Mai 8 2011

Die BIG25 – Der Lauf

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Heute war es nun endlich soweit, der BIG-25-Lauf fand in Berlin statt. Wer den Blog in den letzten Wochen verfolgt hat, wird wissen, dass die Vorbereitung auf den Lauf schlecht war. In den letzten fünf Wochen, konnte ich gerade einmal eine Woche trainieren – die restlichen vier Wochen war ich krank. Erst hatte ich eine Erkältung, dann ging es wieder bergauf und am Schluss, also die letzten zwei Wochen, hatte ich dann eine noch schlimmere Erkältung. Nein, ich bin nicht zu früh ins Training eingestiegen, vielmehr war mein Immunsystem noch angeschlagen, sodass ich mich bei meiner Mutter wieder ansteckte. In der letzten Woche war es sogar so schlimm, dass sich die Erkältung auf meine Ohren legte und ich kaum etwas hören konnte. Das hat sich zum Glück alles wieder verbessert, sodass ich heute meinen Einstieg ins Lauftraining geben konnte. Da der BIG-25-Lauf für mich bezahlt war, entschied ich mich, einfach dort wieder mit dem Lauftraining zu beginnen und soweit mitzulaufen, wie es mein Körper her gab.

 

Um 7 Uhr begann deswegen heute mein Tag. Die Laufkleidung hatte ich schon am Tag zuvor bereit gelegt, sodass ich mich auf mich und meinen Körper konzentrieren konnte. Das Haus verließ ich dann um 8:06, leider zwei Minuten zu spät, weswegen ich die Bahn zum Olympia-Stadion verpasste und auf die nächste warten musste. Die fuhr dann auch irgendwann und um 9:20 Uhr erreichte ich das Olympia-Stadion – zusammen mit einer Menge anderer Laufbegeisterter. Die Menschenmengen sind unbeschreiblich, aber Platzprobleme gab es keine.
Nach einer kurzen Orientierungsphase konnte fand ich dann auch die Kleiderabgabe. Nachdem ich dort meine Wechselsachen abgegeben hatte, machte ich mich auf die Suche nach den Big-Team, ich fand aber leider niemanden (war wohl blind 😉 ). Auch die zweite Laufreporterin konnte ich nicht finden. 9:40 Uhr habe ich die Suche dann abgebrochen, damit ich mich in den Startbereich begeben konnte.
Auch hier war ausreichend viel Platz, meiner Meinung nach hätten noch mal 3.000 Läufer im Startbereich Platz gefunden, aber man muss es mit den Menschenmengen ja auch nicht übertreiben.
Pünktlich um 10 Uhr startete dann auch der Lauf, und nach 3 oder 4 Minuten überquerte dann auch ich endlich die Startlinie. Mein Ziel: soweit wie nur irgendwie möglich zu kommen.

Aus diesen Grund wollte ich das Ganze auch ziemlich langsam angehen lassen, was ich mit einer Kilometerzeit von 6 Minuten und 40 Sekunden auch tat. Allerdings merkte ich schon nach 5-Kilometern, dass ich die 10-Kilometer-Marke wohl nicht mehr laufend erleben werde. Hier begann ich dann zu beißen, wollte noch ein paar Kilometer schaffen, aber nach 9-Kilometern musste ich dann doch aufgeben. Ich durchquerte noch gehend das Brandenburger-Tor, und ließ mich dann vom Besen-Bus aufnehmen. So hatte ich am Ende dann noch eine schöne Stadtrundfahrt.

Beeindruckt war ich von einigen Läufern, die schon nach 10-Kilometern nicht mehr wirklich konnten, aber sich bis ins Ziel durchgebissen haben – einen dieser Läufer konnte ich im Olympia-Stadion dann noch beim überqueren der Ziellinie zusehen. Übrigens habe ich auch die Running-Twins gesehen, konnte sie aber leider nicht ansprechen, da ich noch im Besen-Bus saß. Die beiden sahen aber sehr zufrieden aus. Ich schätze also, dass die Beiden einen sehr guten Lauf hatten.

 

Ich selbst konnte mich heute nicht so quälen, da es bei mir nicht an den Muskeln lag, weswegen ich ausgestiegen bin. Vielmehr hat mich die Erkältung doch noch ziemlich geschwächt und meine Lunge wollte nach 9-Kilometern einfach nicht mehr – mir ging also wortwörtlich die Luft aus.

Eines habe ich mir aber geschworen, im nächsten Jahr gehe ich den Lauf wieder an. Dann hoffentlich mit einer optimalen Vorbereitung, ohne Krankheit und mit viel Luft, denn die Strecke an sich ist wirklich wunderschön und einmal möchte auch ich im Olympia-Stadion einlaufen.

Die letzten Wochen sind leider nicht optimal für mich gelaufen. Viel mehr ärgert mich aber, dass ich als Laufreporter für die BIG nicht wirklich das zeigen konnte, was ich im normalen Zustand kann. Ich hoffe, dass die Krankenkasse BIG direkt gesund dennoch beide Pulsuhren verlosen kann und das die Enttäuschung auf Seiten der Verantwortlichen nicht ganz so groß ist. Ich möchte mich auf jeden Fall bedanken. Durch den Laufkurs konnte ich mein Halbwissen noch ein wenig ausbauen, habe einige Dinge gelernt, welche ich in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen möchte, und bin jetzt noch sicherer im Umgang mit meinem Hobby geworden. Für mich hat sich die Aktion also gelohnt, auch wenn ich sie am Ende nicht erfolgreich abschließen konnte.

Ich möchte mich natürlich auch bei Hendrik und den ganzen anderen Mitarbeitern bedanken, die hinter den Kulissen daran gearbeitet haben, dass die ganze Sache auch erfolgreich für die beiden Lauf-Reporter abläuft. Natürlich auch für die Anrufe und Mails, die mich motiviert haben und mich von einer Absage des Laufes abgehalten haben. Es hat Spaß gemacht und im nächsten Jahr werde ich dann auch das Ziel erreichen – dann halt eben nicht als Lauf-Reporter, sondern als Hobby-Läufer.

April 26 2011

Noch zwei Wochen bis zum BIG 25

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Es hätte ja eigentlich alles so schön sein können, aber meist kommt es ja anders als man denkt ;-). Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen sehr erfreut darüber, als ich als BIG-Laufreporter auserwählt wurde. Nun sind es nur noch zwei Wochen bis zum Start und in den letzten vier Wochen konnte ich nur eine Woche wirklich trainieren. Leider war diese Woche, in der ich trainieren konnte, nicht die letzte Woche, denn das würde bedeuten, dass ich schon wieder eine Woche im Training bin. Nein, es war die Woche davor! In der letzten Woche konnte ich noch Dienstag trainieren und dann, ja dann war ich schon wieder krank. Drei von vier Wochen krank, das ist nervig und hilft einen nicht wirklich dabei, sich optimal auf einen 25-Kilometerlauf vorzubereiten.

Ich weiß nicht, ob ich es in der verbleibenden Zeit noch einmal schaffe ordentlich zu trainieren. Was ich aber weiß, ist, dass ich den 25-Kilometerlauf nicht wirklich durchstehen kann. Jetzt ist die eigentliche Frage nur noch, ob ich dennoch antrete und soweit laufe, wie ich komme, oder ob ich den Lauf gleich absage. Die zweite Variante gefällt mir überhaupt nicht, da ich mich auf diesen Lauf schon ziemlich freue.

Für was ich mich entscheiden werde, das werde ich erst am Wochenende festmachen. Wenn ich bis dahin wieder trainieren kann, dann werde ich auch starten. Wenn nicht, dann wird das auch mit dem Start nichts.

April 19 2011

So langsam mache ich mir Sorgen um die BIG 25

So langsam fange ich an, mir Sorgen zu machen. In drei Wochen ist der BIG 25 und die letzten beiden Trainingseinheiten waren schrecklich. Am Sonntag musste ich nach 5,6 KM abbrechen und am Dienstag waren es gerade einmal 4,6 KM. Damit bin ich nach den beiden Trainings in der letzten Woche, in welchen ich 10- bzw. 13 Kilometer gelaufen bin, doch noch ziemlich eingebrochen. Aber ich glaube, damit hätte man wohl rechnen können.

Am Sonntag war das Training eine richtige Qual. Den ersten Kilometer wollte ich sterben, danach wurde es so langsam besser, aber nach 5,6 Kilometern musste ich dann abbrechen. Es war nichts mehr drin, die Energie war weiß ich wo, und meine Beine wollten mich überhaupt nicht mehr tragen. Außerdem haben mich meine Muskeln umgebracht, die von Anfang an nicht wirklich frei waren und wehgetan haben.

Heute, also am Dienstag, ging das mit den Muskeln dann schon wieder, es fing sogar ganz gut an. Aber nach 4,6 Kilometern waren meine Akkus dann schon wieder leer – was das Ende des Trainings bedeutete.

Wenn die nächsten Trainingseinheiten nicht wieder bedeutend besser werden, dann muss ich mir um die BIG 25 doch langsam sorgen machen.

April 12 2011

Die Zwangspause ist beendet

Eine endlos lange Pause hat endlich ein Ende. Nachdem ich am 27.03 das letzte Mal Laufen war, hat sich dieser Zustand heute wieder geändert. Nach über 2 Wochen Pause, welche durch eine Erkältung bedingt war, habe ich mich heute wieder auf meine Strecke getraut und bin mit meinem Laufpartner Bernd wieder gelaufen. Ich wusste nicht wirklich, wie sich mein Fitnesszustand in den letzten beiden Wochen verschlechtert hatte, weswegen ich auch ohne großes Ziel losgelaufen bin. Ich hatte mir weder eine Zeit vorgegeben, noch eine Strecke, welche ich am heutigen Tag laufen wollte.

Kurz nachdem ich losgelaufen bin, bekam ich erst einmal einen Schluckauf, was beim Laufen schon ziemlich nervig sein kann. Deswegen hoffte ich auch, dass dieser ziemlich schnell wieder verschwinden tut, was er dann zum Glück auch tat. Ansonsten war nur noch der Wind da, der mich heute ein wenig nervte, denn er war ziemlich stark und kam die meiste Zeit von vorne.

Das Laufen selbst ging aber relativ gut, sodass ich auch mit meinem Laufpartner mithalten konnte, der schon eine Woche länger wieder im Training ist. So sind es am Ende dann auch 10,4 Kilometer geworden, die ich heute gelaufen bin, mehr ging aber auch nicht.

Die Geschwindigkeit hingegen war ziemlich ernüchternd. Für die 10,4 Kilometer habe ich eine Zeit von 1 Stunde 6 Minuten und 58 Sekunden gebraucht, was eine Geschwindigkeit von 9,33 km/h bedeutet.

Nun stehe ich natürlich vor einem anderen Problem, denn ich habe nur noch vier Wochen Zeit, um mich auf den 25-Kilometer-Wettkampf vorzubereiten. Das wird schwer werden, aber ich werde nicht aufgeben. Das Gefühl, wenn man in das Berliner Olympiastadion einläuft, werde ich mir nämlich nicht nehmen lassen – auch wenn ich dann unterm Sauerstoffzelt liege.

April 3 2011

Und schon wieder Erkältet

Puh, wie ich das hasse, da läuft das Lauftraining endlich wieder vernünftig und schon hole ich mir eine Erkältung. Dabei habe ich mich doch letzte Woche voller Übermut beim Jedermannlauf über die 20 Kilometer Distanz gemeldet und jetzt, jetzt war ich schon wieder eine ganze Woche nicht trainieren.

Dabei hat sich die Erkältung nicht wirklich angemeldet, sie war einfach da. Die Nase total verstopft, Kopfschmerzen, Husten und dazu auch noch Halsschmerzen. Und das genau dann, wenn das Wetter wieder schön wird und das Laufen wieder richtig Spaß macht. Aber es bringt ja nichts! Weiter am Lauftraining festzuhalten, obwohl man einer Erkältung hat, kann einem Selbstmord gleichkommen. Denn so eine Erkältung kann sich auch schnell auf den Herzmuskel legen, wenn man sie nicht ausheilen lässt und immer weiter läuft. Deswegen habe ich mein Lauftraining auch eingestellt, denn ich möchte ja etwas für meine Gesundheit tun und nicht mein Herz kaputtmachen.

Jetzt hoffe ich natürlich, dass sich die Erkältung schnell wieder von mir verabschiedet und ich wieder laufen kann. Ich brauche das auch für meine Fitness, denn mein Bauch wächst und wächst in letzter Zeit wieder. Das liegt natürlich nicht nur am fehlenden Sport, aber es ist auf jeden Fall ein Faktor. Der andere ist das Fleisch, was auch heute auf meinem Elektrogrill lag, denn das Grillen habe ich mir heute nicht nehmen lassen.

Was nun aus den 20 Kilometern am nächsten Sonntag wird, dass weiß ich noch nicht. Wenn die Erkältung bis dahin weg ist, werde ich auf jeden Fall antreten, ob ich dann auch ins Ziel komme, das klärt sich dann während des Laufens.

 

März 28 2011

Sich zum Lauftraining motivieren – Ziele setzen

Hach ist das Wetter nicht schön geworden in den letzten Tagen? Ich finde schon und deswegen bin ich wohl auch ein wenig übermütig geworden, denn am Freitag habe ich mich für den Jedermannlauf hier in Berlin angemeldet. Der ist zwar erst am 10.04, aber wen ich die Distanz beachte, für die ich mich angemeldet habe, dann kann man nur von Übermut reden. Ich schreibe hier jetzt nicht von 10 Kilometern, die für mich kein Problem darstellen, obwohl ich derzeit ziemlich langsam und ziemlich schlecht im Training bin. Nein, ich rede von 20 Kilometern!
Sollte eigentlich kein Problem sein, immerhin bin ich ja schon zweimal beim Halbmarathon angetreten und habe diesen auch zweimal erfolgreich abgeschlossen. Aber halt, diesmal gibt es doch einen Unterschied.

Der Winter war viel zu lang für mich, die Lust am Laufen ging irgendwann flöten, dann fiel auch noch mein Laufpartner aus, nachdem ich selbst schon für eine Woche ausgefallen bin und dementsprechend sieht auch mein Training aus. Ich habe im März erst siebenmal trainiert, insgesamt bin ich jetzt bei 76 Kilometern und komme nicht wirklich voran. Und genau deswegen habe ich mich auch bei dem Lauf angemeldet, denn ich brauche wieder Motivation, ich muss mir wieder ein Ziel setzen, um wieder ernsthaft mit dem Training zu beginnen. Ich weiß natürlich, dass ich eigentlich ein Ziel habe, den BIG 25 am 08.05, aber das ist mir, vom Kopf her, noch viel zu weit weg, obwohl es nicht mal mehr sieben Wochen sind. Der 10.04 liegt da schon näher und motiviert stärker. Außerdem ist es auch ein Zwischenschritt, denn mit diesem Wettkampf kann ich ermitteln, wo genau ich mich derzeit mit meinem Trainingszustand befinde und was ich noch bis zu den BIG 25 machen muss.

Motivation, das ist eh ein Thema für sich beim Laufen. Wenn es draußen regnet, nass ist, kalt ist, wenn es schneit und der Schnee die Laufstrecke zu einem Schlammbecken macht, dann ist die Motivation das Wichtigste. Aber auch im Sommer kann es Motivationsprobleme geben, wenn es draußen schönes Wetter ist und man lieber an den Strand will oder der Grill ruft. Hier sollte man sich immer Ziele definieren. Was möchte man als Nächstes erreichen, welchen Wettkampf möchte man als Nächstes absolvieren, wie viele Kilometer möchte man bis zum Ende des Monats am Stück laufen können. All das sind Ziele, die einem dabei Helfen die Motivation aufrechtzuerhalten. Aber da gibt es noch etwas, was die Motivation angreifen kann, nämlich der innere Schweinehund. Wenn der sich vor die Tür legt und die Motivation sich vor Angst hinterm Sofa versteckt, dann wird das auch nicht wirklich etwas mit dem Laufen. Hier sollte man sich einen Laufpartner suchen, so wie ich ihn mit Bernd gefunden habe. Obwohl ich ihn nicht gesucht habe, man hat sich einfach irgendwie gefunden.

 

Ein Laufpartner kann aber sehr nützlich sein, wenn es darum geht, Phasen zu überstehen, wo der Schweinehund stärker ist als die Motivation. Denn der Laufpartner kann einem einen Arschtritt geben, er kann den inneren Schweinehund besiegen, indem er die Motivation stärkt und sie hinterm Sofa hervorholt.

Aber ein Laufpartner ist nicht für alle geeignet, denn es gibt Leute, die lieber allein laufen. Hier müssen dann wieder die Ziele, von denen ich oben schon einige aufgezählt habe, reichen, um die Motivation stärker werden zu lassen, als es der innere Schweinehund ist.

 

Ich weiß nicht, wie viele Läufer hier mitlesen, aber mich würden einmal eure Mittel interessieren, mit denen ihr euch zum Lauftraining motiviert. Wie überlistet ihr euren inneren Schweinehund und was sind eure Ziele, warum lauft ihr?

 

März 22 2011

Alles teuer oder was? – Der optimale Laufschuh … (meine Meinung)

BIG Direkt Gesund
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In knapp 7 Wochen werde ich meinen ersten 25-Kilometer-Lauf hinter mich bringen – die BIG25 in Berlin. Über die Vorbereitung werde ich regelmäßig als Laufreporter für die BIG-Direkt Krankenkasse berichten, welche mich zu dem Lauf eingeladen hat. In diesem Zusammenhang nehme ich auch an einem Online-Seminar teil, welches von Jürgen Appel geleitet wird. Gestern konnte ich an der ersten Einheit dieses Online-Seminars teilnehmen, eigentlich war es schon die Zweite, aber an der Ersten wollte mich mein Computer nicht teilnehmen lassen. Es ging in diesem Seminar um die Schuhe, welche man beim Laufen verwenden sollte, und damit bin ich auch beim Thema.

Ich laufe schon seit einigen Jahren, allerdings habe ich erst 2007 angefangen, meine Trainingseinheiten aufzuzeichnen. In diesen vier Jahren habe ich mich viel mit dem Thema Laufschuh beschäftigt, bin aber immer wieder zum selben Schluss gekommen. Nämlich das die Laufschuhe in erster Linie bequem sein müssen. Damit meine ich, dass es Spaß machen muss, mit diesen Schuhen zu laufen. Was nutzt einen der teuerste Schuh, wenn er einem am Ende am Laufen hindert? Nicht wirklich viel! Solche Schuhe können in den ersten Monaten des Laufens dazu beitragen, dass man das Laufen schnell wieder einstellt – denn die ersten Wochen sind auch mit bequemen Schuhen schon schwer genug.

Leider kann man den optimalen Schuh nicht an der Form erkennen, man erkennt ihn auch nicht daran, wie teuer er ist und die ersten Gehversuche mit dem Schuh im Laden, bringen einen auch nicht wirklich weiter. Das Einzige was hilft den richtigen Schuh zu finden, ist, den Schuh zu laufen. Sicher kann es hier in der Anfangszeit passieren, dass man den ein oder anderen Fehlkauf hat, aber das sollte man einfach einplanen. Nach meiner Erfahrung bringt es aber nichts, sich mit den Schuhen dann durch ein ganzes Laufjahr zu quälen, nur weil sie zu teuer waren, um sie jetzt nicht zum Laufen zu verwenden.

 

Die ersten Jahre bin ich mit Schuhen von Reebook gelaufen, die einfach optimal für mich waren und die mich am Ende nur 50,- Euro gekostet haben. Das Einzige, was mich gestört hat, waren die Einlegesohlen in den Schuhen. Ich habe dann einige Einlegesohlen getestet, und fand am Ende welche, die perfekt zu mir und zu den Schuhen passten. Mit diesen Schuhen bin ich dann über ein Jahr gelaufen, bis mir mein Gefühl gesagt hat, dass jetzt langsam neue Schuhe dran sind. Am liebsten hätte ich mir das Nachfolgermodell von den Reebook-Schuhen gekauft, leider gab es die nicht in meiner Größe, sodass ich mir welche von Nike kaufte. Mit diesen war ich dann nicht wirklich zufrieden. Hier drückte der Schuh, dort entstanden Blasen und auch die Zehen taten ab und an weh. Kurz gesagt, ich war überhaupt nicht zufrieden. Ich war schon kurz davor, mir noch einmal neue Schuhe zu kaufen, konnte dann aber doch noch mit einer anderen Einlegesohle den Schuh „retten“. Feststand aber, dass dieser Schuh keine Chance mehr haben würde, wenn ich das nächste Mal Laufschuhe kaufe.

Derzeit laufe ich mit Asics Gel Kayano, einer der teuersten Schuhe, die ich je an meinem Fuß hatte. Aber auch hier kann ich schon sagen, dass ich diesen Schuh nicht ewig laufen werde. Er gibt mir nicht das Gefühl, was ich beim Laufen brauche, weswegen wohl die nächsten Schuhe wieder welche von Reebook sein werden.

 

Was ich damit sagen möchte, ist, dass nicht immer der teuerste Schuh auch der beste ist. Nur weil einige Experten sagen, dass dieser oder jener Schuh der beste ist, der zu einen passt, muss das noch lange nicht stimmen. Man muss einen Schuh laufen, um zu erfahren, ob er optimal ist oder nicht. Das einzige Problem daran ist, dass man bereits getragene Schuhe nicht wieder umtauschen kann.

 

März 4 2011

BIG Laufreporter – Ich gehöre dazu!

Vor kurzem hatte ich mich bei Facebook bei einer Aktion beworben, bei der man Laufreporter für den BIG 25 Lauf in Berlin werden konnte. Das Ganze habe ich dann in den letzten Wochen allerdings schon wieder vergessen gehabt, bis dann gestern die E-Mail kam, dass ich dabei bin. Ich hatte natürlich erst einmal überlegt, von wem ich diese E-Mail bekommen habe und bei welcher Aktion ich mich dort beworben habe, aber nachdem ich mich auf der Facebook-Seite umgeschaute hatte, viel mir meine Bewerbung als Laufreporter sofort wieder ein.

Der Lauf findet am 08.05.2011 in Berlin statt und bis dahin werde ich jetzt regelmäßig online über meinen Trainingszustand und über meine Fortschritte berichten. Für mich bedeutet das, dass ich meine Trainingsleistungen steigern muss, denn der Lauf geht über 25-Kilometer, das wäre dann der längste Volkslauf, an dem ich bisher teilgenommen habe. Das sind auch noch einmal fast 4 Kilometer mehr als der Halbmarathon, an den ich schon zweimal teilgenommen habe und bei dem ich froh war, am Ende im Ziel zu sein. Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, dann noch einmal 4 Kilometer weiter zulaufen, das wird sich aber spätestens in Mai ändern.
Wie oben schon geschrieben, werde ich über die Vorbereitung nun regelmäßig im Internet berichten, ich weiß allerdings noch nicht wo. Es könnte also sein das es hier im Blog passiert, oder aber auf der Facebook-Seite von BIG Direkt, wo ich mich ja für die Aktion beworben habe. Hinzu kommt noch, dass ich ab jetzt auch Online von BIG Direkt bei meinem Training unterstützt werde, was mich mit Sicherheit auch weiterbringen wird beim Laufen.

Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schon einmal auf das, was dort in den nächsten Monaten auf mich zukommt und natürlich auch auf den Lauf, welchen ich am Ende auch erfolgreich beenden möchte.

 

Februar 27 2011

Hindernislauf mal anders – wenn die normale Dauerlauf-Runde Mal keinen Spaß macht

Ich hatte gestern keine Lust auf meine normale Dauerlauf-Runde, habe ich ab und an mal nicht, aber Laufen will man ja dennoch. Also musste ich mir etwas anderes einfallen lassen, was kein Problem ist, wenn man ein Gerät hat, mit welchem man die gelaufene Strecke per GPS aufzeichnen kann. Gestern bin ich dann einfach drauf losgelaufen, ohne Ziel und ohne Vorstellung, wo mich die Strecke wohl lang führt. Aber um das Ganze ein wenig spannender zu machen, habe ich mir ein paar Regeln aufgestellt, also eigentlich nur eine. Und zwar habe ich mir vorgenommen, solange geradeaus zu laufen, bis sich mir ein Hindernis in den Weg stellt. Am Hindernis muss ich dann die Richtung so wechseln, dass ich ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Hindernisse, das konnten Hunde sein, Ampeln, Straßen, Mauern, Wände, Autos, also alles, was mich am Weiterlaufen gehindert hat. Und wer sich in Berlin auskennt, der weiß, dass es hier sehr viele Ampeln gibt, die gerne einmal von Grün auf Rot umschalten, wenn man nur noch 2 Meter davon entfernt ist. Das Spannende daran ist, dass man selbst wirklich nur die Kontrolle darüber hat, in welche Richtung man weiterläuft, wenn sich ein Hindernis auftut. Aber auch diese Entscheidung wird einem ab und zu genommen, wenn es nämlich nur eine mögliche Richtung zum Weiterlaufen gibt.

Was man allerdings machen sollte, ist, entweder eine Fahrkarte mitzunehmen, oder sich eine bestimmte Zeit zu setzen, bis man sich wieder auf den Heimweg macht. Denn wenn man sich immer nur von Hindernissen leiten lässt, dann ist nicht gesagt, dass man irgendwann wieder in die Richtung Heimat kommt. Natürlich sollte man sich auch ein wenig in der Gegend auskennen, in der man zu so einem Hindernislauf aufbricht, denn wenn man das nicht tut, dann kann man sich auch ziemlich schnell dabei verlaufen.

Bei mir sind es gestern 12,555-Kilometer geworden, die ich mich quer durch Berlin geschlagen habe. Irgendwann habe ich dann natürlich mit den Richtungswechseln so gespielt, dass mich der Weg wieder nach Hause führt. Das ist in Berlin möglich, weil man an Ampeln meist nach links und nach rechts abbiegen kann.

 

Februar 13 2011

Mein 69.Plänterwaldlauf

Heute war wieder einmal der Plänterwaldlauf in Berlin und ich war wieder dabei, nachdem ich im Dezember den Lauf leider verschlafen hatte. Heute war ich aber wieder pünktlich am Start, was nicht nur an mir lag, sondern auch an meinen Laufpartner Bernd, mit dem ich zum Start gefahren bin. Natürlich bin ich wieder so spät aufgestanden, dass ich mich ziemlich schnell fertigmachen musste und meine Trinkflaschen zu Hause ließ. Aber darum geht es ja nicht, sondern um den Lauf.

Das Erste, was mir heute negativ auffiel, war die Organisation. Ich weiß nicht, ob das Team gewechselt ist, oder warum die ganze Organisation so schlecht geworden ist, aber gewohnt war ich das vom Plänterwaldlauf bisher nicht. Es fing schon damit an, dass nicht alle Startnummern vor Ort waren, was mein Laufpartner Bernd am eigenen Leib erfahren durfte. Weiter ging es damit, dass nicht genügend Klammern zur Verfügung waren, um die Startnummern an der Kleidung zu befestigen und am Ende war nicht einmal die Getränkeversorgung der Läufer gegeben, welche länger als 10-KM gelaufen sind. All das war ich bisher nicht gewohnt vom Plänterwaldlauf und ich hoffe natürlich, dass dies wieder besser wird, denn ich starte bei diesem Lauf wirklich gerne.

Der Lauf selbst war aber angenehm. Die Temperaturen lagen bei 0° Celsius, die Strecke war trocken und von oben kam nur ein wenig Schnee, der aber nichts an den guten Verhältnissen änderte. Der Start selbst verzögerte sich leicht, was wohl mit dem Chaos rund um die Startnummernausgabe und den Klammern zu tun hatte und natürlich mit den Nachmeldungen zum Lauf. Übrigens war auch das Starterfeld ziemlich groß, was mir so noch nie wirklich aufgefallen ist, was aber auch am verlegten Start liegen kann.

Nach dem Start konnte ich mir die ersten 3-KM mit meinem Laufpartner ein schönes Duell liefern. Mal lag er vorne, mal lag ich vorne, was wirklich spaß gemacht hat, da wir das in den letzten Volksläufen noch nicht so wirklich hatten. Da ist immer einer von uns beiden davon gelaufen, meist war es Bernd, aber heute konnte ich gut mithalten. Bei Kilometer drei bekam ich dann aber Schmerzen im Oberschenkel, was es mir nicht mehr ermöglichte mit Bernd mitzuhalten. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht irgendwie falsch aufgekommen bin, was aber die einzige Erklärung wäre, da ich das ganze Jahr über noch keine Beschwerden hatte. Ich musste Bernd dann also ziehen lassen und lief mein eigenes Rennen, immer darauf bedacht die 10-KM zu beenden und nicht vorher aus dem Lauf aussteigen zu müssen. Ich lief also ein Rennen gegen mich selbst und gewann dieses auch. Denn nach 53 Minuten und 37 Sekunden lief ich durchs Ziel. Das ist wenigstens ein kleiner Grund zum Freuen, nachdem ich schon nicht mit Bernd um die Plätze sprinten konnte. Das hätte ich gerne gemacht, auch wenn ich nicht weiß, wer dann das bessere Ende für sich gehabt hätte.

Aber gesprintet bin ich im Ziel dann dennoch, und zwar gegen einen anderen Läufer, der sich nicht von mir überholen lassen wollte. Aber da hatte er sich mit dem Falschen angelegt, denn am Ende kann ich meist noch einmal an Tempo zulegen, weswegen ich ihm auch davon sprinten konnte.

Danach habe ich dann in der Werbetüte, welche es vom Veranstalter gab, noch eine lustige Entdeckung gemacht. Es gibt doch tatsächlich Müsli-Riegel, welche mit Salzstangen und Brezeln verfeinert wurden. War ein interessanter Geschmack, besonders weil der Müsli-Riegel dadurch nicht ganz so süß war, wie andere es sind.