10 November 2009

Utopias erster Schweinegrippe-Toter – Kurzgeschichte

Eine fast wahre Geschichte spielte sich Gestern in Utopia ab. Ein Bewohnter Utopias verließ gegen 7 Uhr seine Wohnung um sich auf den Weg zu seiner Arbeit zu machen. Um 7:20 Uhr machte er einen kleinen Stopp in einen Starbrucks um sich einen Kaffee zu kaufen, diesen hatte er dann auch schon um 7:30 Uhr in der Hand. Danach machte er sich auf den Weg zum Bahnhof, von welchen aus er zwei Stationen mit den Zug in die Innenstadt von Utopia fuhr. Dort angekommen verließ er den Bahnhof in Richtung zu seinen Büro wo er pünktlich um 8:30 seine Arbeit aufnahm. Nach angaben der anderen Büromitarbeiter musste er um 9:00 kräftig niesen und um 9:30 hatte er sogar schon 5 Taschentücher verbraucht.

Um 12 Uhr machte er sich dann auf den Weg in ein Restaurant, in welches er jeden Tag ging um dort sein Mittag zu sich zu nehmen. Auf dem Weg dorthin musste er über eine große Fußgänger-Brücke gehen. Als er diese auf der anderen Seite verlassen wollte, musste er plötzlich furchtbar niesen. Durch sein niesen verlor er sein Gleichgewicht, woraufhin er er die Treppe der Fußgänger-Brücke hinunter stürzte und sich dabei das Genick brach.

Am nächsten Tag stand in der Tageszeitung von Utopie „Erstes Totesopfer durch die Schweinegrippe in Utopia“ , in der Zeile unter der Überschrift stand, „Hätte eine Impfung sein Leben retten können?“

Was die Leute von der Zeitung nicht wussten ist, dass er gar nicht durch seine Schweinegrippeinfektion hatte niesen müssen, auch wenn er den Virus tatsächlich im Blut hatte, sondern durch eine Staubwolke die durch einen LKW ausgelöst wurde.

Und die Moral von der Geschichte, glaub nicht nur was die Zeitung schreibt 😉

3 Juli 2009

Dystopie über die CDU/CSU

Wir sind im Jahre 2010, die CDU/CSU haben einen grandiosen Erfolg bei der Wahl erlebt, müssen aber dennoch mit der FDP zusammen arbeiten, da es für die absolute Mehrheit nicht gereicht hat. Nachdem 2009 die Zahlen für Gewalt gegen Kinder gestiegen sind und die Familienministerien dringend etwas dagegen unternehmen möchte, denkt Sie laut darüber nach in jeder Wohnung Teleprompter zu installieren, welche nicht nur Bilder empfangen, sondern auch senden können.

In der Mehrheit der Bevölkerung regt sich widerstand gegen dieses Gesetz, da sie ihre Privatsphäre bedroht sehen. Da der Bürger auch die Anschaffung dieser Geräte selber zahlen soll geht eine große Demonstrationswelle durchs Land.

2011

 

Nachdem im Vorjahr mehrere Kinder durch häusliche Gewalt gestorben sind bringt die Familienministerin ihren Vorschlag aus dem Vorjahr wieder ins Spiel. Diesmal macht sie sich aber dafür stark, dass die Geräte durch den Bund bezahlt werden. In der Bevölkerung lässt der Widerstand nach, da der Schutz der Kinder nun einmal Vorrang hätte und man hat ja nichts zu Verheimlichen, warum also keine Überwachung in Privaträumen?

Nachdem auch die Schwangerschaften von Minderjährigen zugenommen hat, drängt die Familienministerin darauf das Sex vor der Ehe verboten und unter Strafe gestellt wird. Menschen, die dagegen Verstoßen, sollen so zu mindestens 10 Jahre Haft verurteilt werden.

Auch dieser Vorschlag wird in der Bevölkerung sehr gut aufgenommen, scheitert aber noch am Widerstand der FDP, welche auch nicht mit dem Vorschlag der Teleprompter einverstanden ist.

2012

 

Die Kanzlerin gibt das scheitern der Regierung bekannt, nachdem sie die Vertrauensfrage im Bundestag gestellt und gewollt verloren hatte. Bei den Neuwahlen holt die CDU/CSU die absolute Mehrheit. Die Familienministerin kann ihre Forderungen nun ohne Widerstand durchbringen, nachdem auch der Bundesrat durch die CDU dominiert wird. Die Bevölkerung sieht diesen Regelungen gelassen entgegen, denn man hat ja nichts zu Verbergen und mit dem Sex könnte man ja auch bis nach der Hochzeit warten.

Noch im gleichen Jahr gibt die CDU/CSU eine Neuordnung ihrer Partei bekannt. Sie wird ab sofort in eine innerer und äußere Partei gegliedert…..

14 April 2009

König Much-More – Kapitel 1

Hier eine Kurzgeschichte die im Unterricht, während einer langweiligen Stunde, entstanden ist. Allerdings bisher nur der erste Teil, der Rest muss noch geschrieben werden ;-)Wer übrigens keine Lust hat zu lesen, kann sich das ganze auch gerne von mir vorlesen lassen. Und zwar hier :

Kapitel 1 – König Much-More

Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Stückchen Land zwischen zwei Königreichen. In diesem Land gab es kein Geld, niemand wollte mehr, als das was er zum Leben braucht und jeder half mit seinen eigenen Fähigkeiten den Bedarf zu decken. Der Bauer pflegte seine Felder und seine Tiere und sorgte damit für genügend Getreide und Fleisch. Der Metzger schlachtete die Tiere und verarbeitete sie zu Wurst und Filet, zu Keulen und Rippen, zu allem halt, was man aus Fleisch machen kann. Der Bierbrauer braute das Bier, der Winzer machte den Wein. Alle halfen dabei den Tisch zu füllen, damit jeder genügend zu Essen hat. Der Tischler stellte den Tisch her von welchem gegessen wurde, der Schriftsteller schrieb die Bücher für die Abendunterhaltung und der Musiker machte die Musik zum Feiern. Es machte also wirklich jeder das was er am besten konnte und trug damit zum Erhalt der Gesellschaft bei.

Es gab natürlich auch Menschen die nichts machen konnten. Die Kinder zum Beispiel, oder die Alten. Aber auch sie hatten ihren festen Platz in dieser Gesellschaft und die anderen freuten sich sogar darüber, dass sie diesen Menschen helfen konnten.

Das ganze funktionierte nun schon seit tausenden von Jahren. Keiner war neidisch auf den anderen, niemand wollte mehr als der andere, jeder war zufrieden.

Eines Tages kam nun der König Much-More aus einen der angrenzenden Königreiche. Er war auf der Reise in das andere Königreich, um dort mit den König zu feiern. Als seine Reise nun durch dieses Land führte, war er überrascht von der Schönheit der Natur. Und als er in die Stadt kam, war er überrascht von der Schönheit der Häuser und von den sauberen Straßen. Und als er dann die Menschen dieser Stadt aus diesem Land, welches zwischen diesen beiden Königreichen lag, kennen lernte, war er erstaunt über die Zufriedenheit dieser Menschen. Solch zufriedene Menschen kannte er bisher nicht, denn in seinem Königreich waren die Menschen nicht so zufrieden. Er entschloss sich in dieser Stadt eine kurze Pause einzulegen um die Menschen besser kennen zu lernen.

Er ging ins Gasthaus der Stadt, setzte sich zu einigen anderen Menschen an den Tisch, da diese ihn dazu ermunterten.

Als er nun die Karte bekam war er verwundert darüber das nirgends Preise zu finden waren. Und als er den Wirt fragte warum dies so sei, antwortete dieser, dass er, der König, später so viel dafür geben sollte, wie er der Meinung war, dass es Wert ist.

Dazu sei erwähnt, dass der Wirt natürlich Erfahrung hatte mit Menschen, die nicht aus seiner Stadt kamen, welche im Land zwischen den beiden Königreichen, lag. Er wusste das diese Menschen ihre Waren gegen Geld tauschten und er wusste natürlich auch was Geld ist. Das wusste natürlich nicht nur der Wirt, sondern es wussten alle Bewohner dieses Landes.

Der König Much-More, welcher mit Vornamen Iwill heißt, bestellte sich einen Schweinebraten mit viel Sauerkraut und mit leckeren Knödeln. Er freute sich über die große Portion und war von dem Geschmack sehr angetan. Als er nun fertig war mit Essen und mit den Unterhaltungen, gab er dem Wirt ein paar Taler und brach wieder auf, um die Reise ins andere Königreich fortzusetzen.

Verlassen wir nun erst einmal dieses Land zwischen den beiden Königreichen und verfolgen den König Much-More auf seiner Reise, damit wir seinen Gedanken zuhören können.

Der König war ziemlich irritiert von diesem Land. Er verstand nicht wie es funktionieren konnte ohne Geld zu leben und so zufrieden zu sein. Natürlich überlegte er auch, ob er nicht einen eigenen Nutzen aus diesen Land ziehen konnte, denn in den Produkten, welche diese Menschen schufen, konnte man die Liebe zur Arbeit erkennen. Es waren Meisterwerke die man in seinen Königreich für viel Geld verkaufen konnte und welche man in diesen Land quasi kostenlos bekam. Das müsste er irgendwie unterdrücken um einen viel größeren Vorteil daraus ziehen zu können, denn er wollte nicht nur mehr, er wollte viel mehr. Er verschob seine Überlegungen zu diesem Thema, da er sich nun dem Schloss seines Freundes näherte und er nun lieber an die Feier denken wollte, welche an diesen Abend stattfinden würde.