Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

In Berlin steht ein Barbiehaus,
doch Barbiehäuser müssen raus,
damit in dieser schönen Stadt,
der Kaufrausch keine Chancen hat.

Skandal, Skandal um Barbie….

Fiel mir gerade so ein, weil in Berlin tatsächlich ein Barbiehaus steht und weil einige Frauen der Meinung sind, dass sie gegen die Eröffnung von eben diesem Barbiehaus protestieren müssen. Es geht natürlich nicht um den Kaufrausch, sondern um die Rollenbilder, die dieses Traumhaus vermitteln soll, jedenfalls in den Augen der AktivistInnen.

Ich habe nichts gegen Protest, ich habe auch nichts gegen eine Meinungsäußerung, aber was die AktivistInnen erreichen wollen, ist doch viel mehr. Sie wollen, dass das Traumhaus nicht eröffnet wird, damit auch die Menschen nicht dort hingehen, die das durchaus interessiert. Sie wollen also anderen Menschen ihre Meinungen aufzwingen, weil sie der Meinung sind, dass ihre Meinung die einzig richtige Meinung ist. Das ist in meinen Augen falsch und das wird nicht zur Veränderung der Geschlechterrollen beitragen. Vielmehr würden sie, wenn das Traumhaus von Barbie tatsächlich nicht eröffnet wird, den Wut vieler Kinder und Eltern auf sich ziehen, die sich eben auf dieses Event gefreut haben.

Nun habe ich oben gesagt, dass ich nichts gegen Protest habe, allerdings hätte ich diesen anders organisiert. Ich hätte vor dem Barbiehaus einen Stand aufgebaut, der über die falschen Rollenbilder informiert. Der die Menschen darüber aufklärt, warum dieses Barbiehaus ein falsches Signal ist. Ich hätte Flyer an die Besucher verteilt, welche die wichtigsten Argumente beinhalten, die den Besuchern aber kein schlechtes Gewissen machen, sondern sie zum Nachdenken einladen. Denn nur, wer nachdenkt, wird irgendwann seine Positionen auch überdenken, und nur wenn die BesucherInnen ihre Positionen überdenken, wird es dazu kommen, dass es solche Traumhäuser in dieser Form nicht mehr gibt.

Der Zwang, den die AktivistInnen hier aber indirekt anwenden wollen, wird nicht dazu beitragen. Er wird nur die gegnerische Position stärken und genau das ist ein Fehler, wenn man Geschlechterrollen wirklich ändern möchte.

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Ich lese gerade das Buch „Es reicht! Für alle! (Amazon Partnerlink)“ und einem Kapitel wurde die Frage gestellt, was zu einem guten Leben gehört. Ich finde die Frage interessant, weil wir uns alle wohl erst einmal bewusst darüber werden müssen, was zu einem guten Leben gehört.

Was gehört für mich dazu?

 

Grundlegend gehört für mich zu einem guten Leben eine sichere Wohnung, Strom, sauberes Wasser, Essen. Aber das ist natürlich nicht alles. Zu einem guten Leben gehört für mich auch dazu, dass man sich nicht jeden Tag darüber Gedanken machen muss, wie man den nächsten Tag finanziert. Dass man nicht zwischen frischem Obst für einen Tag oder Essen für eine ganze Woche entscheiden muss. Es gehört dazu, dass alle Rechnungen bezahlt sind und man sich nicht darüber Gedanken machen muss, wie man denn die GEZ wieder bezahlt, oder den Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung. Es wäre schön, wenn man sich in einem guten Leben nicht jeden Tag darüber Gedanken machen muss, ob man im nächsten Monat seine Arbeit noch hat, oder ob man arbeitslos ist. Ebenso sollte man, wenn man krank ist, dies auch, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, auskurieren, ohne mit der Angst zu leben, nach der Krankheit entlassen zu werden.

Ich glaube, ich könnte diese Liste weiter fortsetzen, worauf ich aber hinaus möchte, ist, das zu einem guten Leben dazugehört, dass man finanziell abgesichert ist. Dass das Einkommen dazu reicht, um wirklich die grundlegenden Dinge finanzieren zu können. Dabei geht es nicht darum, dass man sich jeden Luxus leisten kann, aber die Teilnahme am sozialen Leben sollte schon ermöglicht sein. Ebenso die Möglichkeit, dass man sich gesund ernährt, dass man Zugang zu Büchern hat – zur Bildung generell – und das man Respekt erfährt und nicht ausgegrenzt wird, nur weil man nicht jeden Trend mitmachen kann oder will.

Natürlich gehört auch politische Teilhabe dazu, Meinungsfreiheit und vieles mehr. Ich kann das gar nicht alles aufzählen, aber eines gehört nicht dazu: Ausgrenzung von sozialschwachen Menschen! Menschen dürfen aus der Gesellschaft nicht ausgegrenzt werden, nur weil sie sich kein Iphone leisten können.

Was gehört für euch zu einem guten Leben?

 

Mich würde natürlich auch interessieren, was für euch zu einem guten Leben dazugehört und auf was ihr verzichten könntet.

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Heute Nacht habe ich mich mit einer Einsendeaufgabe für mein Studium beschäftigt. Ist erst einmal nichts Seltsames, doch irgendwo passten die Aufgaben nicht zu dem Heft, welches ich dafür durcharbeiten musste. Ist mir vorher noch nie geschehen und passiert hoffentlich auch nicht mehr, aber ein wenig verwirrt bin ich dann doch schon.

Fehlende Rechenwege und Erklärungen

 

Wahrscheinlich bin ich von den anderen Lehrbriefen ein wenig verwöhnt, aber diesmal gab es keine wirklich Rechenwege und Erklärungen zu finden. Ich meine, dass nicht alles vorgekaut wird, ist ja klar, aber bei einigen Sachen wusste ich überhaupt nicht, was gemeint ist, da es nicht einmal Schlagworte gab, die auf etwas Bestimmtes hinwiesen. Ich habe die Fragen also einfach nach Instinkt beantwortet und hoffe jetzt einfach mal, dass wenigstens ein bisschen was auch richtig ist.

Und noch was erfreuliches…

 

Übrigens habe ich beide Klausuren, die ich vor vier Wochen geschrieben habe, bestanden. Ich war mir ja bei Rechnungswesen nicht so sicher, aber auch dort hat es knapp hingehauen. Beide Klausuren habe ich mit 3,7 bestanden, an den Noten muss ich also in diesem Semester noch ein wenig arbeiten ;-) .

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Heute ist Donnerstag und im Bundestag wird über die Frauenquote diskutiert und abgestimmt. Ich persönlich halte nichts von der Quote, warum habe ich in einem anderen Artikel zur Frauenquote schon geschrieben. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass ich bestimmte Argumente übersehe, die mich zu einer ganz anderen Meinung kommen lassen würden.

Im oben verlinkten Artikel hätte ich mir daher auch gerne eine breite Diskussion gewünscht, die aber leider nicht stattgefunden hat. Deswegen versuche ich es jetzt noch einmal und ich versuche es mit einem kleinen Wettkampf. Ich möchte jetzt einmal möglichst viele Pro-, und Contra Argumente für die Frauenquote, dabei wäre es aber schön, wenn wir das Stammtischniveau verlassen und wir uns tatsächlich einmal mit beiden Seiten beschäftigen.

Wie soll das Funktionieren?

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Blogartikel schreibt, der sich nicht nur mit den Argumenten befasst, die zu eurer Meinung passen, sondern auch mit den Argumenten, welche die Gegenseite vorbringt. Es wäre schön, wenn ihr dabei eure Argumente und die Argumente der Gegenseite fair bewertet und ihr am Ende begründet, warum ihr zu eurer Meinung gekommen seid.

Warum?

 

Nun, mir wird ja öfter vorgeworfen, dass ich mir die Argumente der Gegenseite nicht anhöre, oder um es mit einem Tweet zu sagen:

Wenn du keinen Blog hast, aber dennoch einen Artikel zum Thema schreiben möchtest, lade ich dich ein, diesen Artikel auf meinungsschauspieler.de zu veröffentlichen. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn möglichst viele mitmachen und ihr mir hier per Kommentar einen Hinweis auf euren Artikel gebt. Ich selbst werde auch noch einmal einen Artikel zum Thema schreiben, werde dazu aber erst einmal noch Argumente im Internet sammeln.

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Nachdem ich jetzt so lange nichts geschrieben habe, fange ich mal langsam an und gehe euch mit einer Blogparade auf die Nerven. In dieser geht es darum, wie die Überschrift schon verrät, einmal meine Zahnpasta-Tube in einem Bild festzuhalten, und dieses Bild mit der Welt zu teilen. Genug geschrieben, hier kommt das Bild:

Zahnpasta-Tube

Übrigens ändert sich meine Zahnpasta regelmäßig. Ich kann mich nicht erinnern, mir jemals zweimal hintereinander dieselbe Zahnpasta gekauft zu haben. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich mit der Alten nicht zufrieden bin, sondern vielmehr daran, dass ich immer mal wieder etwas Neues ausprobieren möchte. Ich achte zwar auch ein wenig auf den Preis, aber so teuer ist Zahnpasta ja nicht, wenn man mal von ein paar Ausnahmen absieht.

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Lernen ist ja eine Wissenschaft für sich, und wenn man, so wie ich, zu Hause studiert, dann sollte man das Lernen vorher tatsächlich studiert haben. Aber das ist ein anderes Thema, denn hier wollte ich auf einige kleine Werkzeuge eingehen, die einem dabei helfen, die Lernzeit optimal zu nutzen. Diese Werkzeuge setzten auf die Pomodoro-Lerntechnik auf.

Pomodoro – Lernen-Pause-Lernen-Pause ;-)

 

Die Pomodoro Lerntechnik ist eigentlich ziemlich einfach erklärt. Eine Lerneinheit dauert 25 Minuten, danach folgen 5 Minuten Pause und darauf wieder eine Lerneinheit von 25 Minuten. Insgesamt gibt es 4 Lerneinheiten und 3 Pausen von fünf Minuten. Nach der vierten Lerneinheit legt der Lerner dann eine längere Pause ein (15-30 Minuten), bevor er dann erneut mit dem Lernen beginnt. Das ist jetzt natürlich nur eine kurze Beschreibung, denn zur Lerntechnik gehört noch ein wenig mehr, worauf ich hier jetzt aber nicht eingehe.

Ich bin jedenfalls ein Fan dieser Zeiteinteilung geworden, da es für mich einfach optimal ist. Nach 25 Minuten brauche ich einfach eine kurze Pause, um mich danach wieder besser auf die Lerninhalte konzentrieren zu können. Deswegen habe ich mich in den letzten Wochen mal wieder auf die Suche nach einem kleinen Werkzeug für den PC gemacht, welches auf meinem Linux-PC ohne Probleme läuft.

Focus Booster

 

Dieses Programm war mein Ausgangspunkt. Ich habe es vor 3 Jahren zufällig auf einem anderen Blog entdeckt und musste es sofort ausprobieren. Auf einem Windows-PC läuft es auch super und hätte ich einen im Einsatz, würde ich auch weiterhin mit diesem Programm arbeiten. Nur leider läuft es unter Linux viel zu langsam und bremst hier auch meinen PC aus, weswegen etwas neues her musste.

Pomodorium

 

Nach einiger Suche stieß ich auf „Pomodorium“. Das Programm basiert ebenfalls auf der Pomodoro-Lerntechnik, erweitert diese allerdings um ein Spiel. Das Spiel ist nichts Weltbewegendes, aber da man nur durch die Lerneinheiten Gold verdienen kann, ist es eine zusätzliche Motivation regelmäßig zu lernen.
Im Spiel geht es darum, einige Städte von Monstern zu befreien. Hierzu braucht man natürlich Gold, damit man seinen Charakter mit bestimmten Dingen ausrüsten kann und damit man mit seinem Charakter auch in die verschiedenen Städte reisen kann, um diese von den Monstern zu befreien.
Damit hatte ich eigentlich schon das perfekte Programm gefunden, nur leider hat es einen Haken, es kostet knapp 20,- Euro. Versteht mich nicht falsch, ich bin gerne bereit Geld auszugeben, schließlich steckt in der Entwicklung auch eine menge Zeit, nur leider habe ich das Geld derzeit nicht. Es bleibt aber dennoch auf meinem Rechner installiert, denn sobald ich die 20,- Euro mal überhabe, wird eine Lizenz für das Programm gekauft.

Tomighty

 

Nachdem ich weiter gesucht hatte, stolperte ich dann über Tomighty. Dabei handelt es sich um ein kleines Java-Programm, welches dieselbe Funktion übernimmt, wie Focus Booster. Dank Java funktioniert es auch auf meinem Linux-System ohne Probleme. Es verlangsamt meinen PC nicht und es legt sich in die Taskbar, wenn es nicht gebraucht wird. Dort zählt er auch die Minuten meiner Pause herunter und kommt erst wieder in den Vordergrund, wenn die Pause zu Ende ist.

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Ich glaube, ich habe es schon wieder getan. Ich glaube, ich habe schon wieder eine Klausur versaut. Diesmal war ich eigentlich ziemlich sicher, dass ich die Klausur bestehe, aber dank meiner Angst vor Klausuren und dem Zeitdruck, den ich mir selbst gemacht habe, habe ich wieder zu viele kleine Fehler gemacht, die mir am Ende wohl das Genick brechen werden.

Der Zeitdruck war deswegen selbst gemacht, weil ich unbedingt jede Aufgabe bearbeiten wollte und ich deswegen unsauber gearbeitet habe. Hätte ich erst einmal das gemacht, was ich zu 100 Prozent konnte, hätte ich die 120 Punkte, die ich hätte erreichen müssen, um zu bestehen, auch erreicht. Leider habe ich lieber immer wieder auf die Uhr hinter mir geschaut und dabei ist mir dann auch ein folgenschwerer Fehler unterlaufen, der mich wohl 20 Punkte gekostet hat und somit die Klausur.

Natürlich weiß ich noch nicht zu 100 Prozent, ob ich jetzt durchgefallen bin, aber ich gehe davon aus. Allerdings sehe ich das nicht so wild, weil ich die Klausur einfach im nächsten Semester noch einmal schreibe und sie dann auch bestehe, weil ich die Fehler nicht noch einmal machen werde, die ich heute gemacht habe. Warum ich mir so sicher bin? Nun, weil ich heute auch hätte bestehen können, wenn ich sauberer gearbeitet hätte. Mir hat also nicht das Wissen gefehlt, sondern die Konzentration und eine saubere Arbeitsweise, die beim Rechnungswesen aber unbedingt notwendig ist.

Zum Blog:

Ich werde wohl doch weiter bloggen, es wird jetzt aber wieder mehr ums Studium, und somit ums Lernen gehen. Dafür wurde dieser Blog ja schließlich einmal ins Leben gerufen. Ich hoffe, dass ihr mir dennoch treu bleibt.

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Wenn es Herbst wird.

Wenn es Herbst wird,
die ersten Haare grau sind,
und andere bereits ausgefallen.

Wenn es Herbst wird,
liegt noch der Winter vor uns.
Gemütliche Abende am Kamin,
zusammen mit Allen, die man liebt.
In Erinnerungen schwelgend,
bis man sanft einschläft,
und im Frühling wieder erwacht.

Wenn es Herbst wird,
liegen hinter uns schon viele Erinnerungen.
Der Frühling ist schon lange vorbei,
und der Sommer beschert uns noch ein paar schöne Tage.
Bäume bringen ihr Früchte hervor,
Blumen blühen in ihren schönsten Farben,
und einige verblühen bereits.

Wenn es Herbst wird,
wird das Laub der Bäume bunt.
Tiere bereiten sich auf den Winter vor,
Laub fällt von den Bäumen,
Trauben werden reif,
das Alte bereitet das neue vor.

Wenn es Herbst wird,
gibt es noch viel,
was es zu genießen gibt.

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Es ist wieder soweit. 6 Monate sind schon wieder fast um und es wird wieder Zeit, sich Gedanken über die Studiengebühren zu machen. Eigentlich wollte ich mir jeden Monat 50,- Euro zurücklegen, um die Gebühren damit zu zahlen, aber die 50,- Euro waren einfach nie übrig. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob ich in den letzten Monaten mehr Geld ausgegeben habe oder ob ich einfach weniger zur Verfügung hatte.

Ich glaube, ich hatte hier im Blog schon einmal die Idee aufgebracht, dass ich meine Gedichte und Kurzgeschichten in ein E-Book zusammenfasse und ich dieses dann hier für 1,50 Euro (oder so) verkaufe. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen damals leider keine Reaktionen zurück, weswegen ich das Projekt erst einmal auf Eis gelegt habe. Ich möchte es jetzt aber noch einmal hervorholen und eine Umfrage dazu stellen. Am Sonntag entscheide ich dann, ob ich es umsetzen werde, oder nicht.

Würdet ihr ein E-Book mit meinen Gedichten und Kurzgeschichten für 1,50 Euro kaufen?

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Außerdem habe ich mir überlegt, eine Buttonwall anzulegen. Ich habe dazu an andere Stelle schon einen Text geschrieben, den ich hier gerne verlinke. Vielleicht gibt es ja doch Interesse daran ;-) .

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Ich glaube, ich bin einfach zu nett für diese Welt. Wenn mir jemand zu viel Wechselgeld gibt, dann weise ich die Person darauf hin und gebe ihm das Geld zurück, welches mir nicht zusteht. Wenn eine Telefongesellschaft zu wenig Geld von meinem Konto abbucht, dann weise ich sie auch auf diesen Fehler hin, nur genau das werde ich mir ab jetzt mehrfach überlegen, denn wenn mir dann mit der Sperrung meines Handys gedroht wird, wenn ich den Differenzbetrag nicht sofort überweise, hat meine Gutmütigkeit auch irgendwann mal ein Ende.

 

Ich wollte doch nur meinen Vertrag verlängern….

 

Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee, wie ich es heute bezeichnen würde. Nachdem ich mehrere Jahre mit einem o2-Vertrag telefoniert hatte, den es schon lange nicht mehr gibt und der dadurch auch noch etwas teurer war, als die aktuellen o2-Tarife, entschied ich mich, meinen Vertrag mit einem neuen Tarif zu verlängern. Dies tat ich dann auch und ich bekam sogar noch die Gebühr von knapp 5,- Euro für den Tarifwechsel gutgeschrieben. Super Service – bis hierhin.

Dann kam meine Rechnung, auf der, neben den normalen Posten, noch der Posten „Einmalige Anschlussgebühr“ stand. Musste ich bei einer Vertragsverlängerung noch nie zahlen und deswegen entschied ich mich, doch mal bei der Premium-Hotline anzurufen. Dort kam ich auch zu einer netten Beraterin durch, die mir diesen Rechnungsposten gutschrieb, damit er mit der nächsten Rechnung verrechnet wird.

Nun war zu diesem Zeitpunkt die Rechnung noch nicht abgebucht und so wusste ich auch nicht, dass das System selbst den Fehler auch bemerkte und mir eine zweite Gutschrift über diesen Rechnungsposten erstellte.

 

60,- Euro weniger abgebucht…

 

So geschah es dann, dass mir o2 60,- Euro weniger vom Konto abbuchte, als vorher in der Rechnung angegeben war. Da ich, wie oben schon geschrieben, zu nett für diese Welt bin, rief ich gleich bei o2 an und gab dort bescheid. Der Fehler war schnell gefunden und die nette Dame in der Hotline sagte mir, dass der Fehlbetrag dann mit der nächsten Rechnung abgebucht wird.

Für mich wäre es kein Problem gewesen, wenn die 30,- Euro sofort abgebucht worden wären, oder wenn man mir gesagt hätte, dass ich den Betrag doch innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen soll. Aber das wurde nicht gesagt, es wurde mir gesagt, dass der Betrag mit der nächsten Rechnung abgebucht wird.

 

Überweisen Sie sofort, sonst sperren wir ihr Handy

 

Leider sah die o2-Buchhaltung das Ganze anders. Diese schrieb mir nämlich am nächsten Tag in einer SMS, dass ich mich doch sofort mit ihnen in Verbindung setzen sollte, da sonst meine Datenverbindung gesperrt werden würde.
Nun dachte ich mir dabei noch nichts Schlimmes, nahm das Handy und rief wieder bei der Premium-Hotline von o2 an, denn ich war mir keiner Schuld bewusst. Hier bekam ich dann zu hören, dass von der letzten Rechnung noch 30,- Euro offen sind, die ich doch bitte noch am selben Tag bei einem o2-Shop einzahlen sollte, damit mir das Handy nicht gesperrt wird.

Hallo? Liebes o2-Team, was wäre eigentlich passiert, wenn ich euch nicht auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hätte? Wahrscheinlich hätte ich mir die 30,- Euro gesparrt, meint ihr nicht? Und jetzt, weil ich euch auf diesen Fehler aufmerksam gemacht habe, droht ihr mir mit der Sperrung meines Telefons? Habe ich 30,- Euro zu wenig abgebucht? Habe ich den Fehler gemacht? Oder war das nicht eher euer System?
Leider habe ich meinen Vertrag jetzt verlängert, sodass ich die nächsten zwei Jahre nicht rauskomme. Aber danach werde ich, nach immerhin dann 15 Jahren, meinen Mobilfunkvertrag bei o2 kündigen. O2 scheint ja keine treuen Kunden zu brauchen, der Konzern scheint ja genügend Geld zu haben, weswegen ich mir ja dann einen suchen kann, der es nötiger hat.

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