Dezember 26 2008

Auf gehts….

So, nun habe ich aber lange genug nichts getan, nun muss ich die restlichen Ferien dazu nutzen, zwei Vorträge vorzubereiten. Der erste Vortrag ist für Deutsch und zwar genau geht es hier um Nathan den Weisen und dessen historischen Hintergrunds. Ich habe das Buch noch nicht gelesen und werde das zur Hauptaufgabe dieser ausklingenden Woche machen. Mal schauen ob ich ein paar Leute finden kann, die sich ein wenig näher damit auskennen und mir ein wenig helfen können. Wenn mir der Vortrag gefällt, werde ich ihn vielleicht auch wieder hier als Podcast veröffentlichen.

Der zweite Vortrag ist dann für Englisch. Hier soll ich eine kleine Kurzgeschichte vorstellen, die wir uns später in einem Theater anschauen möchten. Bei der Kurzgeschichte handelt es sich um „Dead Men’s Path“ von Chinua Achebe. Bei Englisch kommt dann auch noch eine zweite Sache hinzu, die ich in den Ferien noch erledigen muss und zwar muss ich mir ein paar „Linking Words“ anschauen, um auch im Englischen Sätze miteinander verbinden zu können.

Wie ihr seht, habe ich noch einiges vor, aber noch ist genügend Zeit, die Ferien gehen noch etwas mehr als eine Woche und ich kann mich in der Zeit in Ruhe vorbereiten.

Dezember 14 2008

Raumschiff Lyrik – Im Irrgarten des Rhetorik-Nebels – Teil 3

Wenige Stunden, welche uns wie Jahre vorkamen, meldete sich das Wesen wieder bei uns.

>Ich hoffe ihr habt euch gut auf eure Aufgabe vorbereitet, denn jetzt werde ich euch die fünf Fragen stellen und erwarte von euch auf jede der fünf Fragen eine richtige Antwort, denn nur dann könnt ihr den Rhetorik-Nebel verlassen.<

Wir konnten nur hoffen, dass unsere Daten, die wir bisher sammeln konnten, reichen um die Fragen zu beantworten.

>Meine erste Frage. Wenn dir kalt ist im Sommer, im Winter dir warm ist, so nennt man dieses Mittel der Sprache?<

Im Sommer kalt, im Winter warm? Das passt doch nicht wirklich zusammen. Mir ist doch eher im Winter kalt und im Sommer warm! Das ist doch so ziemlich das Gegenteil von dem, was man erwarten würde. Plötzlich ging mir ein Licht auf.

>Handelt es sich dabei um das Mittel der Antithese?<

>Ja, es handelt sich dabei um die Antithese, damit habt ihr die erste Frage richtig beantwortet. Kommen wir also zur zweiten Frage: Wobei handelt es sich bei folgendem Satz. „Ich sage nicht, was ich Denke, ich Denke nicht, was ich Sag.“<

Beim ersten war es noch ziemlich einfach, bei diesem rhetorischen Mittel hatte ich allerdings keine Idee, worum es sich handeln könnte. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieses rhetorische Mittel nicht auf der Liste war, die wir von unseren Heimatplaneten bekommen haben. Ein junger Offizier meldete sich zu Wort, welcher erst vor kurzem die Offiziersschule verlassen hatte. Er konnte sich dunkel daran erinnern, dass dieses eine symmetrische Überkreuzung von syntaktisch oder semantisch einander entsprechenden Satzgliedern war. Er glaubt sich erinnern zu können, dass der Name dafür Chiasmus war. Da kein anderer aus der Crew eine Idee hatte, wie dieses Stilmittel heißen könnte, einigten wir uns darauf, es mit diesen zu versuchen.

> Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es sich bei dem hier verwendeten Stilmittel um ein Chiasmus handelt!<

> Auch diese Antwort ist richtig. Lasst uns nicht all zu viel Zeit verschwenden und zum dritten Stilmittel kommen. Diesmal geht es um folgende Aussage: „Wir müssen schnell, ja unverzüglich handeln.“ Was wird hier für ein Stilmittel eingesetzt?<

Diesmal erbaten wir uns einige Bedenkzeit, da sich keiner sicher war, worum es sich hier handelt. Einige sagten, es komme auf den Zusammenhang an, in welchen dieser Satz verwendet wird. Denn es könnte in bestimmten zusammenhängen eine starke Übertreibung sein, dann wäre das Stilmittel die Hyperbel. Allerdings könnte es in einem anderen Zusammenhang auch die Korrektur eines zu schwachen Ausdruckes sein und dann würde es sich um das Stilmittel Correctio handeln.

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Fortsetzung folgt….

Was meint ihr, worum handelt es sich in diesen Fall?

Dezember 4 2008

Der Barock und die 10 Thesen

Wie schon mal erwähnt habe ich die Aufgabe zum Barock 10 Thesen zu erstellen. Was gar nicht so einfach ist, wie man denkt, jedenfalls nicht für mich.

Das Informationen Sammeln übers Internet stellte sich als ziemlich schwierig heraus, da es sehr viele Materialien gibt, die gesichtet werden mussten und wo aussortiert werden musste, welches interessant ist. Kommen wir also kurz mal zum Barock. Als Barock bezeichnet man den Zeitraum zwischen 1600 und 1720, wobei einige auch schon die Zeit von 1580 dazu nehmen, oder es erst um 1750 Enden lassen. Was dabei auffällt ist, dass in die Zeit des Barocks auch der 30 Jährige Krieg fällt und dieser ist auch sehr prägend für diese Zeit. Hinzu kommt die Spaltung der Kirche, die durch Martin Luther angetrieben wurde und somit auch der Fall des Wissens-Monopols der Kirche.

Daraus ergibt sich, dass die Menschen in der Barockzeit das „Denken“ und „Hinterfragen“ für sich entdeckten. Man blieb zwar weiterhin gläubig, aber man traute sich jetzt auch, bestimmte Dinge zu hinterfragen. Dadurch wurde die Barockepoche auch eine Epoche der Wissenschaften. Viele klugen Köpfe wie Keppler, Newton und Galilei schufen in dieser Epoche ihre Naturgesetze, die bis heute bestand haben und in der Schule gelehrt werden.

Die Barockepoche ist aber auch die Epoche der Gegensätze. Man sollte den Tag nutzen, aber auch bedenken, dass man sterben wird. (Carpe diem und memento mori), die Ewigkeit stand dem Vergänglichen gegenüber, das Diesseits dem Jenseits und vieles mehr.

In der Kunst und in der Architektur wurde das schöne und prachtvolle zum Vorbild genommen. So baute der Sonnenkönig aus Frankreich sich eines der schönsten und Prachtvollsten Schlösser, das Schloss in Versaile.

In der Literatur war es die Hochburg der Dramatik und der Lyrik. Durch strenge literarische Formen sollte versucht werden, dem Chaos in der Welt Herr zu werden und es zu Ordnen. Somit war diese Epoche auch die Epoche des Sonetts.

Nun aber zu dem, was die eigentlich Aufgabe war und zwar die zehn Thesen. Ich habe bisher acht und nur noch wenige Stunden um sie abzugeben.

Hier meine acht Thesen:

  1. Im Barock wurde das Schöne und Prächtige geliebt und vom Adel gelebt.

  2. Im Barock wurden viele schöne Kunstwerke geschaffen und auch die Architektur wurde Prachtvoller und Schöner.

  3. Der Barock war ein Zeitalter der Gegensätze und des Dualismus.

  4. Im Barock sollte man den Tag und die Gegenwart genießen, als Ausdruck dafür stand das carpe diem.

  5. Man sollte im Barock aber auch bedenken, dass man Sterben wird. Dies gibt eine pessimistische Lebensauffassung wieder. ( memento mori)

  6. Als Antwort auf Kriege, Hungersnot und Pest und das daraus entstehende Chaos versuchte man mit Ordnung zu reagieren.

  7. Im Barock konnte durch das wegfallen des Wissensmonopols der Kirche, frei Gedacht werden.

  8. Dadurch wurde der Barock ein Zeitalter der Wissenschaften, die große Sprünge machten in dieser Zeit.

Wem dazu noch einige mehr einfallen, ich bin immer offen für mehr Ideen, auch wenn ich diese heute abgeben werde.

Dezember 3 2008

Das Dienstags-Gedicht ;-)

Heut hatten wir, man glaubt es kaum,
nen wirklich schönen Mathetraum.
So leicht wie heut die Stunde wahr,
wird es nicht mehr in Hundert Jahr.

Wir lernten wie man es angeht
und eine Funktion so verdreht.
Das dann am Ende der Aktion,
steht unsere Umkehrfunktion.

Man tauscht die Variablen aus,
schmeißt x und y aus dem Haus.
Tut dann wieder durch Termumformung,
erreichen die f(x) = Normung.

In Deutsch war’s dann so richtig Nett,
lernten wir doch was vom Sonett.
Die Form ist wunderschön und steif
und Gryphius hieß eigentlich Greif.

So ein Sonett, dass hat vier Strophen,
das wussten schon die Philosophen.
Die ersten zwei nennt man Quartette,
die letzten beide sind Terzette.

So ging der Dienstag auch ins Land,
manche Idee lief gegen die Wand.
Manch Ansatz war total daneben,
die Lösung wirds am Mittwoch geben.

November 25 2008

Kommen wir noch mal zu den 5.Sendbriefthesen…

Ja, doch auch die gibt es noch und heute habe ich nun meine Note dafür bekommen. Es ist eine drei geworden, also nicht gut genug, wie ich finde. Reicht eigentlich schon als Auswertung dazu.

Nun will ich natürlich bei den nächsten Thesen die ich aufstellen muss, also die zum Thema Lebensauffassung im Barock, mehr rausholen. Eine drei hatte ich nun schon, wäre als nächster Schritt, die zwei anzupeilen und umzusetzen. Bis nächste Woche habe ich dafür noch Zeit und vielleicht hat ja doch noch jemand die ein oder andere Anregung für mich zu diesem Thema.

Was ich hier jetzt aber mal festhalten möchte ist, ist die Tatsache, dass man Deutsch mit Mathematik in Mathematischer Sprache vergleichen kann. Denn, jetzt kommt es 😉 ,

Der Grundkurs Deutsch verhält sich anti-proportional zum Leistungskurs Mathematik. Während Mathe immer leichter, weil verständlicher wird, jemehr neue Dinge man gelernt und verstanden hat, wird Deutsch immer schwerer und komplizierter, je mehr Dinge man gelernt und vielleicht auch verstanden hat 😉 .

November 20 2008

Barock und seine Lebensauffassung

Für Deutsch habe ich die Aufgabe mich mit der Lebensauffassung im Barock zu beschäftigen und dazu 10 Thesen zu notieren. Nun ist ja nicht für jeden das selbe wichtig und da ich mich gerne wirklich darauf vorbereiten möchte und nicht wichtige Aspekte übersehen will, dachte ich mir hier mal nach euren zehn Thesen über den Barock und der Lebensauffassung im Barock zu fragen? Was wären für euch die 10 wichtigsten Thesen darüber?

Ich will diese Thesen natürlich nicht um mir die Arbeit zu ersparen selber welche zu entwerfen, sondern wirklich nur, um meinen eigenen Horizont zu sprengen und zu erweitern. Ich werde dann natürlich hier auch meine zehn Thesen veröffentlichen (wahrscheinlich in einem neuen Post) und diese zur Diskussion stellen.

November 19 2008

Raumschiff Lyrik – Im Irrgarten des Rhetorik-Nebels

Nachdem wir unseren Funkspruch an unseren Heimatplaneten übermittelt hatten, verging einige Zeit bis die erwartete Antwort kam. Durch Störfelder innerhalb des Nebels konnten wir auch nicht den gesamten Funkspruch empfangen und erhielten daher nur eine unvollständige Liste mit rhetorischen Mitteln. Folgende rhetorische Mittel haben wir erhalten:

Akkumulation : Bei der Akkumulation handelt es sich um eine Reihung von Begriffen zu einem, genannten oder nicht genannten, Oberbegriff. Zum Beispiel : Sohn, Geliebter, Freund, Kind, Mann, du mein Ehemann.

Allegorie : Hierbei handelt es sich um eine konkrete Darstellung von Abstrakten, welche oft durch Personifikationen vollzogen wird. In einen Bild wird Gedachtes übertragen, welches später dann wieder durch Reflexion erschlossen werden muss. Als Beispiel wäre hier „der Sensenmann“ für den Tot.

Anapher : Bei der Anapher werden wichtige Wörter an Vers-/Satzanfängen wiederholt.

Antithese: Wenn einer sagt das ihm im Sommer kalt sei, im Winter hingegen ist ihm warm, dann handelt es sich dabei wohl um eine Antithese. Bei diesem rhetorischen Mittel werden Begriffe und Gedanken entgegen gestellt.

Ellipse : Bei der Ellipse handelt es sich um unvollständige Sätze, bei denen die Auslassungen eines Wortes oder einer Wortgruppe leicht ergänzbar sind. Als Beispiel hierfür würde gehen: Umso mehr Erfolg (man im Beruf hat), desto mehr Bezahlung ( gibt es für die Arbeit). Der Satz würde lauten: Umso mehr Erfolg, desto mehr Bezahlung.

Metapher: Eine Metapher ist eine Bedeutungsübertragung. Es werden sprachliche Verknüpfungen zweier semantischer Bereiche eingegangen, die normal nicht miteinander verbunden sind. Als Beispiel hier : „Das Feuer der Liebe“

Oxymoron: Wer gerne bittere Süßigkeiten ist, der ist ganz in der nähe der Oxymoron angelangt. Denn ein Oxymoron ist die Verbindung zweier Worte, die sich eigentlich ausschließen. Wie die bitter Süße eben, oder lautlose Musik.

Wer sich gerne mit Scheinwiedersprüchen quält, der hat im Paradoxon seine Bestimmung gefunden.

Das gelbe Gelb und auch das rote Rot sind hingegen der Paranomasie verfallen, denn diese spielen sehr gerne mit Wörtern die ähnlich Klingen oder den selben Wortstamm haben.

Hat man allerdings den Hang zu starken Übertreibungen, so sollte man sich einmal die Hyperbel genauer ansehen, denn diese ist bekannt für ihre Übertreibungen aller Art. Wer sie sucht, der findet diese im Meer der Tränen.

Schöngeister werden sich freuen wenn sie mit den Euphemismus zusammenstoßen, denn dieser verschönt viele Sachen, die gar nicht so sind. Wenn ihr also einen Euphemismus trefft, der auf dem Heimweg ist, so schaut einmal, ob nicht vielleicht der Sensenmann hinter ihm her ist. Denn bei einem Euphemismus könnte „Heimgang“ auch für „Tod“ stehen.

Sehr viel mehr konnte man von aus der Nachricht nicht retten und so hoffen wir, dass wir mit diesem wenig an wissen uns durch diesen Irrgarten durchkämpfen können. Wir warteten nun also auf das Überliterarische Wesen und hofften, dass die Wort- und Satzkonstruktionen nicht über unser Wissen hinaus geht. Keiner von uns wollte für immer in diesem Irrgarten festsitzen und deshalb stand auch jedem die Aufregung im Gesicht. Es dauerte mehrer Stunden, bis sich das Wesen wieder blicken ließ, Stunden welche uns wie Jahre vorkamen, da wir nicht wirklich etwas zu tun hatten.

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Fortsetzung folgt ….. 😉

November 16 2008

Raumschiff Lyrik – Teil 2

Nachdem wir den Planeten Metrik verlassen haben, konnten wir uns nun auf unsere eigentlich Mission konzentrieren, nämlich der Erkundung des Wortraumes. Unsere Reise sollte uns als nächstes in den unbekannten Rhetorik-Nebel verschlagen. Von außen schien es ein ganz normaler Nebel zu sein und deswegen gab ich auch den Befehl, in ihn hinein zu fliegen. Den ersten Tag und die erste Nacht passierte auch nicht viel, außer das wir vielen, uns unbekannten Wortkonstruktionen begegneten. Am zweiten Tag aber kamen wir dann an einen Mauer aus Wortkonstruktionen, in welcher nur ein Eingang zu finden war, wo wir mit unseren Raumschiff hindurch fliegen konnten. Da wir davon ausgingen, dass der Nebel nicht mehr all zu breit sein kann und wir bald hindurch sein müssten, entschieden wir uns diesen Weg zu gehen und nicht umzukehren.

Als wir durch die Öffnung geflogen waren, verschob sich plötzlich die Öffnung und war für uns unerreichbar. Vor unseren Raumschiff formierten sich die Wortkonstruktionen zu einen Gesicht, welches uns in diesem Labyrinth willkommen hieß und uns erklärte, welches der einzige Weg hinaus aus diesen Irrgarten wäre.

>>Willkommen im Rhetorik-Irrgarten. Um ihn zu verlassen, müsst ihr euch im bereich der Rhetorik bestens auskennen und den folgenden fünf Wortkonstruktionen das richtige rhetorische Mittel zuordnen. Findet ihr die richtigen Antworten, so werden euch Wortpfeile aus dem Irrgarten führen, beantwortet ihr auch nur eines Falsch, bekommt ihr fünf neue Wortkonstruktionen die ihr zuordnen müsst, aber bedenkt, ihr habt nur eine begrenzte Anzahl von Versuchen, solltet ihr diese nicht nutzen können, so bleibt ihr für immer in inneren des Irrgarten und werdet von der Außenwelt vergessen.<<

Eine schwere Aufgabe für die Besatzung unseres Raumschiffes, hatte sich doch jeder bei den rhetorischen Mitteln irgendwie durch die Schule gemogelt und nicht wirklich zugehört. Ich konnte nur hoffen das wir mit vereinigten Kräften dieses Rätzel lösen könnten. Das Wesen lies uns allerdings die Chance, uns von unseren Heimatplaneten eine Liste von rhetorischen Mitteln zukommen zu lassen. Deshalb sendeten wir einen Hilferuf an unseren Heimatplaneten Literatur und erwarten nun deren Antwort.

Fortsetzung folgt…..

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Welche Rhetorischen Mittel kennt ihr noch aus der Schule? Sagt es uns in den Kommentaren und helft so, für unsere Raumschiffbesatzung eine Liste von Rhetorischen Mitteln zusammenzustellen. Bitte 😉

November 12 2008

Raumschiff Lyrik – Teil 1

Der Wortraum, unendliche weiten, wir schreiben das Jahr 2008 und befinden uns auf der Mission, den Wortraum zu erkunden und neue Lebensformen zu entdecken. Das Raumschiff Lyrik ist eines von drei Schwesterschiffen, dass auf diese Mission geschickt wurde. Neben dem Raumschiff Lyrik, sind auch noch das Raumschiff Epik und das Raumschiff Dramatik im Wortraum unterwegs.

Kapitel 1

1.Logbucheintrag des Raumschiffes Lyrik:

Heute ist der 12.11.2008 und wir befinden uns auf den Weg zum Planeten Metrum. Dort haben wir den Auftrag, neben der Erforschung des Ahls, beim wieder aufbau der Diplomatischen Beziehungen zwischen den verfeindeten Volksgruppen Jambus, Trochäus, Anapäst und Daktylus zu helfen und einen Waffenstillstand zwischen diesen auszuhandeln.

Ende des Logbucheintrages

Mein Name ist Henry Sonett und ich bin der Kapitän des Raumschiffes Lyrik. Ich habe mich entschlossen dieses Tagebuch zu führen, damit ich später besser meine Erfahrungen und Entdeckungen wieder geben kann. Unsere erste Reise mit dem neuen Raumschiff führt uns auf den Planeten Metrum, wo seit einiger Zeit ein erbitterter Kampf zwischen den vier verschiedenen Volksgruppen herrscht. Der Grund für diesen Kampf ist ein kleiner ‚ strich über einen x. Die Volksgruppe Jambus ist der Meinung das dieser über den zweiten x sein muss, wohingegen die Volksgruppe der Trochäus diesen über dem ersten x sehen wollen. Damit stimmen nun aber die Volksgruppen der Anapäst und Daktylus überhaupt nicht überein. Beide sind der Meinung dass zwei x’s zu wenig sind und man schon mindestens drei braucht. Aber auch hier gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Standort des Striches. Die Anapäst glauben, dass der Strich über das dritte x gehört , wo hingegen die Daktylus meinen, dass der Strich über das erste der drei x-e gehört. Da alle der vier Volksgruppen auf ihre Meinung bestehen und diese gegenüber der jeweils anderen Volksgruppen durchsetzen wollen, ist auf dem Planet Metrum eine Viervölkerschlacht ausgebrochen. Wir haben von unserem Heimatplaneten Literatur nun den Auftrag erhalten, neben unserer Mission, diese Volksgruppen dazu zu bewegen wieder miteinander zu sprechen und sie dazu zu bewegen, einen Waffenstillstand zu schließen.

Da uns allerdings von keinen der vier Volksgruppen die einreise genehmigt wurde, schien unser Auftrag schon als gescheitert. Ein plötzlicher Putsch bei den Jamburanern ermöglichte uns allerdings dann doch die Einreise. Die Bevölkerung der Jambus hatte nämlich keine Lust mehr auf Krieg, besonders die Mütter bestanden darauf, dass das sinnlose Morden ein Ende hat. Schnell war klar, dass auch die anderen Volksgruppen ein Ende des Krieges favorisierten, es wollte aber keiner den ersten Schritt machen, da man Angst davor hatte die alleinige Kriegsschuld auferlegt zu bekommen. Nachdem wir aber die Vertreter der Jambus, mit der Betonung auf dem zweiten x, die Vertreter der Trochäus, mit der Betonung auf dem ersten x, die Vertreter der Anapäst, mit der Betonung auf dem dritten x und die Vertreter der Daktylus, mit der Betonung auf dem ersten von drei x-en, an einen Tisch gebracht hatte, dauerte es auch gar nicht lange, bis wir die Verhandlungen abschließen konnten und sogar einen Dauerhaften Frieden erreichen konnten. Man einigte sich darauf, dass fortan Glaubensfreiheit bestehen sollte und jeder das glauben dürfte, was er wollte. Außerdem einigte man sich darauf, dass Politik und Glauben fortan getrennt voneinander existieren.

So konnten wir unsere Reise durch den Gattungsraum Alpha schnell fortsetzen und freuen uns jetzt schon auf viele neue und interessante Entdeckungen im noch nahezu unerforschtem Gattungsraum.

November 10 2008

Sendbrief Teil 2

Nach langen überlegen und herumwerkeln habe ich jetzt fünf Thesen für den Text gefunden und werde diese wohl abgeben. Wer den Sendbrief vom Dolmetschen einmal lesen möchte, findet diesen im Netz, beachten bei meinen fünf Thesen muss man allerdings, dass es nur Thesen zu einen Textauszug sind und nicht zum gesamten Brief.

  1. Übersetzen ist schwere Arbeit und um die richtigen Worte zu finden, braucht es Zeit.
  2. Nicht immer ist das Wort im Wörterbuch das richtige, sondern man sollte die Sprache verwenden, die auf der Straße verwendet wird und von den Deutschen verstanden wird.
  3. Lateinische Sprichwörter und Gleichnisse sollten durch gleichbedeutende Sprichwörter und Gleichnisse der Zielsprache ersetzt werden.
  4. Man sollte allerdings auch nicht all zu Frei mit den zu übersetzenden Worte umgehen und wo immer es möglich ist, die Originalübersetzung beibehalten.
  5. Zum übersetzen gehört nicht nur Bildung, sondern auch Erfahrung Glauben, Übung und ein frommes Herz gegenüber den christlichen Glauben.

Das sind so ungefähr die Kernaussagen des Textes oder geben zumindest das wieder, was ich daraus gelesen habe. Ob es richtig ist und für eine gute Note reicht, gebe ich dann nach der Auswertung der Hausaufgaben bekannt.