Mit offenen Augen durch die Welt gehen – Schreiben lernen

Viele Autoren schlagen einen vor, wenn man denn wirklich das Schreiben lernen möchte, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Man soll sich in einen Park setzen, Menschen beobachten, der Natur lauschen, den Tieren zuschauen. Und wenn man das gemacht hat, dann soll man das Erlebte in einen Text bringen, sich Szenen ausdenken, der Phantasie freien Lauf lassen. Diese Methode gefällt mir, sie spricht mich gerade zu an, aber ausprobiert habe ich es noch nie.

Dabei können durch diese Übung wunderbare Texte entstehen. Wie bei einer Berlinerin*, die in ihren Blog eben diese Beobachtungen, die sie z.B. beim Joggen macht, zu Texten verarbeitet. Sie schaut sich Wörter genau an, die ihr in den Kopf kommen, fragt wo diese eigentlich herkommen und gibt so das Bild ihrer Welt wieder. In diesen Blog kann man wunderbar erleben, was einen diese Übungen bringen.

Das ganze hat auch noch einen zweiten Aspekt. Wenn man sich über die Menschen Gedanken macht, welchen man begegnet, entstehen im Kopf oder vielleicht auch gleich auf dem Blatt Papier, Charaktere, welche man später in seinen Texten verwenden kann. Ich weiß selbst wie schwer es mir fällt Menschen genau zu beschreiben, ihnen Leben zu geben und mir für Kurzgeschichten mehrerer solcher Charaktere auszudenken. Wenn man da schon eine große Auswahl an Charaktere hat, welche man durch diese Übung ja sammelt, kann man darauf zurück greifen und sich die passende Person aussuchen.

Auch die Szenen die man Beschreibt kann man weiter verwenden. Ich meine, wenn man einen besonderen Moment in der Natur aufschreibt und ihn so wiedergibt, wie man ihn in diesen Moment gesehen hat, dann kann man das später auch in Texten verwenden, wo einem so ein Bild gerade fehlt und man es aus dem Kopf nicht besser beschreiben könnte.

Jemand der das schreiben lernt sollte also immer einen Notizblock und einen Stift dabei haben, aber auch das kann man in allen Büchern und auf allen Seiten die sich mit dem Schreiben beschäftigen, lesen.

(*Diesen Blog habe ich übrigens beim Bloggermarathon entdeckt, er war dort lange Zeit die Nummer eins, müsste mal schauen wie das ganze ausgegangen ist 😉 )**

** Dieser Blog hat den Bloggermarathon gewonnen, dass finde ich Klasse und meiner Meinung nach hat Sie es auch verdient.

Wer schreibt hier? Sven Buchien

Ich bin Sven. Geboren 1982 in Ost-Berlin, seither ziemlicher Einzelgänger, der sich für alle möglichen Dinge interessiert und deswegen vieles nie zu einem Ende bringt. Mensch mit Abitur, der mal was Studieren wollte, aber das auch nicht beendet hat. Davor hat er aber zumindest die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel - Fachrichtung Großhandel erfolgreich beendet. Selbstständig. Ständig fragend in das Aquarium Welt schauend. Blogger. Dieser Blog hat nichts mit Aquarien zu tun! Er ist ein Aquarium voll mit meinen Gedanken, Geschichten, Erlebnissen und noch viel mehr. Eine bunte Welt, die ihr anschauen könnt, in die ihr eintauchen und diskutieren könnt, die ihr mit Kommentaren und Gedanken erweitern und bunter machen könnt. Es ist meine Welt, in der Gedanken fließend sind, dass Wasser, die Grundlage für das Leben, die Artikel, die die Fische in diesem Aquarium sind. Der Blog könnte auch Zettelkasten, Mülleimer oder Gedankenablage heißen, aber das Aquarium war es, was am besten passte und am besten passt. Eine kleine, eigene Welt, meine Gedanken- und Erlebniswelt, die durch das Glas drumherum für alle Sichtbar wird, die aber eben doch begrenzt ist durch mich, durch meine Erlebnisse, mein Wissen, offen aber für andere Gedanken, die diese Welt erweitern. In diesem persönlichen Blog teilt Sven Buchien regelmäßig Essays, Erfahrungsberichte und Notizen zu Themen wie IT, Gesellschaft und dem Alltag in Berlin.

Kommentare

  • Wow!

    Das ist ja eine richtige Hommage an mich!
    Vielen Dank, lieber Sven. Ich freue mich total über diesen Eintrag.
    Als ob dieser Tag nicht schon aufregend genug gewesen wäre (ich habe den „Blogger Marathon“ heute gewonnen!). Nein, Du schreibst auch noch so etwas Bezauberndes!

    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Coralita

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