Grusel-Kürbis – Teil 2

Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon darüber berichtet, dass ich einen Kürbis schnitzen möchte. Heute wurde das ganze in die Tat umgesetzt, wobei ich nur die Drecksarbeit machen dürfte und den spaßigen Teil mein Bruder übernommen hat.

Im ersten Schritt musste ich den gesamten Inhalt vom Kürbis entfernen, nachdem ich den Deckel mit einem Messer geöffnet hatte. Und so ein Kürbis von innen sieht nicht wirklich lecker aus, was man auf dem Foto leider nicht mehr so deutlich sehen kann.

Das Fruchtfleisch selber, welches nicht entfernt wird, ist nur das äußere, innen drin ist der Kürbis eigentlich hohl, wenn da nicht das Netz mit den Kürbiskernen wäre. Dieses habe ich mit einem großen Löffel entfernt und dann noch vom Fruchtfleisch abgekratzt. Danach blieb ein stabiler Hohlkörper zurück, in welchem man dann nur noch das Gesicht reinschnitzen musste.

Dieses Gesicht hat mein Bruder vorher mit einem Stift vorgezeichnet und dann hat er das ganze auch ausgeschnitten. Die Arbeit, die eigentlich ich machen wollte, aber wie gesagt, ich musste die Drecksarbeit machen und er durfte den gesamten Spaß übernehmen.

Das Endergebnis lässt sich dann auch sehen und für den ersten Kürbis, welcher in unserer Familie geschnitzt wurde, ist es doch ein wirklich schönes Ergebnis.

Das Ganze habe ich dann noch einmal im Dunkeln fotografiert, damit ihr euch einen eigenen Eindruck von der ganzen Sache machen könnt.

Von dem was ich aus dem Kürbis rausgeholt habe, habe ich die Kerne getrocknet. Der Rest wird wohl hier in der Biotonne landen, obwohl ich finde, dass der Kürbis gar nicht so schlecht schmeckt. Er hat irgendwie so einen Geschmack nach frischer Karotte. Aber da war ich der einzige der das so heraus geschmeckt hat. Bei meinen Bruder war der Ekel wohl zu groß, sodass er den Geschmack auch nur eklig fand, obwohl das gar nicht der Fall ist.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Warum machst du nicht einfach einen Kürbis Kuchen daraus? Schmeckt wirklich sau lecker. Oder eine Kürbissuppe.

    Das Ding ist eben immer nur, die ganze Arbeit die damit verbunden ist. Glaube da würde ich es wahrscheinlich auch in die Tonne werfen

  • Auf jeden Fall ein gelungener Kürbis. Ich mache jedes Jahr einen Kürbis für unsere Veranda. Die Reste verwende ich dann immer für eine Suppe oder ähnliches. Wirklich lecker.
    Mache sehr gerne Sachen selbst. (Marmelade oder Eis)

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