5.Allod Gesundheitslauf

Heute habe ich mich wieder einen Volkslauf gestellt und zwar in Karow. Den Lauf habe ich letztes Jahr entdeckt und ebenfalls im letzen Jahr habe ich mich in diese 10-KM-Strecke verliebt. Deswegen stand fest, dass ich auch dieses Jahr wieder bei diesen Lauf antreten werde. Doch bevor man starten kann, muss man erst mal nach Karow kommen. Das sollte kein großes Problem sein, denn dafür gibt es ja die öffentlichen Verkehrsmittel und eine Seite der BVG, welche einen über die Abfahrtzeiten informiert.

Ich hatte mir vorgenommen eine halbe Stunde vor dem Start in Karow zu sein um in aller Ruhe meine Startnummer abholen zu können, Bernd zu suchen und mich eventuell auch ein wenig warm zu machen. Aber es kam natürlich anders und ich musste am Ende zittern überhaupt noch pünktlich am Start zu sein. Angefangen hat das alles schon hier bei mir, denn die Bahn, mit welcher ich fahren wollte, fuhr entweder zu früh oder gar nicht. Auf jeden Fall nahm ich dann eine, die zwei Minuten zu spät bei meinen Umsteigebahnhof ankam. Dadurch verschob sich meine weiterfahrt um 10 Minuten, der Start in Karow verschob sich aber natürlich nicht. Am S-Bahnhof Karow habe ich dann natürlich auch nicht den Bus bekommen, den ich eigentlich hätte bekommen müssen um eine halbe Stunde vor dem Start anzukommen. Hier verschob sich dann die weiterfahrt um 20 Minuten, sodass ich am Ende gerade noch 7 Minuten hatte um meine Startnummer abzuholen und mich im Startbereich einzufinden.

Der Lauf selber verlief dann wieder ohne Probleme. Ich hatte das Hörbuch auf dem Ohr, welches ich letzten Donnerstag geschenkt bekommen habe und bin dann in einen ruhigen Tempo über die 10 KM gelaufen. Auch das Wetter war Klasse, es schien zwar keine Sonne, aber es regnete auch nicht. Nach 3 KM hatte ich eine Zeit von 14:45 Minuten auf der Uhr. Eine Klasse Zeit, die Locker für eine Zielzeit von unter 50 Minuten gereicht hätte. Leider konnte ich das Tempo nicht ganz halten, sodass ich nach 6 KM dann schon eine Zeit von 31:20 auf der Uhr hatte. So sehr ich mich dann auch auf den letzten 4 KM anstrengte, diese Minute konnte ich nicht mehr weg machen und so lief ich dann am Ende mit einer Zeit von 52 Minuten und 26 Sekunden durchs Ziel.

Insgesamt ist die Zeit gar nicht so schlecht, war es doch meine schnellste Zeit bei einen Wettkampf in diesen Jahr. Ein wenig geärgert habe ich mich allerdings schon, weil ich im letzten Jahr unter 50 Minuten geblieben war und ich diese Zeit gerne wieder gelaufen wäre.

Aber im nächsten Jahr gibt es den Lauf ja wieder und dann werde ich auch wieder am Start sein, denn wie gesagt, es ist ein wirklich schöner Lauf hier in Berlin.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Ich bin in Berlin bisher „nur“ den Berlin-Marathon gelaufen (2009) und das war wirklich genial! Ich bin noch nie so begeistert gewesen von einer Laufveranstaltung, aber da hat einfach alles gestimmt; die Kulisse, die Strecke und natürlich die ganzen Fans und Zuschauer! Wenn alles klappt starte ich 2011 wieder, dieses Jahr habe ich es nicht geschafft, da bin ich zu ehrgeizit und das erforderliche Training zu aufwendig. Und ich muss ja auch besser werden und bei 3:17:45 wird’s langsam echt anstrengend 🙂

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