Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Es war einmal ein Eichhörnchen, welches sich auf die Reise in ein fremdes Land begab. Als es langsam auf den Winter zuging, machte sich das Eichhörnchen auf die Suche nach einem geeigneten Baum, um dort seine Nester zu bauen.

Eichhörnchen haben mehrere Nester, da sie öfter kleine Untermieter bekommen. Diese Untermieter mag das Eichhörnchen natürlich nicht, weswegen es dann auch zwischen den Nestern wechselt, wenn diese Untermieter zu Besuch kommen.

Als das Eichhörnchen einen Passenden, wenn auch unbekannten, Baum gefunden hatte, begann es sofort mit dem Nestbau. Das Eichhörnchen wusste ja nicht, welches Wetter es zu erwarten hat, da es neu war in diesem Land. Somit wusste das Eichhörnchen natürlich auch nicht, ob die Winter hier sehr kalt sind, oder ob es einen eher milden Winter erwarten dürfte.

Während das Eichhörnchen Material suchte, um seine Nester zu bauen, probierte es auch hier und da die unbekannten Früchte, die es überall fand – natürlich erst, nachdem es andere Tiere gefragt hatte, ob diese Früchte giftig wären. Die meisten Früchte schmeckten den Eichhörnchen nicht wirklich, weswegen es sich entschied, seinen Wintervorrat nur mit bekannten Früchten aufzubauen, welche das Eichhörnchen auch schon gefunden hatte.

Am Abend hatte das Eichhörnchen die ersten beiden Nester fertig und entschloss sich, sich einen gemütlichen Abend zu gönnen. Dazu sammelte es ein paar bekannte Früchte ein und auch eine rote Frucht, die es erst vor einer halben Stunde gefunden hatte und die ihm von anderen Tieren empfohlen wurde. Es hatte die Frucht auch schon probiert und empfand den Geschmack sehr wohltuend, weswegen es diese Frucht für die erste Nacht in seinen neuen Nestern unbedingt auch haben wollte.

Als das Eichhörnchen mit dem Sammeln fertig war, begab es sich in eines seiner zwei neuen Nester und begann damit, sich einen Früchtesalat zuzubereiten. Mit diesem legte es sich gemütlich in das andere Nest und mampfte den gesamten Früchtesalat auf. Danach wurde das Eichhörnchen ziemlich müde, worüber das Eichhörnchen schon verwundert war. Es machte sich aber keine Sorgen, sondern dachte sich, dass das auf die schwere Arbeit zurückzuführen ist, welche das Eichhörnchen am Tag geleistet hatte.

Mitten in der Nacht wachte das Eichhörnchen aber auf einmal auf. Es fühlte sich so komisch, so locker und leicht. Und obwohl es wusste, dass es ein Eichhörnchen ist, dachte es, dass es ein Flughörnchen ist, und es fühlte den Zwang, dass es sofort durch die Gegend fliegen müsste. So begab sich das Eichhörnchen aus seinem Nest, setzte sich auf einen Ast, breitete die Arme aus und sprang ab.

Natürlich konnte das Eichhörnchen nicht fliegen, und so landete es sehr unsanft auf dem Waldboden. Es sah einige andere nachtaktive Tiere, die sich über das Eichhörnchen lustig machten, und es war auch selbst ziemlich verwirrt. Nachdem es sich kurz in alle Richtungen umgeschaut hatte, entschloss das Eichhörnchen sich wieder in sein Nest zu legen und zu schlafen.

Am nächsten Tag wurde das Eichhörnchen von einem anderen Nager geweckt. Das Eichhörnchen hatte Kopfschmerzen und war immer noch verwirrt über das, was es in der Nacht gemacht hatte. Der andere Nager fragte, ob das Eichhörnchen von den roten Früchten gegessen hätte, was das Eichhörnchen bestätigte. Darauf hin erzählte der Nager, dass die Frucht zwar nicht giftig ist, es sich aber um eine Droge handelt, welche bei jedem Tier anders wirkt. Einige Tiere bekommen Alpträume davon, andere werden ziemlich locker und erleben einen sehr angenehmen Tag. Das Eichhörnchen sollte sich also keine größeren Gedanken mehr über die vergangene Nacht machen. Außerdem sollte es die roten Früchte am besten nicht mehr essen, auch wenn sie durchaus lecker sind. Das Eichhörnchen bedankte sich für die Info und machte sich danach sofort wieder daran, noch zwei weitere Nester zu bauen. Außerdem sammelte es viele bekannte Früchte, um seinen Wintervorrat aufzubauen – um die roten Früchte machte das Eichhörnchen aber einen großen Bogen, obwohl sie schon ziemlich lecker waren.

Diese Geschichte entstand aus der Frage, welche von der Schreibnudel gestellt wurde: „Warum ist das Eichhörnchen vom Baum gefallen?

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Lernen ist schwer. Ihr wisst sicher was ich meine, wenn ich diesen Satz schreibe. Ich gehe sogar weiter, denn lernen ist unmöglich. Zumindest, wenn man es in den eigenen vier Wänden machen soll. Kaum sitzt man am Schreibtisch und hat das Heft mit der zu lösenden Aufgabe vor sich liegen, fällt einen auf einmal ein Schrank auf, den man schon mindestens 10 Jahre nicht mehr beachtet hat. 10 Jahre ist eine lange Zeit, und so kommt es, dass der Schrank auf einmal interessanter ist, als das Heft mit der Aufgabe, welche man eigentlich lösen sollte. Wir können das Heft mir der Aufgabe auch gerne gegen Vokabeln auf Karteikarten austauschen, es bleibt dasselbe, der Schrank ist interessanter. Was verbirgt sich wohl in diesem Schrank, den wir 10 Jahre nicht mehr angesehen haben? Wahrscheinlich könnte man ihn mal wieder entrümpeln, um für die vielen Hefte einen Platz zu finden, wo sie sicher sind, wenn wir einmal nicht lernen müssen. Wir gehen also zum Schrank, der bedeutend wichtiger ist, als das Lernen und öffnen ihn. Wahrscheinlich hätten wir den Schrank gar nicht beachtet, wenn wir nicht hätten lernen müssen und er wäre weitere 10 Jahre unbeachtet gewesen. Was natürlich gut für die kleinen Monster gewesen wäre, die sich in den letzten 10 Jahren darin versteckt hatten, aber das ist ein anderes Thema.

Wir öffnen also den Schrank und finden viele interessante Dinge. Zum Beispiel den Brief von einer Person, die wir schon jahrelang (also mindestens 10 Jahre) nicht mehr gesehen haben. Erinnerungen werden wach und diese brauchen ihren Platz, an Lernen ist jedenfalls erst einmal nicht zu denken.

Oder man findet eine alte Kassette, die man schon mehrere Jahre (und mit mehreren Jahren sind mindestens 10 gemeint) nicht mehr gehört hat. Zufällig findet man auch den Walkman, mit dem man die Kassette jetzt hören kann und es werden Erinnerungen wach, die natürlich ihren Platz brauchen. Zum Lernen ist jedenfalls kein Platz vorhanden.

Nach der Kassette fallen einen dann Fotos in die Hand. Fotos, die man schon längere Zeit nicht mehr angesehen hat (und mit längere Zeit meine ich natürlich mindestens 10 Jahre). Erinnerungen werden wach, die natürlich ihren Platz brauchen. Zum Lernen fehlt natürlich weiterhin der Platz.

Inzwischen sind vier Stunden vergangen, die Sonne (wir haben Sommer) verschwindet langsam, aber es ist noch genügend Licht da, um ohne Licht am Schreibtisch zu sitzen, und zu lernen.

Wir gehen also zum Heft mit der Aufgabe die wir lösen sollen, welches wir inzwischen mit Vokabeln auf Karteikarten ausgetauscht haben, und wollen nun endlich anfangen mit dem Lernen. Da fällt unser Augenmerk auf eine Pflanze. Eine Pflanze, die nur noch lebt, weil sich abwechselnd die Katze und deine Mutter darum gekümmert haben. Sie sieht nicht mehr gut aus, die Pflanze, und eigentlich müsste man etwas machen, damit es der Pflanze wieder gut geht.

Wir gehen also zum Computer, rufen Google auf und geben ein „Wie rette ich meine Pflanze“. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, um was für eine Pflanze es sich da eigentlich handelt. Man sucht also bei Google ein Pflanzenlexikon, in welchem man dann die Pflanze identifizieren kann, indem man Bilder studiert. Nach zwei Stunden, draußen ist es inzwischen dunkel geworden, findet man die Pflanze, und kann nun bei Google nach Tipps suchen, wie man die Pflanze retten kann. Nach einer weiteren Stunde hat man sich dann genügend Wissen über die Pflanze angelesen, und beschließt, sie gleich am nächsten Tag zu retten.
Zufrieden schaltet man den Computer aus und geht sich danach die Zähne putzen, bevor man sich dann ins Bett legt und zufrieden einschläft.

Am nächsten Morgen wacht man schweißgebadet auf, weil man von seiner Aufgabe im Heft geträumt hat, welche man durch Vokabeln auf Karteikarten ausgetauscht hat. Man fragt sich, wie die anderen es immer schaffen, diese Dinge pünktlich fertigzubekommen, während man selbst aufs Frühstück verzichten muss, damit man, auf dem Weg zur Klausur, wenigstens noch ein wenig Lernen kann.

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11. Söckchen

11. Söckchen

Heute ist der 11.Dezember und somit Zeit für das 11.Türchen des Blogger-Advent-Kalenders Es ist das erste Mal, das ich dran teilnehme und ich hoffe, dass euch die Kurzgeschichte gefällt, die ich für euch geschrieben habe.

Als der Weihnachtsmann Weihnachten verschlief.. .

„Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hat der Weihnachtsmann verpennt.“, so heißt es in einem Weihnachtsgedicht. Und tatsächlich gab es einmal ein Weihnachtsfest, an dem der Weihnachtsmann verschlafen hatte. Das ist schon sehr lange her, und natürlich erinnert sich heute auch keiner mehr daran, wofür der Weihnachtsmann verantwortlich ist.

Damals hatte der Weihnachtsmann sehr viel um die Ohren, denn es war mal wieder Krieg auf Erden und auch die Pest verbreitete Leid und Schrecken auf der ganzen Welt. Täglich starben irgendwo auf der Welt Menschen, darunter auch viele Kinder. Für den Weihnachtsmann bedeutete das, dass er täglich sein großes Weihnachtsbuch aktualisieren musste. Dafür brauchte er manchmal den ganzen Tag und die ganze Nacht, sodass er keinen regelmäßigen Schlaf bekam. Computer gab es damals noch nicht, auch nicht beim Weihnachtsmann, weswegen es immer sehr lange dauerte, um das Weihnachtsbuch aktuell zu halten. Das ganze Jahr über musste der Weihnachtsmann die Namen der Kinder streichen, welche durch den Krieg oder durch die Pest ums Leben gekommen sind. Außerdem musste er die Adressen der Kinder aktualisieren, die durch den Krieg oder durch die Pest ihre Eltern verloren hatten und deswegen in ein Waisenhaus gekommen sind.
Natürlich musste er auch noch das Spielzeug kontrollieren, welches von seinen Helfern produziert wurde und auch die Rentiere brauchten seinen Zuspruch, damit sie am 24.12 auch bereit waren, seinen schweren Schlitten zu ziehen.

Es war also eine sehr harte Zeit für den Weihnachtsmann und so geschah es, das er am 23.12 einschlief. Er fiel in einen so tiefen Schlaf, dass auch seine Helfer nicht genug Lärm machen konnten, um ihn zu wecken. Sie versuchten es mit Trommeln und mit Trompeten. Sie ließen Luftballons und Raketen knallen, doch all das half nichts, der Weihnachtsmann erwachte nicht aus seinem tiefen Schlaf. Erst am späten Abend des 24. Dezember wachte der Weihnachtsmann wieder auf, natürlich war es inzwischen viel zu spät, um die Geschenke noch rechtzeitig zu verteilen.
Die Zeit konnte der Weihnachtsmann nicht zurückdrehen, obwohl er über Zauberkräfte verfügt. Deswegen überlegte er angestrengt, wie er die Weihnachtsgeschenke doch noch rechtzeitig zum Heiligabend ausliefern konnte. Er hätte natürlich die Geschenke auch einfach am 25. Dezember verteilen können, aber das war ihm dann doch zu peinlich und außerdem hatte er Angst, dass die Menschen dadurch noch die letzte Hoffnung auf Frieden verlieren würden. Er hatte schon mit seinem Zauber versucht Frieden auf die Welt zu bringen, aber so stark waren seine Kräfte leider nicht, und so konnte er nur darauf hoffen, dass die Menschen den Frieden irgendwann selbst finden würden. Wenn jetzt noch der Heiligabend ausfallen würde, könnte diese Hoffnung in weite ferne rücken.

Dann kam ihm eine Idee! Fast alle Monate im Jahr hatten mindestens 30 Tage, nur der Februar tanzte mit seinen 28 Tagen aus der Reihe. So beschloss er, dem Februar einen neunundzwanzigsten Tag zu geben. Es hätte natürlich blöd ausgesehen, wenn nur dieses eine Jahr einen Februar mit neunundzwanzig Tagen hätte. Da er aber nicht einfach jedes Jahr um einen Tag verlängern konnte, entschied er sich dafür, jedes vierte Jahr um einen Tag zu verlängern. Damit hatte er dann auch noch ein zweites Problem gelöst, welches ihn schon seit vielen Jahrhunderten quälte. Denn alle vier Jahre trafen sich der Osterhase, der Nikolaus und der Weihnachtsmann, um gemeinsam im warmen Meer zu schwimmen und sich über die Feiertage auszutauschen. Dieser Tag fehlte ihn aber immer in der Weihnachtsvorbereitung, was den Weihnachtsmann jedes Jahr aufs Neue ärgerte. Nun konnte er einfach den 29. Februar für dieses Treffen nutzen.

So belegte er die Menschen mit einem Zauber, damit diese sich an den 29. Februar erinnern konnten, den es bisher noch gar nicht gab. Der Zauber bewirkte auch, dass es für die Menschen den 29.Februar schon immer gab. Nun musste er nur noch die ganzen Kalender austauschen, die es auf der Erde gab. Das machte er, während er die Geschenke auslieferte. Damit hatte er seinen Fehler wieder ausgebessert und er rettete damit auch die Hoffnung der Menschen, die nur wenige Wochen später im Frieden leben durften.
Allerdings gab es ein paar Menschen, bei denen der Zauber des Weihnachtsmannes nicht wirkte. Diese Menschen versprachen dem Weihnachtsmann aber, die Geschichte niemanden zu erzählen. Es hielten sich auch alle an dieses Versprechen, nur einer entschied sich, diese Geschichte aufzuschreiben. Da inzwischen aber alle Menschen aus dieser Zeit gestorben sind, weiß niemand, ob diese Geschichte auch wahr ist. Nur der Weihnachtsmann weiß, ob sich das Ganze so zugetragen hat, und ob er wirklich einmal das Weihnachtsfest verschlafen hat. Selbst seine Helfer können sich nicht mehr an diese Geschichte erinnern, denn dazu liegt sie schon viel zu weit in der Vergangenheit.

Morgen geht es weiter mit dem 12.Türchen des Blogger-Advents-Kalenders. Das Türchen findet ihr vielleicht auf dem meinungs-blog, oder auf gregel.com oder auf timotime.de.

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Ich werde diesen Montag wohl nie vergessen. Es war ein ganz normaler Montag, wie immer stand ich um sechs Uhr auf und schaltete den Computer an. Dieser startete ganz normal, doch als ich meine tägliche Dosis Nachrichten konsumieren wollte, ging überhaupt nichts. Mein Browser öffnete keine einzige Internetseite, mein Feed-Reader blieb leer und auch mein E-Mail-Eingang blieb verschont. Eigentlich schön, aber ich ging davon aus, dass mein Internet eine Störung hatte, weswegen ich den Computer wieder ausschaltete und mich auf den Weg zu meiner Bank begab. Ich brauchte unbedingt die Kontoauszüge, welche ich mir im Internet ja nicht holen konnte.

Bei meiner Bank angekommen, schauten mich die Mitarbeiter der Bank, welche um diese Uhrzeit eigentlich noch gar nicht hier sein dürften, verdutzt an. Noch bevor sie irgendwas sagen konnten, schob ich meine Bankkarte in den Kontoauszugsdrucker, der mir aber nur antwortete, dass keine Daten vorhanden seien. Keine Daten? Ich hatte in diesen Monat doch noch gar keine Kontoauszüge geholt, was eigentlich bedeutet, dass sehr viele Daten vorhanden sein müssten. Ich ging also zu den Bankangestellten, um mir von diesen Antworten zu holen. Diese konnten mir allerdings nur mitteilen, dass derzeit keine Kundendaten vorhanden sind. Es wisse noch niemand, was in dieser Nacht passiert ist, allerdings sind derzeit alle Daten verschwunden. Die Techniker seien gerade dabei, die Backups zu bergen und in das System einzuspielen, das könnte aber noch ein paar Tage dauern.

Ein Blick in meine Geldbörse verriet mir, dass ich eigentlich noch Geld holen müsste. Da dies bei dieser Bank derzeit nicht möglich war, ging ich gleich weiter zu einer anderen Bank, bei der ich noch ein weiteres Konto besaß. Aber auch hier gab es genau dasselbe Problem. Die Kundendaten seien über Nacht gelöscht wurden und nun sei man dabei, die Backups wieder einzuspielen.

Für mich bedeutete das, dass ich derzeit nicht an mein Geld kam. Jetzt musste ich mir für die nächsten Tage wohl etwas einfallen lassen, wenn das mit den Backups denn wirklich so lange dauern sollte. Wie sollte ich einkaufen gehen? Wie meine Miete überweißen? Bei diesem Stichpunkt viel mir ein, dass ich auch noch einmal bei meiner Wohnungsbaugesellschaft vorbei gehen müsste. Bei der letzten Betriebskostenabrechnung gab es einige Dinge, die ich mir nicht ganz erklären konnte, weswegen hier ein klärendes Gespräch notwendig war, bevor ich die zusätzlichen Kosten bezahlen würde, wenn sie denn berechtigt waren.

Da ich meine Buchführung derzeit nicht machen konnte, und auch der Einkauf derzeit nicht möglich war, da ich kein Geld hatte, entschloss ich mich dieses Gespräch direkt hinter mich zu bringen. Inzwischen war es auch schon neun Uhr, sodass die Wohnungsbaugesellschaft auch schon Sprechzeiten hatte.

Doch auch dort konnten mir die Berater derzeit nicht helfen, denn die Wohnungsbaugesellschaft hatte derzeit keinen Zugriff auf die Mieterdatenbank, es schiene geradeso, als ob alles gelöscht wäre. Die IT-Techniker seien aber dran, es könnte aber einige Tage dauern, bis die Daten wieder verfügbar wären. Meine Beraterin schrieb sich meinen Namen und meine Telefonnummer auf, und versprach mir, mich sofort anzurufen, sobald die Daten wieder verfügbar wären.

Unverrichteter Dinge ging ich wieder nach Hause, um mich hier dann wenigstens um die Kundenpflege zu kümmern. Auf meinem PC waren noch alle Daten vorhanden, so auch die Telefonnummern, die Anschrift, die Mahnungen, halt alles, was zu einem Unternehmen dazugehört. Es wäre allerdings viel zu schön gewesen, wenn denn wenigstens die Telefone gehen würden. Weder die Handys noch die Festnetztelefone funktionierten und ich hatte mich schon gewundert, warum mein Handy heut den ganzen Tag nicht geklingelt hatte.

Am Nachmittag kam dann meine Mutter vorbei. Auch sie hatte dieselben Probleme wie ich, sie konnte weder Geld abheben, somit nicht einkaufen gehen, niemanden anrufen und deswegen hatte sie sich entschlossen, mich zu besuchen. Wir fragten uns, wie es wohl weitergehen würde, wenn die Daten nicht wieder hergestellt werden könnten. Wie sollte ich nachweisen, wie viel Geld ich noch auf meinem Konto hatte? Wie sollte ich überhaupt etwas nachweisen und wie sollten die anderen mir etwas nachweisen? Wären wir dann alle schuldenfrei?

Während wir so diskutierten, schaltete meine Mutter das Fernsehen ein. Auch hier gab es wohl Probleme, aber ein eingeschränktes Programm konnte man inzwischen wieder senden. Von überall auf der Welt kamen dieselben Meldungen, überall seien die Daten nicht verfügbar und das Internet sei wohl vollkommen gelöscht.

Das Internet gelöscht? Ist das denn überhaupt möglich?

Die Regierungen aller Länder saßen derzeit in Krisensitzungen, denn es mussten schnell Lösungen gefunden werden. Derzeit hatten wohl nur sehr wenige Leute noch Bargeld zur Verfügung, die Vermögen, welche in irgendwelchen Computern standen, sind derzeit nicht abrufbar, weswegen der größte Teil der Bevölkerung ohne Geld sei. Die Banken sollten jetzt ermitteln, wie lange sie wohl bräuchten, bis die Daten wieder verfügbar sind. Erst dann könnten die Regierungen einen Notfallplan erarbeiten, um die Bevölkerung zu versorgen.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit irgendwelchen Brettspielen, da wir nicht wirklich etwas zu tun hatten. Meine Mutter ging gegen 22 Uhr wieder nach Hause und ich legte mich ins Bett. Ich hoffte, dass am nächsten Tag wieder alles beim Alten sein würde, denn was wäre, wenn das nicht der Fall sein würde?

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Hach, heute ist mir mal wieder eine Kurzgeschichte in die Hände gefallen, die ich vor einigen Jahren geschrieben hatte und seither nicht mehr so wirklich beachtet habe, obwohl ich sie immer noch mal überarbeiten wollte.

Was das jetzt mit der Abendschule zu tun hat? Nun es war ein Projekt für die Abendschule, während dem diese Kurzgeschichte entstanden ist. Wer sie einmal lesen möchte, kann sie Hier downloaden.

Würde mich natürlich über ein paar Kommentare von euch freuen.

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Der Wortraum, unendliche weiten, wir schreiben das Jahr 2008 und befinden uns auf der Mission, den Wortraum zu erkunden und neue Lebensformen zu entdecken. Das Raumschiff Lyrik ist eines von drei Schwesterschiffen, dass auf diese Mission geschickt wurde. Neben dem Raumschiff Lyrik, sind auch noch das Raumschiff Epik und das Raumschiff Dramatik im Wortraum unterwegs.

Kapitel 1

1.Logbucheintrag des Raumschiffes Lyrik:

Heute ist der 12.11.2008 und wir befinden uns auf den Weg zum Planeten Metrum. Dort haben wir den Auftrag, neben der Erforschung des Ahls, beim wieder aufbau der Diplomatischen Beziehungen zwischen den verfeindeten Volksgruppen Jambus, Trochäus, Anapäst und Daktylus zu helfen und einen Waffenstillstand zwischen diesen auszuhandeln.

Ende des Logbucheintrages

Mein Name ist Henry Sonett und ich bin der Kapitän des Raumschiffes Lyrik. Ich habe mich entschlossen dieses Tagebuch zu führen, damit ich später besser meine Erfahrungen und Entdeckungen wieder geben kann. Unsere erste Reise mit dem neuen Raumschiff führt uns auf den Planeten Metrum, wo seit einiger Zeit ein erbitterter Kampf zwischen den vier verschiedenen Volksgruppen herrscht. Der Grund für diesen Kampf ist ein kleiner ‘ strich über einen x. Die Volksgruppe Jambus ist der Meinung das dieser über den zweiten x sein muss, wohingegen die Volksgruppe der Trochäus diesen über dem ersten x sehen wollen. Damit stimmen nun aber die Volksgruppen der Anapäst und Daktylus überhaupt nicht überein. Beide sind der Meinung dass zwei x’s zu wenig sind und man schon mindestens drei braucht. Aber auch hier gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Standort des Striches. Die Anapäst glauben, dass der Strich über das dritte x gehört , wo hingegen die Daktylus meinen, dass der Strich über das erste der drei x-e gehört. Da alle der vier Volksgruppen auf ihre Meinung bestehen und diese gegenüber der jeweils anderen Volksgruppen durchsetzen wollen, ist auf dem Planet Metrum eine Viervölkerschlacht ausgebrochen. Wir haben von unserem Heimatplaneten Literatur nun den Auftrag erhalten, neben unserer Mission, diese Volksgruppen dazu zu bewegen wieder miteinander zu sprechen und sie dazu zu bewegen, einen Waffenstillstand zu schließen.

Da uns allerdings von keinen der vier Volksgruppen die einreise genehmigt wurde, schien unser Auftrag schon als gescheitert. Ein plötzlicher Putsch bei den Jamburanern ermöglichte uns allerdings dann doch die Einreise. Die Bevölkerung der Jambus hatte nämlich keine Lust mehr auf Krieg, besonders die Mütter bestanden darauf, dass das sinnlose Morden ein Ende hat. Schnell war klar, dass auch die anderen Volksgruppen ein Ende des Krieges favorisierten, es wollte aber keiner den ersten Schritt machen, da man Angst davor hatte die alleinige Kriegsschuld auferlegt zu bekommen. Nachdem wir aber die Vertreter der Jambus, mit der Betonung auf dem zweiten x, die Vertreter der Trochäus, mit der Betonung auf dem ersten x, die Vertreter der Anapäst, mit der Betonung auf dem dritten x und die Vertreter der Daktylus, mit der Betonung auf dem ersten von drei x-en, an einen Tisch gebracht hatte, dauerte es auch gar nicht lange, bis wir die Verhandlungen abschließen konnten und sogar einen Dauerhaften Frieden erreichen konnten. Man einigte sich darauf, dass fortan Glaubensfreiheit bestehen sollte und jeder das glauben dürfte, was er wollte. Außerdem einigte man sich darauf, dass Politik und Glauben fortan getrennt voneinander existieren.

So konnten wir unsere Reise durch den Gattungsraum Alpha schnell fortsetzen und freuen uns jetzt schon auf viele neue und interessante Entdeckungen im noch nahezu unerforschtem Gattungsraum.

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