich Kaffeekapseln nicht mag…

Ihr kennt ja wahrscheinlich diese Kaffeekapseln, die so verdammt praktisch sind, wenn man mal schnell eine Tasse Kaffee trinken möchte? Diese sind mir gerade in der Küche mal wieder über den Weg gelaufen, weil meine Mutter total verliebt ist in diese Teile. Ich selbst bin ja ein absoluter Gegner davon – nicht nur, weil der Kaffee, wenn man ihn auf 500 Gramm hochrechnet, verdammt teuer ist. Ein weiterer Grund ist der Müll, der durch diese Kapseln entsteht. Das mag pro Kapsel nicht wirklich viel sein, aber rechnet das mal auf ein Jahr hoch und natürlich auf die Menge, die von diesen Kapseln verkauft wird. Da kommt eine ganze Menge zusammen und ich glaube nicht, dass der Großteil der Verwender die Kapseln danach auseinandernimmt, um wirkliche Mülltrennung durchzuführen. | mehr

Mate-Eis Versuch 1: 1337-Mate-Eis

Ich habe ja ab und an mal ein paar „verrückte“ Ideen, so auch letztens, als ich mir gedacht habe, dass ich aus einer Flasche 1337-Mate eigentlich auch Eis machen könnte. Ist erst mal noch nicht verrückt, aber ich wollte kein Wassereis daraus machen, sondern Sahneeis. Und weil ich Ideen meist nicht nur bei Ideen belasse, habe ich natürlich sofort versucht, diese Idee auch umzusetzen. Als Erstes begab ich mich auf die Suche nach einem Grundrezept für Eis, und wurde da auch ziemlich schnell fündig. Ein wenig Sahne, 3 Eigelb und Zucker, und schon ist die Grundmasse fertig. Dazu dachte ich mir, kippe ich dann einfach mal eine Flasche 1337-Mate und lass das Ganze dann gefrieren. Dass das Ganze natürlich nicht so einfach ist, wie ich mir das vorgestellt habe, kann sich wahrscheinlich jeder denken. | mehr

Volksschuh, Volksbank oder so…

Ich muss euch noch einmal nerven! Und zwar geht es noch einmal um die Berliner Volksbank, die sich in einem eigenen Blogartikel zu Wort gemeldet hat. Ich hatte auf Erleuchtung gehofft, aber irgendwie ist es nur eine aneinander Reihung von sachlich falschen Argumenten. Und genau deshalb muss ich euch noch einmal nerven, weil ich dies so nicht stehen lassen kann. Besuch im Schuhladen...   Folgen wir der Volksbank doch erst einmal in ihrem Schuhladen. Die Bank wollte an diesem Beispiel erklären, dass Rabatte nicht unsozial sind, was ich im Übrigen auch nie behauptet habe. Aber wie gesagt folgen wir der Volksbank in den Schuhladen, allerdings werde ich das Beispiel gleich so anpassen, wie es für die Volksbank passen würde. | mehr