16 Februar 2011

Kleine grüne Männchen – Kurzgeschichte

Ich habe heute mal wieder in meinem Schulzeug vom Abendgymnasium gestöbert und bin dabei auf diese kleine Geschichte gestoßen, welche ich geschrieben habe. Ich weiß leider nicht mehr, weswegen ich diese Geschichte geschrieben habe und wie ich auf das Thema gekommen bin, aber ich gehe mal davon aus, dass wir irgendeinen Text oder eine Geschichte gelesen haben und dazu dann selbst etwas schreiben sollten. Da mir die damalige Fassung nicht mehr gefiel, habe ich sie hier ein wenig umgebaut. Wie immer würde mich eure Meinung interessieren. Aber genug geschrieben, denn die Geschichte ist nun auch schon nicht mehr viel größer.

Gestern um 23 Uhr sind in Bielefeld die kleinen grünen Männchen gelandet. Ich muss das wissen, denn ich habe sie aus meinem Fenster heraus beobachtet. Ich konnte mich gerade noch in meinen Schrank retten, der für mich eigentlich viel zu klein ist, da ich ungefähr zwei Meter groß bin. Meine Freundin schlief leider viel zu fest, sodass ich ihr nicht mehr Bescheid geben konnte.

Dann kamen die grünen Männer schon zum Fenster herein und machten sich über meine Freundin her, welche immer noch seelenruhig im Bett vor sich hin schnarchte, was sich ehrlich gesagt anhörte, als ob jemand einen Baum fällt. Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum ich wach war und warum ich mich im Schrank verstecken konnte.

Als die grünen Männchen merkten, dass nur eine Person im Bett lag und schlief, die gerade einmal 160 Zentimeter groß war, blieb nur das kleinste der grünen Männchen bei meiner Freundin am Bett. Die anderen kletterten wieder aus dem Fenster heraus und verschwanden aus meinem Blickfeld.

Das kleinste Männchen machte sich dann daran, in die Nase meiner Freundin zu schlüpfen und die Kontrolle über sie zu übernehmen.

Genau aus diesem Grund weiß ich heute auch genau, dass es nicht meine Freundin war, die mich heute verraten hat, sondern das kleine grüne Männchen in ihr!

5 Februar 2011

Die lachende Ente – Teil 3 – Kurzgeschichte

Ich stehe nun schon seit vielen Jahrzehnten hier – immer an dieser Stelle und zu jeder Jahreszeit. Im Sommer genauso wie im Winter, auch wenn es schneit, regnet und stürmt. Das ist auch kein Wunder, denn ich bin fest verwurzelt mit dieser Erde.

Schon seit einigen Jahren läuft hier jeden Abend eine Joggerin lang, nein das ist falsch, es laufen hier jeden Abend zwei Joggerinnen lang. Ich kann sie immer schon aus der Ferne sehen, die Menschen, wie sie sich mit ihren beiden Beinen fortbewegen. Das ist durch meine Größe möglich, und ich bin immer neidisch auf die Menschen. Ich würde mich auch gerne fortbewegen können, würde auch gerne die Welt sehen, dass Meer, von welchem mir die Vögel immer berichten. Jedes Jahr erzählen sie mir davon, immer wenn sie hier vorbeikommen, hier einen Halt machen.

Heute war die Joggerin nicht mit ihrer Freundin unterwegs. Ich weiß, nicht warum, denn sie waren immer zu zweit. Aber sie war auch nicht alleine, jemand folgte ihr. Ich konnte ihre Angst spüren, konnte sehen, wie sie schneller wurde. Leider konzentrierte sie sich nicht auf den Weg, denn dann hätte sie meine Wurzel sehen können. Wenn mich die Menschen verstehen würden, dann hätte ich ihr noch zugerufen, dass sie dort ist, dort wo sie schon immer ist. Leider kann ich meine Wurzeln nicht bewegen, ich kann mich leider überhaupt nicht bewegen. Wenn ich das könnte, dann wäre ich wahrscheinlich nicht mehr hier. Da ich es aber nicht kann, musste ich mitansehen, wie die Joggerin das erste Mal über meine Wurzel fiel. Das ist ihr bisher noch nie passiert und das, obwohl sie schon so lange hier langläuft. Als sie sich mit ihren Händen abfing, um nicht mit dem Gesicht auf den Boden aufzuschlagen, viel ihr etwas vom Armgelenk. Viele Menschen laufen damit herum, wozu es da ist, dass weiß ich leider nicht.

Auf einmal war er da, die zweite Person, die ihr folgte. Er war schnell, der zweite Mensch. Er trat von hinten an ihr heran, griff nach ihr, ein Knacken folgte und in der ferne lachte eine Ente. Auf einmal war die Joggerin ganz ruhig, sie bewegte sich nicht mehr, atmete nicht mehr, sie war tot. Ihr Verfolger packte den leblosen Körper und brachte ihn weg, aber nicht weit weg, sondern in ein Haus, in welchem schon seit Jahren kein Mensch mehr lebte. Er verschwand mit ihr in diesem Haus und tauchte erst am frühen Morgen wieder auf, ohne die Joggerin. Er schaute sich kurz um und ging vom Haus weg. Irgendwann konnte ich ihn dann nicht mehr sehen.

Später kamen dann viele andere Menschen hierher. Sie suchten die Joggerin und fanden nur das Teil, welches ihr gestern vom Armgelenk gefallen ist. Auch den vielen Menschen konnte ich bei ihrer Suche nicht helfen, obwohl ich wusste, wo die Joggerin ist. Aber die Menschen verstehen mich leider nicht!

Hier findet ihr den zweiten Teil von der Kurzgeschichte : Die lachende Ente – Teil 2

Und hier findet ihr den ersten Teil der Kurzgeschichte : Die lachende Ente – Teil 1

2 Februar 2011

Die lachende Ente – Teil2 – Kurzgeschichte

Hatte sie ihn gesehen? Er war gerade dabei in ein leer stehendes Haus einzusteigen, in welchem er die Nacht verbringen wollte. Genau in diesem Moment lief die Joggerin an dem Grundstück vorbei und er hätte schwören können, dass sie ihm genau in die Augen gesehen hat. Wenn sie ihn wirklich gesehen hatte, dann würde die Joggerin wahrscheinlich die Polizei rufen und dieses Risiko konnte er nicht eingehen. Nicht er, wo seine DNA doch bundesweit gesucht wird. Wer weiß, ob die Polizei nicht auf die Idee kommen würde, eine DNA-Probe von ihm zu nehmen, sobald sie ihn wegen Einbruchs verhaftet hatte? Dieses Risiko war ihm einfach zu groß. Sicher könnte es auch Einbildung sein und die Joggerin hatte ihn gar nicht gesehen. Aber das wusste er nicht und sollte es so sein, dann war die Joggerin eben zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie hätte ja fünf Minuten vorher hier langlaufen können, oder fünf Minuten später. Dass sie es genau in diesem Moment getan hatte, das war nicht sein Problem, das war ihres.

Er machte sich auf dem Weg, leise, fast unsichtbar schlich er durch die Nacht. Die Joggerin hatte er immer im Auge. Er merkte, dass sie immer nervöser wurde, irgendwas hatte sie. Wahrscheinlich hatte sie ihn wirklich gesehen und hatte nun Angst, dass er sie verfolgt. Was er ja auch tat, aber das wusste sie nicht. Sie wurde immer schneller, er konnte förmlich hören, wie ihr Puls explodierte und sehen konnte er, dass sie sich nicht mehr auf den Weg konzentrierte.

Er erinnerte sich an sein erstes Opfer. Sie war zwar keine Joggerin, aber als sie erkannte, was er vorhatte, da fing auch sie an, zu laufen. Damals konnte er ebenfalls fühlen, wie ihr Puls explodierte, wie das Adrenalin durch ihre Adern schoss und wie sie sich nicht auf den Weg konzentrierte. Er konnte ihren Instinkt verstehen, sie wollte weg, wollte noch nicht sterben aber er hatte sie auserwählt. Sie sollte sein erstes Opfer sein, er wollte sie und niemand anderen. Dass sie weglief, das erregte ihn nur noch mehr. Er wollte sie haben und er bekam sie auch, damals.

Inzwischen waren es schon sehr viel mehr Opfer geworden, alle sahen sie sich ähnlich, alle gefielen sie ihm und alle wollte er haben. Und er bekam sie alle, hatte Macht über sie, sie mussten machen, was er von ihnen wollte und das in den letzten Minuten ihres Lebens.

Heute war es aber anders, diesmal wollte er sie gar nicht, sie sieht zwar nicht schlecht aus, aber sie ist nicht die Art Frau, welche er begehrt. Sie war einfach nur zur falschen Zeit an ihm vorbei gelaufen. Plötzlich sah er sie stolpern, sie fiel über eine Baumwurzel, ihr Trainingscomputer fiel ihr vom Handgelenk. Er würde es für sie kurz machen, schmerzlos, nicht so wie bei seinen eigentlichen Opfern. Während er seine Tat ausführte, hörte er eine lachende Ente. Ob sie das wohl auch getan hätte, wenn sie wüsste, was hier gerade geschah?

Am nächsten Tag war er schon weit weg. Die Leiche der Frau lag in seinem Versteck, und bevor die Polizei sie finden würde, ist er schon wieder mehrere Hundert Kilometer entfernt. Die Joggerin tat ihm leid, sie hätte nicht sterben müssen. Als er an einem kleinen Laden vorbeikam, konnte er kurz den Nachrichten lauschen. Die Polizei sucht schon nach ihr, Sabrina hieß sie. Sie bittet um Hilfe bei der Suche nach der Vermissten. Vielleicht würde er am Abend kurz anrufen, und einen anonymen Tipp geben.

Teil 1 der Kurzgeschichte findet ihr hier: Die lachende Ente – Teil1 – Kurzgeschichte

1 Februar 2011

Die lachende Ente – Kurzgeschichte

Wie jeden Abend machte sich Sabrina für ihr Lauftraining bereit. Sie befüllte ihre Trinkflaschen mit warmen Tee, steckte die Flaschen in ihren Gürtel und startete ihren Trainingscomputer. Danach nahm sie ihren Schlüssel, öffnete die Tür und betrat den Flur. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, trat sie ins Freie, atmetet einmal tief ein und genoss die frische, kalte Luft, welche sich in ihren Lungen ausbreitete. Danach lief sie los, nachdem der Trainingscomputer den Satelliten gefunden hatte und sie die Aufzeichnung ihrer Daten gestartet hatte.

Heute lief sie das erste Mal alleine, nachdem sich am Vortag ihre Freundin verletzt hatte. Sie stolperte über einen Stein und verstauchte sich dabei den Knöchel. Für Sabrina war das kein Grund mit dem Training auszusetzen. Es war zwar Winter, und somit schon ziemlich dunkel, als sie loslief, aber davor hatte sie keine Angst, denn in ihrer Gegend war bisher noch nie etwas passiert.

Ihre Laufstrecke führte an einem Fluss entlang. Sie liebte diese Strecke, denn hier lag noch ein besonderer Geruch in der Luft. Außerdem beruhigte sie der Anblick des Wassers, die kleinen Wellen, welche die Oberfläche des Wassers bedeckten. Ebenso liebte sie es, den Enten nachzusehen, wie sie langsam über das Wasser schwammen, oder den Schwänen, wenn sie ihren Kopf zwischen ihren Flügeln steckten. Sie liebte es auch, wenn die Lichter der Häuser, welche auf der anderen Seite des Ufers standen, vom Wasser reflektiert werden. Eigentlich liebte sie alles an der Strecke! Die Bäume, die Blätter, der Boden, der ziemlich weich war, da es keinen Beton gab, der ihn zupflasterte.

Doch an diesem Abend war etwas anders. Nachdem sie die Hälfte der Strecke hinter sich hatte, fühlte sie sich plötzlich beobachtet. Sie schaute sich um, doch da war nirgendwo jemand. Sie wurde schneller und schneller, wusste aber nicht wieso. Irgendetwas war da, irgendwer folgt ihr, machte ihr Angst. Überall sah sie jetzt jemanden, der Baumstamm, den sie schon hundert Mal gesehen hatte, sah plötzlich aus wie ein Mensch. Hinter jedem Baum, der sich bewegte, sah sie einen Menschen, der auf sie zukam. Sabrina wurde immer nervöser, ihr Puls ging noch weiter in die Höhe, Adrenalin schoss durch ihren Körper und plötzlich stolperte sie über eine Baumwurzel, an die sie überhaupt nicht mehr gedacht hatte, obwohl sie schon seit Jahren an dieser Stelle ist.

Das Lachen einer Ente war das letzte was sie hörte.

Am nächsten Tag suchte ein Polizeiaufgebot nach Sabrina, nachdem sie in der Nacht nicht nach Hause gekommen war. Ihr Mann hatte sie als vermisst gemeldet und hoffte nun, dass sie nur etwas Abstand brauchte und sich irgendwo ein Hotelzimmer genommen hat. Doch als die Polizei neben einer Baumwurzel den Trainingscomputer von Sabrina fand, war ihrem Mann sofort klar, dass sie kein Hotelzimmer genommen hat.

17 Januar 2011

Der Schreibtischstaub – Aus der Reihe der Reinigungsgedichte

Der Schreibtischstaub hat zum Krieg aufgerufen,
den Feind musste man gar nicht lang suchen.
Es ist der Lappen, der täglich erscheint,
der Lappen ist der richtige Feind.

Täglich erlitt man schwere Verluste,
ohne das man den Grund hierfür wusste.
Doch jetzt holt man aus zum Gegenschlag,
weil der Schreibtischstaub nicht mehr sterben mag.

So beschloss man dann freudig, einen düsteren Plan,
und zwar das jeder jetzt jeden befruchten kann.
Und so hatte man dann den ganzen Tag Spaß,
worüber man ganz den Lappen vergaß.

Als es Dunkel war kam der Lappen dann an,
holte schnell sich wieder Staubfrau und Staubmann.
Denn zur Gegenwehr fehlte die nötige Kraft,
weil man Tagsüber zu viel gevögelt hat.

Gibt es eine Moral in diesem Gedicht?
Nein, eine Moral die gibt es nicht.
Lebe einfach dein Leben, egal ob Tag oder Nacht,
der Tod kommt am Ende, mit aller macht.

14 Januar 2011

Die verhinderte Flucht – Aus der Reihe der Reinigungsgedichte

Wenn man nachts Büros und Toiletten reinigen muss, kommt man ab und an auf sehr seltsame Ideen. So entstand auch dieses Gedicht! Ich glaube ich werde jetzt die Phase der Reinigungsgedichte damit starten, mal schauen, wie viele es werden. 😉

Dein Entschluss kam unerwartet,
lange hattest du gewartet.
Auf die Chance das du dich jetzt,
einfach mal im Klo versteckst.

Hofftest das die Reinigungsfrau,
dann nicht putzt so ganz genau.
Doch sie fand dich ziemlich schnell,
du warst Dunkel, das Klo war hell.

Hattest keine Chance zu bleiben,
musstest durch den Lappen leiden.
Dieser sagte grad heraus,
Schamhaar mit dir ist es aus.

1 Januar 2011

Willkommen im Jahr 2011

Der erste Tag des neuen Jahrzehnts ist nun schon fast wieder Geschichte. Ich hoffe ihr seid gut in dieses neue Jahr gestartet und hattet nicht all zu viel mit den Nachwirkungen der Silvesternacht zu kämpfen. Obwohl ich mir hier in Berlin heute noch nicht so sicher war, ob denn überhaupt schon Silvester war, denn hier wurde noch soviel geknallt, das war schon nicht mehr schön.

Ich selbst bin ganz entspannt ins Jahr gestartet, zwar tun mir heute ein wenig die Muskeln weh, was wohl eine Auswirkung des Silvesterlaufes ist, den ich gestern gelaufen bin, aber ansonsten geht es mir relativ gut. Na gut, mich hat auch eine kleine Erkältung eingeholt, aber das wusste ich gestern schon, von daher hat die mich nicht überrascht. Aber die Erkältung konnte mich nicht davon abhalten, heute einen schönen Spaziergang durch Berlin zu machen. 11,79 KM quer durch meinen Bezirk und auch dem benachbarten. Eigentlich wollte ich dabei auch ein paar Fotos machen, aber am Ende ist aus diesem Vorsatz nicht wirklich etwas geworden.

Für den Januar habe ich mir fest vorgenommen, die Kurzgeschichte „Telefonanruf aus Utopia“ noch einmal zu überarbeiten. Es sind noch viele Fehler drin, die ich heute nicht mehr so machen würde, aber die ich eben vor 4 Jahren gemacht habe, als diese Geschichte entstand. Aber ich möchte nicht nur Fehler entfernen, nein ich möchte auch noch einige Stellen überarbeiten, mehr Tiefe reinbringen und überflüssiges Streichen. Der Grund dafür ist, dass ich es vielleicht wieder als Buch drucken lasse. Ob es dann wer kauft, ist natürlich noch die zweite Frage, aber das ist ja dann erst der übernächste Schritt. Außerdem möchte ich wieder mehr Kurzgeschichten schreiben. Damit habe ich irgendwann aufgehört und nur noch hier und da mal was ganz, ganz Kurzes geschrieben. Aber der NaNoWriMo-Wettbewerb hat mir gezeigt, dass ich immer noch viel Spaß daran habe, meine Geschichten, die sich tagtäglich in meinem Kopf abspielen, aufzuschreiben.

Diese werde ich natürlich dann nicht in einem Buch drucken lassen, sondern weiterhin hier auf dem Blog veröffentlichen, so wie ich es ja auch im letzten Jahr ein-zweimal gemacht habe.

27 Dezember 2010

100.Dinge, die im Jahr 2010 gut waren – Teil 1

Auf schreibnudel.de gab es heute den Tipp, einmal 100.Dinge aufzuschreiben, die im Jahr 2010 gut waren. Nun ich kann mir nicht vorstellen, dass dies so einfach wird, aber ich werde es mal probieren. Sollte es zu viel werden, werde ich den Artikel in zwei Beiträgen spalten. Aber fangen wir erst einmal an.

Das wohl Beste am Jahr 2010 war das Abitur, welches ich bestanden habe. Es war zwar nur eine 2,6 die ich am Ende als Abschlussnote hatte, aber bestanden ist bestanden und es war ja immerhin keine Vier, mit der ich bestanden habe.

Dann war dort natürlich noch der Fahrradunfall, der natürlich nicht gut war. Aber das ich ihn ohne große Verletzungen überstanden habe, das war natürlich super und natürlich auch, dass ich meine Matheprüfung danach noch schreiben konnte.

Die Ausflüge mit dem Fahrrad waren natürlich auch super, auch wenn es gern mehr Ausflüge hätten sein können, aber mein Fahrrad war ja dann ab Ende Mai nicht mehr zu gebrauchen.

Bei Suite101.de wurde ich auch aufgenommen, woran ich nie geklaubt hätte. Seither habe ich dort 19. Artikel veröffentlich, wobei es eigentlich schon ein paar mehr Artikel hätten sein können, und auch hätten sein müssen. Aber auch daran arbeite ich noch. Durch Suite101 habe ich aber eine ganze Menge gelernt und ich bin mir sicher, dass es dort nächstes Jahr noch weiter aufwärtsgeht.

Dann war da der Sieg von Lena beim Grand Prix, was mich natürlich nicht persönlich betrifft, den ich aber sehr gut finde und der auch mit zu den 100.Dingen gehört, die mir dieses Jahr gut gefallen haben.

Die vielen neuen Volksläufe gehören ebenso zu diesen Dingen. Da ist zu einem der 1.IGA Lauf, welcher auf dem ehemaligen Flughafengelände in Tempelhof stattfand. Dann war dort noch der Herbstlauf in Hohen-Neuendorf, den ich auch das erste Mal in diesem Jahr gelaufen bin. Aber auch der Firmenlauf, den ich durch einen Zufall mitlaufen durfte, gehörte mit zu diesen Dingen, die mir dieses Jahr gut gefallen haben.

Dann war dort der erste Text, den ich an jemanden verkauft habe. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen meiner Texte gegen Geld verkaufen könnte, inzwischen verkaufe ich sehr oft Texte und verdiene damit einen Teil meines Geldes.

Wo wir schon dabei sind, dann war auch der Schritt in die Selbstständigkeit etwas Gutes. Natürlich könnte ich das schon im nächsten Jahr wieder bereuen, aber zurzeit finde ich, dass es der richtige Entschluss war.

Und wenn ich daran denke, dann denke ich natürlich auch an meinen ersten Auftrag, den ich von Tanja bekommen habe. Auch das gehört mit zu den 100.Dingen in diesem Jahr, die gut waren.

Die Ausflüge, um Pilze zu finden, waren auch gut. Ich war früher sehr oft in den Pilzen, hatte jetzt aber jahrelang niemanden, der mich begleitete. Das hat sich in diesem Jahr geändert, und so waren wir dann gemeinsam dreimal in den Pilzen. Das bringt mich natürlich zu der Krause-Glucke, ein Pilz, den ich sonst maximal einmal im Jahr gefunden habe. Dieses Jahr habe ich diesen Pilz gleich mehrmals gefunden und natürlich auch mehrmals gegessen. Einfach lecker kann ich da nur sagen.

Das waren jetzt noch lange keine 100.Dinge, die dieses Jahr gut waren, aber wenn ich ehrlich bin, dann fallen mir derzeit nicht mehr ein. Ist aber gar nicht so schlimm, denn sonst würde der Eintrag zu lang werden und ich kann ja dann noch einen zweiten Teil folgen lassen. Wahrscheinlich müsste ich noch mehr ins Detail gehen und auch die ganz kleinen Dinge ansprechen, die mir diese Jahr gefallen haben. Ich werde sicher noch einen zweiten und eventuell auch noch einen dritten Artikel über dieses Thema schreiben und vielleicht liest man ja auch bei euch mal etwas darüber.

1 Dezember 2010

NaNoWriMo – Der Monat ist vorbei

Ich hatte mich ja letzten Monat für den NaNoWriMo angemeldet, habe aber ziemlich schnell gemerkt, dass ich dieses Jahr doch viel zu unvorbereitet in die Sache hinein gegangen bin. Deswegen habe ich auch keine 50.000 Wörter geschafft, ich bin nicht einmal an die 20.000 heran gekommen.

Die Misere begann schon am ersten Wochenende. Bis dahin lag ich sehr gut im Rennen, lag zwischenzeitlich sogar vor der Wortzahl, die ich am Tag schaffen musste. Doch dann vergaß ich den USB-Stick im Büro, auf dem die Geschichte drauf war. Das waren dann schon einmal drei Tage, die ich nicht an der Geschichte schreiben konnte. Eigentlich waren es sogar vier Tage, weil ich den Stick am Donnerstag vergessen hatte und auch am Freitag nicht im Büro war. Am Montag danach habe ich noch einmal mit dem schreiben begonnen, konnte mich dann aber nicht mehr wirklich motivieren, weil ich immer weiter zurück viel und die Geschichte immer langweiliger wurde. Ich hatte zwar schon spezielle Vorstellungen wie die Geschichte weitergehen sollte, doch bis es wirklich spannend werden würde, hätte ich noch ein Jahr überbrücken müssen.

Auch dafür ist mir dann schon eine Menge eingefallen, doch dann kam ich unter Zeitdruck, wodurch wieder Tage wegfielen und ich weiter nach abfiel und irgendwann, es war am Ende der zweiten Woche, verließ mich meine Motivation dann vollständig. Bis dahin hatte ich 11.700 Wörter und mehr sind es dann auch nicht mehr geworden.

Nächstes Jahr werde ich aber wieder antreten, diesmal werde ich aber schon das ganze Jahr über Szenen sammeln, die ich dann in der Geschichte verarbeiten kann. Diese werde ich natürlich nicht ausarbeiten, sondern einfach nur als Konzept aufschreiben. Das Heft dafür werde ich mir demnächst kaufen und dann immer bei mir tragen, damit ich die Alltagssituationen immer gleich aufschreiben kann.

So und zum Schluss hänge ich euch hier noch die PDF an mit der Geschichte, die ich bis jetzt habe. Das spannende kommt erst noch, aber nur, wenn ich die Geschichte auch weiterschreiben werde 😉 .

nanowrimo

25 November 2010

Das Wichtigste aus der Politik vom 24.11.2010 ;-)

Deutsche Politik kann so schön sein, besonders wenn man eigentlich nichts Wichtiges zu sagen hat und es doch in eine Pressemitteilung verpackt. So habe ich gerade eben erfahren das unser Norbert Röttgen, ja genau der Umweltminister, der einfach mal umgangen wurde bei der Frage um die Laufzeitverlängerungen, genau dieser Röttgen hat noch nie gekifft. Nun mal ehrlich, jetzt ist er mir natürlich total unsympathisch und ich werde ihn ab jetzt nie wieder wählen, was ich aber bisher auch noch nie getan habe 😉 . Aber es wird ja noch schlimmer, er betrinkt sich auch nicht in der Öffentlichkeit, nein kein Vollrausch im Bundestag! Wir werden ihn wohl nie auf den Tischen tanzen sehen, oder mitbekommen, wie er grölend durch die Straßen von Berlin läuft und Autos demoliert. Eigentlich schade hätte ihn wieder ein wenig menschlicher gemacht, nachdem er schon nicht kifft.

Aber dem Alkohol ist er natürlich dennoch verfallen, hätte mich auch gewundert wenn nicht – wie sonst soll man solch eine Politik durchhalten, wie sie derzeit unsere Bundesregierung macht? Im stillen Kämmerlein, beim Kerzenschein und anständiger klassischer Musik, da gönnt auch er sich mal ein Glas Wein, ein Bier oder eben ein Glas Whiskey. Wobei die Mengenangaben jetzt geschätzt sind, die werden nämlich im Artikel nicht erwähnt.

Ach so und für alle AC/DC Fans, die ihren Norbert gewählt haben, weil sie dachten, er sei einer von ihnen, ich muss euch leider enttäuschen, euer Norbert war noch nie auf einem Konzert von AC/DC. Nehmt es nicht so schwer, gute Rock und Pop-Musik mag er dennoch. Ob es sich dabei allerdings um die Musik handelt, die ihr neben AC/DC gerne hört, das kann ich euch jetzt auch nicht beantworten.

Ja zurück zur Politik!

Ach ja, der Gysi, ihr wisst schon der SED/PDS/Die Linkspartei-Gysi, der Anwalt, der kleine Politiker mit Kreisglatze (nennt man das so? ). Ja genau der! Der hat sich so einfach von seiner Frau getrennt. Nun weiß ich nicht, ob wir uns vielleicht Sorgen machen müssen um seine Politik, es könnte ja immerhin passieren, dass diese nur noch halb so gut ist wie die, die er vorher mit Frau gemacht hat. Allerdings wären viele Ansätze, die er bringt, auch dann noch viel besser als die der jetzigen Bundesregierung, wenn sie wirklich nur noch halb so gut sind, wie vorher mit Frau.

Er war mit seiner Frau übrigens seid 1996 zusammen, insgesamt also 14 Jahre, da hat wohl im zweiten Anlauf doch noch das verflixte 7. Jahr zugeschlagen (2×7=14 😉 )

So, was Wichtigeres gab es nicht in der Politik, also müsst ihr euch damit zufriedengeben. Die Haushaltsdebatte war nämlich langweilig. Jeder gibt den anderen die Schuld an der schlechten Politik, die Grünen sind nur eine Protestpartei, die alles Blockieren was ihnen Stimmen bringt und die SPD, die lässt man in Ruhe, die hat ja eh kein Profil mehr, auf dem man rumtrampeln könnte.