Das Studium beginnt…

Ab heute wird es ernst. Ich sitze hier gerade vor dem ersten Studienheft und überlege, wie ich es denn jetzt angehen kann, dass das Lernen wirklich effektiv ist und auch etwas hängenbleibt. Die Textmarker liegen schon bereit, auch ein Notizbuch habe ich mir schon auf den Tisch gelegt, jetzt muss aber noch der Einstieg gelingen.

Ich weiß nicht, wie die ersten Tage an einer Universität sind, ob man gleich mit dem Lernstoff voll durchstartet, oder ob es erst einmal organisatorische Dinge gibt, die man abarbeitet. Soll mir aber auch egal sein, denn ich bin nicht an der Uni, sondern ich muss mich hier zu Hause einrichten, muss hier das richtige Lerntempo für mich finden, muss herausfinden, was gut für mich ist und wie ich mir meine Zeit am besten einteile.

Die erste Woche wird hier wohl die schwerste sein. Ich muss mich daran gewöhnen, dass ich jetzt täglich auch fürs Studium etwas machen muss, muss die besten Lernzeiten dazu finden und muss mein Gehirn auch wieder darauf einstellen, dass es jetzt lernen muss. Ich meine, ich könnte mir die Hefte sicher ziemlich schnell durchlesen, aber dann würde ich mir wohl nicht viel merken. Und genau das wäre falsch, denn dann müsste ich die Hefte immer wieder durcharbeiten, wozu aber die Zeit fehlt, denn die Hefte müssen alle zu einem bestimmten Termin durchgearbeitet sein und eine Einsendearbeit muss dann in Hagen eingetroffen sein, damit ich überhaupt eine Chance habe, an den Klausuren teilzunehmen. Das muss ich mir klar machen, ich muss mir bewusst werden, dass es keine Spaßveranstaltung ist, sondern ein richtiges Studium. Dafür habe ich mein Abitur nachgeholt, und dafür lohnt es sich, zu lernen.

Jetzt aber rein in den ersten Tag meines Studiums. Ich muss noch einiges machen. Mir fehlt zum Beispiel noch ein Lerntagebuch, womit ich ja schon einige Erfahrungen gemacht habe und welches mir hilft, jeden Abend über das Gelernte zu reflektieren. Damit kann ich selbst überprüfen, ob ich alles verstanden habe, oder ob ich bestimmte Abschnitte noch einmal wiederholen muss. Dazu ist natürlich auch eine Portion Ehrlichkeit sich selbst gegenüber nötig, denn ich muss streng sein mit mir, sonst wird das nichts.

Da fällt mir einen, einen neuen Lernvertrag sollte ich auch mit mir abschließen. Diesmal muss ich aber jemanden finden, der überwacht, ob ich den Lernvertrag auch wirklich einhalte. Sonst bringt das Ganze nicht viel, dass habe ich bei meinem letzten Lernvertrag schon gelernt.

So, jetzt geht es aber los, der Tag wird ja auch nicht länger, bloß weil ich hier einen Blogeintrag schreibe.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

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