Lerntagebuch – Auswertung der letzten Jahre

Wie ihr wisst werte ich ja zur Zeit die letzten Jahre aus und in diesen Jahren habe ich auch verschiedene Lernmethoden ausprobiert. Eines davon war das Lerntagebuch, was ich irgendwann im letzten Jahr begonnen habe. Das Prinzip ist einfach erklärt. Man schreibt am Abend nach der Schule auf, was man über den ganzen Tag gelernt hat und wertet dann auch gleich aus, was einen leicht fällt und was einen weniger leicht fällt. So findet man sehr schnell heraus welche Dinge man unbedingt noch einmal nachschauen, bzw. nachfragen muss und welche Dinge man schon Perfekt kann. Ein Lerntagebuch kann also  dazu beitragen den Lernstoff für die nächste Klausur zu sortieren und um sich Schwerpunkte fürs Lernen setzten zu können. Nachteil ist natürlich, dass man sich täglich dafür 15 Minuten Zeit nehmen muss um es zu führen, was aber auch gleich wieder ein Vorteil ist, weil man den Lernstoff des Tages gleich noch einmal durchgeht und somit wird das ganze gleich etwas tiefer verankert.

Damit wären wir auch gleich bei der Auswertung. Ich selber habe es nicht lange durchgehalten dieses Lerntagebuch zu führen. Man muss sich dafür wirklich eine feste Zeit einrichten und es dann auch durchgehend machen, sonst ist nämlich der Effekt den das ganze bringen soll, nicht wirklich spürbar. In der Zeit wo ich es geführt habe, konnte ich aber schon feststellen, dass ich gezielter die Dinge lerne, die ich auch wirklich lernen muss und nicht alles noch einmal durchgehe. Das spart Zeit, welche man dann dazu benutzen kann um den wirklich schweren Lernstoff zu büffeln.

So ein Lerntagebuch ist auch sehr sinnvoll wenn man sich gerade in der Vorbereitung auf Prüfungen befindet. Hier kann man nach jeder Lernphase festhalten, was einen gut gelungen ist und was nicht.

Als Fazit kann man also sagen, wenn man sich nur auf die Schule konzentrieren kann und ansonsten Freizeit hat, ist diese Form um seinen Lernstoff zu sortieren wirklich sinnvoll. Man muss zwar täglich ein paar Minuten investieren, die holt man aber locker in der Vorbereitung auf Klausuren, Klassenarbeiten oder Prüfungen wieder heraus.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Finde das Führen eines Lernbuches ebenfalls sehr sinnvoll. Und da man im Leben nie auslernt, kommt es bei mir auch sicherlich einmal zum Einsatz.

    Danke für Vorstellen
    Erdbeere

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