Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Da ich ja bei o2 anscheinend nur eine Störungsmeldung per Telefon aufgeben kann, welches aber nicht funktioniert, weil die ja Festnetz auf VoIP umgestellt haben, werde ich es auf diesen Weg machen. Klar hätte ich auch ein Handy, um bei o2 anzurufen, aber ich finde es schon eine Frechheit, dass o2 das zur Voraussetzung bei einer DSL-Störung macht. Es gibt Menschen, die haben tatsächlich nur einen Festnetzanschluss und können auch nicht so einfach auf das Handy eines Freundes zugreifen, auch wenn o2 das vorschlägt. Anscheinend sind die Twittermitarbeiter auch so isoliert von ihren anderen Kollegen, dass diese keinerlei Störungsmeldungen weitergeben können. Kurz gesagt, seit Weihnachten kann ich – zum wiederholten Male – mein Internet und mein Festnetz nicht wirklich nutzen. Es ist immer mal für fünf Minuten da, dann wieder für 10 Minuten weg, dann mal wieder da, dann mal für mehrere Stunden weg und so weiter.

Fehlerbeschreibung:

 

LEDs am Router gehen aus und zwar alle, bis auf die Power und WLAN-LED. Irgendwann synchronisiert sich der Router dann wieder mit der DSL-Leitung, um dann, wenn es Lust hat, wieder für ein paar Minuten online zu gehen. Oder eben auch nicht, denn oftmals schafft der Router die Synchronisierung nicht. Ab und an leuchten dann auch mal zwei LEDs Rot, meist kurz bevor der Router dann mal wieder für ein paar Minuten online ist.

Dieses Phänomen tritt jetzt nicht zum ersten Mal auf, sondern in regelmäßigen Abständen. Zwischendurch habe ich dann immer ein paar Wochen ruhe, um dann wieder für zwei, drei Wochen meinen Anschluss wieder nicht nutzen zu können. In der Anfangszeit habe ich dies auch regelmäßig der Hotline gemeldet, aber eine Lösung wurde nie gefunden. Es wurde die Geschwindigkeit reduziert, der Port neu gestartet, als es noch Alice war, wurden mir mehrere Modems zugeschickt und so weiter und so fort. Nach der Umstellung auf VoIP ist es aber eben noch schlimmer geworden. Die Ausfälle treten öfter und länger auf und es ist halt eben auch so, wenn die Internetleitung nicht da ist, geht auch das Festnetz nicht mehr.

Und irgendwann stellt sich dann eben eine Resignation ein. Irgendwann habe ich einfach keine Lust mehr, die Hotline anzurufen. Schon deswegen nicht, weil o2 ja auch gerne mal einen dafür bestraft, wenn mensch die Leute in der Hotline auf einen Fehler in einer Rechnung hinweist.

o2 sieht die ständigen Verbindungsabbrüche im System und könnte somit von selbst auf diese Probleme reagieren. o2 hat sogar meine Handynummer, um sich im Notfall, wenn sie mich denn wirklich zur Problemlösung brauchen, bei mir zu melden. Aber o2 weiß eben halt auch, dass ich nicht viel machen kann, dass ich meine Gebühren auch dann bezahlen muss, wenn o2 die Leistung nicht erbringt, für die ich Zahle. o2 weiß halt, dass sie am längeren Hebel sitzen.

Nein, ich mache mir keine Hoffnungen, dass es bei einem anderen Anbieter besser wird, dennoch bin ich jetzt gewechselt, weil es einfach am Ende bedeutend günstiger wird und die Technologie auch eine andere ist. Ein alter ADSL-Anschluss wird jetzt in einen VDSL-Anschluss umgewandelt, was vielleicht die ständigen Ausfälle ein wenig minimiert. Hätte o2 keine „Fair-Use-Regelung“, hätte ich das vielleicht schon vor Monaten bei o2 selbst gemacht, aber eine solche Regelung unterstütze ich nicht. Bis der Wechsel abgeschlossen ist, werde ich aber wohl damit leben müssen, dass ich von zu Hause nicht anständig arbeiten kann, weil solange der Fehler in meiner Internetleitung wohl weiterhin vorhanden sein wird, weil o2 diesen eben nicht behebt.





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