Januar 5 2010

Blogbildungsgipfel oder Mehr Bildung in Blogs – Blogparade

Im Literatenmelu – Blog gibt es eine Aktion um das Thema Bildung und Bildungsgipfel etwas bekannter zu machen. Aufmerksam darauf bin ich durch Karla von der Buchkolumne geworden. Mitmachen ist einfach, ihr sollt nur die fünf Fragen beantworten die dort stehen und zu Gewinnen gibt es auch etwas.

  1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst?
  2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch selbst genutzt?
  3. Welche Möglichkeiten siehst Du, die Lehrerausbildung zu verbessern?
  4. Was hältst Du davon, Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?
  5. Können Online-Angebote die herkömmliche Nachhilfe sinnvoll ergänzen oder sogar ersetzen?

1.

An Lehrer die die gefördert haben die es nicht nötig hatten und die, die es nötig hatten haben sie hilflos zurück gelassen. Ich kann es niemanden übel nehmen, wenn man riesige Klassen hat muss man sich eben um die Kümmern die man auch durchbringen kann und der Rest muss sich eben selber helfen. Ich erinnere mich aber auch an Langeweile und die Unlust die sich irgendwann entwickelt hat, die die Teilnahme am Unterricht unregelmäßig werden lassen hat und die einen dazu verdonnert hat seine Ziele irgendwie aus den Augen zu verlieren.

2.

Es gab nicht wirklich viele Medien im Unterricht, also nicht in meiner Pflichtschulzeit. Frontalunterricht war Standard und Gruppenarbeit war das Highlight, wenn es denn überhaupt mal was anderes gab. Bücher waren in meiner Schulzeit glaube ich das Medium welches zum lernen eingesetzt wurden ist und natürlich ab und an ein Fernseher in Biologie. Ich könnte jetzt natürlich einen Vergleich noch zu meiner Abendschule ziehen, die ich derzeit besuche, aber das ist mit einer normalen Schule nicht zu vergleichen und solche Lehrer wie ich dort habe, kann es an keiner anderen Schule geben ( diese Spitzenlehrer gibt es nur einmal und ich hätte sie früher in meiner normalen Schulzeit gerne gehabt, dann würde ich jetzt schon fertig Studiert haben 😉 )

3.

Dazu kann ich nicht viel sagen, ich habe aber gehört das viele Studenten nicht als Lehrer geeignet sind und sie das spätestens im Einsatz dann bemerken. Hier sollte man vielleicht vorher schon ordentlich aussieben und wirklich die fördern, die es auch können und die auch bereit sind neue Wege zu gehen und nicht die Pfade die schon ausgetrampelt und Langweilig sind.

4.

Wiki Arbeit ist im Unterricht doch was schönes. Es fördert das selbstorientierte Lernen und die Schüler wiederholen noch einmal ihre Lerninhalte ohne sich zu langweilen oder es als lästige Pflicht anzusehen.

Auch Podcasts können den Stoff etwas lockerer vermitteln und in Fremdsprachenunterricht frischen Wind in die Lernatmosphäre bringen. Mit Podcasts sprachen lernen hat auch den Vorteil, dass viele Muttersprachler diese aufnehmen und man sich auch an die Geschwindigkeit und an die verschiedenen aussprachen gewöhnen kann.

Blogs können auch sehr sinnvoll sein, wenn Schüler hier das gelernte noch einmal wiederholen und es vielleicht auch einmal in ihre eigene Sprache ausdrücken und umformulieren. Außerdem kann es nur die Schreibfähigkeiten verbessern, da man ja doch immer daran Arbeitet sich besser und gepflegter Auszudrücken.

Aber auch andere Medien die das Internet mit sich bringt sind sehr nützlich im Unterricht. Man könnte Chats abhalten und sich hier in Lerngruppen organisieren um die Hausaufgaben nicht alleine machen zu müssen und hier zu verzweifeln und die Lust zu verlieren. Oder ein Schulforum in welchen man sich austauschen kann, Fragen stellen und beantworten darf und und und, also es gibt viele Möglichkeiten.

5.

Online-Angebote können die übliche Nachhilfe überflüssig machen. Wenn man Probleme in der Fremdsprache hat bringt es einen viel mehr mit jemanden zu lernen der vielleicht im selben Alter ist, die selben Interessen hat aber eben nicht die selbe Muttersprache spricht. Es ist viel motivierender für ein konkretes Ziel zu lernen, als für irgendein fiktives Ziel. Wenn mir jemand sagt, „Die Sprache kannst du vielleicht später mal gebrauchen“ ist das noch lange nicht so motivierend, als wenn ich mich durch mein lernen mit einen Freund in den USA oder in England besser Unterhalten kann.

Auch andere Inhalte kann man im Internet viel besser aufbereiten und somit braucht man die herkömmliche Nachhilfe nicht mehr. Es ist ein Paket, mit Online-Lehrer, Sprachpartner, Gleichgesinnten, Spielen, Podcasts, Wikis und so weiter. Der Nachhilfelehrer ist also auch noch gefragt, aber eben nicht mehr vor Ort, sondern hinterm PC. Auch der Schüler wird dadurch Flexibler, kann er sich seine Zeiten doch besser einteilen und muss sich seinen Nachmittag nicht durch einen Nachhilfetermin versauen lassen.



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Veröffentlicht5. Januar 2010 von Sven in Kategorie "Allgemein", "Dies und Das

3 COMMENTS :

  1. By rundumkiel (26 comments) on

    Meine Erinnerungen an meine Schulzeit schreibe ich lieber nicht auf… meine Kinder könnte es lesen… 😉

  2. By Teufel100 (672 comments) (Beitrag Autor) on

    Da habe ich keine, muss ich mir also keine Sorgen machen 😉

  3. By EduArd Bildung (1 comments) on

    Für pkt. 5 empfehle ich mich selbst 😉
    Bildungsangebote im Netz müssen auch gefunden werden…

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