Lust auf einen Lernmarathon?

Im Internet gibt es ja so einige Marathons. Lesemarathons zum Beispiel sind sehr beliebt und bringen Leseratten dazu, ein ganzes Wochenende nur zum Lesen zu verwenden. Nun habe ich mir überlegt, dass ein solches Mittel nicht nur zum Lesen verwendet werden kann, sondern auch zum Lernen und deswegen möchte ich am nächsten Wochenende – also vom 17.10 bis zum 19.10 – den ersten Lernmarathon hier im Blog veranstalten. Zusammen lernt es sich einfach einfacher und warum sollten wir uns nicht gegenzeitig motivieren? Vorgestellt habe ich mir, dass sich hier kurz jeder meldet, der mitmachen möchte. Vielleicht lassen sich auch einige „Lerngruppen“ finden, dazu solltet ihr natürlich auch kurz sagen, welche Themengebiete ihr beim Lernmarathon bearbeiten wollt. | mehr

Kriegseinsätze: Was bleibt, ist die Ratlosigkeit

Wer mich kennt, der weiß, dass ich gegen Kriegseinsätze bin. Ich glaube nicht daran, dass Bomben dazu geeignet sind, Frieden und Demokratie in irgendein Land zu bringen. Und die Kriegseinsätze der letzten Jahrzehnte zeigt auch genau das. Weder in Afghanistan noch im Irak gibt es Frieden, und ob die Demokratie in diesen Ländern funktioniert, ist die zweite Frage. Ganz im Gegenteil, das Leid in beiden Ländern hat sich nicht vermindert, im Irak ist es, meiner Meinung nach, sogar noch größer geworden. Und doch befinde ich mich derzeit an einem Punkt, an dem ich nicht weiter weiß. Nein, es geht nicht um die Ukraine, es geht um den IS. Sollten wir wirklich dabei zusehen, wie Hunderttausende von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden? Sollten wir wirklich ruhig bleiben, während durch Menschen enthauptet werden? | mehr

Blogparade: #Digitalleben – 10 Fragen der SPD

Die SPD ist ja derzeit auf der Suche nach ihrer Digitalen Agenda – besser bekannt unter dem Hashtag #digitalleben – und veranstaltet dazu jetzt auch eine Blogparade, um möglichst viel Input zu bekommen. Ich glaube zwar nicht wirklich daran, dass die SPD alle Beiträge dazu liest und noch weniger glaube ich daran, dass die Meinungen wirklich in den Meinungsbildungsprozess der Partei einbezogen werden. Aber ich fordere ja immer von der SPD, dass sie die Möglichkeiten zum Mitmachen bieten, also werde ich jetzt auch mal an der Blogparade teilnehmen. 1. In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich…   Die digitale Welt bietet wunderbare Möglichkeiten, die Demokratie auf ein neues Level zu bringen. | mehr

Gedanken zum 03. Oktober

Der 03. Oktober, der Tag der Deutschen Einheit. Der Tag, an dem die DDR aufhörte zu existieren und für viele der Tag, an dem sie endlich ihre Freiheit wiedergewonnen haben. Der 03. Oktober 1990, wobei das Ende der DDR schon im November 1989 begann und dieser Tag, dieser 03. Oktober, nur der Abschluss war. Ich war damals noch viel zu jung, um wirklich zu verstehen, was da gerade vor sich ging. 1990 war ich gerade mal 7 Jahre alt, hatte mein erstes Schuljahr beendet und befand mich gerade am Anfang der zweiten Klasse. Damals freute ich mich darauf endlich Jungpionier zu werden, wollte endlich das blaue Halstuch tragen und war neidisch auf meine Geschwister, die schon das rote Halstuch hatten. Verdammt war ich stolz, als ich mein blaues Halstuch hatte und ebenso enttäuscht, als dann die Pioniere abgeschafft wurden und ich das rote Halstuch nicht mehr bekommen habe. | mehr

Abenteuer Radfahren in Berlin

  Radfahren in Berlin, das kann schon ein ziemliches Abenteuer sein. Wie ich darauf komme? Nun, seit ein paar Wochen habe ich wieder ein Fahrrad, mit dem ich auch ziemlich oft unterwegs bin. Hach, wie habe ich das regelmäßige Radfahren vermisst, wie oft habe ich mich darüber geärgert, dass ich kein Fahrrad habe, weil ich gerne zu einer Veranstaltung fahren wollte, wie oft habe ich mich über die mangelnde Mobilität geärgert. All das ist jetzt Geschichte. Vorher habe ich mir für Touren immer mal ein Nextbike ausgeliehen, aber das war nicht die Lösung, weil die Ausleihstellen doch ziemlich weit weg waren und sich so eine spontane Radtour nie wirklich ergeben hat, aber auch das ist jetzt nicht mehr. Doch zurück zum Thema. | mehr

Sven fragt: Was wäre, wenn wir den Atommüll in Vulkanen versenken?

Ihr kennt mich ja. In unregelmäßigen Abständen muss ich euch einfach mal mit einer Frage nerven, die mir selbst durch den Kopf geht. Diesmal geht es um den Atommüll, von dem keiner weiß, wo er endgültig gelagert werden soll. Die Frage dazu kam mir gestern in den Sinn, als ich im Bett lag und versuchte einzuschlafen. Was wäre eigentlich, wenn man den Atommüll in Vulkanen versenken würde? Was würde mit der Radioaktivität passieren? Würde das Material weiterhin strahlen, oder würde es, durch die hohen Temperaturen, unschädlich gemacht werden? Könnte man das Material eventuell so tief versenken, dass es auch bei einem Vulkanausbruch zu keiner Gefahr wird? Heute habe ich dazu gleich mal Google gefragt, und auf einem Wissensportal wurde die Frage auch gestellt. | mehr

Die Entdeckung des Toastertals

Der renommierte Forscher Thorwald Nielström hat eine fantastische Entdeckung in Deutschland gemacht. Nachdem er auf einem Foto seines Großvaters einen Berg mit einer seltsamen Form entdeckte, begann er sofort damit, nach diesem Berg zu suchen. Nach jahrelanger Suche hatte er dann auch Erfolg, denn kürzlich, bei einer Expedition, fand er diesen Berg im Süden von Deutschland. Bei dieser Expedition entdeckte er allerdings nicht nur den Berg, sondern auch ein abgeschiedenes Tal – das Toastertal. Dieses Toastertal ist so abgeschieden gelegen, dass dort ein Dorf existiert, welches seit Jahrhunderten keinen Kontakt zur Außenwelt hatte. Als Thorwald Nielström dieses Dorf besuchte, fand er dort nicht nur freundliche Menschen. Er fand auch einen leckeren Käse-Snack, den die Menschen im Dorf schon seit Jahrhunderten im Toaster zubereiten. | mehr

Sven kocht: Anatolischen Weißkohlauflauf

Was ist zu tun, wenn der Hunger einen plagt? Nein, Döner kaufen ist nicht die richtige Antwort. Richtig ist, dass die Person, die Hunger hat, sich in die Küche stellt und kocht. Und aus genau diesem Grund habe ich mich heute in die Küche gestellt, um mir einen anatolischen Weißkohlauflauf zu kochen.   Zutaten hierzu:   ½ Weißkohl 200 Gramm Hackfleisch vom Rind eine große Zwiebel 100 ml Milch 100 ml Fleischbrühe 2 Esslöffel Tomatenmark 2 Eier 100 Gramm Schafskäse Butter zum Anbraten von Weißkohl und zum Anbraten der Zwiebel zusammen mit dem Hackfleisch Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprikapulver(scharf))     Als Erstes musste ich den Weißkohl putzen, dabei entfernte ich die oberen Blätter und schnitt dann den Kohl in Streifen. | mehr

Kein Mensch ist illegal…

Ich bin gerade schockiert. Schockiert von der Polizei, die in Berlin einen ganzen Kiez belagert, weil sie eine „Gefahrensituation“ sehen, die dies notwendig macht. Schockiert aber auch von Nachrichten auf Twitter, die davon reden, dass diese Menschen, die dort auf einem Schuldach sitzen und mit Selbstmord drohen, die deutsche Politik und Gesellschaft erpressen. Dieser Rassismus kotzt mich an, den viele Menschen nicht als Rassismus wahrnehmen wollen. Die Menschen auf dem Schuldach wollen eine Perspektive, sie wollen ein sicheres Leben leben, so wie wir es tun. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen und sie wollen Freiheit und Frieden. Und als Gegengewicht für diese Forderungen haben sie nun einmal nur ihr Leben, sie haben nichts anderes mehr, was sie verlieren könnten, sie können am Verhandlungstisch nicht mit weniger zufrieden sein, weil weniger bedeutet, dass die Perspektive nicht gegeben ist. | mehr

Buchidee: Kochen mit Helga

Ich war letztens in der Kaufhalle unterwegs und hatte mal wieder eine Buchidee. Der Titel ist „Kochen mit Helga“ und hier könnt ihr jetzt mal die ersten beiden Abschnitte lesen. Ob es ein vollständiges Buch wird, werden wir sehen – eventuell nutze ich den November. Allerdings werde ich es diesmal dann nur als E-Book veröffentlichen. Kennengelernt habe ich Helga in der Kaufhalle, in welcher ich mir mal wieder Mate-Nachschub kaufen musste. Ein Leben ohne Mate ist in unserer heutigen Zeit ja nicht mehr vorstellbar, besonders dann nicht, wenn einem die Folgen bekannt sind, welche durch Mate-Entzug entstehen. Helga schlich mit ihrem Einkaufswagen durch die Gänge der Kaufhalle. Sie blieb vor dem frischen Gemüse stehen und schloss immer mal wieder die Augen, so als ob sie in Erinnerungen schwelgen würde. | mehr

Run for Help 2014 – Sponsorsuche

Nächsten Samstag, am 21.06.2014, findet hier in Lichtenberg wieder der „Run-for-Help“ statt, der von der Alexander-Puschkin-Schule veranstaltet wird. An dieser Veranstaltung habe ich die letzten beiden Jahre teilgenommen, und ich würde auch gerne dieses Jahr wieder teilnehmen, dazu bräuchte ich allerdings einen Rundensponsor. Das Prinzip des Laufes ist simpel. Gelaufen wird in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Sportplatz in der Zachertstraße. Für jede gelaufene Runde – ich plane zwischen 30 und 50 Runden zu laufen – zahlt der Rundensponsor einen vorher vereinbarten Betrag als Spende an die Schule. Natürlich ist auch ein Pauschalbetrag möglich, der sich, bei 50 Runden, zwischen 30,- bis 50,- Euro bewegen sollte. Die Spenden gehen dann an eine Partnerschule in Afrika, wo das Geld sehr gut angelegt ist. | mehr

Dies und Das – Nr. 1 im Juni 2014

Die letzten Tage – also von Freitag 10 Uhr bis Sonntag 21 Uhr – waren anstrengend für mich, da ich auf dem „Marx is Muss“-Kongress hier in Berlin war. Gleichzeitig waren die Tage aber auch schön und lehrreich. Und vor allem war das mein erster Kongress, an dem ich mir das maximale Programm an allen drei Tagen angetan habe. Nun ist es erst einmal an der Zeit, das gehörte zu verarbeiten, da es doch ziemlich viel war. Ich bin mir sicher, dass dadurch auch einige interessante Blogartikel entstehen werden, die ich dann hier oder auf meinen Politik-Blog veröffentlichen werde. Vor allem aber wird das Gehörte dazu Beitragen, dass ich mich in die Thematiken noch mehr einlesen werde, um meine Meinungen und Ansichten auf ein noch stabileres Fundament zu stellen. | mehr

Fünf Tage Alltagsplaudereien – Tag 3

Nachdem ich jetzt einen Tag ausgelassen habe, weil ich nur ein einziges Foto hatte, geht es nun weiter mit dem dritten Tag Alltagsplaudereien. Blumen sind schon was Schönes und deswegen kann ein Tag gar nicht schöner beginnen, als damit, die eigene Pflanze anzusehen. Was es wird, weiß ich bisher immer noch nicht, aber es wächst und der Rest ist dann zu erkennen, wenn die Blüten aufgegangen sind, für die jetzt schon Knospen vorhanden sind. Nachdem ich meine Oma besucht hatte, ging es dann in die Kaufhalle, um die Zutaten für das Abendessen zu holen. Ich bin ja irgendwie fast täglich in der Kaufhalle, deswegen gehört das hier auch mal erwähnt. Gemüse, Gemüse und noch mal Gemüse. Also Möhren, Kohlrabi und Zucchini. Dazu noch etwas Käse, das kann doch eigentlich nur was Leckeres werden, oder? | mehr

Fünf Tage Alltagsplaudereien – Tag 2

Was macht man als Erstes nach dem Aufstehen? Zähne putzen? Falsch! Als Erstes muss telefoniert werden. Erst mit der Oma und dann mit einem Kunden, der auf der Suche nach einem älteren Dokument war, welches ich vor Jahren mal angelegt hatte. Beiden konnte geholfen werden und danach konnten dann auch die Zähne geputzt werden. Dann muss natürlich auch ab und zu der Müll in die Mülltonne gebracht werden. Optimal ist das, sobald die Tüte voll ist. So wie es heute mit dem gelben Sack war, der tatsächlich Gelb war ;-). Wer Blogs hat, der muss auch ab und an mal Artikel schreiben und diese dann auch korrigieren. Nein, ich drucke nicht jeden Artikel aus, aber ab und zu gönne ich mir diesen Luxus dann doch, weil ich das Lesen auf dem Bildschirm nicht so wirklich mag. | mehr