4 Januar 2019

Meine Gedanken zu: „Klassiker“

Die Verena fragt nach meinen Gedanken zu dem Wort „Klassiker“. Musste ich erst mal googeln, denn was ist das eigentlich, so ein Klassiker? Zum einen ist es ein Vertreter der Klassik, zum anderen aber eben auch ein bestimmtes Werk oder eine bestimmte Person, deren Leistungen wegweisend waren oder immer noch sind. Das Problem daran ist allerdings, dass diese Personen meist in einem anderen zeitlichen Kontext zu stellen sind, dass die Werke oder die Personen aus heutiger Sicht nicht mehr unbedingt den moralischen Ansprüchen entsprechen, die sich viele Menschen heute auferlegen. Oder die Leistungen und Ansichten, die damals noch wegweisend waren, sind heute schon veraltet oder eben selbstverständlich.

Ein Klassiker kann durchaus noch viel Spaß machen. Klassische Musik zum Beispiel ist immer noch sehr populär, wird immer noch gerne von vielen Menschen gehört, kann immer noch viel in Menschen auslösen, beim Entspannen helfen oder beim Nachdenken. Auch die Klassiker aus der Oper oder aus dem Theater können noch viele Menschen anlocken, ihnen eine schöne Zeit bereiten. Und natürlich auch die vielen Klassiker bei den Büchern. Wichtig ist nur, dass all das Freiwillig passiert, der Besuch in der Oper oder im Theater, die Lektüre des Buches, das Hören der klassischen Musik.

Menschen, die sich dafür nicht interessieren, die werden schnell dadurch abgeschreckt. So ein Klassiker kann sehr langweilig sein oder es fehlt das Verständnis, weil der zeitliche Kontext, und somit der Zugang fehlt. Ich finde nicht, dass diese Klassiker ein „Muss“ sind, das Menschen, die an solchen Klassikern kein gefallen finden, irgendwas verpasst hätten, oder die Bildung schlechter wäre. Ich verstehe nicht, wenn sich Menschen über solche Klassiker definieren möchten, wenn sie damit herausstellen wollen, dass sie etwas Besseres sind, dass sie in einer anderen Liga spielen. Wahrscheinlich lesen diese Menschen Klassiker nur, damit sie angeben können, nicht weil es ihnen Spaß macht. Deswegen muss es wahrscheinlich überhaupt erst Klassiker geben.

Versteht mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass alle Menschen so sind, die Klassiker lesen. Dann müsste ich mich selbst dazu zählen. Ich schreibe tatsächlich nur von denen, die genau dieses Verhalten an den Tag legen und davon gibt es einige. Hier möchte ich meine Gedanken zu dem Wort „Klassiker“ auch beenden. So einen wirklichen Zugang habe ich dazu nicht, bin dem Wort ein wenig abgeneigt, weil er irgendwie auch etwas Mainstreammäßiges an sich hat, etwas von Routinen. Ich bin ja mehr der neugierige Mensch, der Neues erleben möchte.

24 August 2009

Leben des Galilei – Kapitel 2

Personen :

  • Galilei
  • Sagredo
  • Kurator
  • Ratsherren
  • Virgina ( Galilei seine 15 Jährige Tochter)
  • Ludovic
  • Doge

Ort der Handlung ist das große Arsenal von Venedig im Hafen. Auch die Zeit kann ich jetzt genauer angeben. Wir befinden uns nämlich im Jahre 1610.

Die Handlung des zweiten Kapitels:

Galilei überreicht seine Erfindung, ein Fernrohr, den Ratsherren und dem Doge* der Republik Venedig. Er lässt das Teleskop von seiner Tochter Virgina überreichen. Dabei erzählt er, dass er für die Entwicklung von diesem Gerät 17 Jahre Forschung aufgebracht hat und das diese Erfindung die Seefahrt und die Kriegsführung auf See revolutionieren kann. Was er ihnen nicht erzählt ist, dass er von Ludovico von dieser Erfindung gehört hatte. Dieser hatte nämlich das Teleskop in Holland entdeckt und Galilei davon bei seinem Vorstellungsgespräch erzählt. Auch Ludovico ist an diesem Tag bei dieser Veranstaltung und lässt sich von Virgina zu ihren Vater führen. Galilei versichert Ludovico das er das Gerät verbessert hat. Dieser akzeptiert diese Ausrede und behält sein Geheimnis für sich.

Galilei erhält für diese Erfindung die ersehnten 500 Skudi und kann von diesen einen Teil seiner Schulden bezahlen.

*Doge war früher ein Titel für ausgewählte Oberhäupter in verschiedenen italienischen Republiken. Weitere Infos findet ihr bei Wikipedia. Ich habe das Wort mit dem Artikel dort verlinkt.