Spinne Archibald – Gedicht

Irgendwo im Regenwald, sitzt die Spinne Archibald, irgendwo im Baum, ganz still, weil sie Menschen fressen will. Denn der Mensch, man glaubt es kaum, raubt ihr ihren Lebensraum. Fällt die Bäume, weil er's kann, die Natur zerbricht daran. Doch die Spinne Archibald, stoppt den Mensch' nun mit Gewalt. Denn er braucht den Regenwald, für ein schönes Leben halt. Seine Freundin Magerit, macht bei diesem Plan gleich mit. Spannt die Netze überall, wartet auf das Jagdsignal. Denn auch Magerit die brauch', hier im Regenwald nen Strauch. Damit aus ihren Eiern dann, der Nachwuchs ruhig schlüpfen kann. | mehr

Wenn es Herbst wird

Wenn es Herbst wird. Wenn es Herbst wird, die ersten Haare grau sind, und andere bereits ausgefallen. Wenn es Herbst wird, liegt noch der Winter vor uns. Gemütliche Abende am Kamin, zusammen mit Allen, die man liebt. In Erinnerungen schwelgend, bis man sanft einschläft, und im Frühling wieder erwacht. Wenn es Herbst wird, liegen hinter uns schon viele Erinnerungen. Der Frühling ist schon lange vorbei, und der Sommer beschert uns noch ein paar schöne Tage. Bäume bringen ihre Früchte hervor, Blumen blühen in ihren schönsten Farben, und einige verblühen bereits. Wenn es Herbst wird, wird das Laub der Bäume bunt. Tiere bereiten sich auf den Winter vor, Laub fällt von den Bäumen, Trauben werden reif, das Alte bereitet das neue vor. Wenn es Herbst wird, gibt es noch viel, was es zu genießen gibt. | mehr

Und nun sitzt du hier auf einem kalten Stein

Du läufst durch die Welt, hast kein Glück, hast kein Geld. Versuchst zu verstehn, doch die Jahre vergehn. Fragst dich, wo die Zeit geblieben ist, und warum du immer noch alleine bist. Und nun sitzt du hier, auf einem kalten Stein, fühlst dich dreckig, verlassen und klein. Fragst dich nach dem, was Leben ist, und wunderst dich, dass du voll mit Fragen bist. Auf der Suche nach Liebe bist du rumgerannt, hast dabei viele Jahre deines Lebens verbrannt. Fühlst dich nicht mehr wohl in deiner Haut, fühlst dich sinnlos, fühlst dich verbraucht. Würdest gern mit beiden Beinen im Leben stehn, doch du kannst das Leben gar nicht verstehen. Und nun sitzt du hier, auf einem kalten Stein, schaust in das Leben der anderen rein. Verstehst nicht, warum du nicht Leben kannst, und warum du nie der Traurigkeit entrannst. | mehr

Wenn ich ich wär!

Wenn ich Sarah wär, würde ich Gedichte über Frauen schreiben. Ich würde Aktion-Mensch-Aktivisten in die Enge treiben. Ich würde über beide Ohren strahlen, und mit meinem Freund Daniel prahlen. Wenn ich Sarah wär, würd' ich sagen, was ich sagen will. Wenn ich Sarah wär, wär ich garantiert nicht still. Wenn ich Daniel wär, würde ich duch H-Town jagen. Würde mein H-Town-Gedicht beim Poetry-Slam aufsagen. Ich würde den ganzen Tag die Sarah ansehen, und wär sie nicht da, würde ich vor Sehnsucht am Fenster stehen. Wenn ich Daniel wär, wär ich der glücklichste Mensch auf Erden, ich würde garantiert nicht einsam sterben. Wär ich ich, was ich ja nun einmal bin, war in mir weder Daniel noch Sarah drin. Wenn ich ich wär, würd ich hier vorne stehn, würde ängstlich in die Runde sehn, und wär stumm. | mehr

Das Dienstags-Gedicht ;-)

Heut hatten wir, man glaubt es kaum, nen wirklich schönen Mathetraum. So leicht wie heut die Stunde wahr, wird es nicht mehr in Hundert Jahr. Wir lernten wie man es angeht und eine Funktion so verdreht. Das dann am Ende der Aktion, steht unsere Umkehrfunktion. Man tauscht die Variablen aus, schmeißt x und y aus dem Haus. Tut dann wieder durch Termumformung, erreichen die f(x) = Normung. In Deutsch war's dann so richtig Nett, lernten wir doch was vom Sonett. Die Form ist wunderschön und steif und Gryphius hieß eigentlich Greif. So ein Sonett, dass hat vier Strophen, das wussten schon die Philosophen. Die ersten zwei nennt man Quartette, die letzten beide sind Terzette. So ging der Dienstag auch ins Land, manche Idee lief gegen die Wand. | mehr