Nazis keinen Raum geben – Jugendlichen einen Raum geben…

Ich finde es ja schön, dass viele Deutsche etwas gegen den Rechtsextremismus machen wollen, aber die Aufkleber, die man überall findet, nerven doch langsam. Wenn ich zum Beispiel lese: „Es reicht! Nazis keinen Raum geben.“, dann Frage ich mich schon, was das für eine Lösung sein soll. Wenn man ein Problem aus dem öffentlichen Raum drängt, ist es noch lange nicht behoben. Die Nazis hören nicht auf Nazis zu sein, nur weil man sie in der Öffentlichkeit nicht mehr wahrnimmt. Es sind immer noch Nazis, auch wenn sie ihre Versammlungen in einer Privatwohnung organisieren. Die Gesinnung dieser Menschen, die Meinungen, die kann man nur ändern, indem man mit diesen Menschen diskutiert. Es mag nicht leicht sein, aber man muss ihnen zeigen, nein, man muss ihnen Beweisen, dass ihre Meinungen und ihre Ansichten falsch sind. | mehr

Pflichtrentenversicherung für Selbstständige

Einige von euch werden es sicher mitbekommen haben, Frau Zenzursula plant mal wieder ein neues Gesetz. Diesmal sind die Selbstständigen in ihren Blickwinkel geraten, die ab Mitte 2013, wenn unsere Ministerin damit durchkommt, eine Pflichtrentenversicherung zahlen müssen. Generell habe ich dagegen nichts einzuwenden, aber gegen den Entwurf von dieser Frau schon. Ich hatte schon einige Diskussionen mit meinem Bruder darüber, und grundsätzlich stimmen wir auch in unseren Aussagen überein, aber es gibt halt einige Punkte, die mir nicht schmecken. Am Ende der Laufzeit soll nämlich dann die Grundsicherung als Rente herauskommen, was derzeit ungefähr 700 Euro sind. Es soll am Ende also eine GARANTIERTE Rente von knapp 700, - Euro gezahlt werden und um diese zu erreichen müsste ich ungefähr 350,- Euro im Monat einzahlen. | mehr

Mein BIG25 im Jahr 2012

Und dann kam der Tunnel auf mich zu, die 24 Kilometer, die bereits hinter mir lagen, waren vergessen. Gänsehaut am ganzen Körper, kälte, wärme ein unterdrücktes Lachen und viel Freude. Der Tunnel lag dunkel vor mir, noch knapp 700 Meter waren es, bis zur Ziellinie – jetzt nur nicht schlappmachen. Dann in den Tunnel hinein, Trommler in der Ecke, Scheinwerfer, die einem den Weg weißen und dann Licht und das große Stadion, in welchem das Ziel liegt. Einlauf, knapp 300 Meter noch bis zum Ziel, eine dreiviertel Stadionrunde noch und dann ist es vorbei, die 25 Kilometer sind Geschichte, das Ziel ist und zwar 2 Stunden, 30 Minuten und 34 Sekunden nach dem Start. Es ist Sonntag kurz nach 8 Uhr am Morgen. Ich schließe die Tür meiner Wohnungstür und begebe mich zur S-Bahn. | mehr

Parteien müssten verboten werden!

Nein, nicht weil Parteien an sich etwas Schlechtes sind, sondern weil aus Parteien etwas geworden ist, was sich gegen unsere Demokratie stellt. Gesetze müssen sich heute keine Mehrheiten mehr suchen, sondern es werden Gesetze für Mehrheiten gemacht – viele Politiker kennen sich nicht einmal mit den Gesetzen aus, die sie fünf Minuten vorher verabschiedet haben. So sieht Demokratie nicht aus, so funktioniert Diktatur und das ist etwas, was wir doch eigentlich gar nicht haben wollen. Lobbyisten schreiben Gesetze für ihre Lobby, nicht für die Bevölkerung!   Das ganze Problem fängt doch schon bei der Entstehung neuer Gesetze an. Es heißt zwar immer, dass man externe Experten benötigt, um die Gesetze zu schreiben. Aber wer sind denn diese externen Experten? | mehr

Warum sterben wir eigentlich?

Ich weiß, mit dieser Frage setzt sich keiner gerne auseinander, führt es doch unsere eigene Sterblichkeit vor die Augen. Doch wenn man einmal nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern sich ein wenig tiefer mit dieser Frage beschäftigt, dann könnte das uns den Sinn des Lebens etwas näher bringen. Und ich meine wirklich nur näher, denn ergründen werden wir den Sinn nie, jedenfalls nicht, solange wir leben. Doch warum sterben wir? Würden wir ewig Leben, dann wäre doch vieles sehr viel einfacher. Wir müssten uns zum Beispiel keine Sorgen machen, dass wir Zeit verschwenden – wir bräuchten also auch niemanden erklären, warum wir wieder eine Nacht durchgespielt haben. Zeit wäre dann unwichtig, denn wer nicht stirbt, braucht sich keine Gedanken um die Zeit zu machen. | mehr

Kein Organspendeausweis = schlechtes Gewissen?

Ich bin mir ja irgendwie nicht so sicher, was ich von diesem Video halten soll. Da steht ein Dialyse-Patient auf dem Bahnhof und wartet auf ein Organ, auf eine Niere, um genauer zu sein. Das Ganze soll uns aufrütteln und dazu beitragen, dass mehr Menschen einen Organspendeausweis bei sich tragen. Ich persönlich habe einen Organspendeausweis dabei, aber dieser gilt natürlich nur, wenn ich selbst durch irgendeinen Unfall sterben sollte. Er hilft also der Person, die dort auf dem Bahnsteig wartet, erst einmal nicht, und wenn ich ehrlich bin, würde ich auch zu Lebzeiten keines meiner Organe spenden, auch wenn sie doppelt vorhanden sind. Wer weiß denn, ob das verbleibende Organ das restliche Leben durchhält? Also würde diesem Mann nur geholfen werden, wenn die passende Spenderperson stirbt – was doch nun wirklich keiner will, oder? | mehr

U20-Poetry-Slam in Berlin – Mein Freitagabend ;-)

Am Freitag war ich beim U20 Poetry-Slam hier in Berlin. Stattgefunden hat er im „Podewil“ in der Klosterstraße. Ich wusste nicht wirklich, was auch mich zukommt, aber ich habe es nicht bereut, mir das Ganze einmal anzusehen. GRIPS-Theater und Podewil = U20 Poetry-Slam-Berlin   Zuerst musste ich suchen, wo ich denn nun eigentlich rein muss, aber ich hätte einfach nur zu den vielen Jugendlichen gehen müssen, die sich am Eingang eines Hauses aufgehalten haben. Dort wehte auch die GRIPS-Theater-Flagge, aber ich weiß bis heute noch nicht, ob das auch der tatsächliche Standort des GRIPS-Theaters ist – foursquare hat mir nämlich eine andere Straße angezeigt, die knapp 5 Kilometer entfernt lag. Der Eintritt kostete mich 6,- Euro, was ich durchaus in Ordnung finde für ein schönes Freitagabend-Programm. | mehr

Lust auf eine Fahrradtour – aber kein Fahrrad zur Hand?

So langsam wird es wieder wärmer, am Wochenende soll es sogar schon bis zu 30° Celsius werden – da ist es doch immer ganz schön, sich in der freien Natur zu bewegen. Das kann eine schöne Wanderung sein, ein Besuch in einen Park, oder eine Fahrradtour. Die ersten beiden Möglichkeiten kann man schnell umsetzen, indem man seine Füße in Bewegung setzt, und sich zur Wanderstrecke oder zum Park aufmacht. Die Fahrradtour hingegen setzt ein Fahrrad voraus, was natürlich nicht jeder hat – oder welches nicht mit in den Urlaub genommen werden konnte. Das kann aber nicht als Ausrede herhalten, denn in vielen Städten gibt es Verleihstationen, an denen man sich unkompliziert ein Fahrrad ausleihen kann. NextBike – einfach Anrufen und losfahren   NextBike ist eines dieser Verleihsysteme, welches unabhängig von Öffnungszeiten funktioniert. | mehr

Laufupdate Nr. 02/2012

„Lauftraining verlängert das Leben. Nur leider geht die dadurch erworbene Lebenszeit wieder fürs Lauftraining verloren.“ Es ist schon wieder Mitte April, in etwas mehr als zwei Wochen steht der BIG25 auf dem Plan, da wird es doch langsam wieder Zeit, hier ein kleines Laufupdate zu publizieren. Das letzte Laufupdate habe ich im Februar veröffentlicht, ist also schon etwas länger her ;-). Seit dem letzten Artikel bin ich schon 3 Volksläufe gelaufen. Den Plänterwaldlauf, den ich damals schon erwähnt habe, den Birkenwäldchenlauf in Treptow und letztes Wochenende dann den Pankower Frühlingslauf. Eigentlich hatte ich noch vor am kommenden Wochenende einen Volkslauf zu laufen, aber daraus wird wohl nichts, womit der nächste Volkslauf dann wohl der BIG25 sein wird. | mehr

Kostenfaktor Lebenserwartung….

„Steigendes Lebensalter kostet Billionen“ - das habe ich gerade als Überschrift über einen „Welt“-Artikel gelesen. Den Artikel selbst habe ich nicht gelesen, aber mir reicht schon die Überschrift, damit sich Unbehagen in mir ausbreitet. Die steigende Lebenserwartung der Menschen wird nicht als etwas Positives gesehen, sondern nur als Kostenfaktor in unserem System. Und alles was Kosten verursacht, ist eigentlich erst einmal etwas Negatives, denn es mindert den Gewinn. Im Grunde bedeutet das, das wir uns dafür schämen müssten, dass wir älter werden. Jeder der nicht mit 65 stirbt, ist einfach nur noch ein Kostenfaktor und somit eine Belastung für unsere Gesellschaft, jedenfalls könnte man so argumentieren, wenn man diese Überschriften immer liest. | mehr

BWL: Sind BWLer kalte Rationalisierer?

Ich bin gerade dabei, mich durch das erste Lehrheft der BWL zu arbeiten, und dabei ist schon die erste Frage ziemlich abschreckend und konstruiert (meiner Meinung nach). Ich darf sie hier nicht 1 zu 1 wieder geben, aber den Inhalt schon. (Ich studiere übrigens Wirtschaftsinformatik ;-) ) In der Frage geht es darum, einer Medizinstudentin eine Antwort zu geben, auf eine Aussage, die diese getätigt hat. Die Medizinstudentin stellt die Aussage auf, dass ich, weil ich Betriebswirtschaft studiere, ein kalter Rationalisierer bin. Weiterhin soll ich die ökonomische Effizienz des Krankenhauses auf Kosten des Wohls der Patienten herbeiführen wollen. Was soll ich ihr sagen? Erst einmal wurde ich wohl sagen, dass ich bisher nur ein Student bin, und überhaupt nicht in einem Krankenhaus arbeite. | mehr

Medien machen Täter zu Stars

Heute beginnt in Norwegen der Prozess gegen den „Amokläufer“, der im letzten Jahr viele Menschen getötet hat. Ich möchte auf die Tat und den Täter hier nicht weiter eingehen, weil ich finde, dass der Täter eine so große Bühne, wie er sie derzeit bekommt, gar nicht verdient hat. Und da bin ich auch schon beim eigentlichen Thema. Über 1.000 Medien-Vertreter aus der ganzen Welt waren beim Prozessauftakt dabei. Sie berichten von dem Prozess und werden dabei auch das wirre Gerede vom Täter in der Welt verteilen. Und genau das halte ich für einen Fehler. Der Täter bekommt durch diesen Presseansturm genau das, was er mit seinem Attentat heraufbeschwören wollte, nämlich weltweite Aufmerksamkeit. Damit ist seine Aktion voll aufgegangen, und er dürfte damit zufrieden sein. | mehr