Couchpoetos – ein Abend mit Lyrik, Prosa und Musik

Couchpoetos
Couchpoetos

Couchpoetos – das sind keine Chips, die gegessen werden können. Es ist auch keine Musikgruppe oder Fernsehsendung. Die Couchpoetos, das sind Karsten Lampe, Sarah Bosetti, Jan Papke, Daniel Hoth und Ingo Starr. Diese fünf Menschen bilden die Nomadenlesebühne, welche jeden 1. und 3. Montag im Monat im King Kong Klub in Berlin stattfindet. Zwei Stunden dauert die Veranstaltung, auf welcher Lyrik und Prosatexte gelesen werden und Musik gesungen wird.

Gestern feierten die Couchpoetos ihren ersten Geburtstag. Es gab Kuchen, Bonbons und einen geschmückten Mikrofonständer. Und da mir mein Schweinehund sagte, dass diese Veranstaltung sicher besser ist, als das Laufen, war ich gestern natürlich auch dabei. Leider musste ich meinem Schweinehund wieder recht geben, aber okay, dafür wird dann heute wieder gelaufen.

Der Abend selbst war natürlich Klasse, obwohl ich auch nichts anderes erwartet habe, denn ich war schon vor zwei Wochen bei den Couchpoetos und schon damals von der Veranstaltung überzeugt.

Im Laufe des Abends tragen die Mitglieder der Couchpoetos immer abwechselnd ihre Texte vor, wobei mir der Mix aus Musik, Lyrik und Prosa wirklich gefällt. Auch die Atmosphäre ist Klasse, denn der King Kong Klub ist gemütlich eingerichtet, auch wenn er gestern ziemlich voll war und ich keinen Platz auf der Couch erobern konnte. Hinzu kommt natürlich, dass man sich nicht schämen muss, wenn man mal einen Text nicht versteht. Erstens wird das nie jemand erfahren und zweitens steht das Vergnügen im Vordergrund. Es ist keine Veranstaltung, bei der über die Texte diskutiert wird, obwohl das sicher auch möglich ist, wenn man nach der Veranstaltung zu den Mitgliedern der Couchpoetos geht.

Die Texte selbst können lustig sein, aber sie können auch zum Nachdenken anregen. Einschränkungen bei den Themen gibt es nicht, sodass man immer wieder vom Inhalt der Texte überrascht wird. So wird jeder Abend bei den Couchpoetos zu etwas Besonderem, weswegen ich euch nur empfehlen kann, diese Veranstaltung auch einmal zu besuchen.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

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