25 Mai 2020

25.05.2020: Was läuft bei mir?

Erinnerungen

Bodo Ramelow will die Einschränkungen der Grundrechte in Thüringen nicht verlängern. Eigentlich eine gute Nachricht, auch wenn die Corona-Krise natürlich noch nicht vorbei ist, doch die Reaktionen der Menschen sind dann doch eher negativ. Wunderlich ist das für mich nicht wirklich, denn die Erziehung in unserer Gesellschaft ist auf Autoritäten ausgerichtet und die Eigenverantwortung steht da hinten an. Deswegen ist auch die Kritik an den Plänen von Herrn Ramelow nicht überraschend, denn den Leuten fehlt das Vertrauen in eben diese Eigenverantwortung der Menschen. Sie glauben einfach nicht daran, was ich absolut traurig finde, da gerade in einer demokratischen Gesellschaft eben diese Eigenverantwortung wichtig wäre!

Dass das mit der Eigenverantwortung ein Wunschtraum ist, zeigt aber eben auch die Erfahrung mit all den anderen Krisen, die wir derzeit haben. Die Biodiversität nimmt ab, die Temperatur steigt, die Jahre werden immer wärmer, es regnet immer weniger, aber Umwelt- und Klimaschutz geht trotzdem nur, wenn die Regierung hier Regeln, Gesetze und Verbote erlässt. Auf Plastiktüten verzichten? Nur wenn es ein Gesetz gibt, sonst ist es doch viel zu bequem. To-Go-Pappbecher durch Mehrwegbecher ersetzen? Niemals, ist doch viel zu unbequem. Auf Inlandsflüge verzichten? Hallo? Das geht nun einmal sehr viel schneller und ist am Ende auch noch günstiger als die Bahn! Wir könnten schon viel weiter sein, könnten die politische Ebene vor uns hertreiben, ihnen die Entscheidungen abnehmen, aber wir machen es nicht, weil wir gewohnt sind, die Ansagen von Oben zu bekommen, weil wir eine Autorität brauchen, die uns sagt, wo es langgeht.

Deswegen sind diese negativen Reaktionen, die Ramelow schon irgendwo durch Verschwörungstheoretiker getrieben sehen, auch so ein schöner Einblick in unsere Gesellschaft. Sie zeigt die Angst vor einer wirklich demokratisch verantwortlichen Gesellschaft, den Wunsch, dass es eine Autorität gibt, die alles vorgibt, die die Richtung anzeigt und so wenig wie möglich Eigenverantwortung voraussetzt. Das ist traurig, ist aber eben auch ein politisches Ergebnis, weil diese den Bürger*Innen nicht viel zutrauen und den Machtverlust fürchten, wenn sie politische Entscheidungen auf sehr viel mehr Schultern verteilen würden.

Beruflich

Hach, es könnte vieles viel einfacher sein, aber anscheinend stimmt derzeit die Kommunikation mit einem Auftraggeber nicht wirklich. Die Frage bei mir ist derzeit, ob es weiterhin Sinn macht, eine solche Geschäftsbeziehung aufrechtzuerhalten, in der es in der Kommunikation nur noch zu Unterstellungen kommt. Damit muss ich mich in den nächsten Tagen auseinandersetzen, denn wirklich Spaß macht das nicht und es ist auch nicht produktiv. Aber es ist eh die Zeit der Umbrüche und vielleicht gehört das jetzt einfach dazu.

Körper und Geist

Am Wochenende habe ich an einem virtuellen Lauf teilgenommen. Richtige Volksläufe sind ja derzeit nicht möglich, weswegen solche virtuellen Läufe eventuell für die Motivation ganz nützlich sind. Insgesamt waren es aber auch in der letzten Woche nur knapp 20 Laufkilometer, was aber schon mehr ist, als in den Wochen davor. Radfahren war ich leider gar nicht, aber auch das wird wieder besser werden – hoffe ich.

Ansonsten habe ich in der letzten Woche ein wenig was für meine Bildung gemacht. Online-Kurse gibt es ja doch eine ganze Menge und derzeit habe ich tatsächlich richtig Lust darauf, meinen Wissenshorizont zu erweitern. Jetzt muss ich nur dran bleiben, denn die Online-Kurse gehen noch ein paar Wochen und die bringen ja nur was, wenn ich diese auch abschließe.

18 Mai 2020

18.05.2020: Was läuft bei mir?

Erinnerungen

Leute, Leute, Leute! Da schaue ich mir ein Video an, wo ein paar Menschen von diesen Anti-Corona-Regeln-Demos an und muss gleich eine Frau sehen, die da total zusammenbricht, weil sie ihre Eltern und Großeltern nicht mehr sehen darf und sie Angst hat, dass diese ihre Enkel nicht mehr aufwachsen sehen können. Irgendwie ist das genau die Situation, die ich erwartet habe! Menschen, die mit der sozialen Isolation nicht klarkommen und deswegen geistig zusammenbrechen. Sicher gilt das nicht für all diese Verschwörungstheoretiker, aber in diesem Fall wird schon deutlich, dass diese Frau Unterstützung von einem Psychiater oder einer Psychiaterin braucht. Ich glaube, dass da einige dabei sind, die einfach mit der sozialen Isolation nicht klarkommen. Darüber hat sich die Politik leider keine Gedanken gemacht, macht sie sich wahrscheinlich immer noch nicht, aber so haben natürlich komische Menschen mit komischen Ansichten die Chance, ihre kruden Gedanken unter das Volk zu bringen. Ist schon irgendwie unheimlich!

Ich hoffe, dass es euch soweit gut geht und ihr die schwere Situation übersteht, ohne dabei all zu große psychische Schäden davon zu tragen. Hoffentlich habt ihr genügend Menschen, mit denen ihr reden könnt, wenn auch nur über Videotelefonie oder auch nur mit normaler Telefonie. Aber auch für alle anderen muss die Politik schnell Lösungen finden, damit sie die Hilfe bekommen, die sie benötigen.

Beruflich

Letzte Woche war ich ja noch positiv gestimmt, habe mich auf neue Projekte gefreut, doch das hat sich dann letzten Montag auch gleich wieder gelegt. Ich war am Ende des Tages dann ziemlich genervt, auch weil ich nicht verstanden habe, was der Auftraggeber mit einem bestimmten Konzept erreichen will. Ich habe es bis heute noch nicht verstanden, aber okay, so ist es dann halt auch manchmal. In bestimmten Konstellationen bist du dann halt fehl am Platz, weil du keinen Plan hast, wie du dem Kunden konkret helfen sollst, da du das Konzept nicht wirklich verstehst. Dafür ergibt sich vielleicht bald ein neues Projekt in ähnliche Richtung bei einem neuen Auftraggeber. Bin gespannt, gehe diesmal aber nicht mit ganz so viel Optimismus in die ganze Sache, weil es halt nur wieder enttäuscht werden kann.

Körper und Geist

Sportlich war die Woche wieder einmal enttäuschend. Ich bin ein wenig Fahrrad gefahren, habe mich aber nur zu knapp 3 Kilometern joggen überwinden können. Kann nur besser werden, hoffe ich zumindest.

Dafür habe ich endlich ein Buch zu Ende gelesen. Die Buchbesprechung folgt dann hoffentlich in den nächsten Tagen. Allerdings nicht hier, sondern auf meinem Literaturblog – eventuell sollte ich die irgendwann Mal zusammenlegen und nur noch einen Blog führen, aber auf der anderen Seite ist das auch wieder cool, dass die beiden Blogs getrennt sind.

11 Mai 2020

11.05.2020: Was läuft bei mir?

Erinnerungen

Ist schon wieder eine Woche vorbei? Wo ist die hin? Nein, ehrlich, wo ist die Woche hin? Okay, vielleicht ist es schon ganz gut, dass die Zeit derzeit fliegt, vielleicht bekomme ich dadurch gar nicht alles mit, worüber ich mich dann eh nur aufregen würde. Warum zum Beispiel alle Schüler*Innen bis zu den Sommerferien noch einmal in der Schule gewesen sein sollen, erschließt sich mir nicht. Wenn sich Deutschland nicht in der Digitalsteinzeit befinden würde, wäre digitales Lernen nicht so ein Stückwerk wie jetzt, sondern eine wirkliche Alternative. Ja, dann müsste auch endlich allen Schüler*Innen ein eigenes Endgerät zur Verfügung stehen, am besten mit mobilem Internet, aber das wurde ja bisher erfolgreich verdrängt.

Meiner Meinung nach ist Schule als Ort für Frontalunterricht gar nicht so wichtig, wichtiger ist Schule als Lernort, als Ort für soziale Kontakte und sozialen Austausch. Schule als demokratische Institution, in der jeder Schüler, jede Schülerin und alle dazwischen Mitentscheiden können, wie das Lernen stattfindet. Ein Ort, der die Neugier an Neuem erhält und so auch den Spaß am Lernen. Ein solcher Ort kann dann auch eine Zeitlang verlagert werden, wenn es die Situation erfordert, weil jeder Lernende auch wirklich selbstständig Lernen kann, auch zu Hause, auch mit viel Motivation, weil das Lernen Spaß macht, die Neugierde noch vorhanden ist. Aber okay, solange die Wirtschaft im Mittelpunkt steht und sie die Schule als autoritäre Institution braucht, um die Menschen an das derzeitige System zu gewöhnen, wird sich wohl nicht viel ändern. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte hier eine Wende bringen, hätte jetzt in dieser Krise dazu beitragen können, die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen, weil die Menschen keine Angst um ihre Existenz haben müssten. Jetzt haben wir halt Menschen, die sich auf Demos gegen diese Maßnahmen treffen und dort den Virus fleißig verteilen. Aber so läuft das halt in unserem System, welches als Mittelpunkt die Wirtschaft und das Kapital hat und eben nicht den Menschen.

Beruflich

Es gibt immer Mal wieder ein wenig was zu tun. Es freut mich, weil einige Auftraggeber sich doch irgendwie durch die Krise retten können. Das ist natürlich auch deswegen schön, weil es teilweise nicht nur Auftraggeber sind, sondern auch Freunde. Und natürlich eröffnet das auch für einen selbst Perspektiven, weil es nach der Krise nicht bei null beginnt, sondern schon ein kleines Fundament da ist, auf dem wieder etwas aufgebaut werden kann.

Und auch die Projekte, die jetzt durch die Krise erst entstehen, machen Mut. Ob sie am Ende auch wirklich ein Erfolg werden, wird sich zeigen müssen, aber machen ist wohl besser als nichts machen und deswegen machen wir jetzt halt ein wenig was.

Körper und Geist

Ich habe wieder ein wenig mehr gelesen in der letzten Woche! Dazu konnte ich mich tatsächlich motivieren. Ich meine damit natürlich nicht die Artikel im Internet, die ich sowieso täglich konsumiere, sondern tatsächlich Bücher, bzw. ein Buch. Ich bin da eh ziemlich langsam geworden, brauche für ein Buch viel zu viel Zeit, aber lieber länger an einem Buch lesen als gar nicht lesen, oder?

Sport habe ich nicht wirklich gemacht. War zwar schönes Wetter in der letzten Woche, aber die Motivation ist immer noch nicht gegeben. Wird sicher wieder besser, aber ich bin derzeit auch nicht in der Stimmung, mich dazu zu zwingen – dasselbe gilt übrigens für das Schreiben von Blogartikeln. Themen hätte ich einige, Gedanken genauso, die sortiert werden wollen, aber die Motivation, diese Gedanken dann auch festzuhalten, fehlt halt derzeit.

10 Januar 2016

Wochenrückblick KW 01/2016

Huch, die erste Woche im Jahr 2016 ist ja schon wieder vorbei, wird also zeit, einen ersten Wochenrückblick zu schreiben, oder was meint ihr?

Lauftraining

 

Erzählte ich schon, dass mir das Laufen langsam wieder Spaß macht? Ich glaube, dass das durch die 30 Kilometer, die ich in dieser ersten Woche gelaufen bin, deutlich zeigen. Insgesamt bin ich schon 41 Kilometer gelaufen, aber die ersten Tage des Jahres gehörten ja noch zur letzten Kalenderwoche des letzten Jahres. Aber egal, es läuft also wieder, ich hoffe, dass ich das auch in den nächsten Wochen durchhalte.

Passionsfrucht

 

Dieses Jahr habe ich mich dazu entschieden, eine Passionspflanze zu pflanzen. Ich bin gespannt, ob die Samen keimen werden und natürlich auch, wie sich die Pflanze dann entwickeln wird. Doch erst einmal muss ich mich genauer über die Pflanze informieren, damit ich zur richtigen Zeit die Samen ausbringe und bei der Wahl der Blumenerde alles richtig mache. Dieses Jahr wird uns dann also die Passionspflanze begleiten und eventuell auch noch das Mangobäumchen, denn es hat noch nicht wirklich aufgegeben und vielleicht treibt es doch noch ein paar neue Blätter aus. Lassen wir uns also überraschen.

Arbeit

 

Die erste Woche war jetzt noch nicht so schlimm, aber doch schon ziemlich interessant. So brachte Windows ein größeres Upgrade für Windows 10 heraus, was dafür sorgte, dass bei einer meiner Kunden der Treiber für den Wlan-Stick deinstalliert wurde. War jetzt keine größere Sache, aber wenn Windows das jetzt öfter macht, werde ich ganz schnell graue Haare bekommen.

Auch bei meinen anderen Aufträgen ging es schon wieder los, aber auch ganz langsam und ganz ohne Stress. Hoffentlich entwickelt sich das weiterhin so gut.

Bei den Online-Portalen wie Textbroker oder Clickworker lief es jetzt noch nicht so gut. Ich habe dort zwar täglich geschaut, aber wirklich war nichts für mich dabei. Aber das Jahr hat ja noch 51 weitere Wochen 😉

Studium

 

Ich glaube, dazu hatte ich schon im Jahresrück-, und Vorblick geschrieben. Wirklich los geht es wohl erst wieder im nächsten Semester, aber ein oder zwei Klausuren möchte ich in diesem Semester noch schreiben. Dazu muss ich aber auch in den nächsten Wochen intensiver mit dem Lernen beginnen, aber das gehört zum Studium ja auch dazu, oder?

Sonstiges

 

Das war es auch schon aus der ersten Woche. Am Samstag war ich noch ein wenig an der Havel spazieren. Dazu gibt es aber nicht viel zu schreiben, da ich mehr damit beschäftigt war auf den Beinen zu bleiben, als mir die Gegend anzusehen.

13 Dezember 2015

Wochenrückblick für die 49te und 50te Kalenderwoche 2015

Schon wieder sind zwei Wochen Geschichte. Und auch ein Lebensjahr ist wieder vorbei. Die Zeit rennt und rennt und keiner weiß, was am Ende des Weges auf uns wartet. Hier wartet jetzt aber wieder ein Wochenrückblick auf euch, irgendwie bin ich nicht wirklich kreativ genug, um einen anderen Blogartikel zu schreiben.

In den letzten beiden Wochen habe ich eigentlich nur gearbeitet, jedenfalls kam mir das so vor. Zum einen ist da ja der neue Auftrag, der zur Zeit doch ein wenig mehr Zeit kostet als geplant, aber das wird noch besser werden und dann war da ja noch das Flyerverteilen. Das mit den Flyern ist jetzt erst einmal vorbei, aber doch, ich kann mir vorstellen, öfter einmal Flyer zu verteilen, allerdings nur für Dinge die mir vermitteln, dass sie sinnvoll sind. Mal sehen, was da das nächste Jahr so bringen wird.

Zum Studium muss ich nicht viel schreiben, es wird jetzt aber wieder fokussiert. In den letzten Monaten war ja mehr die Arbeit im Vordergrund, es ist halt so: Mit leerem Konto lässt sich nicht wirklich Lernen. Ihr könnt es ja mal versuchen, aber wenn ihr die ganze Zeit überlegen müsst, wie es weitergeht, dann rutscht das Lernen sehr schnell in den Hintergrund. Aber nächstes Jahr starte ich voll durch und 2017 ist dann das Jahr, in welchem ich den Abschluss mache. Dann habe ich es auch lange genug herausgezögert ;).

Dem Mangobaum geht es leider nicht besser, aber egal, vielleicht versuchen wir es nächstes Jahr ja mal mit einem Litschibaum, die sollen auch gut wachsen, wurde mir gesagt ;).

Sport war auch ein wenig, zwar nicht viel, aber drei Mal war ich mit meinen Laufschuhen unterwegs. Dieses Jahr war eh nicht so mein Laufjahr, konzentriere ich mich also lieber auf das nächste Jahr, dann werde ich auch wieder angreifen, denn so langsam kommt der Spaß am Laufen zurück.

Ansonsten hatte ich noch ein wenig Spaß mit meinem Smartphone. Ich habe es ja geflashed und bin seitdem auch relativ zufrieden, allerdings kann mensch doch einige Fehler machen und da es mein erstes Smartphone ist, dass ich geflashed habe, habe ich die natürlich auch gemacht. Aber wenn das halt passiert, dann geht halt ein wenig Zeit drauf, um wieder alle Apps auf dem Smartphone zu installieren. Ich meine, ich könnte auch ein Backup machen, aber ich liebe ja das Risiko 😉 – jedoch werde ich ab jetzt immer ein Backup machen.

Mehr ist auch erst einmal nicht zu sagen, außer das Versprechen, dass es nächste Woche nicht nur einen Wochenrückblick geben wird ;).

29 November 2015

Wochenrückblick Kalenderwoche 48/2015

Okay, dann wird das hier halt wieder ein Wochenrückblick. Ich hatte mir ja irgendwann vorgenommen, dass ich wenigstens einen Artikel in der Woche online stelle, nun sitze ich schon über eine Stunde hier rum, und mir fällt absolut nichts ein, was ich verbloggen könnte.

Fangen wir mit etwas an, was uns durch das Jahr begleitet hat: Mein Mangobäumchen. Ich glaube, es hat nicht überlebt. Noch steht es auf dem Fensterbrett, aber inzwischen hat es alle Blätter verloren und auch die, die nachwachsen wollten, schaffen das nicht. Ich weiß nicht, ob es am mangelnden Licht liegt, oder ob das Wasser einfach zu viel Kalk enthielt. Egal, versuchen wir es halt nächstes Jahr erneut. Ein neues Mangobäumchen und dann wird alles besser – und mit wir meine ich Euch und mich ;).

Laufen war ich dieses Woche zwei Mal. Immerhin habe ich damit die fünfhundert Kilometer voll gemacht. Ich schreibe 500 als Wort, weil das einfach nach mehr aussieht, vielleicht lässt sich so der Lutz ja austricksen und es fällt ihm gar nicht auf, dass ich dieses Jahr verdammt faul war.

Dafür habe ich dieses Jahr schon fast die 2.000 Radkilometer voll gemacht. Vielleicht bietet sich im Dezember noch ein Tag, an dem ich die fehlenden Kilometer noch radeln kann, wenn nicht, dann ist es auch okay. Diese Woche war allerdings nicht ans Radfahren zu denken, wobei ich auch sehr mutige Radfahrer gesehen habe, aber nein, dass muss nicht sein.

Mit der Arbeit geht es auch langsam aufwärts. Diese Woche habe ich endlich bei einen neuen Auftraggeber anfangen können. Der neue Auftrag macht schon irgendwie Spaß, aber derzeit brauche ich noch zu viel Zeit, aber wenn erst einmal die Abläufe sitzen – ja, die Routine, die ich absolut nicht mag – wird es bedeutend schneller gehen. Und hoffentlich wird es wirklich ein langfristiger Auftrag, davon kann ich einfach derzeit ein paar gebrauchen, damit ich mein Studium finanzieren kann.

Flyer verteilen war ich am Wochenende auch wieder, wobei der Samstag einfach nur ein Tag war, den ich ganz schnell wieder vergessen möchte. Nicht nur, dass das Wetter scheiße war, nein auch die Flyer wollte keiner. Die meisten waren einfach nur gestresst, ich frage mich ja, ob in der Vorweihnachtszeit nicht bei vielen die Grundlage für eine spätere Krankheit gelegt wird, oder für den Herzinfarkt, ich könnte mir das sehr gut vorstellen.
Sonntag lief dann perfekt. Ich bin fast alle Flyer, die ich mit hatte, los geworden und die Menschen waren auch wieder freundlicher.

Zum Studium brauche ich nicht viel sagen, obwohl ich die Woche hätte viel machen müssen, habe ich das nicht gemacht. Wie auch? Wenn du vernünftig Lernen möchtest, dann darfst du im Hinterkopf nicht immer den Gedanken daran haben, dass du unbedingt noch Geld verdienen musst, um diese oder jene Rechnung zu bezahlen. Mit dem Geld verdienen lief im zweiten Halbjahr schon sehr gut, nur war dann irgendwie die Zeit nicht da, um auch gut zu Lernen. Aber ich hoffe, im Dezember wird es dann etwas besser.

Und wo wir schon im Dezember sind: Ich habe irgendwie das Ziel, meinen Umsatz dieses Jahr noch auf über die 6.000,- Euro zu bringen. Ich verrate jetzt einmal nicht, wie viel bis zu diesem Ziel noch fehlt, aber wenn ich es schaffe, dann würde ich 10 Bäume pflanzen lassen – ich habe da ja meine favorisierte Seite für. Wenn ihr mithelfen wollt, dann könnt ihr hier, auf lesensiegut.de und/oder auf Meinungsschauspieler.de einen Bannerplatz buchen. Hier wäre es der Bannerplatz unter den Artikeln, ebenso wie auf meinungsschauspieler.de. Bei lesensiegut.de wäre es der Banner oben auf der Seite, oder der an der Seite.

22 November 2015

Das war die Kalenderwoche 47 im Jahr 2015 ;)

Puh, ist es in Berlin kalt geworden. Ich konnte das praktisch seit Mittwoch live miterleben, denn ich habe vom Mittwoch an Flyer verteilt und täglich wurde es kälter. Mittwoch, Donnerstag und Freitag bin ich noch mit dem Fahrrad zum Messegelände gefahren, Samstag und Sonntag dann mit der S-Bahn, wobei ich mir am Samstag schon nach einer Station gewünscht hatte, doch mit dem Rad gefahren zu sein, aber das ist halt die Berliner S-Bahn, Berliner wissen glaube, was ich damit meine.

Das Flyer verteilen selbst war ziemlich lustig. Viele sind erst einmal ablehnend vorbei gegangen und sind dann, als sie merkten, worum es bei den Flyern eigentlich geht, noch einmal umgekehrt, und haben sich den Flyer dann doch mitgenommen. Andere versuchten seltsame Wege zu gehen, Wege, die nicht direkt an mir vorbei führten, die meisten mussten aber einsehen, dass ich strategisch klug stand und sie mir nicht ausweichen konnten.

Am Samstag habe ich einem Obdachlosen 20,- Euro gegeben, damit er seinen Hund nicht ins Tierheim bringen muss. Er hatte wohl die Auflage, seinen Hund einen Chip zu verpassen, doch dazu fehlte ihm das Geld. Ob die Geschichte wirklich stimmte, weiß ich natürlich nicht, aber wenn nicht, dann hatte er und der Hund zumindest ein warmes Abendessen, was irgendwie ja auch etwas wert ist.

Wo wir gerade bei dem Thema sind: Am Donnerstag wollte mir eine Frau 2,- Euro geben, weil sie dachte, dass ich im Fußgänger-Tunnel nach Geld bettle. Habe ich natürlich nicht, aber sie musste dann natürlich gleich einen Flyer mitnehmen.

Der Fußgänger-Tunnel am ICC wird übrigens auch immer dreckiger. Zum einen liegt das daran, dass dort Menschen schlafen, die keine andere wetterfeste Unterkunft haben und die dort in die Ecken pinkeln, weil es keine öffentlichen Toiletten gibt. Und zum anderen liegt es natürlich auch daran, dass die Stadt dort nicht regelmäßig reinigt. Dafür, dass Obdachlose dort übernachten, habe ich vollstes Verständnis, dass sie dort aber direkt hin pinkeln verstehe ich nicht, würde ich in meiner Wohnung ja auch nicht machen.

Und heute, am Sonntag, fiel dann der erste Schnee in Berlin. Er blieb zwar noch nicht liegen, dazu war es dann doch noch zu warm, aber er fiel. Wobei es zuerst Hagel war, zwar nicht wirklich schlimm, aber doch Hagel.

Insgesamt bin ich mit mir zufrieden, denn vor ein paar Jahren hätte ich noch keine Flyer auf der Straße verteilen können. Menschen so direkt ansprechen und ihnen den Flyer in die Hand drücken, dass ist schon etwas, wofür es Überwindung braucht, die ich vor ein paar Jahren noch nicht hätte aufbringen können, inzwischen ist das aber zum Glück kein Problem mehr, solange es um etwas Gutes geht.

2 August 2015

Wochenrückblick für die Kalenderwochen 30 und 31

Zugschienen

Boay, was für eine Woche. An liebsten hätte ich sie am Mittwoch schon in die Tonne gekloppt, aber das geht mit Wochen ja bekanntlich nicht. Erst verabschiedet sich meine Festplatte, dann brauchte ich Stunden, damit mein Computer einen USB-Stick erkennt, den ich mir neu gekauft hatte und dann brauchte ich noch mal ein paar Stunden, um ein Notsystem hin zu bekommen. Und weil das noch nicht genug war, hatte ich dann auch noch einen platten Reifen am Fahrrad – spätestens da hätte die Woche noch einmal neu beginnen dürfen. Aber kommen wir nun zum Wochenrückblick.

Sport

 

Ich war in der letzten Woche und in dieser Woche mal wieder laufen. Allerdings insgesamt nur zwei Mal. Letzte Woche schaffte ich, nachdem ich vier Wochen nicht trainiert hatte, direkt meine 11-Kilometer-Runde. Diese Woche waren es dann nur 4 Kilometer.

Mit dem Fahrrad war ich natürlich auch unterwegs. Immer hin zur Arbeit und zurück. Bis auf Mittwoch, denn da hatte ich einen platten Reifen, den ich auch erst am Freitag reparieren konnte. Donnerstag konnte ich dennoch fahren, da die Luft ausreichend lange im Schlauch verblieb ;).

Die Reparatur war übrigens auch sehr lustig, denn ich sah danach aus, als ob ich in Schmieröl gebadet hätte. Aber das nur so am Rand.

Studium

 

Ich habe es endlich geschafft das nächste Semester zu planen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Semester auch all das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Wenn, dann komme ich dem Ende des Studiums einen großen Schritt näher. In drei Wochen steht dann auch die erste Klausur für dieses Semester an.

Arbeit

 

Von den letzten neun Tagen habe ich acht gearbeitet. Kommt mir gar nicht so vor, so schnell, wie die Zeit verfliegt. Macht halt immer noch Spaß, was ja bekanntlich das Wichtigste ist. Ich war in der Zeit auch wieder einmal mit auf dem Zug. Ist zwar auch ein wenig anstrengend, aber die Zeit verging dabei so schnell, dass ich gar keine Zeit hatte, um diese Anstrengung zu fühlen.

Pflanzen

 

Meine Pflanzen konnte ich in den letzten beiden Wochen nicht wirklich beobachten. Sie leben zwar noch und meine Mangopflanze bekommt auch wieder neue Blätter, aber mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. In der nächsten Woche dann wieder mehr dazu.

Sonstiges

 

Am Freitag war ich bei der Fledermausführung. Ich werde hier jetzt aber nicht all zu viel dazu schreiben, weil ich noch einen extra Artikel dazu verfassen möchte. Aber ich weiß jetzt ein wenig mehr über Fledermäuse und ich muss ehrlich zugeben, vorher wusste ich eigentlich überhaupt nichts, aber dazu mehr dann im Fledermaus-Artikel ;).

19 Juli 2015

Wochenrückblick für die KW 28 und 29

Echse

Hmmm… wirklich Lust aufs Schreiben habe ich gerade nicht, aber eine ganze Woche ohne Blogartikel wäre auch nicht schön, weswegen jetzt einfach mal der Wochenrückblick für die letzten beiden Wochen kommt. Ja, ich habe schon wieder einen Wochenrückblick nicht geschrieben, dafür hattet ihr aber zwei andere Artikel, also es gab ja einen Ausgleich ;).

Echse

Arbeit

 

Auf Arbeit sind zwei Dinge passiert, die ich hier gerne erwähnen möchte. Zum einen war ich das erste Mal mit auf dem Zug, um dort den Passagieren Getränke zu verkaufen. Ist nichts Besonderes, wenn ich dies nicht in Englisch tun müsste. Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich mit Fremdsprachen ein wenig auf Kriegsfuß stehe, weswegen ich wirklich nur meinen Standardsatz runterleiern kann. Wenn die Leute dann etwas fragen, kann es durchaus passieren, dass ich das nicht sofort verstehe und somit ist der Einsatz auf dem Zug doch etwas schwerer. Aber ich habe es überlebt und bald geht es wieder auf den Zug, mal sehen, ob ich dann etwas sicherer bin.

Die zweite Sache, die ich erwähnen möchte, ist im Rückblick schon ziemlich lustig. Während meiner Arbeit schmiere ich nicht nur Sandwiches und packe die ein, sondern wir packen auch noch Boxen, in denen sich noch weitere Nahrungsmittel für die Gäste befinden. Diese werden dann noch einmal in Kisten verpackt, die später dann auf die Busse verteilt werden. Hierbei ist es wichtig, dass genügend Boxen in diese Kisten gepackt werden und das am Ende auch genügend Kisten vorhanden sind. Am Dienstag war ich dafür verantwortlich, und als wir abends die Kisten auslieferten, blieb am Ende noch eine Kiste übrig. Das beunruhigte mich ein wenig, denn eigentlich dürfte keine Kiste übrig bleiben, sobald alle Busse weg sind. Also mussten wir erst einmal die Busse abtelefonieren, ob dort genügend Kisten vorhanden sind, was seltsamerweise auf jedem Bus der Fall war. Ein wenig verwirrt sah ich dann die Liste noch einmal durch und bemerkte, dass ich doch tatsächlich eine Kiste zu viel gepackt habe, was dann schon ziemlich peinlich war. Aber hey, lieber eine Kiste zu viel als eine zu wenig packen, denn im zweiten Fall wäre der Schaden bedeutend größer als im Ersten.

Sport

 

Also gelaufen bin ich auch in den letzten zwei Wochen nicht. Dafür habe bin ich aber viel Rad gefahren, wobei ich auch zwei Fahrradtouren gemacht habe. Die erste Tour führte entlang dem Mauerweg nach Spandau. Die zweite Tour führte uns (meinen Laufpartner und mich) in die Schorfheide, wo wir uns im Wildpark Groß Schönebeck ein wenig umsahen. Die erste Tour hatte eine Länge von 44 Kilometern, die zweite Tour endete nach 66 Kilometern in Oranienburg, wo sie auch begonnen hatte. Die Eidechse oben haben wir auf der ersten Tour gesehen, wo sie dann von meinem Laufpartner fotografiert wurde.

Übrigens war auch das ziemlich lustig, denn als wir am Eingang zum Naturpark auf die Karte geschaut haben, sagte ich, dass ich unbedingt eine Eidechse sehen möchte, was dann auch tatsächlich so kam.

Studium

 

Joa, so langsam kommen die Klausuren näher, mehr kann ich jetzt aber nicht erzählen. Nächste Woche gibt es aber wieder mehr, versprochen.

Pflanzen

 

Meine Tomatenpflanze musste durch das Unwetter ein wenig leiden. Es sind leider zwei Äste abgebrochen, was der Pflanze aber nicht wirklich geschadet hat. Sie trägt weiterhin viele Tomaten und vier davon sind inzwischen auch schon rot geworden. Eine davon habe ich probiert und ja, sie war lecker, auch wenn sie ziemlich viel Fruchtfleisch hat und ich ja den „Glibber“ am liebsten habe.

Auch meine Mangopflanze wächst weiterhin vor sich hin. Ob ich sie dieses Jahr noch umpflanze, steht derzeit in den Sternen, aber solange sie sich in dem kleinen Topf wohlfühlt, solange werde ich versuchen, der Pflanze keinen Stress zu machen.

5 Juli 2015

Wochenrückblick für die 27. KW 2015

Gerade von der Arbeit reingestürmt, was gegessen, was getrunken und nun folgt der Wochenrückblick. Draußen gewittert es gerade, was hoffentlich eine kleine Abkühlung für die Nacht bringt, also genau der richtige Moment, um hier jetzt ein wenig was zu schreibseln.

Arbeit

 

Gibt nichts Neues, was ich erzählen könnte. Es macht immer noch Spaß, und der Spaß ist ja bekanntlich das Wichtigste an der Arbeit.

Studium

 

Auch hier gibt es nicht viel zu sagen. Es muss halt immer nebenbei ein wenig gelernt werden und wirklich spannend wird es wohl erst wieder, wenn die Klausuren vor der Tür stehen. Nächste Woche muss ich dann mal schauen, für welche Klausuren ich mich in diesem Semester noch anmelde und welche Module ich im nächsten Semester belege. Wird auch noch mal spannend.

Pflanzen

 

Hach, inzwischen hängen an meiner Tomatenpflanze viele grüne Tomaten. Noch ein paar Wochen und ich kann die Ersten ernten. Damit hat es sich schon jetzt gelohnt, wieder Tomatenpflanzen gepflanzt zu haben. Auch wenn die Sorte diesmal eine ganz andere ist, die aber, so empfinde ich es, besser auf unseren kleinen Balkon passt als die Sorte, die wir letztes Jahr hatten.

Auch meine Mangopflanze wächst und wächst. Inzwischen habe ich gelernt, dass der Baum ein paar Jahre braucht, um wirklich zu einem großen Baum zu werden, sodass ich ein paar Jahre spaß dran haben werde, zumindest dann, wenn sie mir vorher nicht eingeht, aber davon gehe ich jetzt nicht aus.

Sport

 

Ich war auch diese Woche wieder nicht laufen. Seit 2008, solange zeichne ich meine Läufe jetzt schon auf, ist dieses Jahr das schwächste von mir. Ich habe ja schon öfter geschrieben, dass ich dieses Jahr irgendwie nicht die richtige Motivation zum Laufen habe. Hinzu kommen jetzt noch die Arbeitstage, die auch schon mal ziemlich lang werden können und die dann auch an der Motivation nagen. Aber es wird auch wieder aufwärtsgehen, ein Leben ohne Laufen kann ich mir nicht so wirklich vorstellen.

Dafür war ich diese Woche zwei mal Schwimmen. Die Temperaturen haben einen ja praktisch dazu gezwungen und so bin ich dann im See ein paar Runden geschwommen, also so ganz unsportlich war ich nicht.

Und Rad bin ich natürlich auch wieder gefahren. Hin zur Arbeit und zurück nach Hause. Bei der Hitze gleich doppelt so anstrengend, aber ich habe es überlebt und somit kann es nicht ganz so schlimm gewesen sein ;).

Sonstiges

 

Inzwischen ist zu dem Gewitter auch der Regen hinzugekommen und auch der Donner ist jetzt deutlich zu hören. Abgekühlt ist aber leider noch nichts, aber was nicht ist, kann ja immer noch kommen ;).