Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Wie ihr wisst werte ich ja zur Zeit die letzten Jahre aus und in diesen Jahren habe ich auch verschiedene Lernmethoden ausprobiert. Eines davon war das Lerntagebuch, was ich irgendwann im letzten Jahr begonnen habe. Das Prinzip ist einfach erklärt. Man schreibt am Abend nach der Schule auf, was man über den ganzen Tag gelernt hat und wertet dann auch gleich aus, was einen leicht fällt und was einen weniger leicht fällt. So findet man sehr schnell heraus welche Dinge man unbedingt noch einmal nachschauen, bzw. nachfragen muss und welche Dinge man schon Perfekt kann. Ein Lerntagebuch kann also  dazu beitragen den Lernstoff für die nächste Klausur zu sortieren und um sich Schwerpunkte fürs Lernen setzten zu können. Nachteil ist natürlich, dass man sich täglich dafür 15 Minuten Zeit nehmen muss um es zu führen, was aber auch gleich wieder ein Vorteil ist, weil man den Lernstoff des Tages gleich noch einmal durchgeht und somit wird das ganze gleich etwas tiefer verankert.

Damit wären wir auch gleich bei der Auswertung. Ich selber habe es nicht lange durchgehalten dieses Lerntagebuch zu führen. Man muss sich dafür wirklich eine feste Zeit einrichten und es dann auch durchgehend machen, sonst ist nämlich der Effekt den das ganze bringen soll, nicht wirklich spürbar. In der Zeit wo ich es geführt habe, konnte ich aber schon feststellen, dass ich gezielter die Dinge lerne, die ich auch wirklich lernen muss und nicht alles noch einmal durchgehe. Das spart Zeit, welche man dann dazu benutzen kann um den wirklich schweren Lernstoff zu büffeln.

So ein Lerntagebuch ist auch sehr sinnvoll wenn man sich gerade in der Vorbereitung auf Prüfungen befindet. Hier kann man nach jeder Lernphase festhalten, was einen gut gelungen ist und was nicht.

Als Fazit kann man also sagen, wenn man sich nur auf die Schule konzentrieren kann und ansonsten Freizeit hat, ist diese Form um seinen Lernstoff zu sortieren wirklich sinnvoll. Man muss zwar täglich ein paar Minuten investieren, die holt man aber locker in der Vorbereitung auf Klausuren, Klassenarbeiten oder Prüfungen wieder heraus.