Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Der Euro und die Eurokrise ist derzeit wohl das wichtigste Thema in Europa. Schuld daran sind wir selber, denn wir lassen uns den Euro von drei privaten amerikanischen Unternehmen kaputt machen. Wir lassen uns von Unternehmen treiben, die als Erstes das Interesse ihres Landes vertreten und natürlich ihre eigenen Interessen. Diese Unternehmen machen Millionen-Umsätze und das auf dem amerikanischen Markt. Sie wären blöd, wenn sie diesen Markt zerstören würden. Deswegen ist es auch so wichtig, dass der Euro nicht zu stark ist, damit die Investoren im eigenen Land bleiben und nicht nach Europa gehen. Das sehen viele anders, gerade hier auf Dol2Day habe ich für diese Meinung sehr viel Ablehnung erhalten, aber es ist so.

Ich verstehe nicht, wie private Unternehmen souveräne Staaten bewerten können und wie diese Unternehmen am Ende Staaten auch in den Ruin treiben können. Schuld daran ist, dass wir uns zu sehr den kapitalistischen Marktsystemen unterwerfen, in welchen Privat immer vor den Staat geht. Doch sobald es an die privaten Vermögen gehen würde, wie es bei der Bankenkrise durchaus möglich war, wird der Staat wieder mit einbezogen. Dann soll er systemrelevante Banken retten – die vorher kaum Steuern an den Staat gezahlt haben und die an den Staatsanleihen wieder mit verdienen.
Das darf so nicht sein, der Staat müsste über der Wirtschaft stehen und notfalls muss er eingreifen können, wenn die Entwicklung in die falsche Richtung geht. Ein Staat sollte sich nicht von privaten Unternehmen bewerten lassen, und wenn er es tut, dann muss er für ein Gleichgewicht sorgen. Wenn sich Europa also nicht gegen diese Bewertungen stellt, dann müssen hier ebenfalls Rating-Agenturen entstehen, welche als Korrektor gegenüber den amerikanischen Rating-Agenturen auftreten können. Erst so können faire Bewertungen entstehen, die nicht darauf aus sind, eine Währung schwach zu machen, damit der eigene Markt wieder an Schwung gewinnt.

Diesen Artikel habe ich für mein Tagebuch auf Dol2Day geschrieben. Da ich ihn aber möglichst vielen zur Verfügung stellen möchte, veröffentliche ich ihn auch auf meinen Blog. Das werde ich jetzt mit allen Dol2Day-Artikeln machen, werde es aber immer mit Dol2Day kennzeichnen.





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