Weihnachtsgeschichte

Ich habe im Jahre 2005 mal eine Weihnachtsgeschichte geschrieben, die ich heute, fünf Jahre danach, mal wieder herausholen möchte. Ich hatte diese damals auf einen Portal veröffentlicht, welches heute zwar noch existiert, aber nach den Verkauf an ein anderes Unternehmen tot ist. Dort passiert absolut nichts mehr, aber ich möchte meine Geschichten und Gedichte doch irgendwie nicht dort versauern lassen. Also veröffentliche ich die hier jetzt auch einmal. Übrigens kann man super darüber diskutieren ;-). (Um nicht zu sagen Streiten.) In einem Land vor gar nicht all zu langer Zeit waren die Menschen glücklich und Weihnacht war weiß. Die Häuser strahlten im Lichtermeer, die Herzen der Menschen strahlten noch mehr. Sie spendeten Geld in ein anderes Land, damit dort die Menschen auch etwas von Weihnachten haben. | mehr

Jürgen, er macht es schon wieder!

Ick kann dit alles nicht verstehen. Meen Junge ist nicht so wie andere Burschen. Aber ick bin nicht dran Schuld, also meene Erziehung war janz normal und als Bub hat er ja auch das jetan, was andere Gören in seinem alter auch jemacht haben. Er ist auf Bäume jeklettert, so wie jedes Kind eben, hat Cowboy und Indianer jespielt und es jab keine Anzeichen dafür, dass meen Junge so aus der Reihe fällt. Doch als er dann älter wurde, konnte man die Anzeichen deutlich erkennen. Immer wenn ick dann einschreiten wollte, ich erziehend auf ihn einwirken wollte, kam Jürgen dazwischen. Der sagte dann immer, dat ich den Jungen machen lassen sollte. Dit würde sich schon von janz allein wieder jeben und er würde früher oder später schon wieder auf dem Pfad der Tugend wandeln. Aber nichts is. | mehr

Eine letzte Berührung

Er streichelte ihr ganz langsam durchs Haar. Eher zufällig hatte er dieses berührt und konnte dann nicht widerstehen, durch die Haare zu streicheln. Ganz langsam und vorsichtig. Sie merkte die Berührung, die Wärme, welche durch seine Hände abgestrahlt wurde. Schon lange hatte sie diese Wärme nicht mehr gespürt, weswegen sie es sich auch gefallen lies, obwohl vorher noch keine Annäherung stattgefunden hatte. Er wollte nicht nur ihr Haar spüren, weswegen er mit seinen Fingern auch langsam über ihre Wangen strich. Die Wärme gefiel ihm, gleichzeitig merkte er, wie sich die Wangen langsam rot färbten. Sie spürte die Berührungen nur noch, denn sie hatte die Augen geschlossen. Sie wollte den Augenblick genießen, sie wollte seine Lippen spüren, seinen Atem. | mehr

Der Haselnussbaum

Es war einmal ein Haselnussbaum. Dieser stand viele Jahrzehnte an ein und derselben Stelle. Er erlebte, wie Straßen und Gehwege erbaut wurden. Er erlebte den Krach, welchen die Menschen machten und sah den Müll, der achtlos auf sein kleines Grundstück geworfen wurde. Eines Tages entschloss sich der Baum, sich zu wehren. Er wollte nicht mehr den Krach erleben, nicht mehr den Müll ertragen und auch keine Autos mehr sehen. So begann er, es muss gerade Herbst gewesen sein, die Menschen mit seinen Haselnüssen zu bewerfen. Er wartete darauf, bis die Menschen unter ihm waren, und warf dann gezielt seine Haselnüsse ab. In den meisten Fällen traf er die Menschen, welche sich dann erschrocken nach oben wanden, kurz mit dem Kopf schüttelten und weiter gingen. | mehr

Utopias erster Schweinegrippe-Toter – Kurzgeschichte

Eine fast wahre Geschichte spielte sich Gestern in Utopia ab. Ein Bewohnter Utopias verließ gegen 7 Uhr seine Wohnung um sich auf den Weg zu seiner Arbeit zu machen. Um 7:20 Uhr machte er einen kleinen Stopp in einen Starbrucks um sich einen Kaffee zu kaufen, diesen hatte er dann auch schon um 7:30 Uhr in der Hand. Danach machte er sich auf den Weg zum Bahnhof, von welchen aus er zwei Stationen mit den Zug in die Innenstadt von Utopia fuhr. Dort angekommen verließ er den Bahnhof in Richtung zu seinen Büro wo er pünktlich um 8:30 seine Arbeit aufnahm. Nach angaben der anderen Büromitarbeiter musste er um 9:00 kräftig niesen und um 9:30 hatte er sogar schon 5 Taschentücher verbraucht. Um 12 Uhr machte er sich dann auf den Weg in ein Restaurant, in welches er jeden Tag ging um dort sein Mittag zu sich zu nehmen. | mehr

Dystopie über die CDU/CSU

Wir sind im Jahre 2010, die CDU/CSU haben einen grandiosen Erfolg bei der Wahl erlebt, müssen aber dennoch mit der FDP zusammen arbeiten, da es für die absolute Mehrheit nicht gereicht hat. Nachdem 2009 die Zahlen für Gewalt gegen Kinder gestiegen sind und die Familienministerien dringend etwas dagegen unternehmen möchte, denkt Sie laut darüber nach in jeder Wohnung Teleprompter zu installieren, welche nicht nur Bilder empfangen, sondern auch senden können. In der Mehrheit der Bevölkerung regt sich widerstand gegen dieses Gesetz, da sie ihre Privatsphäre bedroht sehen. Da der Bürger auch die Anschaffung dieser Geräte selber zahlen soll geht eine große Demonstrationswelle durchs Land. 2011   Nachdem im Vorjahr mehrere Kinder durch häusliche Gewalt gestorben sind bringt die Familienministerin ihren Vorschlag aus dem Vorjahr wieder ins Spiel. | mehr

König Much-More – Kapitel 1

Hier eine Kurzgeschichte die im Unterricht, während einer langweiligen Stunde, entstanden ist. Allerdings bisher nur der erste Teil, der Rest muss noch geschrieben werden ;-)Wer übrigens keine Lust hat zu lesen, kann sich das ganze auch gerne von mir vorlesen lassen. Und zwar hier : Kapitel 1 - König Much-More Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Stückchen Land zwischen zwei Königreichen. In diesem Land gab es kein Geld, niemand wollte mehr, als das was er zum Leben braucht und jeder half mit seinen eigenen Fähigkeiten den Bedarf zu decken. Der Bauer pflegte seine Felder und seine Tiere und sorgte damit für genügend Getreide und Fleisch. Der Metzger schlachtete die Tiere und verarbeitete sie zu Wurst und Filet, zu Keulen und Rippen, zu allem halt, was man aus Fleisch machen kann. | mehr