Dezember 3 2008

Das Dienstags-Gedicht ;-)

Heut hatten wir, man glaubt es kaum,
nen wirklich schönen Mathetraum.
So leicht wie heut die Stunde wahr,
wird es nicht mehr in Hundert Jahr.

Wir lernten wie man es angeht
und eine Funktion so verdreht.
Das dann am Ende der Aktion,
steht unsere Umkehrfunktion.

Man tauscht die Variablen aus,
schmeißt x und y aus dem Haus.
Tut dann wieder durch Termumformung,
erreichen die f(x) = Normung.

In Deutsch war’s dann so richtig Nett,
lernten wir doch was vom Sonett.
Die Form ist wunderschön und steif
und Gryphius hieß eigentlich Greif.

So ein Sonett, dass hat vier Strophen,
das wussten schon die Philosophen.
Die ersten zwei nennt man Quartette,
die letzten beide sind Terzette.

So ging der Dienstag auch ins Land,
manche Idee lief gegen die Wand.
Manch Ansatz war total daneben,
die Lösung wirds am Mittwoch geben.

Oktober 27 2008

ABC-Listen

Eine weitere Lernmethode die ich in den letzten Jahren lieben gelernt habe sind die ABC-Listen. Eigentlich ruft man mit dieser Methode sein Wissen über ein bestimmtes Gebiet ab und arbeitet dann mit diesem weiter. Man kann es nutzen um schnell raus zu finden, wie weit man im Lernprozess schon gekommen ist, um die Dinge zu wiederholen und um sie im in der Erinnerung zu behalten.

Ein Beispiel wäre jetzt z.b. wenn man für den Englischunterricht gerade Vokabeln lernt, dann kann man am Morgen oder bevor man mit dem üben beginnt sich erst einmal eine ABC – Liste anfertigen. Hier ein Beispiel :

A – air, airport, animal, ask, a, an, art

B – big, blood, bring, ball, back

C – cat, come, cloud

D – dear, don’t, do, dog, drink

E – ear, eat, earth, eye

F – father, flower

G – garden, gear, gool, go

H – home, hear, hot,

I – in, is, if, ice, ice-cream

J – just

K – known, knife

L – love, live, life, last, letter

M – more, me, my, mother, most

N – no, not, near, next, name

O – or, old, out, off, on

P – pet

Q – ???

R – right, room

S – soon, some, sun, son

T – this, the, then

U – us

V – vehicle

W – water, war, was, wear

X – x-mas

y – yes. you, your, youth

z – zero

Es ist nicht unbedingt notwendig das man für jeden Buchstaben ein Wort findet, aber man sollte halt schauen das man so viele wie möglich findet. Da es für Englisch Profis kein Problem sein sollte, viele Wörter zu finden, sollte man hier eine Zeitbegrenzung einbauen. Ich mache da immer so drei Minuten, wer aber eine Eieruhr mit fünf Minuten hat, kann auch dieses verwenden.

Das ganze ist natürlich nicht auf Englisch beschränkt, sondern kann mit allen Themen wiederholt werden. Geschichte, Physik, Mathe und was es so alles gibt……

Nachdem man diese Liste angefertigt hat, sollte man sie nicht gleich wegwerfen, denn man kann sie noch weiter verwenden. Ein Beispiel wäre, sich nun drei-vier Wörter aus dieser Liste zu nehmen und damit eine kleine Geschichte zu erfinden.

Ich persönlich finde diese ABC-Listen klasse um das erlernte Wissen schnell zu überprüfen und Faktenwissen abzufragen. Und drei Minuten hat man immer mal, bei der Arbeit, im Bus oder auf dem Klo 😉

Würde mich über Themengebiete und ABC-Listen von euch Freuen.

Oktober 23 2008

Bildergeschichten

Da ich mich ja zur Zeit mit Lerntechniken auseinander setze, bin ich jetzt auf die der Bildergeschichten gestoßen. Bei dieser geht es darum sich Zahlen und Formeln besser merken zu können, da dieses ja meist ziemlich schwer ist. Das Prinzip ist, die abstrakten Zahlen und Zeichen in Bilder umzuformen und sich mit diesen dann eine Geschichte auszudenken. Das Ziel soll sein, sich auf diesem Wege auch längere Zahlen und Zeichenkombinationen zu merken.

Hört sich ganz gut an, aber nun ist natürlich die Frage, wie kann man Zahlen in Bilder umsetzen? Für gute Vorschläge bin ich immer ziemlich offen. Also, sagt mir was ihr in den Zahlen 0 bis 9 für Bilder seht, welche assoziativen Bilder euch dazu einfallen. Ich freue mich über jeden Kommentar und werde hier dann natürlich auch über die Wirksamkeit dieser Methode berichten.

Oktober 21 2008

Merkgeschichten

Eine Lerntechnik auf die man öfter stößt und von der man öfter hört sind Merkgeschichten. Man soll sich eine kurze, lustige Geschichte einfallen lassen um sich den Stoff den man sich merken möchte einzuprägen. Ich dachte mir jetzt einfach mal, man könnte dies ja mal für Mathe versuchen. Oft genug sitzt man vor einer Kurvendiskusion und überlegt, ob noch etwas hineingehört oder nicht.

Was gehört denn nun eigentlich in eine Kurvendiskusion? Nun als erstes braucht man wohl eine Gleichung. Von dieser sollte man die erste, zweite und dritte Ableitung bilden um später die Extrem- und Wendestellen bestimmen zu können. Dann sollte man sich über den Definitionsbereich und über den Wertebereich Gedanken machen, bevor man dann zum Symmetrieverhalten der Funktion kommt. Nachdem man dieses abgehandelt hat, sollte man sich an die Nullstellen Berechnung machen, dann übergehen zu den Extremstellen um dann zu den Wendestellen zu kommen. Wer das alles hat kann sich dann darüber her machen, die Funktion Graphisch wieder zu geben.

Dann gibt es für viele dieser Dinge noch sowas wie notwendige und hinreichende Bedingungen, was man auch noch irgendwie unter bringen sollte, in die Merkgeschichte und die verschiedenen Symmetrien , Punkt- und Achsensymmetrie, sollten auch noch mit rein kommen, damit man wirklich alles hat, was man braucht, um eine Kurvendiskusion durchzuführen. Wer dann noch an die verschieden Möglichkeiten denkt, wie man die verschiedenen Stellen berechnen kann, wird mir zustimmen, dass diese Kurzgeschichte, bzw. kurze Merkgeschichte nicht wirklich kurz sein kann. Denn man kann sowohl durch ausklammern, wie auch durch die p-q Formel, oder aber einer Polynomdivision auf die Null-, Extrem-, und Wendestellen kommen. Und wem das noch nicht genug ist, der hat bei den Bi-quadratischen Funktionen noch eine Möglichkeit auf die Lösung zu kommen, denn hier zeigt sich das Subtitutionsverfahren von großen Vorteil.

So das ganze jetzt in eine Merkgeschichte, möglichst lustig und kurz, wird schwer, aber versuchen kann man es ja mal.

Es war einmal ein Mann Namens Kurvendiskusion der  Funktion. Dieser hatte eine Frau welche den Namen Erste Ableitung hatte und zwei Kinder mit den Doppelnamen Zweite Ableitung und Dritte Ableitung. Der Nachname war natürlich „der Funktion“. Diese Familie hielt nicht viel von strengen Definitionsbereichen, da sie sich für ziemlich Weltoffen hielten, aber an Werten in bestimmten Bereichen hielten sie sich, dass war ihnen wichtig. Es gab eine Zeit da war ihnen dieser Wertebereich nicht wichtig, damals, bevor sie den Nullpunkt erreichten. Freunde rieten ihnen von vorne anzufangen und den p-q Punkt zu verlassen, sie sagten, sie sollten es mit Polynomen versuchen und wenn dies nicht ging, sollten sie ihre schlechten Gewohnheiten eben Ausklammern. Sie wollten ja auf ihre Freunde hören, aber es musste noch eine Extreme Stelle in ihren Leben kommen, damit sie den Ratschlag annehmen konnten. Sie standen kurz vor dem Aus, die Ehe war kurz vor dem Scheitern, die Kinder wurden in der Schule immer schlechter, der Vater verlor seine Arbeitsstelle, die Mutter die Lust am Leben. Sie verfielen alle in eine tiefe Depression, bevor sie zur Wendestelle ihres Lebens kamen. Von hier an ging eigentlich wieder alles Bergauf. Damals, als sie die Werte für sich entdeckten und es wieder etwas gab, an das sie glauben konnten. Der Vater fand einen neuen Job, einen sehr viel besser bezahlten, die Kinder wurden wieder besser in der Schule, verstanden plötzlich was die Polynomdivision und das Subtitutionsverfahren war und die Mutter versuchte ihr Glück als Graphikerin. Sie fertigte viele Graphiken an und konnte damit dann auch Geld verdienen.

Das ist nun viele Jahre her und heute Diskutiert die Familie Funktion viel über die Kurven in ihren leben.

Hört sich doch eigentlich gut an, oder? Wer eine bessere Merkgeschichte hat, darf sie gerne hier Posten, vielleicht ist sie ja sehr viel besser als meine und lässt sich sehr viel besser merken.

Oktober 15 2008

Hallo

Hi Ho,

seit einiger Zeit hole ich auf dem Abendgymnasium mein Abitur nach. Da es nun in die entscheidenden letzten vier Semester geht, habe ich mich entschieden hier einen Blog darüber zu führen. Ich habe keine Ahnung ob er interessant werden wird und ob er irgendjemanden was bringen wird, er soll mir dazu dienen ein wenig das gelernte aufzuarbeiten und zu wiederholen. Auch möchte ich Klausuren aufarbeiten und die gemachten Fehler hinterfragen.

Über mich selber gibt es schon eine Webseite und darum werden hier dazu auch kaum Informationen zu finden sein. Wer etwas über mich wissen möchte, kann auf meiner Seite www.svenbuchien.de schauen.

Hier wird in den nächsten Tagen einiges los sein, da ich schon zwei Klausuren geschrieben habe, die ausgewertet werden müssen und da auch noch einige hinzu kommen werden.

So, dass wäre dann auch schon der erste Post. Mal schauen wie viel noch dazu kommt und ob es euch und vor allem, ob es mir was bringen wird.

viele grüße aus Berlin