Tiefgefroren, kalt, sauer….

Hallo S-Bahn GmbH,

ich finde es ja schön das ihr so Service-Orientiert seid und eure Strecken modernisiert, nachdem ihr eure Bahnen ja sehr vernachlässigt habt. Ich kann verstehen das ihr kein Geld mehr für Kreative Männer habt, die Planen können ohne Chaos zu produzieren. Woher auch das Geld nehmen, wenn man es nicht mehr verdienen kann. Liebe S-Bahn, ihr solltet überlegen was ihr macht, bevor ihr es macht.

Wie kommt ihr zum Beispiel auf die Idee an einen Dienstag (einen Wochentag) an dem auch noch die Eisbären spielen zwischen Ostkreuz und Lichtenberg Pendelverkehr einzuführen und vom Wartenberg dann nur Bahnen in einen unmöglichen Takt fahren lasst, so dass eure Kunden sich den Arsch abfrieren und sich überlegen dürfen wie sie nach Hause kommen. Hätte man so etwas nicht Planen können? Hätte man das ganze nicht machen können wenn weniger Passagiere befördert werden wollen? Und wenn nicht, hätte man dann nicht ein paar witzige Marketing-Aktionen machen können? Warmen Tee oder so kostenlos verteilen, Handschuhe und Mützen ausgeben? Nein geht nicht? Warum nicht?

Ich überlege mir gerade wie andere Unternehmen mit so etwas umgehen würden. Würden sie das ganze auch nur Aussitzen? Hoffen das es irgendwann vergessen ist und die Kunden alle zurück kommen? Ihr habt keine Ideen, keine Kreativität und mal eine ehrliche Frage von mir, wisst ihr eigentlich was ihr tut?

Liebe S-Bahn, bald wird es wieder wärmer, dann kann ich wieder Fahrrad fahren und ich hoffe das es viele andere auch machen, am besten alle die die S-Bahn nutzen. Man darf Fehler machen, aber man muss danach auch mal schauen das man den Kunden wieder etwas versöhnt, dass man sich Aktionen einfallen lässt die Zeigen, dass einen der Kunde nicht egal ist. Sicher es kostet Geld, aber das Geld könntet ihr später wieder rein bekommen durch Kunden die ihr nicht verloren habt.

Lieben Gruß,

Von mir und den vielen hundert Eisbären-Fans die sich heute gefragt haben, warum sie sich das eigentlich noch antun.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Das ist doch allerdings mal ein ehrliches Wort! Und die Idee mit dem Verteilen von Tee ist mir auch schon gekommen, also das wär mal ne Aktion wo sich die Bahn echt Kunden sichern könnte, aber nein….Ich freu mich auch schon wieder auf das warme Wetter, dann wird wieder der Drahtesel rausgeholt…also ich werds vermeiden noch einen Fuß in eine S-Bahn zu setzen….Zittern kann ich auch beim laufen….

    Also ein wirklich guter Artikel!!!

    LG Tanja

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