Wenn Provokation nervt – Kritische Gedanken zu „Das Schweigen der Männer“

Es gibt ja so Bücher, die benutzen bestimmte Aussagen und Sprüche, um den Leser zu provozieren. Es gibt aber auch Bücher, die benutzen diese Aussagen und Sprüche viel zu oft, sie wollen wahrscheinlich auch provozieren, aber durch die Häufigkeit der Wiederholung, wird es dann einfach nur noch nervig. Auf „Das Schweigen der Männer“ trifft der zweite Fall zu – jedenfalls bei mir, obwohl ich gerade einmal die Hälfte des Buches gelesen habe. Dasa Szekely, die Autorin des Buches, möchte den männlichen Leser anscheinend bei der Ehre packen, nein, eigentlich bei den Eiern, denn die werden auf den ersten hundert Seiten sehr oft erwähnt. Der eine Mann hat „zu viele Eier“, der andere Mann „zu wenige Eier“ und den, der genau die „richtige Anzahl von Eiern“ hat, den sucht sie in ihrem Buch. | mehr

Der April 2016

Joa, der April ist also wieder vorbei. Wirklich vermissen werde ich diesen April nicht, denn der April 2016 brachte nicht wirklich so viel Gutes. Anfang des Monats verstarb die nervige Mietzekatze. Dann ging der Monitor kaputt, dann viel mein Smartphone so ungünstig, dass ich jetzt ein Display mit schönem Muster habe und am Ende hatte mein Hinterrad am Fahrrad mal wieder eine Acht, was mich auch noch einmal Geld und Nerven gekostet hat. Ich wüsste jetzt also nicht, warum ich dem April hinterher trauern sollte. Sport war im April auch nicht viel, aber okay, dafür kann der April nichts, daran bin ich selbst schuld. Ich hätte ja einfach nur mehr Sport treiben müssen, dann wäre auch viel Sport im April drin gewesen. Gelesen habe ich ein wenig was, ja, ich habe einige Bücher beendet. | mehr

Ein junger Sozialist

Es begab sich also zu einer Zeit, in der die Sozialdemokratische Partei Deutschlands vom Neoliberalismus durchfressen war, dass sich junge Menschen aufmachten, um der Sozialdemokratie neues Leben einzuhauchen. Sie beschwerten sich über die Ungerechtigkeit, die in der Welt herrschte. Sie analysierten, was sich ändern müsste, damit diese Ungerechtigkeit besiegt werden könnte, sahen aber nicht, dass das Ungeheuer in der eigenen Partei saß. Zu nah und groß schienen noch die Geschichten von den großen Kämpfen, welche durch die eigene Partei geführt wurden. Zu glorreich schienen noch die Siege, die für das Proletariat erkämpft wurden und zu Stolz waren diese jungen Menschen noch über die Heldentaten der Partei, die irgendwo in ferner Vergangenheit schimmerten. | mehr

Im Katzenwald

Ich schrieb hier letzte Woche bereits, dass meine Katze sich von dieser Erde verabschiedet hat, zumindest in der Form als Katze. Ihr letzter Weg führte sie zu einem Tierbestatter, der sich um die Verbrennung der Katze gekümmert hat. Dort wurde sie, zusammen mit anderen Tieren, eingeächert. Ihre Asche wurde dann in anonym in einem Wald verstreut, wo sie jetzt dazu beiträgt, dass neues Leben entsteht. Leider musste ich mich für dieses Modell entscheiden, da es das günstigste war. Hätte ich das Geld gehabt, dann hätte ich noch etwas gekauft, dass mich auch im nachhinein noch an die Katze erinnert hätte, eventuell hätte ich die Asche der Katze sogar an einen mir bekannten Ort verstreut, aber wenn wir ehrlich sind, dann sind die wirklich schönen Erinnerungen die, die wir im Gehirn abgespeichert haben. | mehr

Bye Bye nervige Mietzekatze

Abschiede kommen manchmal ziemlich überraschend. Wenn das Haustier stirbt, welches dich 21 Jahre begleitet hat, dann ist das so ein überraschender Abschied. Diesen Abschied musste ich heute leider auch erleben, denn meine nervige Mietzekatze ist heute gestorben. Ich weiß, diese ersten Sätze sind ziemlich holprig, aber wie sollte ein Artikel sonst beginnen, in dem es um einen Abschied geht? Mir fiel tatsächlich nichts besseres ein, aber vielleicht gelingt es mir im weiteren Verlauf des Artikels, noch richtig Abschied zu nehmen. Eigentlich war es ja gar nicht meine Mietzekatze, da sie aber knapp 20 Jahre bei mir im Haushalt lebte, und sie auch immer wieder zu mir kam, um gestreichelt zu werden oder um zu kämpfen, ist dieser Fakt eher unbedeutend. | mehr

Wie mahlt mensch so eine Kaffeebohne?

Mit einer Mühle! Blogartikel vorbei, ich geh ins Bett. Ne, Moment, ich wollte da doch noch mehr zu schreiben. Das Problem ist ja, dass ich absolut bei Null anfange. Ich habe keine Ahnung von Kaffee und ich habe schon gar keine Ahnung, wie der Kaffee am besten gemahlen wird. Bisher dachte ich ja, dass ist vollkommen egal, solange die Bohne am Ende keine Bohne mehr ist, sondern Pulver, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Mein Laufpartner Bernd erzählte mir schon, dass die elektrische Kaffeemühle aus dem Osten, die ich noch besitze und die ein Schlagwerk hat – also so eine Klinge, die nicht wirklich scharf ist, die aber ganz schnell rotiert und dadurch die Bohne zerkleinert – die Bohne nur zerstört, aber keine gute Grundlage für einen Kaffee, beziehungsweise Cappuccino liefert. | mehr

Bürgerkrankenversicherung – Eine für Alle, Alle für Einen …

Krankenversicherung, das ist so ein Thema, bei dem ich mich immer wieder aufrege. Nicht, weil ich sie überflüssig halte, ganz im Gegenteil, ich finde sie verdammt wichtig und ich finde, dass jeder Mensch unter den Schutz einer solchen fallen sollte, egal wie die finanzielle Situation von diesem Menschen aussieht. Der Schutz durch eine Krankenversicherung muss auch dann bestehen, wenn ein Mensch nicht in der Lage ist, Beiträge für diese zu Zahlen. Deswegen bin ich auch ein großer Fan von einer Bürgerversicherung, die nach einem solidarischen Prinzip aufgebaut ist. Eine Bürgerversicherung, in die jeder nach seiner Leistungsfähigkeit einzahlt, egal ob Angestellter oder Selbstständiger. | mehr

Terror ist schrecklich!

Terror ist schrecklich! Ich möchte den Terror hier nicht klein reden. Es ist schrecklich, wenn in Belgien Menschen aus dem Leben gerissen werden, es ist schrecklich, wenn im Libanon eine Bombe explodiert, es ist schrecklich, wenn in Frankreich mit Gewehren auf feiernde Menschen geschossen wird, aber unsere derzeitigen Reaktionen werden daran nichts ändern. Der Terror wird nicht verschwinden, wenn wir das Brandenburger Tor zum zehnten Mal in irgendeiner Landesflagge erstrahlen lassen, er wird nicht verschwinden, wenn wir davon sprechen, dass wir unsere Werte verteidigen müssen und er wird auch nicht durch Demonstrationen oder durch Nationalismus verschwinden. Wenn wir Terror bekämpfen wollen, dann müssen wir die Ursachen angehen. | mehr

Der Cappuccino am Morgen

Gerade habe ich meinen ersten Cappuccino getrunken. Den brauche ich, bevor ich überhaupt daran denken kann, etwas anderes zu tun, zum Beispiel einen Blogartikel zu schreiben. Ich rede hier von richtigen Cappuccino, nicht von dem Pulver, dass mehr an Kakao erinnert. Ja, den trinke ich auch ab und zu, aber Cappuccino würde ich es nicht nennen. Ein richtiger Cappuccino ist auch gar nicht ganz so schwer herzustellen, jedenfalls in der Theorie. Ein Cappuccino besteht aus drei Teilen. Der erste Teil ist ein Espresso, der zweite Teil ist Milch und der dritte Teil ist Milchschaum. Soweit zur Theorie, in der Praxis sieht es natürlich etwas komplizierter aus. Wobei hier nicht die Milch gemeint ist, die ist relativ einfach ausgewählt. | mehr

Verloren auf der Buchmesse

Chaotisch, vollkommen ohne Plan über die Buchmesse schlendern. Von Halle zu Halle, ohne Idee, was ich eigentlich entdecken möchte. Internet, um die chaotischen Zustände etwas zu ordnen, gibt es nicht. Oder gibt es vielleicht doch, denn am Eingang stand etwas vom kostenlosen WLAN. WLAN wäre auch die einzige Möglichkeit, denn das Netz meines Mobilfunkanbieters ist auch an diesem Ort wieder überlastet. Das es hier viele Menschen geben könnte, was bei einer Messe ja durchaus nicht abwegig ist, scheint meinem Mobilfunkanbieter nicht bekannt zu sein, und so wäre WLAN die Rettung gewesen. Doch ich habe absolut keine Ahnung, wie ich an dieses WLAN komme. Ich habe übrigens auch keine Ahnung, wie ich auf dieser Messe an Geld komme. In Berlin gibt es Geldautomaten auf dem Gelände der Messe, hier gibt es nur eine Sparkasse. | mehr

Rückblick Februar 2016

Auch wenn der Februar noch in die Verlängerung geht, ist der Monat schon wieder vorbei. Wo die Zeit hin ist, weiß ich eigentlich mal wieder nicht, aber ist ja auch egal, weg ist weg, oder? Sport   Nachdem der Januar doch ziemlich gut angefangen hat, hat der Februar in Sachen Sport wieder ziemlich nachgelassen. Scheiß Wetter, scheiß Motivation und hinzu kam noch, dass ich die ganze Zeit über verdammt Müde war. Ich hätte echt den Februar durch schlafen können und ich wäre wahrscheinlich immer noch Müde. So sind beim Lauftraining gerade mal 33 Kilometer zustande gekommen – wir erinnern uns, ich möchte dieses Jahr wieder 1.500 Kilometer + x schaffen, ich muss also im Monat über 130 Kilometer schaffen. | mehr

Akkreditierung zur Buchmesse in Leipzig

Wuhuhu meine Dauerkarte für die Buchmesse ist da. Ich habe mich dieses Jahr zum ersten mal als Blogger akkreditieren lassen, einfach mal so, um das auszuprobieren. Ich halte ja eigentlich nicht viel davon, da ich halt Blogger bin und kein Journalist, aber einmal wollte ich das jetzt auch machen. Nun stellen sich natürlich ein paar andere Fragen, an die ich bei der Anmeldung noch gar nicht gedacht habe. Zum Beispiel, wie ich zur Buchmesse komme und wo ich dort dann übernachte. Jeden Abend zurück nach Berlin fahren ist sicher nicht so sinnvoll und vor allem wahrscheinlich auch teurer, als wenn ich dort eine Übernachtungsmöglichkeit finde. Was anderes wäre es wohl, wenn ich jemanden hätte, bei dem ich mir ein Auto leihen könnte und wenn ich dann nur das Benzingeld zahlen müsste, aber ich kenne da leider niemanden. | mehr