Lernvertrag – Auswertung

Voriges Jahr habe ich ja einen Lernvertrag mit mir abgeschlossen und ich möchte euch natürlich die Auswertung nicht vorenthalten.

Insgesamt gesehen ist es ein interessantes Lerninstrument, aber man sollte es anders angehen.

  1. Nehmt jemanden mit in euer Boot der den Lernvertrag überwacht. Man kann sich noch so viele gute Dinge in den Vertrag schreiben, aber wenn keiner da ist, um diesen zu Überwachen, dann hält man diese Dinge meist nicht ein. Man kann sich eben nicht selber in den Arsch treten.
  2. Die „Vertragsstrafen“ sollte man etwas höher festlegen als ich es getan habe und das Geld sollte dann bei euren Vertragspartner landen. Alternativ kann man ja auch sagen das einen so und soviel Geld eine gemeinnützige Arbeitsstunde wert ist, die man dann bei den Tafeln oder anderen Organisationen ableisten kann.
  3. Man sollte den Vertrag immer vor Augen haben, am besten ihr rahmt ihn euch ein und hängt ihn an die Wand über den Schreibtisch wo ihr lernt.
  4. Macht euren Lernvertrag bekannt und bittet um Unterstützung ihn einzuhalten. Vielleicht habt ihr ja eine Oma, eine Tante, einen Onkel der euch für bestimmte Ziele, die ihr im Vertrag definiert habt, ein kleines Motivationsgeschenk machen kann. Natürlich sollten es nur kleine Motivation-Geschenke sein, denn das große Ziel steht ja am Ende.

 

Wenn ihr das in euren Vertrag noch mit einbauen könnt, dann ist so ein Vertrag wirklich eine große Lernhilfe. Ein Einzelgänger-Instrument ist es allerdings nicht, denn dann fehlt einfach die Motivation sich daran zu halten. Definiert euch so viele Zwischenziele wie möglich, damit eure Motivation bei jedem erreichten Ziel steigt und überprüft den Lernvertrag am besten einmal im Monat, ob er euren Zielen noch entspricht, oder ob man ihn ändern sollte.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

    1. Ich suche den nachher noch mal raus, habe hier in Blog nämlich meinen vom letzten Jahr schon veröffentlicht, ich glaube da kann man ein wenig was mit machen, wenn man das, was ich hier geschrieben habe noch mit umsetzt 😉

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