Mobbing in Schulen und meine Gedanken zu Robert Bs. Artikel

Seit einigen Tagen geht das Thema Mobbing durch die Blogszene. Ausgelöst wurde es durch einen Blogeintrag von Robert Basic, der in seinem Artikel zugibt, früher ein Arschloch gewesen zu sein. Ich überlege seit Tagen, ob ich zu diesem Thema auch einen Blogeintrag schreibe, oder ob ich es lieber sein lasse. Auf der einen Seite möchte ich dem Schüler Basic einen richtig fiesen Artikel an den Hals schreiben, auf der anderen Seite kenne ich den Erwachsenen Robert und ich glaube ihm, dass er in den letzten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, über sein damaliges Handeln reflektiert-, und daraus die richtigen Schlüsse gezogen hat. Das bedeutet, ich kann den heutigen Robert nicht Arschloch nennen, nur weil er damals ein Arschloch war. Das scheinen einige im Netz anders zu sehen. | mehr

In Berlin steht ein Barbiehaus…

In Berlin steht ein Barbiehaus, doch Barbiehäuser müssen raus, damit in dieser schönen Stadt, der Kaufrausch keine Chancen hat. Skandal, Skandal um Barbie.... Fiel mir gerade so ein, weil in Berlin tatsächlich ein Barbiehaus steht und weil einige Frauen der Meinung sind, dass sie gegen die Eröffnung von eben diesem Barbiehaus protestieren müssen. Es geht natürlich nicht um den Kaufrausch, sondern um die Rollenbilder, die dieses Traumhaus vermitteln soll, jedenfalls in den Augen der AktivistInnen. Ich habe nichts gegen Protest, ich habe auch nichts gegen eine Meinungsäußerung, aber was die AktivistInnen erreichen wollen, ist doch viel mehr. Sie wollen, dass das Traumhaus nicht eröffnet wird, damit auch die Menschen nicht dort hingehen, die das durchaus interessiert. | mehr

Noch mal Sexismus, Rollenbilder und zwei Fragen…

Mir lässt das Thema „Sexismus“ immer noch keine Ruhe. Ich habe mich durch weitere Blogeinträge gelesen und oft konnte man dort von Opfern lesen, die zu Mittätern gemacht wurden. Opfer dürfen aber NIEMALS zu Mittätern gemacht werden. Eine Frau, die vergewaltigt wurde, wollte das nicht, ihr wurde unrecht getan und nicht dem Mann, der sie vergewaltigt hat. Eine Frau, die geschlagen wurde, ist auch nicht schuld daran. Sie wurde geschlagen und nicht der Täter, der sie geschlagen hat. Die Gesellschaft muss sich mit den Opfern solidarisieren, nicht mit den Tätern! Das musste ich jetzt erst einmal sagen, denn ich finde es grauenvoll, dass das immer noch nicht der Fall ist. Meine eigentliche Frage in diesem Artikel geht aber an die Väter da draußen. | mehr

Was ist Sexismus?

Die Frage geht mir seit gestern durch den Kopf, wobei die Frage noch ziemlich falsch ist. Genauer müsste sie heißen: „Ab wann fängt Sexismus an?“. Die erste Frage sollte noch ziemlich einfach zu beantworten sein, denn alles, was eine Frau zu einem Objekt minimiert, ist Sexismus. Ich habe mir Gestern auch den Artikel in der Wikipedia darüber durchgelesen und blieb dann mit der Frage zurück, ob Sexismus schon dann anfängt, wenn man eine Frau „Frau“ nennt. Das ist eindeutig schon eine Klassifizierung nach dem Geschlecht und wäre, wenn man dem Wiki-Artikel glauben schenkt, schon Sexismus. Und, nachdem ich darüber geschlafen habe, bin ich zum Entschluss gekommen, dass das Sagen des Wortes durchaus schon Sexismus sein kann, nämlich dann, wenn der Mann dieses Wort mit einem bestimmten Rollenbild verbindet. | mehr

Das Handy aus Kanada in Moldawien

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass fast alle meine Träume das Zeug zum Bestseller haben? Nein? Dann tue ich es jetzt. Heute Nacht hatte ich wieder so einen Traum, wobei es eigentlich immer nur Kurzgeschichten sind, also offener Anfang und so. Aber egal, hier der Traum von heute Nacht: Aus irgendeinen Grund befand ich mich in Moldawien und zwar als Ermittler. Ich war gerade dabei eine Mordserie aufzuklären, als ich in einem alten Schulgebäude ein Handy fand. Als ich dieses Handy betrachtete, fing es plötzlich an zu klingeln und auf der anderen Seite war eine Frau aus Hamburg dran. Es entwickelte sich ein kleines Gespräch, an dessen Ende sich herausstellte, dass das Handy eigentlich nach Kanada gehört, denn dort lebt die Mutter der Frau, und dieser gehörte das Handy. | mehr

Dies ist ein sinnloser Text! Ist dies ein sinnloser Text?

Ab und an soll man einfach drauf losschreiben, den Gedanken freien Lauf lassen, auch wenn es erst einmal keine wirklichen Zusammenhänge gibt. Auch in meinem Blog hier habe ich solche Texte schon veröffentlicht, auch wenn ich nicht genau weiß, wie ich diese Texte gestartet habe. Dieser Text ist wieder so ein Text. Ich weiß, dass ich etwas schreiben möchte. Doch ich weiß nicht, was da aus mir heraus will. Was ich weiß, es geht um die Zukunft, nicht um die Vergangenheit und es geht um die Gesellschaft, in welcher wir Leben und in welcher wir in Zukunft leben werden. Es lässt sich beobachten, dass immer mehr Arbeit, die früher durch Menschen ausgeführt wurde, heute von Maschinen ausgeführt wird. Diese Maschinen werden immer schlauer, sie können immer mehr Aufgaben übernehmen und verdrängen dadurch immer mehr Menschen aus ihrer Arbeit. | mehr

Erinnerungen durch Erinnerungen durch Erinnerungen…

Ist es mit 29 Jahren eigentlich noch zu früh, Erinnerungen aufzuschreiben? Oder ist man dafür nie zu jung? Gestern war ich mit den Kindern meiner Schwester auf einen Wasserspielplatz. Auch in meiner Kindheit konnte man dort schon mit Wasser spielen, allerdings war es damals noch ein Planschbecken und kein Spielplatz. Das Wasser war tief genug, um dort mit dem ganzen Körper drin liegen zu können – mit dem Körper eines Fünfjährigen wohlgemerkt. Dort habe ich mir auch meinen ersten Sonnenbrand geholt, damals in der DDR. Neben dieser Plansche lag mein Kindergarten und meine Kinderkrippe. Das war praktisch, denn so konnten wir im Sommer direkt dort hingehen, wenn wir denn mal dort hingegangen sind. Meistens gab es einfach im Sandkasten vom Kindergarten eine Abkühlung mit dem Gartenschlauch. | mehr

Parteien müssten verboten werden!

Nein, nicht weil Parteien an sich etwas Schlechtes sind, sondern weil aus Parteien etwas geworden ist, was sich gegen unsere Demokratie stellt. Gesetze müssen sich heute keine Mehrheiten mehr suchen, sondern es werden Gesetze für Mehrheiten gemacht – viele Politiker kennen sich nicht einmal mit den Gesetzen aus, die sie fünf Minuten vorher verabschiedet haben. So sieht Demokratie nicht aus, so funktioniert Diktatur und das ist etwas, was wir doch eigentlich gar nicht haben wollen. Lobbyisten schreiben Gesetze für ihre Lobby, nicht für die Bevölkerung!   Das ganze Problem fängt doch schon bei der Entstehung neuer Gesetze an. Es heißt zwar immer, dass man externe Experten benötigt, um die Gesetze zu schreiben. Aber wer sind denn diese externen Experten? | mehr

Warum sterben wir eigentlich?

Ich weiß, mit dieser Frage setzt sich keiner gerne auseinander, führt es doch unsere eigene Sterblichkeit vor die Augen. Doch wenn man einmal nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern sich ein wenig tiefer mit dieser Frage beschäftigt, dann könnte das uns den Sinn des Lebens etwas näher bringen. Und ich meine wirklich nur näher, denn ergründen werden wir den Sinn nie, jedenfalls nicht, solange wir leben. Doch warum sterben wir? Würden wir ewig Leben, dann wäre doch vieles sehr viel einfacher. Wir müssten uns zum Beispiel keine Sorgen machen, dass wir Zeit verschwenden – wir bräuchten also auch niemanden erklären, warum wir wieder eine Nacht durchgespielt haben. Zeit wäre dann unwichtig, denn wer nicht stirbt, braucht sich keine Gedanken um die Zeit zu machen. | mehr

U20-Poetry-Slam in Berlin – Mein Freitagabend ;-)

Am Freitag war ich beim U20 Poetry-Slam hier in Berlin. Stattgefunden hat er im „Podewil“ in der Klosterstraße. Ich wusste nicht wirklich, was auch mich zukommt, aber ich habe es nicht bereut, mir das Ganze einmal anzusehen. GRIPS-Theater und Podewil = U20 Poetry-Slam-Berlin   Zuerst musste ich suchen, wo ich denn nun eigentlich rein muss, aber ich hätte einfach nur zu den vielen Jugendlichen gehen müssen, die sich am Eingang eines Hauses aufgehalten haben. Dort wehte auch die GRIPS-Theater-Flagge, aber ich weiß bis heute noch nicht, ob das auch der tatsächliche Standort des GRIPS-Theaters ist – foursquare hat mir nämlich eine andere Straße angezeigt, die knapp 5 Kilometer entfernt lag. Der Eintritt kostete mich 6,- Euro, was ich durchaus in Ordnung finde für ein schönes Freitagabend-Programm. | mehr