Kein Mensch ist illegal…

Ich bin gerade schockiert. Schockiert von der Polizei, die in Berlin einen ganzen Kiez belagert, weil sie eine „Gefahrensituation“ sehen, die dies notwendig macht. Schockiert aber auch von Nachrichten auf Twitter, die davon reden, dass diese Menschen, die dort auf einem Schuldach sitzen und mit Selbstmord drohen, die deutsche Politik und Gesellschaft erpressen. Dieser Rassismus kotzt mich an, den viele Menschen nicht als Rassismus wahrnehmen wollen. Die Menschen auf dem Schuldach wollen eine Perspektive, sie wollen ein sicheres Leben leben, so wie wir es tun. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen und sie wollen Freiheit und Frieden. Und als Gegengewicht für diese Forderungen haben sie nun einmal nur ihr Leben, sie haben nichts anderes mehr, was sie verlieren könnten, sie können am Verhandlungstisch nicht mit weniger zufrieden sein, weil weniger bedeutet, dass die Perspektive nicht gegeben ist. | mehr

Buchidee: Kochen mit Helga

Ich war letztens in der Kaufhalle unterwegs und hatte mal wieder eine Buchidee. Der Titel ist „Kochen mit Helga“ und hier könnt ihr jetzt mal die ersten beiden Abschnitte lesen. Ob es ein vollständiges Buch wird, werden wir sehen – eventuell nutze ich den November. Allerdings werde ich es diesmal dann nur als E-Book veröffentlichen. Kennengelernt habe ich Helga in der Kaufhalle, in welcher ich mir mal wieder Mate-Nachschub kaufen musste. Ein Leben ohne Mate ist in unserer heutigen Zeit ja nicht mehr vorstellbar, besonders dann nicht, wenn einem die Folgen bekannt sind, welche durch Mate-Entzug entstehen. Helga schlich mit ihrem Einkaufswagen durch die Gänge der Kaufhalle. Sie blieb vor dem frischen Gemüse stehen und schloss immer mal wieder die Augen, so als ob sie in Erinnerungen schwelgen würde. | mehr

Run for Help 2014 – Sponsorsuche

Nächsten Samstag, am 21.06.2014, findet hier in Lichtenberg wieder der „Run-for-Help“ statt, der von der Alexander-Puschkin-Schule veranstaltet wird. An dieser Veranstaltung habe ich die letzten beiden Jahre teilgenommen, und ich würde auch gerne dieses Jahr wieder teilnehmen, dazu bräuchte ich allerdings einen Rundensponsor. Das Prinzip des Laufes ist simpel. Gelaufen wird in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Sportplatz in der Zachertstraße. Für jede gelaufene Runde – ich plane zwischen 30 und 50 Runden zu laufen – zahlt der Rundensponsor einen vorher vereinbarten Betrag als Spende an die Schule. Natürlich ist auch ein Pauschalbetrag möglich, der sich, bei 50 Runden, zwischen 30,- bis 50,- Euro bewegen sollte. Die Spenden gehen dann an eine Partnerschule in Afrika, wo das Geld sehr gut angelegt ist. | mehr

Dies und Das – Nr. 1 im Juni 2014

Die letzten Tage – also von Freitag 10 Uhr bis Sonntag 21 Uhr – waren anstrengend für mich, da ich auf dem „Marx is Muss“-Kongress hier in Berlin war. Gleichzeitig waren die Tage aber auch schön und lehrreich. Und vor allem war das mein erster Kongress, an dem ich mir das maximale Programm an allen drei Tagen angetan habe. Nun ist es erst einmal an der Zeit, das gehörte zu verarbeiten, da es doch ziemlich viel war. Ich bin mir sicher, dass dadurch auch einige interessante Blogartikel entstehen werden, die ich dann hier oder auf meinen Politik-Blog veröffentlichen werde. Vor allem aber wird das Gehörte dazu Beitragen, dass ich mich in die Thematiken noch mehr einlesen werde, um meine Meinungen und Ansichten auf ein noch stabileres Fundament zu stellen. | mehr

Fünf Tage Alltagsplaudereien – Tag 3

Nachdem ich jetzt einen Tag ausgelassen habe, weil ich nur ein einziges Foto hatte, geht es nun weiter mit dem dritten Tag Alltagsplaudereien. Blumen sind schon was Schönes und deswegen kann ein Tag gar nicht schöner beginnen, als damit, die eigene Pflanze anzusehen. Was es wird, weiß ich bisher immer noch nicht, aber es wächst und der Rest ist dann zu erkennen, wenn die Blüten aufgegangen sind, für die jetzt schon Knospen vorhanden sind. Nachdem ich meine Oma besucht hatte, ging es dann in die Kaufhalle, um die Zutaten für das Abendessen zu holen. Ich bin ja irgendwie fast täglich in der Kaufhalle, deswegen gehört das hier auch mal erwähnt. Gemüse, Gemüse und noch mal Gemüse. Also Möhren, Kohlrabi und Zucchini. Dazu noch etwas Käse, das kann doch eigentlich nur was Leckeres werden, oder? | mehr

Fünf Tage Alltagsplaudereien – Tag 2

Was macht man als Erstes nach dem Aufstehen? Zähne putzen? Falsch! Als Erstes muss telefoniert werden. Erst mit der Oma und dann mit einem Kunden, der auf der Suche nach einem älteren Dokument war, welches ich vor Jahren mal angelegt hatte. Beiden konnte geholfen werden und danach konnten dann auch die Zähne geputzt werden. Dann muss natürlich auch ab und zu der Müll in die Mülltonne gebracht werden. Optimal ist das, sobald die Tüte voll ist. So wie es heute mit dem gelben Sack war, der tatsächlich Gelb war ;-). Wer Blogs hat, der muss auch ab und an mal Artikel schreiben und diese dann auch korrigieren. Nein, ich drucke nicht jeden Artikel aus, aber ab und zu gönne ich mir diesen Luxus dann doch, weil ich das Lesen auf dem Bildschirm nicht so wirklich mag. | mehr

Kurzgeschichte: Erinnerungen

Es ist kurz vor 22 Uhr. Gerade ist ein Kinofilm zu Ende gegangen und die Menschen verlassen das Gebäude. Ich beobachte sie, sehe sie lächelnd durch die Straßen ziehen. Einige küssen sich, andere gehen zum Dönerstand, um sich etwas zu trinken zu kaufen. Sie merken nicht, dass ich sie beobachte, denn ich sitze hier in meinem Taxi, ich warte auf sie, auf die Paare, die schnell nach Hause wollen, die Paare, die ihrem Abend noch einen erotischen Ausklang geben wollen. Sie bemerken mich nicht, weil es mein Job ist, hier zu sein. Und ich merke nicht, dass sich ein Paar in meine Richtung bewegt. Sie hat rote Rosen in der Hand, welche sich, durch den sanften Wind, hin und her bewegen. Er hat eine Bierflasche in der Hand, die sich, angetrieben durch seine Hand, zu seinem Mund bewegt. | mehr

Fünf Tage Alltagsplaudereien – Tag 1

Der Andre hat mich gestern gefragt, ob ich nicht fünf Tage lang jeden Tag fünf Bilder von meinem Alltag veröffentlichen möchte. Da mein Blog derzeit ziemlich wenig Aktivität aufweist, habe ich gesagt, dass ich das ja mal versuchen kann – versuchen deshalb, weil ich meist keine fünf Bilder aus meinem Alltag mache. Heute folgt nun also der Erste von fünf Teilen. Auf meinem Schreibtisch liegen diese drei Jonglierbälle, weil ich meist ein wenig jongliere, um einen klaren Kopf zu bekommen. Ich bin zwar kein Profi, aber es entspannt dennoch und es hilft dabei, die Konzentration aufzubauen. Zum Mittag gab es dann ein wenig Fleisch. Ich habe meinen Fleischkonsum in den letzten Wochen zwar ziemlich runtergefahren, aber ab und an muss dann doch mal ein wenig was auf den Teller. | mehr

Wie wichtig ist euch die Europawahl?

Ich habe mir mal wieder eine neue Umfrage einfallen lassen, nach dem die Letzte ja doch schon ziemlich lang her ist. Diesmal würde mich interessieren, wie wichtig euch die Europawahl ist. Dafür könnt ihr euch für einen Wert zwischen 1 und 10 entscheiden, wobei 1 für unwichtig steht und 10 für sehr wichtig. Nebenbei interessiert mich natürlich auch eure Meinung zum Thema, die ihr in den Kommentaren kundtun könnt. Dort dürft ihr mir gerne auch verraten, welche Partei ihr wählt und womit euch diese Partei überzeugen konnte. | mehr

Meine Oma…

Meine Oma ist 89. Ich schreibe das, weil 89 ein Alter ist, ab dem man jederzeit damit rechnen muss, dass es vorbei ist. Meine Oma weiß das, sie redet öfter davon, aber ich komme damit überhaupt nicht klar. Vorgestern lag ich die halbe Nacht wach, weil ich einfach darüber nachdenken musste. Irgendwann ist es vorbei, irgendwann geht jeder Mensch, aber fast jeder Mensch, der geht, hinterlässt eine Lücke, die nicht mehr geschlossen werden kann. Seit ich bin, ist meine Oma!   Meine Oma war schon vor mir auf dieser Welt. Ist ja auch klar, denn wenn meine Oma nicht vor mir hier gewesen wäre, könnte meine Mutter nicht leben und somit könnte sie nicht meine Oma sein. Aber das bedeutet natürlich auch, dass meine Oma mich schon mein ganzes Leben begleitet und das ich mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen kann. | mehr

Mehr als ein Jahr ohne Plastiktüten

Am 12. Dezember 2012 schrieb ich hier einen Artikel darüber, dass ich viel zu viele Plastiktüten habe, weswegen ich nur noch Stoffbeutel verwenden wollte. Über ein Jahr später kann ich nur sagen, es war die richtige Entscheidung. Sicher habe ich am Anfang den Stoffbeutel noch ein paar Mal vergessen, aber nachdem ich dann den dritten Stoffbeutel gekauft hatte – da ich mir keine Plastiktüten mehr kaufen wollte - habe ich mir angewöhnt, immer einen Stoffbeutel dabei zu haben. Selbst wenn ich abends nur mal Döner gekauft habe, hatte ich immer einen Stoffbeutel dabei, denn auch dabei gibt es meist Plastiktüten, welche die Umwelt ebenso belasten. Praktisch ist so ein Stoffbeutel auch beim Brötchenkauf, denn hier kann man den Beutel einfach dem Verkäufer/ der Verkäuferin geben, und spart sich damit auch gleich noch die Papiertüten vom Bäcker. | mehr

Ich fühle mich gerade richtig schlecht…

Ich fühle mich gerade richtig schlecht! Nicht, weil ich krank bin oder was Schlechtes gegessen habe, nein, ich habe am Freitag einen Termin verpasst, der so verdammt wichtig war. Am Freitag wollte ich um 11 Uhr eigentlich an der Demonstration zum ersten Todestag von Rosemarie Fliess teilnehmen und genau diese Demo habe ich verpasst. Ich Idiot!!! Rosemarie Fliess ist vor einem Jahr in Berlin gestorben, nachdem sie, mit 67 Jahren, aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt wurde. Diese Zwangsräumung fand statt, obwohl es ein ärztliches Attest gab, welches bestätigte, dass die alte Frau dieser nicht mehr gewachsen ist. Zwei Tage später verstarb Frau Fliess in einer Obdachlosenunterkunft. | mehr

Fahrradtour nach Mecklenburg-Vorpommern: Tag 3

Nachdem ich euch jetzt ein paar Tage habe warten lassen, folgt nun der Artikel zur dritten Etappe. Nachdem ich ja am Mittwoch knapp 100 Kilometer geschafft hatte, waren am Donnerstag noch knapp 70 Kilometer zu absolvieren, um mein Ziel zu erreichen. Das Aufstehen am Donnerstag viel ziemlich schwer, aber um kurz nach sieben habe ich mich dann doch aus dem Bett gequält. Es kündigte sich schon die Erkältung an, durch die ich schon ziemlich Müde war und durch die ich leichte Kopfschmerzen hatte. Muskelkater hatte ich allerdings immer noch keinen, was mich doch überraschte, nachdem ich am Vortag 100 Kilometer gefahren bin. Um acht Uhr ging ich dann erst einmal Frühstücken, wobei ich seltsamerweise keinen großen Hunger hatte. | mehr

Tag 2

Wuhuhu, Morgen habe ich nur noch 67 Kilometer vor mir. Dafür musste ich heute aber eine Grusel-Etappe hinter mich bringen, an deren Ende ich beinahe ohne Zimmer gewesen wäre. Angefangen hat der Tag relativ gemütlich, nachdem ich in der Nacht nicht wirklich schlafen konnte - fragt mich nicht warum, eigentlich hätte ich KO sein sollen, war ich aber nicht. Egal, um 7 Uhr habe ich dann jedenfalls gefrühstückt. Danach bin ich direkt losgefahren, um um acht Uhr in der Kaufhalle zu sein. Dort kaufte ich mir Bananen, die Dounuts und was zu trinken, wobei die Apfelschorle sich entschied, nicht in der Flasche zu bleiben. Egal, da ich eh noch mal in den DM musste, um mir Powerriegel zu hohlen. Danach ging es dann aber los, wobei ich mich am Anfang ein paar mal Verfahren hatte, was mich sicher 45 Minuten gekostet hat. | mehr