Blog Adventskalender 2015 – 20.Söckchen: Herr Bär auf der Suche nach der Weihnachtsstimmung

“Sag mal Herr Bär, was machst du denn im Sack vom Weihnachtsmann?” “Ich bin auf der Suche nach der Weihnachtsstimmung!” “Na hör mal, heute ist schon der 20. Dezember, wenn du jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung bist, wird das sehr schwer werden.” “Ja Sven, du hast ja Recht, aber hast du draußen schon einmal die Temperaturen gefühlt? Es sind über 10 Grad Celsius. Und außerdem ist die Welt so kalt, wie soll ich denn da in Weihnachtsstimmung kommen?” “Herr Bär, jetzt wiedersprichst du dich aber. Erst sagst du, dass es viel zu warm ist, und dann sagst du, dass die Welt viel zu kalt ist. Du musst dich schon entscheiden.” “Nein, nein Sven, ich wiederspreche mich natürlich nicht. Du weißt doch, dass ich vor langer Zeit nach Deutschland gekommen bin, so wie derzeit auch viele Menschen nach Deutschland kommen. | mehr

Wochenrückblick Kalenderwoche 48/2015

Okay, dann wird das hier halt wieder ein Wochenrückblick. Ich hatte mir ja irgendwann vorgenommen, dass ich wenigstens einen Artikel in der Woche online stelle, nun sitze ich schon über eine Stunde hier rum, und mir fällt absolut nichts ein, was ich verbloggen könnte. Fangen wir mit etwas an, was uns durch das Jahr begleitet hat: Mein Mangobäumchen. Ich glaube, es hat nicht überlebt. Noch steht es auf dem Fensterbrett, aber inzwischen hat es alle Blätter verloren und auch die, die nachwachsen wollten, schaffen das nicht. Ich weiß nicht, ob es am mangelnden Licht liegt, oder ob das Wasser einfach zu viel Kalk enthielt. Egal, versuchen wir es halt nächstes Jahr erneut. Ein neues Mangobäumchen und dann wird alles besser - und mit wir meine ich Euch und mich ;). | mehr

Der 15.10

Am 15.10.2008 rutschte der Dow Jones mit über 7,8 Prozent ins Minus, in Frankfurt gab es im öffentlichen Nahverkehr Probleme, weil es dort zu einen Leichenfund kam, die Bundesregierung debattierte über ein Gesetz zur Stabilisierung des Finanzmarktes und, das wohl wichtigste Ereignis, in diesem Blog hier veröffentlichte ich meinen ersten Beitrag. Was ich damit eigentlich nur sagen möchte: Heute wird mein Blog 7 Jahre alt, ich finde, dass das ruhig kurz einmal erwähnt werden darf ;). So, und jetzt weitermachen, ein bisschen fleißiger Kommentieren und ja, auch debattieren ;). | mehr

Der Ideenhase

Es wurde mal wieder ein Stöckchen geworfen, und ich habe es abbekommen, genau an den Kopf *aua*. An dem Stöckchen befanden sich drei Bilder, mit denen irgendwas gemacht werden sollte, und was ich mit diesen Bildern gemacht habe, könnt ihr genau hier lesen. Gestatten, der Ideenhase   Ich muss es hier ja einmal zugeben, ich habe da einen Ideenhase im Kopf. Der Hüpft und Hüpft, wirft dabei mit Ideen um sich, bleibt aber immer auf einem gewissen Abstand zu mir, sodass ich den Hasen nie wirklich greifen kann. Das wäre aber wichtig, damit er mir all die Ideen, mit denen er rumwirft, einmal erklären könnte. Meist sind es nur Stichpunkte oder Bilder, die er da als Idee um sich wirft, aber es sind viel zu viele, sodass es mir schwer fällt, mich überhaupt mit einer Idee zu beschäftigen. | mehr

Bla Bla Bla …

Die Woche ist schon wieder an mir vorbeigezogen. Ich weiß gar nicht wohin, aber sie ist fort. Sie kommt auch nicht wieder, denn das hat die Zeit so an sich, sie läuft nur vorwärts, nicht aber zurück. Eigentlich habe ich gar keine Lust jetzt einen Wochenrückblick zu schreiben, er enthält wieder dasselbe, was er in den letzten Wochen auch schon enthielt. Eigentlich habe ich gar keine Lust zu schreiben. Eigentlich bin ich durch … Ich überlege jetzt schon ein paar Stunden, was ich schreiben könnte. Was wäre interessant, was würde die Menschen, die hier lesen, interessieren, was würde mich interessieren? Und es fällt mir nichts ein. Der Artikel zu Fledermausführung? Ja, der kommt irgendwann, aber nicht heute. Leute, ich will raus. Ich will raus aus Berlin, ich will die Welt sehen. | mehr

Hamburg: Mein erster Eindruck

Ich war in Hamburg. Am Montag. Ich war am Hafen und was war der erste Eindruck, den ich von Hamburg gewinnen musste? Drei Nazis spazierten am Hafen entlang und trugen T-Shirts, die ihre Gesinnung offen zur Schau stellten. Kein guter erster Eindruck, aber ich weiß ja, dass Hamburg es auch anders kann. Ansonsten war ich, weil ich selbst mit dem Auto fahren musste, erst mal vom Straßenverkehr genervt. Der ist nämlich genauso ätzend wie in Berlin, aber warum sollte das auch anders sein, ist ja auch ein Stadtstaat mit vielen Menschen auf wenig Raum. Viel gesehen habe ich leider nicht von Hamburg, denn wir waren nur wenige Stunden dort und so blieb nur die Zeit, ein wenig am Hafen zu spazieren und noch ein paar Seitenstraßen zu besichtigen. | mehr

#BloggerfuerFluechtlinge: Wie wäre es mit einem E-Book?

Hach, die letzten Tage habe ich viel gearbeitet. Umso mehr freue ich mich, dass sich unter dem Hashtag #BloggerfuerFluechtlinge inzwischen Blogger gefunden haben, die sich dem Thema Flucht stellen und sich mit geflüchteten Menschen beschäftigen. Viel mehr noch, über Betterplace haben diese Blogger eine Sammlung gestartet und schon über 10.000,- Euro eingesammelt. KLASSE. Vierhundert versunkene Träume   Nun kam mir die Idee, dass wir auch ein E-Book gestalten könnten, dessen Erlöse dann komplett für geflüchtete Menschen verwendet werden. Die Idee kam mir, weil ich vor einiger Zeit ein paar kurze Geschichten zu dem Thema geschrieben habe, die hier auch im Blog zu finden sind. Eine davon hatte den Titel “Vierhundert versunkene Träume”, der sich auch gut als Titel für das E-Book eignen würde. | mehr

Macht’s Maul auf … – Rassismus in der Gesellschaft

Seit einigen Jahren schreibe ich hier unregelmäßig über geflüchtete Menschen, ich schreibe nicht nur, ich kotze mich aus über die Menschenfeindliche Stimmung in unserem Land, darüber, dass wir vergessen, welche Verantwortung wir gegenüber den geflüchteten Menschen haben. Was mich in dieser Zeit immer irritiert hat, ist, dass die großen Blogs, also die, die eine sehr große Reichweite haben, meist über das Thema geschwiegen haben. Ich war erschüttert, wie wenige der großen Blogger sich für dieses Thema interessiert haben, wie viele lieber über Katzen gebloggt haben, oder über andere Dinge, die durchaus auch wichtig sind, die aber eben nichts gegen diese Menschenfeindlichkeit bewirkten, die sich in unserem Land breit macht. Inzwischen brennen in Deutschland wieder Unterkünfte für geflüchtete Menschen. | mehr

Wochenrückblick für die Kalenderwochen 30 und 31

Boay, was für eine Woche. An liebsten hätte ich sie am Mittwoch schon in die Tonne gekloppt, aber das geht mit Wochen ja bekanntlich nicht. Erst verabschiedet sich meine Festplatte, dann brauchte ich Stunden, damit mein Computer einen USB-Stick erkennt, den ich mir neu gekauft hatte und dann brauchte ich noch mal ein paar Stunden, um ein Notsystem hin zu bekommen. Und weil das noch nicht genug war, hatte ich dann auch noch einen platten Reifen am Fahrrad - spätestens da hätte die Woche noch einmal neu beginnen dürfen. Aber kommen wir nun zum Wochenrückblick. Sport   Ich war in der letzten Woche und in dieser Woche mal wieder laufen. Allerdings insgesamt nur zwei Mal. Letzte Woche schaffte ich, nachdem ich vier Wochen nicht trainiert hatte, direkt meine 11-Kilometer-Runde. | mehr

Routinen

Routinen. Erst vor Kurzem hatte ich in meinem Forum eine Diskussion darüber, was ich von der Routine im Job halte. Um es kurz zu sagen, ich halte nicht viel von Routine und somit auch nicht von Routinen. Wenn es wieder Langweilig wird   Wenn ein Job zur Routine wird, wird er Langweilig. Wenn alle Arbeitsprozesse einmal durchgespielt sind, und es kein Potential mehr gibt, um sich zu verbessern, dann verliert der Job für mich an Herausforderung. Deswegen kann ich es mir auch nicht vorstellen, mein ganzes Arbeitsleben lang nur in einem Unternehmen zu arbeiten. Ich möchte es mir auch gar nicht vorstellen, denn es wäre ein Langweiliges Leben. Ich weiß natürlich, dass es viele Menschen gibt, die sich genau das für ihr Leben wünschen. | mehr

Notfalls soll er eben Klos putzen …

„Notfalls soll er eben Klos putzen!“, ist eine häufige Aussage, wenn es darum geht, dass es nicht für alle Menschen genügend bezahlte Arbeit gibt. Die Betonung liegt hier auf bezahlt, denn genügend Arbeit ist durchaus vorhanden, sie erfährt nur keine Wertschätzung durch Bezahlung – ich denke hier an die Hausarbeit und die Kindererziehung, mir würden aber noch weitere Beispiele einfallen. Aber das nur am Rand, denn eigentlich geht es mir um Reinigungskräfte. Der Spruch oben zeigt viel über die Wertschätzung von Reinigungskräften, beziehungsweise zeigt er, dass es diese Wertschätzung überhaupt nicht gibt. Was würde eine Bäckerin wohl denken, wenn zu Arbeitslosen gesagt wird: „Notfalls backt er eben Brötchen. | mehr

Das Projekt meines Lebens? Das Leben!

„Das Projekt meines Lebens“, so lautet der Titel einer Blogparade, die vom PM-Camp Karlsruhe veranstaltet wird. Eigentlich geht es bei der Blogparade um das Arbeitsleben und eben um ein Projekt, dass das Leben geprägt hat. Aber sind wir doch ehrlich, das Leben ist erst dann zu Ende, wenn wir sterben. Und wie sollte ich vorher, also vor meinem Ableben, wissen, welches das Projekt meines Lebens ist/war? Ich könnte jetzt sagen, dass die Utopie, die ich 2006 geschrieben habe und die immer noch nicht fertig überarbeitet ist, das Projekt meines Lebens ist. Ist sie aber nicht. Meine Ausbildung vielleicht? Nein! Mein Studium? Mein Abitur? Meine Blogs? Nein! Das Projekt meines Lebens ist das Leben selbst. Ja, das Leben selbst ist ein großes Projekt, welches aus vielen kleinen Projekten besteht. | mehr

Menschlich inkompatible Gesellschaft

„Menschliche Inkompatibilität“, das ist das aktuelle Thema vom Blogideekasten. Als ich das Thema gestern sah, dachte ich schon, ich würde dazu wieder nichts schreiben können, da ich überhaupt nicht wusste, was das überhaupt sein soll. Doch wie es der Zufall so will, stolperte ich heute über einen Artikel, bei dem mir das Thema sofort wieder ins Gedächtnis kam. Unsere Gesellschaftsform ist menschlich inkompatibel   Im Artikel ging es um die Verdrängung von Menschen. Um genauer zu sein, es ging um die Verdrängung von Obdachlosen aus dem öffentlichen Raum. Da werden an öffentlichen Orten Spikes in den Boden gelassen, damit sich die Obdachlosen dort ja nicht hinsetzen oder hinlegen. Erinnert an diese Stachelmatten auf Bahnhöfen, die Tauben davon abhalten sollen, sich dort niederzulassen. | mehr

Blogparade: Was, wenn morgen mein letzter Tag wäre?

Gerade läuft eine Blogparade zum Thema „Was, wenn morgen mein (dein) letzter Tag wäre?“. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass Menschen sich Gedanken darüber machen, wie sie ihren letzten Tag verbringen wollen. Ich glaube, es ist auch ein Anzeichen dafür, dass viele Menschen mit ihrem Leben unzufrieden sind, weswegen sie sich den letzten Tag vorstellen, da sie an diesem Tag nicht mehr wirklich etwas zu verlieren haben. Aus Grenzen ausbrechen   Der letzte Tag ist dabei meist ein Ausbrechen aus Grenzen, die wir Menschen uns selbst auferlegen. So wollen viele Menschen am letzten Tag ihres Lebens nicht mehr zur Arbeit gehen. Verständlich, denn für viele Menschen ist die Arbeit nicht sinnstiftend. Sie ist ein Übel, damit das Überleben finanziert werden kann. | mehr