Kurze Momente: Der stürmische Tag

Es gibt ja diese Momente im Leben, die schnell wieder vergessen werden, weil sie eben auch nicht so wichtig sind, die einem dann aber plötzlich wieder einfallen. Viele Jahre später erst, in einem stillen Moment, bei einer Dokumentation, beim Lesen oder aber auch, wenn es keinen speziellen Grund dafür gibt. Eben fiel mir ein Moment in meinem Leben ein, welcher schon mindestens 24 Jahre zurück liegt. Damals ging ich noch in die Grundschule und es war ein ziemlich stürmischer Tag in Berlin. An diesem Tag war ich auf dem Weg von der Grundschule nach Hause, vorher machte ich mit meinem damaligen Schulfreund aber noch einen kurzen Stopp in der Kaufhalle. Nein, einen Stopp im Supermarkt, denn darauf bestand die Verkäuferin damals. Kaisers, um es ganz genau zu sagen. | mehr

Störungsmeldung ( @o2de )

Da ich ja bei o2 anscheinend nur eine Störungsmeldung per Telefon aufgeben kann, welches aber nicht funktioniert, weil die ja Festnetz auf VoIP umgestellt haben, werde ich es auf diesen Weg machen. Klar hätte ich auch ein Handy, um bei o2 anzurufen, aber ich finde es schon eine Frechheit, dass o2 das zur Voraussetzung bei einer DSL-Störung macht. Es gibt Menschen, die haben tatsächlich nur einen Festnetzanschluss und können auch nicht so einfach auf das Handy eines Freundes zugreifen, auch wenn o2 das vorschlägt. Anscheinend sind die Twittermitarbeiter auch so isoliert von ihren anderen Kollegen, dass diese keinerlei Störungsmeldungen weitergeben können. Kurz gesagt, seit Weihnachten kann ich - zum wiederholten Male - mein Internet und mein Festnetz nicht wirklich nutzen. | mehr

Blog Adventskalender 2017 – 20.Söckchen

Immer, wenn sich bei mir eine Socke vom Blog Adventskalender befindet, schreibe ich eine Kurzgeschichte für euch. Dieses Jahr habe ich lange überlegt und erst heute Nacht auf dem Heimweg von einer Weihnachtsfeier kam mir die Idee für die diesjährige Kurzgeschichte. Deswegen muss ich euch heute mit einem Entwurf dieser Geschichte überraschen, was ihr an der ein oder anderen Stelle beim lesen wahrscheinlich bemerken werdet. Die Protagonistin der Geschichte ist dabei nicht neu, es gab bereits eine Kurzgeschichte mit ihr auf diesem Blog. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und noch vier entspannte Tage bis Heiligabend. Am Ende war mir nur noch kalt. Ich schwamm und schwamm doch überall war nur Wasser. Kaltes Wasser. Salziges Wasser. Und dann war das Wasser komplett um mich herum. | mehr

Ein Jahr ist es jetzt her …

Es ist jetzt ein Jahr her. Vor einem Jahr bist du freiwillig von uns gegangen, hast uns hier alleine gelassen. Für mich ist es immer noch nicht greifbar! Ich sehe dich immer noch, wie du hier mit uns Dart spielst, wie du die Pfeile mit so viel Kraft auf die Dartscheibe wirfst, sodass ich denke, dass da gleich ein Loch in der Dartscheibe und der Tür ist. Mich verfolgt das Bild, wie du im Sarg liegst, du dich nicht bewegst. Das letzte Bild von dir, bevor du für immer verschwunden bist. Das Bild passt nicht! Es ist für mich nicht in Einklang zu bringen mit dem Jungen, der mit Marmelade im Gesicht fröhlich am Tisch sitzt und strahlt, der mit mir Dragonballs schaut. Du bist weg, ich weiß es und doch will ich es auch nach einem Jahr nicht glauben. | mehr

Bayern mit Rad – Tag 1

So so, in Bayern gibt es also Steigungen. Hätte ich mir ja eigentlich vor meinem Fahrradurlaub überlegen können. Nagut, das war mir natürlich auch vorher schon bekannt, aber das meine Kondition so schlecht ist, dass hätte ich dann doch nicht gedacht. Heute war der erste Tag hier in Bayern und somit auch die erste Fahrradtour, aber ich habe mein Fahrrad an den Steigungen eindeutig mehr geschoben also gefahren. Mir war schon bewusst, dass es Steigungen geben würde, die ich nicht auf dem Rad bewältigen würde, aber es waren dann auch Steigungen dabei, die ich im letzten Jahr noch locker geschafft habe. Meine Kondition hat also ziemlich abgebaut und so war ich nach über drei Stunden und 27 Kilometern doch ziemlich am Ende. 27 Kilometer, eine Distanz die schon ziemlich lächerlich ist. | mehr

Saubere Lappen

“Könnten Sie mir bitte einen Lappen geben?” “Klar” “Nein, keinen der schon im Klo benutzt wurde. Hören Sie, keinen, der schon im Klo war ...” Klar, keiner der schon im Klo war, denke ich mir. Aber was denkt dieser Mensch eigentlich von mir? Das ich ihm einen Lappen gebe, den ich schon im Klo verwendet habe? Klar, könnte ich machen, aber das wäre ja zu meinem Nachteil, denn ich müsste dann wohl danach die Küche komplett desinfizieren, müsste den Kaffeevollautomaten mehrmals reinigen und desinfizieren, damit die nächsten Gäste nicht durch irgendwelche Keime krank werden. Aber anscheinend denkt dieser Mensch, dass mir das nicht Bewusst ist, oder egal, oder beides. Mir sind meine Gäste aber nicht egal, sie sollen sich wohlfühlen und nicht krank werden, sollen Spaß haben, sich auch entspannen können. | mehr

Lesbos – Blackbox Europa

WOW! Nachdem ich knapp 90 Minuten mit den Tränen gekämpft habe, war das der erste Gedanke, der mir in den Kopf kam. Einfach nur WOW. Nein, es war kein WOW-Thema, um das es gestern in der Box im „Deutsches Theater Berlin“ ging. „Lesbos – Blackbox Europa“ heißt das Stück, welches ich mir angesehen habe. Der Name verrät schon, worum es geht. Es geht um die geflüchteten Menschen, es geht um Flucht, um Europa, um Menschlichkeit oder eben um Unmenschlichkeit. Es geht um Träume, um versunkene Träume. Das Publikum sitzt auf Hockern in einem rechteckigen Raum. Die Sitze, die es in der Box durchaus gibt, sind durch eine Leinwand verdeckt. Während des Stücks werden die Wände mit Bildern angestrahlt und die Darsteller erzählen von ihren Erfahrungen, die sie auf Lesbos gemacht haben oder auf der Flucht, denn einer der Darsteller ist selbst nach Europa geflohen. | mehr

Alles hat ein Ende …

“Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei ...”, so sang ich damals unter der Wäscheleine im Hof meines Opas. Auch meine Oma war damals noch dabei, ich war jung, ich liebte das Lied und auf dem Dorf, im Hof meines Opas, fühlte ich mich verdammt wohl. Da war der Garten, der immer genügend Karotten für mich hatte. Natürlich noch im Boden, aber wenn sie zu klein waren, wurden sie halt von mir wieder in den Boden gesteckt. Meistens waren sie aber nicht zu klein. Da waren die Erdbeeren, die immer sehr viel besser geschmeckt haben, als die Erdbeeren, die es sonst gab. Außerdem ist frisch von der Pflanze eh immer besser. Der viel zu saure Rhabarber, die Stachelbeeren und all die anderen Dinge, die den Garten so interessant gemacht haben. Dann waren da auch die Hasen und die Hühner. | mehr

Warum der vorletzte Platz beim #ESC2017 nichts über die Qualität sagt

Ich muss es zugeben, ich schaue mir gerne den Eurovision Song Contest(ESC) an, aber die Diskussionen am Tag danach lassen mich immer schmunzeln. Ich habe das Gefühl, dass es da ein großes Missverständnis über die Aussagekraft der Platzierungen gibt, weswegen die Diskussion danach immer in die falsche Richtung geht. Deswegen muss ich jetzt doch einen Artikel dazu schreiben, obwohl ich nicht denke, dass ich wirklich ein Experte auf dem Gebiet bin. Was sagt uns der vorletzte Platz über das Lied?   Wir sind also auch im Jahr 2017 wieder nur auf den letzten Positionen beim ESC zu finden, aber was sagt uns das eigentlich? Nicht viel! Denn beim ESC gibt es nur für die besten 10 Songs Punkte von den Ländern. | mehr

Von Problem A über Problem B zu Problem C …

Um es kurz zu machen: Ich bin gerade etwas genervt!   Ich möchte hier gerade eine Sache erledigen, aber so, wie wir es derzeit umsetzen können, ist es nicht optimal und das ist leider auch mit dieser Lösung nicht änderbar. Nun gäbe es eigentlich eine andere Lösung, die, wenn sie funktionieren würde, auch einfacher und schneller wäre, aber da sich irgendwo ein Fehler im Programm versteckt, funktioniert sie noch nicht. Eigentlich kein Problem, denn Fehler können behoben werden und wurden sie in dem Fall auch. Nur eben nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, sodass jetzt die einfachere Lösung zwar funktionieren würde, die Vorlage, die es für die Sache, die ich erledigen möchte, schon gibt, aber nicht mehr genutzt werden kann. Jetzt hätte ich zwei Optionen. | mehr

Die Verschwörung

Pssst ... sein sie mal leise! Ich bin da gerade einem Geheimnis auf der Spur, einer Verschwörung, vielleicht sogar einem Geheimbund. Schauen sie nicht so, ich verfolge diese Spur schon seit Monaten und sie führte mich genau hier hin, an diesen Ort. Ja ne, ist klar, sie halten mich jetzt für einen Irren, für einen Verschwörungstheoretiker, aber dem ist nicht so, ich schwöre, oder vielleicht auch nicht, wahrscheinlich gehören sie zu diesem Geheimbund, das erklärt ihre Anwesenheit. Natürlich werde ich ihnen jetzt nichts mehr von meiner Spur erzählen, sonst würden Sie es ja leugnen. Sie würden mir wahrscheinlich mit irgendwelchen Argumenten kommen, würden sagen, dass da gar kein Geheimnis dahinter steckt, dass das einfach so ist, wie es ist. Aber nein, so kommen Sie mir heute nicht davon, genau, ich meine Sie! | mehr

Unpassende Beispiele …

Wisst ihr, es gibt ja Dinge, die sollte mensch lieber lassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass ihr euch, wenn ihr in einem Seminar ein negatives Beispiel für irgendwas braucht, keinen Menschen nehmen solltet, der zufällig in den Raum kommen könnte. Es kommt nämlich überhaupt nicht gut, wenn dann erst einmal Stille ist und dann vom Vorträger die Bemerkung kommt, dass das jetzt gerade kein passendes Beispiel ist. Und jetzt zum abschreiben: Ist etwas unpassend, wenn die Person plötzlich im Raum ist, dann ist es auch unpassend, wenn die Person nicht im Raum ist! Ich verstehe durchaus, dass es in einem Seminar Beispiele geben muss, damit etwas greifbarer wird. Allerdings sind diese Beispiele dann entweder passend, dann kann sie auch die Person hören, die als Beispiel herhalten muss, oder sie sind unpassend, dann sind sie es aber generell und sollten nicht genutzt werden. | mehr

Mein Studium: Neustart

Ich habe euch schon lange nicht mehr mit meinem Studium genervt. Gut, es gab einfach nichts zu schreiben, da ich mich nicht wirklich mit dem Studium beschäftigt habe. Warum? Nun, zum einen musste ich im letzten Jahr (2016) erst einmal schauen, dass ich genügend Geld verdiene. Ich glaube, ich habe schon öfter erwähnt, dass es sich mit einer schwierigen Finanzsituation eher schlecht studieren lässt. Nachdem das geklärt war, kam leider der Selbstmord von meinem Neffen, wodurch ich im Oktober dann doch ziemlich aus der Bahn geworfen wurde. Jetzt gilt es aber, endlich in die Zukunft zu schauen. Finanziell muss ich mir erst einmal keine Sorgen machen, sodass ich mich jetzt mit den Planungen für das nächste Semester auseinandersetzen kann. | mehr

Das Jahr 2017 wartet auf mich …

2016 ist jetzt also gegangen. Die Zeit der Jahresrückblicke ist gekommen, bzw. sie ist eigentlich schon fast wieder vorbei. Normalerweise schreibe ich auch immer einen. Ich schreibe über die Laufkilometer, die ich im Jahr zurück gelegt haben, über die Ziele, die ich erreicht habe und über die, die ich nicht erreicht habe. Ich schaue auf das kommende Jahr, auf die nächsten Ziele, die es zu erreichen gilt und auf mein Studium. Normalerweise! 2016 ist aber kein normales Jahr. 2016 hat mir meinen Neffen genommen, auch wenn mein Neffe sich diesen Weg selbst ausgesucht hat. Die letzten Monate, also Oktober, November und Dezember, waren seltsam. Irgendwie vergingen sie, irgendwie schaffte ich es mich abzulenken, andere Dinge zu tun. Mit der Arbeit zum Beispiel. | mehr