Essen und seine Nebenwirkungen – Warum man eigentlich gar nichts essen darf!

Gerade Frage ich mich, was ich eigentlich noch essen darf. Diese Frage hat auch einen Grund, denn ich habe gerade einen Artikel über Inhaltsstoffe gelesen und welche Wirkungen diese haben können, wenn man sie mit anderen Inhaltsstoffen kombiniert. Das fängt an bei Hyperaktivität von Kindern, was noch ein harmloser Effekt ist, geht weiter über Krebs und endet bei Alzheimer. Da fragt man sich dann, ob der leckere Zitronenkuchen mit Glasur überhaupt noch genießbar ist oder ob ich die Salamipizza noch essen sollte. Die Liste könnte man noch weiter führen und würde am Ende wahrscheinlich dazu führen, dass wir alle sterben, weil wir nichts mehr essen dürfen. Aber fangen wir mal von vorne an.

Die Ernährungswissenschaft – Fluch und Segen zugleich?

Ich möchte hier die Wissenschaften nicht schlecht machen, welche sich mit unserem Essen beschäftigen. Die Frage, die ich mir aber immer wieder stelle ist, warum die meisten Artikel, die neue Forschungsergebnisse vermitteln, uns immer Angst machen müssen? Wahrscheinlich ist das auch nur die Wahrnehmung, weil die Medien lieber über diese Sachen berichten, als über die erfreulichen. Aber immer wenn ich solche Artikel lese, frage ich mich natürlich, wie ich später wohl enden werde.

Nehmen wir zum Beispiel den Zitronenkuchen mit Glasur. In der Glasur befindet sich meist Aluminium, damit diese schön glänzt. Das ist natürlich verkaufsfördernd, kann aber bedeuten, dass ich gerade meine spätere „Demenz“ zu mir nehme. Denn Aluminium kann, so wird behauptet, Demenz auslösen, wenn es sich im Gehirn ablagert. Dort kommt es eigentlich gar nicht hin, denn normalerweise kommt es nicht durch die Blut-Hirn-Schranke. Doch das Aluminium ist nicht alleine, es kommt mit der Zitronensäure, welche sich auch im Kuchen befindet und zusammen mit diesem Stoff, schafft es das Aluminium dann eben doch ins Gehirn.

Sind wir ehrlich, wer von uns steht ab heute nicht vor den Zitronenkuchen und überlegt, ob er ihn denn jetzt essen soll oder nicht? Und wer sagt mir, dass nicht auch in anderen Kuchen diese Kombination auftritt? Keiner, weswegen ich also keine wirkliche Lust mehr auf Kuchen mit Glasur habe. Dann denkt man sich: „Okay, dann esse ich eben nur noch Obst und Gemüse. Alles, was aus der Natur ist, wird wohl gesund sein!“ Aber halt, denn dann kommt schon der nächste Artikel! Die Salatgurke kann Krebs erzeugen und viel schlimmer, sie kann sogar Embryos schädigen. Und das gilt nicht nur für die Salatgurke, das gilt für alle Obst, Gemüse und Getreidearten, welche auf Böden gewachsen sind, die mit Dieldrin verunreinigt sind. Okay, ein Baby kann ich nicht bekommen, aber Krebs? Nein Krebs möchte ich doch eigentlich auch nicht haben, also muss ich auch auf Obst, Gemüse und Getreide verzichten, denn Dieldrin ist fast überall in Deutschland auf den Ackerflächen zu finden.

Bleibt nur noch Fleisch, ich werde also nur noch Fleisch essen. Aber wisst ihr was, da gibt es auch noch Carazolol, ein Wirkstoff, der zu Potenzstörungen führen kann, eventuell sogar den Herzschlag verlangsamt und den Cholesterinspiegel erhöht. Hört sich nicht gut an, oder? Also auch kein Fleisch, nur was bleibt dann noch?

Und genau deswegen ist die Ernährungswissenschaft so gemein, denn sie kann einem ein schlechtes Gewissen machen, noch bevor man etwas Ordentliches gegessen hat. Auf der anderen Seite liefert sie aber auch Ergebnisse, welche uns mit gutem Gewissen Schokolade essen lassen, wenn diese einen hohen Kakaogehalt haben. Deswegen ist diese Wissenschaft auch Fluch und Segen zugleich.

Was darf man eigentlich noch essen?

Da wir nicht ewig leben, bin ich der Meinung, dass wir das Essen genießen sollten. Dabei sollte man aber beachten, dass man nicht jeden Müll essen muss, nur weil er gut aussieht. Einen Zitronenkuchen kann ich mir zu Hause auch alleine backen, und dann kann ich mir auch sicher sein das die Glasur kein Aluminium enthält. Oft ist es eh besser sich sein Essen selbst zu kochen, denn es ist in vielen Fällen günstiger und außerdem macht es auch Spaß. Nur eines, das sollte man nicht tun, sich durch irgendwelche Zeitungsartikel das Essen abgewöhnen, denn das führt noch schneller zum tot, als so ein leckeres Schnitzel vom Schwein 😉 .

 

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Bei McDonalds liegt so ein Fyler, dass der Salat aus Bio-Anbau stammt – also nur noch dahin? Oder?

    Ich sollte hier auch nicht soviel lesen… jetzt habe ich Hunger auf Zitronenkuchen zu meinem Kaffee!

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