Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Personen:

  • Galilei
  • Andrea
  • Frau Sarti
  • Der Hofmarschall
  • der Philosoph
  • Federzoni
  • der Mathematiker
  • jüngere Hofdame
  • ältere Hofdame
  • Cosmo ( Großherzog, ist aber noch ein Kind)
  • der Theologe

Der Handlungsort ist nicht mehr die Republik Venedig, sondern wir befinden uns jetzt am Florentiner Hof.

Die Handlung:

In diesen Kapitel möchte der junge Großherzog Cosmo die Sterne sehen, welche Galilei neu entdeckt und nach ihn benannt hat. Er kommt aber nicht alleine in das Haus von Galilei, sondern in Begleitung seiner Lehrer, zweier Hofdamen und dem Hofmarschall. Galilei ist bei der Ankunft der beiden noch nicht daheim. Cosmo möchte aber nicht warten und geht direkt hoch in das Arbeitszimmer von Galilei, wo das Teleskop aufgebaut ist. Im Arbeitszimmer befindet sich schon Andrea. Die beiden jungen begrüßen sich kurz. Dann kommt das Gespräch auf das Modell des Weltsystems, welches auf dem Arbeitstisch steht. Cosmo nimmt dieses in die Hand und fragt Andrea darüber aus. Dieser kann sich nicht zusammen reisen und holt auch noch das versteckte Modell des kopernikanischen Weltsystems aus dem Regal. Nach dem er versucht hat Cosmo zu erklären das dieses Modell das richtige ist, ihn aber Cosmo dieses nicht abnimmt, wird Andrea sauer und fordert Cosmo auf das andere Modell wieder hinzustellen. Nachdem Cosmo dies nicht macht kommt es zu einen Gerangel bei welchem das Modell zu Bruch geht und sich Cosmo und Andrea prügeln.

Nach einiger Zeit kommt dann auch Galilei mit den Lehrern von Cosmo ins Arbeitszimmer. Er möchte den Lehrern seine neue Entdeckungen zeigen und diese dadurch vom kopernikanischen System überzeugen. Die Gelehrten wollen aber gar nicht durch das Teleskop schauen, vielmehr wollen sie Galilei in einer Diskussion übertrumpfen und seine Entdeckungen entkräften. Sie wollen vom alten Weltsystem nicht abweichen und Beschuldigen Galilei indirekt sogar das Teleskop so manipuliert zu haben, das dieses die Tatsachen verfälscht. Galilei versucht noch durch kleine Provokationen die Gelehrten dazu zu bringen durch das Teleskop zu schauen, schafft dies aber nicht. Am Ende verlassen die Gelehrten mit Cosmo und Gefolge das Haus von Galilei ohne durch das Teleskop geschaut zu haben.

Nach dem ich das Buch fertig gelesen habe werde ich hier auch noch andere Materialien zur Verfügung stellen. Ich werde einen Handlungsverlauf anfertigen, die Seitenzahlen der Kapitel aufschreiben, aufschreiben welche Personen in welchen Kapiteln mitgespielt haben (als Übersicht) und so was alles 😉

Nun kommen wir also zum dritten Kapitel von „Leben des Galilei.

Personen:

  • Galilei
  • Sagredo
  • Virgina
  • Frau Sarti
  • Kurator

Dieses Kapitel bzw. diese Szene spielt wieder in Galileis Studierzimmer in Padua. Und zwar am 10. Januar 1610.

Handlung:

In diesen Kapitel ist Galilei zusammen mit seinem Freund in seinem Studierzimmer um diesen von seinen Entdeckungen zu berichten, welche er mit dem Teleskop gemacht hat, welches er entwickelt hat. Er erzählt ihn das er die Richtigkeit des Systems von Kopernikus bewiesen hätte. Sein Freund glaubt ihn erst einmal nicht und weißt darauf hin das erst vor 10 Jahren ein Mensch verbrannt wurde, der eben dieses behauptet hatte. Galilei fordert seinen Freund auf durch das Teleskop zu schauen und sich selbst davon zu überzeugen. Dieser macht das auch und ist überrascht von dem was er sieht.

Nach einiger Zeit kommt dann der Kurator hinzu. Dieser hatte gerade bei einigen Händlern in Venedig eine schlimme Entdeckung gemacht. Er hat nämlich herausgefunden das diese Händler Teleskope aus Holland verkauften und das für wenig Geld. Er macht Galilei deswegen Vorwürfe und klagt, dass dieser die 500 Skudi kassiert hätte, aber das man mit dem Teleskop nie soviel Geld machen könne. Galilei wimmelt den Kurator ab und gesteht seinem Freund Sagredo das er von dieser Erfindung aus Holland wusste.

Danach widmen sie sich wieder ihren Studien. Da Sagredo noch nicht überzeugt ist, zeigt Galilei ihn noch eine weitere Entdeckung die er gemacht hat. Und zwar ging es hierbei um Monde die um den Jupiter kreisen. Nachdem dies auch rechnerisch bewiesen ist glaubt auch Sagredo an das neue System, da das alte nicht mehr möglich war.

Jetzt eröffnet Galilei seinen Freund, dass er einen Brief an den Hof von Florenz geschrieben habe. Er möchte dort Hofmathematiker vom Großherzog werden um dort in ruhe Beweise für seine Behauptung sammeln zu können. Sagredo weist Galilei erneut darauf hin, dass vor 10 Jahren erst ein Mensch wegen dieser Behauptung verbrannt wurde und versucht ihn davon zu überzeugen nicht nach Florenz zu gehen. Galilei vertraut aber auf den Verstand der Menschen und darauf das sie lernfähig sind. Er ist sich sicher, wenn er seine Behauptungen mit Beweisen untermauern kann, dann kann er auch die Kirche und die Menschen von den neuen kopernikanischen System überzeugen.

Kleiner Hinweis: Für die Lektüre solltet ihr euch vielleicht einmal mit den Weltbildern auseinander setzen die es inzwischen schon alle gab.

Personen :

  • Galilei
  • Sagredo
  • Kurator
  • Ratsherren
  • Virgina ( Galilei seine 15 Jährige Tochter)
  • Ludovic
  • Doge

Ort der Handlung ist das große Arsenal von Venedig im Hafen. Auch die Zeit kann ich jetzt genauer angeben. Wir befinden uns nämlich im Jahre 1610.

Die Handlung des zweiten Kapitels:

Galilei überreicht seine Erfindung, ein Fernrohr, den Ratsherren und dem Doge* der Republik Venedig. Er lässt das Teleskop von seiner Tochter Virgina überreichen. Dabei erzählt er, dass er für die Entwicklung von diesem Gerät 17 Jahre Forschung aufgebracht hat und das diese Erfindung die Seefahrt und die Kriegsführung auf See revolutionieren kann. Was er ihnen nicht erzählt ist, dass er von Ludovico von dieser Erfindung gehört hatte. Dieser hatte nämlich das Teleskop in Holland entdeckt und Galilei davon bei seinem Vorstellungsgespräch erzählt. Auch Ludovico ist an diesem Tag bei dieser Veranstaltung und lässt sich von Virgina zu ihren Vater führen. Galilei versichert Ludovico das er das Gerät verbessert hat. Dieser akzeptiert diese Ausrede und behält sein Geheimnis für sich.

Galilei erhält für diese Erfindung die ersehnten 500 Skudi und kann von diesen einen Teil seiner Schulden bezahlen.

*Doge war früher ein Titel für ausgewählte Oberhäupter in verschiedenen italienischen Republiken. Weitere Infos findet ihr bei Wikipedia. Ich habe das Wort mit dem Artikel dort verlinkt.

Für die Schule bin ich zur Zeit das Buch „Leben des Galilei“ von Bertolt Brecht am lesen. Das Schauspiel wurde 1938/39 im Exil in Dänemark geschrieben. 1943 erfolgt dann die Uraufführung der ersten Fassung im Schauspielhaus Zürich und die Uraufführung der zweiten Fassung im Jahre 1947 in Berverly Hills.

Ich habe mir nun vorgenommen (was ich bisher zu keinen Buch gemacht habe), mir Notizen zu jedem Kapitel zu machen. Heute fange ich nun mit dem ersten Kapitel an.

Folgende Personen kommen im ersten Kapitel vor:

  • Galilei
  • Andrea (Junge)
  • Kurator
  • Frau Sarti  ( Haushälterin von Galilei und die Mutter von Andrea)
  • Ludovico ( Sohn reicher Eltern, möchte Privatunterricht bei Galilei nehmen)

Das ganze spielt im 17 Jahrhundert

Der Ort wo das erste Kapitel spielt ist das Studierzimmer von Galilei ihn Padua (Italien)

Handlung Kapitel 1:

Galilei versucht Andrea, welche ihm gerade das Frühstück gebracht hatte und dabei erwähnt das die Milchrechnung bezahlt werden müsste, das Weltsystem von Kopernikus zu erklären. Er möchte ihn zeigen das nicht die  Erde im Mittelpunkt ist und sich die Sonne und alle anderen Planeten sich um die Erde drehen, sondern das die Erde sich um die Sonne dreht und das die Sonne im Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist. Hierzu zeigt er ihn die Möglichkeit anderer Sichtwinkel auf und erklärt ihn mit einen Apfel warum er nicht auf dem Kopf steht, wenn sich die Erde doch um ihre eigene Achse dreht.

Während Galilei versuch dieses zu erklären kommt Frau Sarti ins Zimmer um Galilei einen Bittbrief von einen jungen Mann zu bringen der bei ihn gerne Privatunterricht nehmen würde. Aufgrund der Schulden bittet sie ihn, diesen Jungen diesmal anzunehmen und ihn Privatunterricht zu erteilen. Außerdem beschwert sie sich das Galilei ihren Jungen so viele Flausen in den Kopf setzt, obwohl dieser noch nicht einmal 12 ist.

Einige Zeit später kommt dann der junge Mann selber vorbei und stellt sich bei Galilei vor. Galilei fragt ihn aus warum er in dieser Wissenschaft unterrichtet werden möchte und findet dabei heraus das der junge Mann sich überhaupt nicht für die Wissenschaften interessiert. Er nimmt ihn aber dennoch an, da Frau Sarti wieder ins Zimmer gekommen ist und sie ihn darum gebeten hatte. Während der junge Mann von seinen bisherigen Erfahrungen erzählt, erzählt er Galilei auch  von einer neuen Erfindung in Holland mit der man einen Gegenstand vergrößern kann. Er erklärt ihn den Aufbau von diesen Gerät und Galilei macht sich Notizen davon.

Wenig später kommt dann auch der Kurator vorbei bei dem Galilei um eine Gehaltserhöhung gebeten hatte. Er leiht sich von diesen Geld und schickt Andrea los damit diese beim Optiker zwei Linsen, eine Konvexe und eine Konkaven, kaufen geht. In der Zwischenzeit erklärt der Kurator Galilei warum er ihm keine Gehaltserhöhung geben kann. Er erklärt ihm das man mit der Physik nicht soviel Geld verdienen kann wie mit anderen Wissenschaften und das er (Galilei) doch genügend Zeit hat um Privatunterricht zu erteilen und somit sein Gehalt aufzubessern. Galilei entgegnet diesem aber mit dem Argument das er so kaum noch Zeit zum lernen und forschen hätte und er in seinem Gebiet nicht weiter kommt wenn er zu viele Privatschüler unterrichten müsste. Er kann den Kurator aber nicht davon überzeugen und dieser geht dann auch wieder.

Nach dem Gespräch kommt Andrea wieder und bringt Galilei die zwei Linsen. Das Geld welches Galilei von dem Kurator geliehen hatte, reichte allerdings nicht dafür und somit musste der Junge seinen Rock als Pfand da lassen. Während Galilei den Jungen nun erklärt das er die Erkenntnisse die Galilei ihn vermittelt hat nicht weiter erzählen darf weil die Zeit dafür noch nicht reif ist, baut er aus den beiden Linsen ein Fernglas und lässt auch Andrea dadurch schauen. Mit dieser Erfindung möchte Galilei nun erst mal Geld verdienen.

So endet das erste Kapitel.