Ich gehe nicht wählen…

„Ich gehe dieses Jahr nicht wählen!“ - das hört sich so nach Protest an, nach etwas Großartigen. Ich werde den Politikern dieses Jahr meine Stimme nicht geben, sie werden schon sehen, was sie davon haben. Ich kann mit meiner Stimme eh nichts ändern, sie fehlt ja auch niemanden und die anderen werden schon dafür sorgen, dass zum Beispiel die Nazis nicht in den Bundestag kommen. Und überhaupt, ich gehe erst wieder wählen, wenn sich in diesem Land etwas geändert hat! Ich ändere mit meiner Wahlverweigerung das Land und ihr, die ihr wählen geht, seid total blauäugig, weil ihr denkt, dass ihr was ändern könnt.   Dabei verlieren die Nichtwähler eines aus den Augen. Der Kuchen, der verteilt werden kann, wird zwar immer kleiner, aber wenn das Stück, dass eine Partei bekommt, gleichgroß bleibt, vergrößert sich deren Anteil am gesamten Kuchen. | mehr

Parteien müssten verboten werden!

Nein, nicht weil Parteien an sich etwas Schlechtes sind, sondern weil aus Parteien etwas geworden ist, was sich gegen unsere Demokratie stellt. Gesetze müssen sich heute keine Mehrheiten mehr suchen, sondern es werden Gesetze für Mehrheiten gemacht – viele Politiker kennen sich nicht einmal mit den Gesetzen aus, die sie fünf Minuten vorher verabschiedet haben. So sieht Demokratie nicht aus, so funktioniert Diktatur und das ist etwas, was wir doch eigentlich gar nicht haben wollen. Lobbyisten schreiben Gesetze für ihre Lobby, nicht für die Bevölkerung!   Das ganze Problem fängt doch schon bei der Entstehung neuer Gesetze an. Es heißt zwar immer, dass man externe Experten benötigt, um die Gesetze zu schreiben. Aber wer sind denn diese externen Experten? | mehr

Meine besten Definitionen – Teil 1 ;-)

Ich habe gerade einen Zettel vor mir liegen, wo eine Definition draufsteht, die ich mir am Anfang des Schuljahres mal notiert habe. Ich glaube sie war selbst erdacht, jedenfalls ergibt sie nur dann einen Sinn. Ich werde hier nun öfters solche Definitionen veröffentlichen, vielleicht bringt es ja dem ein oder anderen was. Heute kommt meine erste Definition aus dem Bereich der repräsentativen Demokratie: "Repräsentation ist die repräsentative Vertretung des Volkes durch Repräsentanten." Wer jetzt noch nicht weiß was mit dem Begriff gemeint ist, dem sei die folgende, längere Definition ans Herz gelegt: "Repräsentation ist die Vertretung des Volkes durch vom Volk rechtmäßig gewählte Vertreter, welche nicht an den Auftrag des Wählers gebunden sind. | mehr

Demokratietheorien

In Politikwissenschaft war und sind dieses Semester die Demokratietheorien das Thema welches uns beschäftigte und beschäftigt. Die Klausur wird sie wohl als Thema haben und es ist meiner Meinung nach auch wichtiges Allgemeinwissen, welches man schon haben sollte, wenn man über Demokratie diskutiert. Darum möchte ich hier nun einmal auf die Demokratietheorien eingehen. Was bedeutet Demokratie eigentlich? Demokratie kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie Volksherrschaft (demo = Volk und kratie = Herrschaft) Woher kommt es? Die Demokratie kommt aus dem antiken Griechenland. Hier wurde sie als erstes in Athen umgesetzt wo alle Vollbürger, also Männer über 18 die keine Sklaven oder Ausländer waren, das Recht hatten an den politischen Entscheidungen mitzuwirken. | mehr